Dienstag, 07. Mai 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Hannes Vogel
17:37 Uhr

Dax bricht im Zoll-Massaker 1,6 Prozent ein

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der Sog der Wall Street ist zu groß: Die deutschen Börsen schließen allesamt mit herben Verlusten, nachdem auch die US-Märkte aus Angst vor höheren Zöllen zwischen China und den USA in die Knie gehen. Die Dax-Anleger müssen am meisten Federn lassen: Der Leitindex gibt rund 1,6 Prozent ab auf 12.092,74 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte geht mit einem Minus von rund 0,8 Prozent bei 25.458,86 Zählern aus dem Handel. Und der TecDax beendet den Tag mit einem Verlust von rund 0,5 Prozent bei 2835,49 Stellen.

"Der Handelsstreit zwischen China und den USA belastet nach wie vor und macht die Anleger vorsichtig", sagte ein Händler. Der Handelsbeauftragte der USA, Robert Lighthizer, hatte am Montag bekräftigt, dass die USA die Drohung von US-Präsident Donald Trump wahrmachen und ab Freitag die Einfuhrzölle auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar von zehn auf 25 Prozent anheben würden. Einziger Lichtblick: Immerhin will Chinas Verhandlungsführer Liu He trotz der neuen Vorwürfe zu Verhandlungen am Donnerstag und Freitag in Washington anreisen, wie das chinesische Handelsministerium ankündigte.

16:29 Uhr

Bitcoin klettert auf fast 6000 Dollar

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(Foto: REUTERS)

Die wichtigste Kryptowährung der Welt setzt ihre Erholung fort: Mit einem Plus von rund 4,5 Prozent steigt der Bitcoin laut Coinmarketcap.com auf ein neues Jahreshoch bei rund 5946 Dollar. Mit einem Preis knapp unter der 6000-Dollar-Marke ist das Cybergeld zwar noch meilenweit von seinem Allzeithoch bei mehr als 19.000 Dollar kurz vor Weihnachten 2017 entfernt. Durch die stetige Aufholjagd in den letzten Monaten hat das Digitalgeld aber einen Teil des Einbruchs um fast drei Viertel unter die Marke von 4000 Dollar im vergangenen Jahr wettgemacht.

15:46 Uhr

Wall Street geht im Handelskrieg in Deckung

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US-Finanzminister Steven Mnuchin und Chinas Vizepremier Liu He.

(Foto: REUTERS)

Nicht nur an den deutschen Börsen, auch an den US-Märkten ziehen sich die Anleger aus Sorge um ein Wiederaufflammen des Handelskriegs zwischen Washington und Peking zurück. Der Dow-Jones-Index fällt zum Handelsbeginn um rund 0,8 Prozent. Der S&P-500 verliert zur Eröffnung ebenfalls 0,8 Prozent. Und die Technologiebörse Nasdaq notiert fast 0,9 Prozent schwächer.

Der Handelsbeauftragte der USA, Robert Lighthizer, hatte am Montag bekräftigt, dass die USA die Drohung von US-Präsident Donald Trump wahrmachen und ab Freitag die Einfuhrzölle auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar von zehn auf 25 Prozent anheben würden. Einziger Lichtblick: Immerhin will Chinas Verhandlungsführer Liu He trotz der neuen Vorwürfe zu Verhandlungen am Donnerstag und Freitag in Washington anreisen, wie das chinesische Handelsministerium ankündigte.

14:52 Uhr

"Die Dax-Party ist jetzt erstmal vorbei"

Martin Utschneider von Donner & Reuschel liefert im Telebörse-Interview seine Sicht auf die neue Eskalation im Handelskrieg zwischen Washington und Peking: Trotz herber Rückschläge gibt es für Tristesse keinen Anlass.

 

14:08 Uhr

Handelsstreit drückt Dax deutlich ins Minus

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(Foto: picture alliance/dpa)

Nach der verhaltenen Eröffnung rutschen die deutschen Aktienmärkte weiter ab. Der Dax notiert 0,7 Prozent schwächer und weitet damit seine Vortagesverluste aus. Der MDax folgt wie schon am Vormittag den Vorgaben des Leitindex' und gibt ebenfalls 0,2 Prozent ab. Der TecDax widersetzt sich dem Trend und steigt rund 0,7 Prozent.

Am Montag hatte der von US-Präsident Donald Trump neu angefachte Handelszwist mit China die jüngste Kurs-Rally jäh beendet. Die Ankündigung weiterer Sonderzölle löste weltweit Sorgen vor einer neuen Eskalation des Konflikts zwischen den beiden größten Volkswirtschaften aus.

13:29 Uhr

Lufthansas Kaufgelüste kommen nicht gut an

Die Übernahmepläne von Lufthansa-Chef Carsten Spohr kommen an der Börse nicht gut an. Nach Spohrs Aussagen auf der Hauptversammlung über mögliche Übernahmen von Condor und der italienischen Pleite-Airline Alitalia rutschen die Lufthansa-Aktien mit einem Minus von rund 1,3 Prozent ins untere Dax-Mittelfeld ab.

Die Lufthansa hat beim Reisekonzern Thomas Cook ein unverbindliches Angebot zum Kauf des deutschen Ferienfliegers Condor abgegeben. Thomas Cook hatte für Gebote selbst eine Frist bis heute gesetzt, auch mehrere andere Airlines dürften mitgesteigert haben. Eine weitere Übernahmemöglichkeit könnte für die Kranich-Airline die insolvente Alitalia sein. Spohr stellte allerdings eine Bedingung: "Es muss eine restrukturierte Alitalia sein, ohne Staatsbeteiligung."

12:33 Uhr

Dax-Down für BMW nach historischen roten Zahlen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Wegen des überraschenden Verlusts im ersten Quartal muss BMW an der Frankfurter Börse Federn lassen: Die Aktien des Münchner Autobauers rutschen mit einem Minus von rund 2,1 Prozent an die viertletzte Stelle im Dax. Die schwache Konjunktur, hohe Investitionen und eine milliardenschwere Rückstellung für eine mögliche EU-Kartellstrafe haben BMW in den ersten drei Monaten des Jahres rote Zahlen beschert - zum ersten Mal seit zehn Jahren.

Nachdem 2018 in den ersten drei Monaten des Jahres noch ein Betriebsgewinn von 1,88 Milliarden Euro stand,schlug nun ein operativer Verlust von 310 Millionen Euro zu Buche. Unterm Strich brach der Gewinn um Ergebnis um 78 Prozent auf 589 Millionen Euro ein und war damit noch niedriger als Analysten befürchtet hatten.

11:39 Uhr

Vonovia setzt sich an Dax-Spitze

Vonovia SE
Vonovia SE 43,00

Gute Zahlen bescheren Vonovia einen erfreulichen Handelstag: Die Aktien sind mit einem Plus von rund 4,7 Prozent Spitzenreiter im Dax. Der größte deutsche Immobilienkonzern rechnet nach einem starken Jahresstart mit mehr Gewinn:  Im ersten Quartal steigerte das Bochumer Unternehmen das operative Ergebnis nach Zinsen und Steuern (Group FFO) auf 303,6 von 253,0 Millionen Euro. Unterm Strich erhöhte sich der Überschuss des Dax-Konzerns um fast 60 Prozent auf 201 Millionen Euro.

Die Mieteinnahmen stiegen um ein Fünftel auf 505 Millionen Euro. Für 2019 will Vorstandschef Rolf Buch nun ein operatives Ergebnis nach Zinsen und Steuern zwischen 1,17 und 1,22 Milliarden Euro einfahren. Der starke Jahresauftakt beruht vor allem auf den Zukäufen von Victoria Park in Schweden und der Buwog in Österreich.

10:41 Uhr

Türkische Lira rutscht weiter ab

US-Dollar / Türkische Lira
US-Dollar / Türkische Lira 5,83

Nach der Annullierung der Bürgermeisterwahl in Istanbul geht die Talfahrt der türkischen Lira weiter ab: Kostete der Dollar gestern noch rund 6,0000 Lira und am Montagabend nach Bekanntwerden der Entscheidung rund 6,0800, sind es aktuell bereits 6,1637 Lira - der niedrigste Lira-Stand seit Oktober 2018. Die türkische Währung notiert damit noch einmal rund 1,4 Prozent schwächer als gestern.

Die knappe Wahlniederlage der Regierungspartei AKP in der größten Stadt des Landes galt als schwere Schlappe für Erdogan. Beobachter sehen die Wiederholung der Wahl nun als anti-demokratischen Versuch der Erdogan-Regierung, das politisch unangenehme Ergebnis zu korrigieren. Die Angst vor politischer Instabilität und einem Wirtschaftscrash in der Türkei wächst.

10:05 Uhr

Hellofresh verbrennt trotz Umsatzplus noch Geld

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der defizitäre Kochbox-Versender Hellofresh konnte im ersten Quartal vor allem in den USA punkten und so einen Umsatzsprung verbuchen. Die Zahl der aktiven Kunden legte um 32 Prozent auf 2,5 Millionen zu. Der Umsatz schnellte im Jahresvergleich um 42 Prozent auf 420,1 Millionen Euro nach oben.

Trotzdem schreibt Hellofresh weiter Verluste: In den ersten drei Monaten des Jahre lief ein Minus von 26,1 Millionen Euro vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf - rund ein Fünftel mehr als noch vor einem Jahr. Die Anleger sehen's trotzdem positiv: Die Hellofresh-Aktie legt im Xetra-Handel rund 4,3 Prozent zu.

09:30 Uhr

Dax bleibt in Handels-Schockstarre

Dax
Dax 12.239,97

Die neuste Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China lastet auch heute weiter auf den Anlegern. Der Dax bewegt sich kaum und liegt rund 0,1 Prozent im Plus. Der MDax folgt der verhaltenen Vorgabe und tritt ebenfalls auf der Stelle. Und auch der TecDax kommt nicht vom Fleck und notiert nahezu unverändert.

Die Talfahrt an den Börsen dürfte heute verlangsamt weitergehen. Am Montag hatte der Dax aus Angst vor einem Scheitern der Gespräche der beiden weltgrößten Wirtschaftsmächte rund ein Prozent verloren.

08:57 Uhr

Ölpreise von zwei gegensätzlichen Entwicklungen beeinflusst

Rohöl (WTI)
Rohöl (WTI) 57,79

Die Ölpreise bewegen sich im frühen Handel wenig von der Stelle. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 71,20 US-Dollar. Das waren vier Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg dagegen leicht auf 62,37 Dollar.

Die Ölpreise sehen sich derzeit zwei gegenläufigen Entwicklungen ausgesetzt. Für Belastung sorgen Ängste vor einer weiteren Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China. Preisauftrieb kommt dagegen aus der ölreichen persischen Golfregion. Am Montag hatten die USA angekündigt, einen Flugzeugträger und eine Bomberstaffel in den Mittleren Osten zu verlegen. Hintergrund ist der Streit über das Atomprogramm des Iran. Zudem droht das islamische Land seit längerem, die für den Öltransport eminent wichtige Seestraße von Hormus zu blockieren.

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08:41 Uhr

Anleger applaudieren Hannover Rück - Infineon irritiert

Der Dax wird zur Eröffnung des heutigen Handelstages bei 12.257 Punkten erwartet nach einem Schluss von 12.287 Punkten. Für den Euro-Stoxx.50 zeichnet sich ein Beginn bei 3.447 Punkten nach 3.463 Punkten ab. An London wird nach dem gestrigen Feiertag erstmals in dieser Woche gehandelt - entsprechend stärker dürften dort die Verluste ausfallen. Wichtige Konjunkturdaten stehen am Berichtstag nicht zur Veröffentlichung an.

Hannover Rück
Hannover Rück 141,50

Als nicht einheitlich werden die Zahlen von Infineon in einer ersten Einschätzung im Handel bezeichnet. Positiv sei das Segmentergebnis, der bestätigte Umsatzausblick deute hingegen auf eine Stagnation im laufenden Fiskaljahr hin.

An den Zahlen von Hannover Rück gibt es dagegen nichts auszusetzen, heißt es. Der Start in das Jahr ist geglückt, sowohl Bruttoprämien wie auch die Ertragskennziffern haben die Markterwartung übertroffen. Der weltweit viertgrößte Rückversicherer hat von geringen Naturkatastrophen-Schäden und dem Wegfall von Sondereffekten im Leben-Geschäft profitiert. Der Nettogewinn stieg im ersten Quartal um 7,4 Prozent auf 293,7 Millionen Euro. Positiv hebt ein Marktteilnehmer auch die Schaden-Kosten-Quote hervor, diese lag im Auftaktquartal bei 95,7, erwartet wurde sie mit 96,3. Erste Indikationen sehen die Aktie leicht im Plus.

08:20 Uhr

Schwächelndes Kosmetik-Geschäft belastet Henkel-Bilanz

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Shampoos wie Schauma von Schwarzkopf verkaufen sich momentan nicht so gut.

(Foto: imago images / Manfred Segerer)

Henkel
Henkel 83,90

Beim Konsumgüterkonzern Henkel lassen steigende Investitionen und ein weiter schwächelndes Kosmetik-Geschäft den operativen Gewinn schrumpfen. Das bereinigte betriebliche Ergebnis (Ebit) sinkt im ersten Quartal um 5,6 Prozent auf 795 Millionen Euro, wie der Hersteller von Schwarzkopf, Pritt und Persil mitteilte. Vor allem im Geschäft mit Shampoos und Cremes lässt Henkel Federn - der bereinigte operative Ertrag sinkt hier auf 144 (161) Millionen Euro.

Der Umsatz legte dagegen im Konzern um 2,8 Prozent auf knapp fünf Milliarden Euro zu. Analysten hatten für Henkel mit einem etwas höheren bereinigten Ebit von 806 Millionen Euro gerechnet, der Umsatz lag im Rahmen der Erwartungen. Die Jahresprognose bekräftigte der Konzern. "In unseren Konsumentengeschäften lag die Entwicklung von Beauty Care unter unseren Erwartungen", räumte Konzernchef Hans Van Bylen ein. In wichtigen Märkten wie China und Europa habe sich das Massengeschäft negativ entwickelt. Henkel wolle nun gegensteuern.

07:57 Uhr

Euro legt leicht zu - Türkische Lira unter Druck

US-Dollar / Türkische Lira
US-Dollar / Türkische Lira 5,83

Der Euro legt moderat im frühen Handel zu. Am Morgen kostet die Gemeinschaftswährung 1,1210 US-Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1199 Dollar festgesetzt.

Unter Druck steht am Morgen weiterhin die türkische Lira. Sie war zu Wochenbeginn zum US-Dollar auf den tiefsten Stand seit Oktober 2018 gefallen. Auslöser war die Entscheidung der türkischen Wahlbehörde, die Bürgermeisterwahl in der Metropole Istanbul wiederholen zu lassen. Der Kandidat der Regierungspartei AKP war dem Kandidaten der oppositionellen CHP knapp unterlegen gewesen. Die Entscheidung der Wahlwiederholung löste Sorgen um die politische Stabilität der Türkei aus.

07:26 Uhr

Muss BMW Gewinnrückgang verzeichnen?

BMW
BMW 63,27

Apropos Berichtssaison: An das erste Quartal 2019 wird man bei BMW schnell einen Haken machen. Die erwartete Modelloffensive hat bisher nicht wirklich gezündet. Das nach wie vor widrige Marktumfeld belastet zudem besonders die Hersteller von Oberklassewagen, die mit teils deutlichen Rabatten die Verkäufe steigern wollen. Das geht allerdings zulasten der Rendite.

BMW kommt zudem das Kartellverfahren der Europäischen Kommission gegen deutsche Autohersteller wegen Absprachen bei der Abgasreinigung teuer zu stehen. Doch nach dem trüben Jahresstart sollte es für die Münchner mit vielen neuen Premiumwagen ab jetzt eigentlich stetig besser werden.

06:58 Uhr

Trump hält Börsen weiter in Atem

Die Aktienmärkte in Europa werden heute zur Eröffnung zunächst knapp behauptet erwartet. Am Morgen wird die Berichtssaison die Marktteilnehmer zunächst in Atem halten. Allein aus dem Dax legen mit BMW, Henkel, Infineon und Vonovia vier Unternehmen ihre Zahlen vor. Übergeordnet beschäftigt weiterhin der US-chinesische Handelsstreit die Börsen. Die große Frage ist, ob die USA am Freitag bereits Zölle auf weitere Importe aus China einführen werden.

  • Während der vergangenen Woche habe die US-Regierung eine "Erosion" der Verpflichtungen festgestellt, die Peking im Zuge der bisherigen Verhandlungen "nach unserer Bewertung" eingegangen sei, sagte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer dem Wall Street Journal.
  • Zwar werde die geplante nächste Verhandlungsrunde zwischen Washington und Peking am Donnerstag und Freitag in der US-Hauptstadt stattfinden, sagte Lighthizer. Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte drastische Erhöhung der Zölle auf Importe aus China werde dennoch am Freitag wie vorgesehen erfolgen.

"Die Tatsache, dass das chinesische Verhandlungsteam seine Reise nach Washington diese Woche nicht abgesagt hat, deutet darauf hin, dass eine Einigung noch erzielt werden kann", heißt es am Morgen von der Societe Generale.

06:30 Uhr

Asiens Börsen erholen sich von Kursverlusten

Nikkei
Nikkei 21.193,81

Der MSCI-Index für die asiatischen Aktienmärkte außerhalb Japans klettert um 0,38 Prozent, nachdem er am Vortag wegen der neuen Handelsspannungen zwischen den USA und China auf den niedrigsten Stand seit fünf Wochen abgerutscht war.

In Japan öffnen die Märkte erstmals nach zehntägiger Unterbrechung, die wegen der Feierlichkeiten zur Thronbesteigung des neuen Kaisers angesetzt worden waren. Hier fällt der Nikkei-Index gegen den Trend um 1,1 Prozent auf 22.007 Punkte und holt damit die Abwärtsbewegung des Vortages an den anderen Börsen nach. "Die Anleger waren seit Anfang dieses Jahres zu selbstgefällig", sagte Anlagestratege Yasuo Sakuma von Libra Investments in Tokio. "Jetzt ist es an der Zeit, zu verkaufen."