Dienstag, 30. Juli 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Wolfram Neidhard
17:37 Uhr

Wahres Giftgemisch lässt den Dax kräftig verlieren

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(Foto: imago/Sven Simon)

Der heutige Handel an der Frankfurter Börse war von Nervosität geprägt. Enttäuschende Unternehmenszahlen, schwache Konjunkturdaten und eine erneut scharfe Rhetorik von Donald Trump gegen China im Handelsstreit trübten am Tag vor dem US-Zinsentscheid die Stimmung. Der Dax fiel massiv um 2,2 Prozent und schloss bei 12.147 Punkten. Der MDax sackte um 1,7 Prozent auf 25.807 Zähler ab. Mit dem TecDax ging es um 1,8 Prozent auf 2892 Stellen nach unten. Der EuroStoxx50 fiel um 1,7 Prozent auf 3463 Punkte.

"Mit konjunktursensiblen Titeln ist in diesen Tagen kein Blumentopf zu gewinnen", sagte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Die Anleger blickten zudem auf die US-Notenbank Fed, die morgen mit großer Wahrscheinlichkeit eine Zinssenkung vornehmen wird.

Dax-Schlusslicht waren nach enttäuschenden Quartalszahlen Lufthansa mit minus 6,0 Prozent. Fresenius Medical Care verbilligten sich um 5,3 Prozent. Einziger Wert im Leitindex mit Zugewinn war die Deutsche Börse mit plus 0,4 Prozent.

17:05 Uhr

Bayer-Chef offen für Glyphosat-Vergleich - unter Bedingungen

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(Foto: dpa)

Im Zusammenhang mit den Glyphosat-Klagen gegen Bayer fällt immer wieder das Wort "Vergleich". Konzernchef Werner Baumann hat sich nun dafür offen gezeigt. Allerdings nannte er in einer Telefonkonferenz mit Investoren anlässlich der Veröffentlichung der Zweitquartalszahlen zwei Bedingungen. Ein Vergleich müsse finanziell angemessen sein und der gesamte Rechtsstreit damit endgültig beigelegt werden können. Weitere Ausführungen zum Mediationsprozess könne er nicht machen, sagte Baumann. Die Details seien vertraulich.

Dem Dax-Konzern liegen inzwischen 18.400 Klagen auf Schadensersatz wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichters Glyphosat (Roundup) der Tochter Monsanto vor. Im April hatte Bayer 13.400 anhängige Verfahren gemeldet.

16:39 Uhr

Mastercard übertrifft Erwartungen

Mastercard
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Gute Zeiten erlebt weiter Mastercard: Der US-Kreditkartenanbieter macht dank der Kauflaune von Kreditkartenbesitzern weiter erfolgreiche Geschäfte. Im zweiten Quartal legte der Gewinn im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 2,0 Milliarden Dollar zu. Die Erlöse wuchsen um zwölf Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar. Damit übertraf der Konzern die Markterwartungen.

Wie die Konkurrenten Visa und American Express, die ebenfalls starke Zahlen für das letzte Quartal vorlegten, profitierte Mastercard weiter von der soliden US-Konjunktur. Doch auch in Europa und anderen Regionen stieg das Transaktionsvolumen kräftig an.

16:20 Uhr

Trump verlangt von Fed massive Zinssenkung

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(Foto: REUTERS)

Donald Trump und die Fed: Die Spannungen halten an. Einen Tag vor ihrem Zinsentscheid drängt der US-Präsident die Notenbanker erneut zu einer massiven Zinssenkung. Er wolle, dass die Fed einen großen Schritt nach unten vollziehe, betonte Trump vor Reportern. Er wiederholte damit eine Forderung vom Vortag.

Die Notenbank habe mit ihren zurückliegenden Zinserhöhungen viel zu früh und zu stark agiert, was ihm als US-Präsident zum Nachteil gereicht habe. Er sei enttäuscht von der Fed, sagte Trump über die Notenbank, die politisch unabhängig ist und heute ihre zweitägige Zinssitzung begann. Experten rechnen mit einer Zinssenkung um einen Viertel Prozentpunkt auf die neue Spanne von 2,0 bis 2,25 Prozent.

16:07 Uhr

Trump-Tweet bremst auch die Wall Street aus

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(Foto: dpa)

Ein harscher Tweet von US-Präsident Donald Trump an China macht Anleger nervös. Die erwartete Zinssenkung der US-Notenbank Fed verhinderte allerdings größere Kursverluste. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 bröckelten zur Eröffnung um jeweils etwa ein halbes Prozent ab.

Trump warnte die Regierung in Peking zum Auftakt einer neuen Verhandlungsrunde zur Beilegung des Zollstreits vor einer Hinhalte-Taktik. Sonst könne das Land am Ende ohne Handelsabkommen mit den USA dastehen. Kurz darauf teilte er allerdings mit, die Gespräche liefen gut.

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Bei den Einzelwerten sorgte ein 16-prozentiger Kurssturz von Under Armour für Aufsehen. Das ist der größte Rutsch seit mehr als eineinhalb Jahren. Der Sportartikel-Hersteller kappte wegen des harten Wettbewerbs seine Umsatzprognose für das wichtige Nordamerika-Geschäft. Die Titel des Rivalen Nike verloren knapp ein Prozent. Beyond Meat vervierfachte zwar den Umsatz und hob seine Prognosen an. Die Papiere des Anbieters veganer Burger brachen dennoch um gut 17 Prozent ein.

15:53 Uhr

Gillette brockt P&G Milliardenverlust ein

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(Foto: dpa)

Die Rasierermarke Gillette hat dem US-Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (P&G) im vierten Quartal einen milliardenschweren Verlust eingehandelt. Nach einer Abschreibung von 8 Milliarden Dollar auf Gillette stand im vierten Viertel des Geschäftsjahres 2019 unterm Strich ein Verlust von 5,2 Milliarden Dollar.

Der Umsatz und das Ergebnis je Aktie übertrafen jedoch die Erwartungen der Analysten. Die Erlöse kletterten von April bis Juni um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 17,1 Milliarden Dollar. Bereinigt um Zu- oder Verkäufe sowie Währungseffekte betrug das Plus 7 Prozent. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich im vierten Quartal um 17 Prozent auf 1,10 US-Dollar. Besonders positiv liefen die Geschäfte mit Gesundheitsprodukten dank höherer Preise und einem saisonal späten Anstieg von Husten- und Erkältungsfällen.

15:40 Uhr

n-tv Zertifikate: Goldige Zeiten für Gold - doch wie lange geht das noch gut?

Seit einiger Zeit sieht es wieder richtig gut für den Goldpreis aus. Auch die weltweiten Krisen sowie die Aussicht auf eine Zinssenkung scheinen dem Edelmetall dabei zu helfen. Ob es demnächst sogar noch weiter rauf gehen kann und wie Anleger und Trader darauf setzen könnten, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Patrick Kesselhut von der Commerzbank.

15:21 Uhr

Dax bleibt tiefrot

Kurz vor Handelsbeginn in den USA verharrte der deutsche Aktienmarkt tief im Minus. Der Dax notierte 2,1 Prozent tiefer bei 12.154 Punkten. Der MDax verlor 1,6 Prozent auf 25.837 Zähler. Der TecDax sank um 1,9 Prozent auf 2890 Stellen. Der EuroStoxx50 sackte um 1,6 Prozent auf 3466 Punkte ab.

29 der 30 Dax-Werte verzeichneten Abgaben. Nur die Deutsche Börse war mit plus 0,1 Prozent knapp im positiven Bereich.

15:14 Uhr

Senvion muss wohl zerschlagen werden

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(Foto: picture alliance / dpa)

Für den Hamburger Windkraftkonzern Senvion gibt es einem Insider zufolge kaum noch Hoffnung auf eine Rettung als Ganzes. Vorstandschef Yves Rannou habe auf einer Betriebsversammlung durchblicken lassen, dass er wohl nur für Teile des Unternehmens einen Käufer finden werde, sagte ein Teilnehmer der Veranstaltung. Mit den Mitarbeitern der anderen Bereiche sollten vorsorglich Gespräche geführt werden.

Der Vorstandschef wolle bis Ende August einen oder mehrere Investoren gefunden haben, sagte der Teilnehmer. Mindestens bis dahin habe der Konzern noch "Wasser unter dem Kiel", nachdem die Gläubiger bereit seien, Senvion weiter zu finanzieren.

14:54 Uhr

Capital-One-Aktie leidet unter Hackerangriff

Capital One
Capital One 78,34

Die Aktien der US-Bank Capital One Financial sind nach einem Hackerangriff auf Talfahrt gegangen. Die Papiere gaben vorbörslich 4,8 Prozent nach. Eine Hackerin habe die Daten von etwa 100 Millionen Kunden in den USA und sechs Millionen Kunden in Kanada erbeutet, hatte das Unternehmen bereits gestern Abend mitgeteilt. Der Vorfall koste zwischen 100 und 150 Millionen Dollar.

Bei dem Angriff seien Namen und Adressen erbeutet worden, zudem seien einige Sozialversicherungsnummern und Kontonummern in die Hände der Angreiferin gelangt. Sie habe aber keinen Zugang zu den Kreditkartendaten erhalten.

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14:41 Uhr

Deutsche Inflation zieht im Juli leicht an

Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im Juli weiter leicht beschleunigt. Die Jahresteuerungsrate stieg auf 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden anhand erster Daten mitteilte. Im Juni hatte die Inflationsrate noch bei 1,6 Prozent gelegen, im Mai waren es 1,4 Prozent.

Vor allem für Nahrungsmittel (plus 2,1 Prozent) und Energie (2,4 Prozent) mussten die Menschen in Deutschland mehr zahlen als im Juli 2018. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise den vorläufigen Angaben zufolge im Juli um 0,5 Prozent.

14:24 Uhr

Beyond-Meat-Aktie mit kräftigem Abschlag

Beyond Meat
Beyond Meat 146,85

Bei den US-Einzelwerten verzeichnet die Aktie von Beyond Meat vorbörslich einen Abschlag von 12,2 Prozent. Das auf vegane Burger spezialisierte Startup hat überragende Quartalszahlen vorgelegt - die Anleger jedoch zugleich mit Plänen zu einer saftigen Kapitalerhöhung verärgert. Beyond Meat verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatz von 67,3 Millionen Dollar. Das war ein Sprung von 287 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und auch deutlich mehr als die von Experten vermuteten 53 Millionen Dollar. Das Unternehmen verbuchte zugleich einen Verlust von 9,4 Millionen Dollar - bereinigt um Sondereffekte allerdings machte Beyond Meat sogar einen Gewinn von 6,9 Millionen Dollar.

Für das gesamte Geschäftsjahr hob der Fleischersatz-Hersteller seine Prognose bei der gestrigen Vorstellung der Zahlen an, er rechnet nunmehr mit einem Umsatz von 240 Millionen Dollar statt bisher 210 Millionen Dollar.

13:56 Uhr

Trump macht Hoffnung auf Handelsdeal zunichte - Börsen brechen massiv ein

Das ist die "Art of the Deal"? Während seine Gesandten gerade eine neue Verhandlungsrunde beginnen, verspricht Trump China, dass er auf jeden Fall für einen ungünstigen Deal für die Chinesen sorgen werde.

DB Dow Jones Indikation
DB Dow Jones Indikation 25.638,00

Auf Twitter schrieb Trump: "Sie sollten wahrscheinlich unser Wahlergebnis abwarten, um zu sehen, ob wir einen Demokraten wie "Sleepy Joe" (Biden als Präsidenten) bekommen. In dem Fall hätten sie einen großartigen Deal in Aussicht." Es könnte aber auch sein, dass er die Wahl gewinne.

"Dann werde der Abschluss entweder viel ungünstiger als der, der gegenwärtig verhandelt wird, oder es gibt gar keinen".

Sofort rauscht der Dow Jones vorbörslich noch mal 50 Punkte runter. Auch der Dax gibt noch einmal kräftig nach und baut seine Verluste auf inzwischen 2,3 Prozent aus.

13:36 Uhr

Lira-Absturz bedroht Start der türkischen Fußballliga

Was hat die Geld- und Währungspolitik des türkischen Präsidenten mit den TV-Übertragungen der Süper Lig zu tun? Seit vergangenem Jahr stürzt die türkische Lira immer weiter ab. Mit seiner unorthodoxen Inflationsbekämpfung und der direkten Einmischung in die Geschäfte der eigentlich unabhängigen Zentralbank hat Präsident Erdogan die Sache immer weiter verschlimmert. Deswegen droht nun der gesamte TV-Deal und damit eine der wichtigsten Einnahmequellen der Süper-Lig zu platzen.

US-Dollar / Türkische Lira
US-Dollar / Türkische Lira 5,76

Wie "Bloomberg" und die "FT" berichten, versucht der Sender Digitürk, den Preis neu auszuhandeln. Denn als der dreijährige Deal geschlossen und der Preis - halb in Dollar halb in Lira zum damaligen Kurs - ausgehandelt wurde, kostete ein Dollar noch etwa drei Lira. Heute sind es 5,6 Dollar! Das macht den ganzen Deal für Digitürk untragbar. Doch die Liga mit ihren teils hochverschuldeten Vereinen will auf das Geld keinesfalls verzichten. Den Berichten zufolge könnte der Start der neuen Saison am 16. August gefährdet sein.

13:17 Uhr

Streit um Metro - Großaktionäre sträuben sich

Metro
Metro 4,68

Im Übernahmestreit um den Handelskonzern Metro sollen Insidern zufolge in Gesprächen Möglichkeiten für Kompromisse ausgelotet werden. Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky, der ein freiwilliges Übernahmeangebot für den Konzern vorgelegt hatte, wolle nach Lösungen suchen, hieß es. Die Metro-Großaktionäre Beisheim und Meridian hatten sich gestern Abend gemeinsam gegen Kretinskys Angebot gestellt.

Kretinsky, der im vergangenen Jahr zusammen mit seinem Investment-Partner Patrik Tkac bei Metro eingestiegen war, will den Konzern ganz übernehmen und bietet dazu 16 Euro pro Stammaktie. Seine insgesamt rund 5,8 Milliarden Euro schwere Übernahme-Offerte läuft noch bis zum 7. August. Er hat sie an eine Mindestannahmeschwelle von 67,5 Prozent der Stammaktien geknüpft. Zuletzt hatte er erklärt, knapp 33 Prozent der Metro-Aktien eingesammelt zu haben.

12:49 Uhr

Börsenstart der SpVgg Unterhaching verläuft gut

SpVgg Unterhaching
SpVgg Unterhaching 8,72

Obwohl es zunächst nicht danach ausgesehen hat, ist der Börsengang der Spielvereinigung Unterhaching recht gut gelaufen. Der erste Kurs an der Börse München wurde mit 8,30 Euro festgestellt und lag damit über dem Ausgabepreis von 8,10 Euro. Aktuell notiert die Aktie bei 9,15 Euro und damit fast 13 Prozent über dem Emissionspreis.

In der vergangenen Woche hatte der Fußball-Drittligist mitgeteilt, dass nur 332.496 Aktien zu einem Festpreis von 8,10 Euro je Aktie gezeichnet worden seien, während 954.365 Aktien aus einer Kapitalerhöhung angeboten worden waren. Die noch übrigen bis zu 621.896 Aktien sollten im Rahmen einer Privatplatzierung ausgegeben werden. Dazu führt Unterhaching Gespräche mit Interessenten aus dem In- und Ausland und erwartet ein Ergebnis in diesem Herbst.

12:29 Uhr

Huawei erwartet hohe Belastung durch US-Sanktionen

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(Foto: imago images / ZUMA Press)

Der chinesische Huawei-Konzern stellt sich auf höhere Kosten durch die massiven US-Sanktionen ein.

  • "Wir werden weiter durch schwierige Zeiten gehen und in Leute und Materiel investieren müssen", sagte Verwaltungsratschef Liang Hua. Huawei müsse im zweiten Halbjahr noch viele Löcher stopfen.

In der ersten Jahreshälfte wuchs der Umsatz des Mobilfunk-Ausrüsters und Smartphone-Anbieters noch deutlich. Das Unternehmen macht aber keine konkreten Angaben dazu, wie stark das Geschäft zuletzt durch die US-Sanktionen gelitten hat.

12:11 Uhr

Abwarten an der Wall Street vor Fed und Apple

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(Foto: REUTERS)

Mit leichten Verlusten dürfte die Wall Street in den heutigen Handel starten. Einen Tag vor der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed dürfte weiter Zurückhaltung dominieren. Es wird mit der ersten Zinssenkung seit 2008 gerechnet. Von den wieder begonnenen Handelsgesprächen zwischen den USA und China gibt es noch keine Neuigkeiten. Die Erwartungen, dass es hier zu raschen Fortschritten kommt, sind allerdings auch gering. Der Future auf den S&P-500 zeigt sich aktuell mit einem Minus von 0,2 Prozent.

Daneben nimmt die Berichtssaison wieder verstärkt Fahrt auf. So legen vor der Startglocke unter anderem Merck & Co, Pfizer und Procter & Gamble ihre Quartalszahlen vor. Nach Handelsende folgen dann noch Apple und AMD mit ihren Ergebnissen. Vor allem die Zahlen des iPhone-Herstellers werden mit Spannung erwartet. Für Impulse könnten auch die anstehenden US-Konjunkturdaten sorgen. So werden die persönlichen Einkommen und Ausgaben für Juni, der Case-Shiller-Hauspreisindex für Mai sowie der Index des Verbrauchervertrauens für Juli veröffentlicht.

11:53 Uhr

Japans Notenbank erwägt noch laxeren Kurs

Auch Japans Notenbank steht Gewehr bei Fuß, auf eine Konjunkturabkühlung mit einer noch lockereren Geldpolitik zu reagieren. Die Bank of Japan (BoJ) will "ohne Zögern" zu einem noch expansiveren Kurs übergehen, sollte die Entwicklung hin zur angepeilten Inflation von zwei Prozent bei einem Konjunktureinbruch erlahmen.

Ihren Strafzins auf Einlagen von Geschäftsbanken beließen die Währungshüter in Tokio wie erwartet bei 0,1 Prozent. Auch blieb es bei der Orientierungslinie für die Märkte, dass die Niedrigzinsphase noch bis "mindestens etwa Frühjahr 2020" andauern soll. Die BoJ-Währungshüter liegen mit ihrem Hang zu einer noch lockereren Geldpolitik im globalen Trend.

11:47 Uhr

Playstation4 macht Sony Probleme

Eine ältere Dame spielt ein Videospiel an der Playstation 4. Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archivbild

Eine ältere Dame spielt ein Videospiel an der Playstation 4. Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archivbild

(Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa)

Die schleppende Nachfrage nach der Spielekonsole Playstation4 und der starke Yen setzen dem japanischen Elektronikkonzern Sony zu. Der Nettogewinn im ersten Geschäftsquartal sank um 32,8 Prozent auf 152,1 Milliarden Yen (1,3 Milliarden Euro). Der Umsatz sank im Zeitraum April bis Juni um 1,4 Prozent auf 1,9 Billionen Yen. Zudem muss Sony hohe Kosten zur Entwicklung der Nachfolgekonsole stemmen. Dank guter Verkäufe von Bildsensoren für Handys konnte Sony den operativen Ertrag jedoch um 18,4 Prozent auf 230,9 Milliarden Yen steigern.

Für das noch bis zum 31. März 2020 laufende Geschäftsjahr geht Sony weiter von einem Nettogewinn von 500 Milliarden Yen aus. Der operative Gewinn dürfte sich auf 810 Milliarden Yen belaufen. Beim Umsatz rechnet der Konzern indes nur noch mit 8,6 Billionen statt 8,8 Billionen Yen.

11:25 Uhr

Aktie des Energiekonzerns Centrica schmiert ab

CENTRICA
CENTRICA ,73

Schwächere Geschäfte in der ersten Jahreshälfte haben die Aktien des britischen Energiekonzerns Centrica auf Talfahrt geschickt. Die Papiere fielen um mehr als 10 Prozent und waren mit 80,26 Pence so billig wie seit 21 Jahren nicht mehr und Schlusslicht im Londoner Leitindex FTSE.

Der Betriebsgewinn brach um etwa die Hälfte auf 399 Millionen Pfund ein. Centrica kündigte an, den Firmenumbau weiter voranzutreiben und aus der Öl- und Gasförderung bis Ende 2020 auszusteigen. Die Sparte Spirit Energy werde nicht mehr zum Kerngeschäft gezählt.

11:18 Uhr

Dax leidet unter Konjunktursorgen

Dax
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Die Konjunkturnachrichten aus Europa werden nicht besser. Von Schweden über Österreich bis Frankreich fiel das BIP-Wachstum etwas schwächer als erwartet aus. Auch in Deutschland rutschte das aktuelle GfK-Konsumklima weiter ab. Diese Nachrichten wirkten sich auch auf das Frankfurter Börsengeschehen aus. Der Dax baute seine Verluste aus und notierte kurz vor Mittag 1,2 Prozent tiefer bei 12.264 Punkte. Der MDax verlor 1,1 Prozent auf 25.961 Zähler. Der TecDax sackte um 1,3 Prozent auf 2909 Stellen ab. Mit dem EuroStoxx50 ging es um 1,0 Prozent auf 3490 Punkte nach unten.

Dax-Spitzenreiter waren RWE mit plus 1,4 Prozent. Ganz unten rangierten Lufthansa und FMC mit mehr als 5 Prozent Verlust.

11:08 Uhr

Ölriese BP überrascht mit guten Quartalszahlen

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Trotz niedriger Ölpreise hat der Ölkonzern BP im zweiten Quartal dieses Jahr so viel Geld verdient wie im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn blieb mit 2,8 Milliarden US-Dollar stabil. Experten hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang gerechnet. Die Produktion stieg um vier Prozent.

Das robuste operative Geschäft wurde BP zufolge durch niedrige Ölpreise gedämpft. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern lag im zweiten Quartal bei 5,16 Milliarden Dollar nach 5,4 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Im ersten Quartal dieses Geschäftsjahres hatte das Unternehmen wegen schwacher Ölpreise noch deutlich stärkere Abstriche hinnehmen müssen.

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10:38 Uhr

Grenke-Aktie stürzt ab - Zahlungsausfälle nehmen zu

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Schlechte Stimmung bei Grenke: Die Aktionäre reagieren empfindlich auf das befürchtete Ende des jahrelangen Aufwärtstrends bei der IT-Leasingfirma. Grenke berichtete über eine steigende Quote von Zahlungsausfällen bei den Kunden und korrigierte die Gewinnprognose für das laufende Jahr leicht nach unten. Die im Nebenwerteindex MDax notierte erfolgsverwöhnte Aktie brach daraufhin um 16 Prozent auf 79,80 Euro ein.

Grenke rechnet für das laufende Jahr nur noch mit einem Gewinn von 138 bis 148 Millionen Euro. Das wären fünf bis 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, aber weniger als die bisher erwarteten 147 bis 156 Millionen Euro. In den ersten sechs Monaten stieg der Gewinn um sieben Prozent auf 68,3 Millionen Euro. Es sei die erste Gewinnwarnung von Grenke seit zehn Jahren, sagte ein Händler.

10:26 Uhr

Delivery Hero wächst stark

Delivery Hero
Delivery Hero 44,83

Gutes gibt es von Delivery Hero zu berichten: Der Betreiber von Online-Bestellplattformen für Essen hat im zweiten Quartal dank mehr Bestellungen den Umsatz verdoppelt und die Jahresprognose bestätigt. Im Zeitraum April bis Juni steigerte der MDax-Konzern den Umsatz um 104 Prozent auf 314,6 Millionen Euro. Der Bruttowarenwert - für Online-Marktplätze eine wichtige Messgröße für das gesamte Geschäftsvolumen inklusive Gebühreneinnahmen - stieg um 61,8 Prozent auf 1,69 Milliarden Euro. Die Zahl der Bestellungen wuchs um 67 Prozent. Ergebniskennziffern nannte Delivery Hero nicht.

Delivery Hero zeigte sich zuversichtlich, die eigene, im Juni angehobenen Jahresziele zu erreichen. Das Unternehmen peilt für das Gesamtjahr einen Umsatz zwischen 1,3 und 1,4 Milliarden Euro an. Beim bereinigten Ebitda-Verlust will der Konzern weiterhin bei minus 370 bis minus 420 Millionen Euro landen. Das Europa-Segment soll dabei in der zweiten Jahreshälfte 2019 die Gewinnschwelle erreichen.

10:21 Uhr

Europäische Bankenunion verstößt nicht gegen Grundgesetz

Das Bundesverfassungsgericht hat gesprochen: Demnach verstößt die europäische Bankenunion nicht gegen das Grundgesetz und nicht gegen EU-Recht. Wie die Karlsruher Richter in einem verkündeten Urteil entschieden, haben Bundesregierung und Bundestag bei ihrer Zustimmung zur gemeinsamen Bankenaufsicht und zur möglichen Abwicklung maroder Banken nicht ihre Kompetenzen überschritten.

Die Kläger hatten Verfassungsbeschwerde eingelegt, weil es nach ihrer Auffassung in den Beschlüssen zur Bankenunion keine Rechtsgrundlage in den Europäischen Verträgen gibt.

10:00 Uhr

Gewinneinbruch lässt Lufthansa-Kurs abstürzen

Lufthansa
Lufthansa 13,10

Das Kursminus von zweitweise 7 Prozent auf 14 Euro bei Lufthansa hat einige Händler überrascht.

  • "Der Umfang des Gewinneinbruchs ist sicherlich etwas höher, aber die Gründe altbekannt", sagte ein Marktteilnehmer. Grund der hohen Verluste seien eher die gerissenen Stop-Marken unter 14,50 Euro gewesen.
  • "Da lagen viele Stops, weil da das Jahrestief lag", so der Händler. Sobald diese abgearbeitet seien, dürfte sich die Aktie wieder erholen. Angemessen sei etwa die Hälfte des Kursminus.

Dies wiesen angesichts des Preisdrucks für den ganzen Sektor auch Air France-KLM mit 3,5 Prozent Minus auf; die Gesellschaft wird am Mittwoch Zahlen vorlegen. IAG verloren 2,6 Prozent.

Mehr zu den Lufthansa-Zahlen lesen Sie hier.

*Datenschutz

09:45 Uhr

Energiehandel läuft gut - RWE geht mit Prognose hoch

Gute Nachricht aus dem Energiebereich: Der Versorger RWE hebt dank florierender Geschäfte in seinem Unternehmensbereich Energiehandel seine Jahresprognose an. Der Bereich habe im ersten Halbjahr ein um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von vorläufig etwas über 400 Millionen Euro erzielt und werde im Gesamtjahr wohl deutlich über 300 Millionen Euro landen, teilte der Dax-Konzern mit. Die ursprüngliche Prognose vom März 2019 sah für die Sparte eine Spanne von 100 bis 300 Millionen Euro vor.

Für den Konzern rechne der Vorstand nun mit einem bereinigten Ebitda von 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro. Zuvor war er von einer Spanne zwischen 1,4 und 1,7 Milliarden Euro ausgegangen.

09:21 Uhr

Schlechtere Kauflaune - Deutsche werden knauseriger

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die sich abschwächende Konjunktur lässt die Bundesbürger beim Geldausgeben zunehmend vorsichtiger werden. Laut der vom Marktforschungsinstitut GfK monatlich erstellten Konsumklimastudie nahm die Kauflaune der Verbraucher im Juli zum dritten Mal in Folge ab.

Für August prognostizieren die Marktforscher einen Rückgang beim Konsumklima um 0,1 Punkte auf 9,7 Zähler nach 9,8 Punkten im Juli. Dies ist der niedrigste Wert seit April 2017. Trotz des aktuellen Dämpfers bleibe die Binnennachfrage in diesem Jahr eine wichtige Stütze der deutschen Konjunktur, betonte GfK-Konsumklimaexperte Rolf Bürkl. Für das Gesamtjahr gehe er bisher weiter von einem Anstieg der privaten Konsumausgaben um etwa 1,5 Prozent aus - im vergangenen Jahr lag das Plus bei 1,1 Prozent.

09:14 Uhr

Dax startet schwächer - Warten auf die Fed

Dax
Dax 11.611,51

Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed sind die Anleger in Deutschland in Wartestellung gegangen. Der Dax notierte kurz nach Handelsbeginn 0,2 Prozent tiefer bei 12.396 Punkten. Der MDax fiel um 0,4 Prozent auf 26.164 Zähler. Der TecDax verharrte mit 2946 Stellen auf Vortagesniveau.

Zu den größten Verlierern im Dax gehörten die Aktien von Fresenius Medical Care mit einem Minus von 1,6 Prozent. Der FMC-Betriebsgewinn (Ebit) schrumpfte im abgelaufenen Quartal währungsbereinigt um 65 Prozent auf 521 Millionen Euro. Die Papiere der Mutter Fresenius standen dagegen mit einem Plus von 1,6 Prozent an der Spitze des deutschen Leitindex. Der Gesundheitskonzern hob nach Zuwächsen im zweiten Quartal seine Umsatzprognose an.

09:07 Uhr

Frankreichs Wachstum schwächer als erwartet

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der französische Wirtschaftsmotor ist wieder etwas ins Stottern geraten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg zwischen April und Juni lediglich um 0,2 Prozent zum Vorquartal. Dies lag unter dem Jahresauftakt von 0,3 Prozent und unter der Erwartung von Ökonomen, die ebenfalls mit 0,3 Prozent Wachstum gerechnet hatten.

Der private Konsum, der in Frankreich traditionell eine wichtige Konjunkturstütze ist, legte nur um 0,2 Prozent zu und damit halb so stark wie noch zu Jahresanfang. Die Investitionen der Firmen kletterten allerdings um 1,2 Prozent und damit fast doppelt so kräftig wie zuletzt. Vom Außenhandel kamen jedoch kaum Impulse, weil die Importe fast genauso stark wuchsen wie die Exporte.

08:48 Uhr

Fallende US-Reserven lassen Ölpreise steigen

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(Foto: picture alliance / dpa)

Mit den Ölpreisen ist es am Morgen weiter aufwärts gegangen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 64,08 US-Dollar. Das waren 37 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 32 Cent auf 57,19 Dollar zu.

Am Markt wurde der Anstieg unter anderem mit der Hoffnung auf Fortschritte zur Beilegung des Handelsstreits zwischen den USA und China erklärt. Außerdem wurden die Ölpreise durch die Aussicht auf weiter fallende Ölreserven in den USA gestützt.

08:43 Uhr

HeidelbergCement macht weniger Gewinn

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Heidelbergcement 60,68

Der Bauboom in Europa und insbesondere in Deutschland hat beim Baustoffkonzern HeidelbergCement im ersten Halbjahr den Umsatz und das operative Ergebnis anschwellen lassen. Allerdings drückten Aufwendungen für den Verkauf von Geschäftsaktivitäten auf den Gewinn. In den ersten sechs Monaten erhöhte sich der Umsatz vor allem dank besserer Geschäfte in Europa im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern mitteilte.

Bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte lag das Plus bei 7 Prozent. Analysten waren allerdings von einem etwas stärkeren Anstieg ausgegangen. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebitda) legte im ersten Halbjahr um gut ein Fünftel auf 1,45 Milliarden Euro zu. Dabei profitierte HeidelbergCement vor allem von der erstmaligen Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16. Unter dem Strich blieb ein auf die Aktionäre entfallender Gewinn von 212 Millionen Euro. Das war ein Rückgang von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Ziele für das Gesamtjahr 2019 bestätigte das Unternehmen.

08:38 Uhr

Asiens Anleger erwarten US-Zinssenkung

Die Erwartung einer Zinssenkung in den USA hat den Aktienmärkten in Fernost zu Gewinnen verholfen. Der japanische Nikkei ging 0,4 Prozent fester bei 21.709 Punkten aus dem Handel. Der Index für die asiatischen Märkte außerhalb Japans notierte 0,4 Prozent fester.

Die US-Notenbank Fed entscheidet morgen über den Leitzins für die weltweit größte Volkswirtschaft. Am Markt wird mit einer Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet.

08:34 Uhr

Bayer kämpft gegen Probleme im Agrargeschäft an

Bayer
Bayer 65,81

Schwierigkeiten im Agrargeschäft machen Bayer zu schaffen. Der Ausblick für das laufende Jahr sei deshalb zunehmend ambitioniert, teilte das Leverkusener Dax-Unternehmen mit. Noch rechnet Bayer für 2019 aber mit einem währungs- und portfoliobereinigten Umsatzplus von etwa vier Prozent auf rund 46 Milliarden Euro und einem Anstieg des bereinigten Betriebsgewinns auf rund 12,2 Milliarden.

Im zweiten Quartal bekam Bayer in seinem Agrargeschäft, das durch die Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto im vergangenen Jahr deutlich ausgebaut worden war, extreme Wetterbedingungen zu spüren. Kräftige Zuwächse verbuchte Bayer dagegen im Pharmageschäft. Insgesamt erhöhte sich der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) um rund ein Viertel auf 2,927 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg währungs- und portfoliobereinigt um knapp ein Prozent auf 11,485 Milliarden. Überschattet wird das Tagesgeschäft von der Klagewelle wegen des von Monsanto entwickelten Unkrautvernichters Glyphosat.

08:03 Uhr

Dax fester erwartet - Notenbanken im Blick

Am deutschen Aktienmarkt rechnen Händler angesichts wichtiger Konjunkturdaten mit einem festeren Leitindex Dax. Zu Wochenbeginn hatte noch eine klare Richtung gefehlt und das Börsenbarometer war unverändert bei 12.417 Zählern aus dem Handel gegangen.

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Dax 11.611,51

Das Hauptaugenmerk richten Anleger auf die US-Konsumausgaben. Von diesen Zahlen erhoffen sich Börsianer Rückschlüsse auf Zeitpunkt und Tempo der erwarteten Zinssenkungen der US-Notenbank. Die Käufe der Verbraucher gelten als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft.

Über die Kauflaune der deutschen Konsumenten gibt der GfK-Index Auskunft. Daneben stehen die deutschen Inflationsdaten auf dem Terminplan. Aus diesen versuchen Börsianer abzulesen, wie sich die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) entwickeln wird.

Darüber hinaus hält eine neue Flut von Firmenbilanzen Investoren auf Trab. Die Lufthansa bekommt den Preiskampf zu spüren, der Gewinn brach ein. Auch Bayer hat seine Bücher geöffnet. Hinzu kommen aus der ersten Reihe Fresenius und FMC. In den USA legt der iPhone-Anbieter Apple abends Zahlen zum abgelaufenen Quartal vor.

07:36 Uhr

Euro gibt etwas nach

Der Euro hat die Kursgewinne vom Vorabend nicht ganz halten können und ist im frühen Handel leicht gesunken. Die Gemeinschaftswährung wurde am Morgen bei 1,1137 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Montagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1119 Dollar festgesetzt.

07:03 Uhr

Asiens Börsen im Aufwind

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dpa

Die Tokioter Börse hat im Plus tendiert. Experten sprachen von einer Hoffnung am Markt, dass eine bessere Entwicklung insbesondere bei Technologiewerten bevorstehe. "Die Investoren sehen zunehmend eine Erholung im Jahr 2020", sagte Chefstratege Masayuki Kubota von Rakuten Securities.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,7 Prozent höher bei 21.775 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,5 Prozent und lag bei 1576 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,4 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel dagegen um 0,5 Prozent.