Dienstag, 15. Oktober 2019Der Börsen-Tag

mit Kai Stoppel
17:57 Uhr

Neue Hoffnung schießt Dax auf Jahreshoch

Dax
Dax 13.241,75

Der Dax krönt einen starken Handelstag mit dem Sprung auf ein neues Jahreshoch. Der neue Rekordwert liegt nun bei 12.682 Punkten. Gegen Ende gibt der Dax allerdings noch ein paar Zähler ab und schließt 1,1 Prozent höher bei 12.630 Punkten.

Der Euro-Stoxx-50 zieht um 1,3 Prozent auf 3603 Punkte an, im Verlauf hatte er mit 3610 Punkten ebenfalls ein neues Jahreshoch markiert. Auch alle Stoxx-Branchenindizes gehen am Ende im Plus aus dem Handel.

"Die Stimmung ist deutlich ins Positive gedreht", sagt Frank Wohlgemuth, Analyst der Essener Nationalbank. Die Teileinigung im Handelsstreit und das Näherrücken eines Austrittsvertrags für den Brexit hätten die Risikobereitschaft deutlich gestärkt.

Am deutschen Aktienmarkt sind sowohl konjunkturabhängige, aber auch defensive Titel gesucht: An der Dax-Spitze landen Fresenius, BMW und Deutsche Bank mit Gewinnen von mehr als 2,5 Prozent.

Dagegen brechen Wirecard um 12,8 Prozent ein. Das belastet den Dax mit einem Minus von gut 25 Punkten. Die "Financial Times" (FT) hatte am Morgen einen neuen Artikel und Dokumente veröffentlicht, die die fragwürdigen Buchungspraktiken des Dax-Unternehmens deutlich machen sollen.

Laut FT deuten die Dokumente auf "konzertierte Bemühungen" hin, Gewinne und Umsätze des Unternehmens in Dubai und Irland künstlich aufzublasen. Wirecard weist die Vorwürfe jedoch kategorisch zurück.

Damit verabschiede ich mich von diesem Börsen-Tag und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

Ihr Kai Stoppel

17:21 Uhr

Hoffnung auf Durchbruch - Euro und Pfund steigen deutlich

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

Nach oben geht es heute für den Euro und das britische Pfund. Spekulationen über Fortschritte bei den Brexit-Verhandlungen stützen beide Währungen. Am späten Nachmittag kostet die europäische Gemeinschaftswährung 1,1041 US-Dollar. Zuvor war der Euro noch unter die Marke von 1,10 Dollar gefallen.

Stärker noch als der Euro reagiert das britische Pfund. Es steigt auf ein Tageshoch von 1,28 US-Dollar. Am Mittag hatte es noch knapp über 1,26 Dollar notiert.

Die EU und Großbritannien sind sich in den Brexit-Verhandlungen offenbar näher gekommen. Die Unterhändler seien kurz vor der Einigung auf ein Austrittsabkommen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen. Man sei optimistisch, dass man einen Entwurf am Mittwoch den Diplomaten zur Überprüfung vorlegen könne.

16:59 Uhr

Dax markiert ein neues Jahreshoch

Und nun ist es passiert: Der Dax steigt am Nachmittag auf den höchsten Stand des laufenden Jahres. Der deutsche Leitindex legt mehr als 1,5 Prozent zu und stellt bei 12.682 Punkten eine neue Bestmarke für 2019 auf. Die letzte aus dem Juli lag bei 12.656 Punkten.

Mit dem neuen Jahreshoch liegt nun auch die Marke von 13.000 Punkten wieder in greifbarer Nähe. Sie gilt dann als nächstes Ziel für die Aufwärtswelle. Einen ersten Widerstand machen Marktteilnehmer bei 12.900 Punkten aus.

Dax
Dax 13.241,75

 

16:12 Uhr

Verwirrung um Handelskonflikt - Börsen verunsichert

Ermutigende Firmenbilanzen locken Anleger zwar in US-Aktien. Der Hickhack um das Teil-Abkommen im Zollstreit der USA mit China dämpfte die Kauflaune allerdings. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 steigen zur Eröffnung um bis zu 0,5 Prozent.

Es sei beunruhigend, dass die Regierungen in Washington und Peking die Verhandlungen im Handelskonflikt unterschiedlich schilderten, sagt Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. "Das sorgt für Verunsicherung, was wirklich vereinbart wurde und was noch geklärt werden muss." Einem Medienbericht zufolge fordert China weitere Verhandlungen bis zur endgültigen Unterzeichnung eines Deals.

Bei den Unternehmen stehen die Großbanken im Rampenlicht, die mit ihren Geschäftszahlen die heiße Phase der Bilanzsaison einläuten. So steigert JP Morgan den Quartalsgewinn überraschend stark. Die Titel des Geldhauses steigen um 1,9 Prozent.

Goldman Sachs dagegen sorgt mit seinem Zwischenbericht für Enttäuschung, und Wells Fargo verbuchte wegen hoher Kosten durch Rechtsstreitigkeiten einen Gewinneinbruch. Die Papiere dieser beiden Institute büßen bis zu 3,2 Prozent ein. Auch die Citigroup konnte trotz eines Gewinnanstiegs nicht überzeugen. Die Aktien sinken 1,1 Prozent.

15:37 Uhr

IWF: Weltwirtschaft auf tiefstem Punkt seit Finanzkrise

Wegen der andauernden Handelskonflikte hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose für die Weltwirtschaft weiter nach unten geschraubt. In einem aktuellen Bericht sagt der IWF für dieses Jahr nur noch ein globales Wachstum von 3,0 Prozent voraus. Dies wäre das niedrigste Wachstum seit der globalen Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009.

In seiner aktuellen Prognose rechnet der IWF mit einem um 0,2 Prozentpunkte geringeren Wachstum der Weltwirtschaft als noch in seiner vorherigen Schätzung vom Juli. Auch ihren Ausblick für das kommende Jahr revidierte die Finanzorganisation nach unten. Für 2020 erwartet sie nun ein Wachstum von 3,4 Prozent, statt der bisher vorhergesagten 3,5 Prozent.

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14:45 Uhr

Goldman Sachs leidet unter Börsenturbulenzen

Goldman Sachs
Goldman Sachs 199,56

Die Turbulenzen an den weltweiten Börsen haben im vergangenen Quartal Spuren bei Goldman Sachs hinterlassen. Der Gewinn der US-Investmentbank brach von Juli bis September um gut ein Viertel auf 1,8 Milliarden Dollar ein. Analysten hatten mit einem besseren Ergebnis gerechnet, die Aktien geraten deshalb im vorbörslichen Handel an der Wall Street unter Druck.

Die Unsicherheiten wegen des Handelsstreits zwischen Peking und Washington und politische Spannungen im Nahen Osten belasteten das Geschehen an den weltweiten Kapitalmärkten in den vergangenen Monaten. Mehrere Unternehmen begruben ihre Pläne für Börsengänge - den Investmentbanken gingen so wichtige Erträge durch die Lappen.

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Die Erträge im klassischen Investmentbanking fielen bei Goldman Sachs im dritten Quartal im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr um 15 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar.

(Foto: REUTERS)

 

14:08 Uhr

Deutsche Stahlaktien geraten in Abwärtsstrudel

Thyssenkrupp
Thyssenkrupp 13,21

Der Kurssturz des deutschen Stahlhändlers Klöckner & Co (KlöCo) zieht weitere Papiere der Branche mit nach unten. KlöCo brechen zuletzt um 14 Prozent ein auf 4,58 Euro.

Die Aktien von Salzgitter und Thyssenkrupp geraten in den Abwärtssog. Salzgitter fallen um 2,9 Prozent auf 15,28 Euro. Thyssenkrupp geben um 0,1 Prozent auf 12,55 Euro nach, obwohl die Commerzbank das Kursziel auf 15,30 von 14,30 Euro erhöht hat.

KlöCo hat bereits die dritte Gewinnwarnung in diesem Jahr veröffentlicht. Mit dem Ausblick eines Betriebsergebnisses (Ebitda) von 120 bis 130 Millionen Euro liegt der Stahlhändler deutlich unter den Erwartungen, was als Auslöser für den Aktienverfall gesehen wird.

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(Foto: picture alliance / dpa)

 

13:44 Uhr

Eurozonen-Leitindex springt auf Jahreshoch

Während dem Dax noch ein paar Punkte fehlen, notiert der Eurozonen-Index Euro-Stoxx-50 mit 3594 Zählern auf ein neues Jahreshoch. Die Anleger gehen mit den leicht schwindenden Brexit-Sorgen wieder mehr Risiko ein. Zuletzt notiert der Index, in dem auch viele deutsche Konzerne vertreten sind, bei 3577 Zählern.

Aber auch der Dax könnte, wenn nicht heute noch, in den kommenden Tagen ein neues Jahreshoch erreichen. Viel fehlt nicht mehr: Das bisherige Jahreshoch von Anfang Juli liegt bei 12.656 Punkten. Heute stieg der Dax im Hoch schon bis 12.590 Punkte.

12:55 Uhr

Scheitert USA-China-Deal doch noch? Öl-Anleger in Sorge

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 63,23

Die Ölpreise weiten ihre Kursverluste im Laufe des Handelstages aus. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich zuletzt um 2,2 Prozent auf 58,05 Dollar je Barrel. Zum einen fürchten Anleger eine schwindende Nachfrage aus China. Genährt wurden die Spekulationen von enttäuschenden chinesischen Konjunkturdaten.

Zum anderen gebe es Sorgen, dass das angekündigte Teil-Abkommen im Zollstreit zwischen den USA und China kurz vor Vertragsunterschrift doch noch scheitere, sagt Harry Tchilinguirian, Chef-Anlagestratege für Erdöl bei der Bank BNP Paribas. Das Problem, das man am Ölmarkt sieht: Selbst im Falle einer Einigung dürfte die Nachfrage nach Erdöl gedämpft bleiben. So hatte unlängst die Internationale Energieagentur IEA ihre Prognose für die Erdölnachfrage reduziert.

12:17 Uhr

Preis für seltenes Edelmetall steigt auf Rekordhoch

Palladium
Palladium 1.706,35

 

Kennen Sie Palladium? Das seltene Edelmetall spielt eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Auto-Katalysatoren für Otto-Motoren. Und anders als Gold, dessen Preis derzeit unverändert bei 1494,30 Dollar notiert, steigt der Palladium-Preis auf immer neue Höhen.

Grund sind anhaltende Spekulationen über einen Angebotsengpass, der Palladium auf ein Rekordhoch hievt. Das Edelmetall verteuert sich um 0,7 Prozent auf 1726,74 Dollar je Feinunze.

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(Foto: REUTERS)

11:44 Uhr

"Falsch und irreführend" - Wirecard weist Vorwürfe zurück

Wirecard
Wirecard 122,00

Noch während das Kurs-Debakel im Dax läuft, reagiert Wirecard auf den Auslöser, nämlich die Berichterstattung der "Financial Times": Wirecard hat die Vorwüfe der Zeitung über angebliche Bilanzfälschung zurückgewiesen.

Der Artikel in der Zeitung sei "eine Zusammenstellung einer Reihe von falschen und irreführenden Behauptungen", die vom Autor der Geschichte in anderen Artikeln zuvor aufgestellt und die bereits vollständig widerlegt worden seien, erklärte der Konzern.

Die "FT" hatte unter Berufung auf interne Dokumente von Wirecard geschrieben, dass der Dax-Konzern bei Auslandstöchtern in Dubai und Irland Umsatz und Gewinn künstlich aufgebläht habe und womöglich die eigenen Wirtschaftsprüfer hinters Licht geführt worden seien.

11:25 Uhr

ZEW-Index: Börsenprofis sehen Konjunktur weiter skeptisch

Börsianer schätzen die deutschen Konjunkturaussichten weiter sehr skeptisch ein. Das Barometer für ihre Erwartungen für das nächste halbe Jahr sinkt im Oktober um 0,3 auf minus 22,8 Punkte, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Ökonomen hatten mit einem stärkeren Rückgang auf minus 27,0 Zähler gerechnet.

Die Konjunkturlage bewerteten die Börsianer allerdings so schlecht wie seit April 2010 nicht mehr. Die Experten rechneten nach wie vor mit einer sich weiter verschlechternden Konjunktur in Deutschland, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Die jüngst erzielte Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China scheint derzeit nicht zu einer Verringerung der Konjunkturskepsis zu führen."

*Datenschutz

 

10:54 Uhr

Kurs-Kapriolen im SDax - Hellofresh mit Fabelgewinn

Licht und Schatten bei den Aktien im Kleinstwerteindex SDax: Zwar legt der Index insgesamt um 0,8 Prozent zu - ganz oben und ganz unten jedoch brechen zwei Aktien komplett aus der Reihe.

Hellofresh
Hellofresh 16,32

Am SDax-Ende brechen die Aktien von Klöckner & Co. (KlöCo) nach unten aus und büßen mit minus 15 Prozent massiv ein. Der Grund: Der Stahlhändler kappt erneut seine Gewinnziele. Das nun angepeilte operative Ergebnis von 120 bis 130 Millionen Euro liege 20 Prozent unter seinen bisherigen Erwartungen, schreibt Analyst Alan Spence von der Investmentbank Jefferies.

Ganz oben sorgen Hellofresh bei Anleger für Ekstase: Die Papiere steigen um sagenhafte 16 Prozent nach oben. Der Kochbox-Versender hob dank eines starken Quartalsergebnisses seine Gesamtjahresziele an. Das Unternehmen habe einmal mehr starke Zahlen vorgelegt, sagte ein Börsianer.

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Hellofresh korrigiert seine Ziele nach oben - das kommt bei Anlegern in der Regel gut an.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

10:33 Uhr

Trotz US-Sanktionen - Istanbuls Börse zieht deutlich an

Ja, die USA erheben Sanktionen gegen die Türkei wegen der Militärintervention in Syrien. Allerdings sind diese nicht so stark wie befürchtet, was am Bosporus heute für Erleichterung sorgt.

Türkische Aktien erholen sich vom Einbruch am Vortag: Der Leitindex an der Istanbuler Börse klettert im frühen Handel um 1,7 Prozent auf 95.606 Punkte. Zu Wochenbeginn hatte er mit über fünf Prozent Abschlag den stärksten Verlust seit März erlitten.

Auch am Devisenmarkt hinterließen die jüngsten politischen Entwicklungen kaum Spuren. Die türkische Lira hatte zum Wochenstart im Vergleich zum US-Dollar sogar etwas zugelegt. Heute gibt sie ein wenig nach.

09:43 Uhr

Kurs-Katastrophe im Dax - Wirecard bricht massiv ein

Wirecard
Wirecard 122,00

Im Dax legen zu Handelsbeginn alle Werte zu - bis auf Wirecard. Das Papier des Zahlungsabwicklers stürzt um fast 20 Prozent in die Tiefe. Im Handel wird auf einen neuen Artikel der "Financial Times" verwiesen. Dabei gehe es um Dokumente, die einmal mehr Zweifel an der Buchhaltungspraxis des Dax-Unternehmens aufkommen lassen.

Eine Reihe kritischer Berichte der "FT" hatte die Wirecard-Aktie seit Jahresbeginn immer wieder abstürzen lassen. Das Unternehmen und die deutsche Finanzaufsicht BaFin hegen den Verdacht, dass sich sogenannte Leerverkäufer das zunutze gemacht haben. Diese setzen auf fallende Kurse.

Anfang Oktober hatte die Zeitung jedoch erklärt, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass es - wie von Wirecard der Zeitung vorgeworfen - Absprachen zwischen Reportern und Spekulanten gegeben habe. Das hätten Ermittlungen der von der "FT" beauftragten Anwaltskanzlei RPC ergeben.

09:23 Uhr

Dax erobert die 12.500 zurück

Dax
Dax 13.241,75

In den USA startet die Berichtssaison, was rund um den Globus für Kauflaune sorgt - auch am deutschen Markt. Der Dax legt zur Eröffnung 0,6 Prozent auf 12.565 Punkte zu. Trotz möglicher Nachverhandlungen des von US-Präsident Donald Trump verkündeten Teilabkommens im Zollstreit mit China seien Investoren erleichtert, dass eine Eskalation des Konflikts vorerst vermieden werde, sagen Börsianer.

Anleger warten heute gespannt auf die Zahlen der US-Großbanken Citigroup, Goldman Sachs, JP Morgan und Wells Fargo. Angesichts der jüngsten US-Zinssenkungen und der sich abkühlenden Konjunktur sei zweifelhaft, ob die Geldhäuser ihre starken Ergebnisse aus dem Vorquartal wiederholen könnten, sagt Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets.

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de.

08:28 Uhr

Ölpreise geben weiter nach

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 63,23

Die Ölpreise weiten ihre Kursverluste vom Wochenstart aus. Im frühen Handel kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent 58,84 US-Dollar. Das waren 51 Cent weniger als am Montag.

Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 44 Cent auf 53,15 Dollar.

Am Rohölmarkt ist die Skepsis groß, dass sich die USA und China tatsächlich auf eine umfassende Lösung ihres Handelskonflikts verständigen können. Untermauert werden derartige Zweifel durch Medienberichte, wonach China weitere Gespräche mit den USA wünscht, bevor das von US-Präsident Donald Trump bereits als Durchbruch verkaufte Teilabkommen unterzeichnet werden könne.

08:24 Uhr

Analysten erwarten steigenden Dax

Dax
Dax 13.241,75

Mit einem steigenden Dax rechnen Händler am Morgen. Vier von der Agentur Dow Jones befragte Marktteilnehmer erwarten im Schnitt einen Dax-Stand von 12.508 Punkten zum Xetra-Schluss. Das entspricht einem Anstieg des Dax zum vorherigen Handelstag von 0,2 Prozent.

Zuletzt hatte der DAX bei 12.487 Punkten geschlossen.

08:15 Uhr

Euro zeigt sich stabil

Der Euro notiert weiter über der Marke von 1,10 US-Dollar. Am Morgen kostete die gemeinsame Währung der 19 Euroländer 1,1030 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend.

Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1031 Dollar festgelegt.

07:33 Uhr

Zalando führt Geschlechterquote ein

Zalando
Zalando 38,85

Modehändler Zalando führt eine Geschlechterquote für sein Management ein. Auf den sechs oberen Führungsebenen soll bis Ende 2023 ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern erreicht werden, teilte das Unternehmen mit. Der Anteil soll jeweils zwischen 40 und 60 Prozent liegen.

Der Online-Händler hat europaweit rund 14.000 Beschäftigte. Das Management musste sich zuletzt kritische Fragen gefallen lassen, weil im Vorstand fünf Männer sitzen, aber keine Frau.

07:30 Uhr

Nikkei nach Feiertagspause im Plus

Nikkei
Nikkei 23.303,32

Zweigeteilt zeigt sich der Akienhandel in Ostasien und Australien: In Tokio werden nach der Feiertagspause die Fortschritte in den US-chinesischen Handelsgesprächen in Kursgewinne umgemünzt, an den meisten anderen Plätzen der Region werden die kräftigen Gewinne vom Wochenstart verdaut.

Der Nikkei-Index in Tokio gewinnt 1,8 Prozent auf 22.192 Punkte. Seoul und Sydney tendieren gut behauptet, Hongkong knapp behauptet und Schanghai etwas leichter mit einem Minus von einem halben Prozent.