Donnerstag, 01. August 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Wolfram Neidhard
17:37 Uhr

Gute Konjunkturdaten lassen Dax steigen

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(Foto: imago/Sven Simon)

Der deutsche Aktienmarkt hat sich heute erholt gezeigt. Angesichts positiver Konjunkturdaten aus der Eurozone rückte der Dax um 0,5 Prozent auf 12.251 Punkte vor. Größere Gewinne verhinderten herbe Kursverluste der Siemens-Aktie. Der MDax gewann 1,0 Prozent auf 26.191 Zähler. Der TecDax stieg um 0,9 Prozent auf 2943 Stellen. Der EuroStoxx50 ging um 0,7 Prozent auf 3491 Punkte nach oben.

Die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed vom Vorabend sorgten weiter für Gesprächsstoff. Die US-Währungshüter hatten zwar wie erwartet erstmals seit der Finanzkrise vor über zehn Jahren den Leitzins um einen Viertelprozentpunkt gesenkt. Sie hätten allerdings kaum eine Chance gehabt, die Anleger positiv zu überraschen, und die Minderheit enttäuscht, die auf eine Senkung gleich um einen halben Prozentpunkt gesetzt habe, hieß es am Markt.

Klare Dax-Verlierer war heute Siemens mit minus 4,0 Prozent. An der Leitindex-Spitze notierten Deutsche Börse mit plus 5,3 Prozent.

Mir bleibt nur noch, Ihnen einen angenehmen Abend zu wünschen.

17:05 Uhr

Monsanto-Kauf: Bayer-Aktionär will Sonderprüfung beantragen

Bayer
Bayer 65,24

Der Bayer-Konzern kommt nicht zur Ruhe. Der Aktionär Christian Strenger bereitet wegen der umstrittenen Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto einen Antrag auf Sonderprüfung bei Gericht vor. Das sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Der Experte für gute Unternehmensführung braucht laut Aktiengesetz Mitstreiter, um insgesamt Anteile im Nennwert von 100.000 Euro hinter den Antrag zu bekommen; laut Zeitung in Falle Bayer etwa 40.000 Papiere. Einige Aktionäre hätten sich dem Plan schon angeschlossen, sagte Strenger dem Blatt "FAZ": "Ich bin auf gutem Wege, habe aber die volle Zahl noch nicht erreicht."  

Bayer hatte im vergangenen Jahr Monsanto für rund 63 Milliarden Dollar übernommen. Seitdem ist der Aktienkurs in den Keller gegangen.

16:40 Uhr

Ubisoft übernimmt Anteile von Green Panda Games

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(Foto: picture alliance / Ubisoft)

Der Spiele-Entwickler Ubisoft hat 70 Prozent der Anteile des Mobil-Game-Spezialisten Green Panda Games übernommen. Mit der Übernahme wolle Ubisoft seine Position im Markt mit einfachen mobilen Spielen (Hyper Casual Games) stärken, erklärte der kanadische Games-Entwickler. Ziel sei es, einem immer größeren Publikum ein abwechslungsreiches und hochwertiges Angebot an Handy-Spielen zu bieten, sagte Jean-Michel Detoc, Chef der Mobilsparte des Unternehmens.

Ubisoft gehört zu den weltweit größten Spieleentwicklern und ist vor allem bekannt durch Titel wie "Assassin's Creed", "Far Cry" und die "Anno"-Reihe.

16:20 Uhr

Negative Überraschung bei US-Bauausgaben

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(Foto: picture-alliance / dpa)

Das kommt unerwartet: Die Bauausgaben in den USA haben sich nämlich im Juni verringert. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, sanken sie saisonbereinigt um 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten dagegen eine Zunahme um 0,1 Prozent prognostiziert. Zudem wurde die zunächst für den Vormonat gemeldete Veränderung von minus 0,8 Prozent auf minus 0,5 Prozent revidiert.

Die Ausgaben für den Wohnungsbau lagen im Juni um 0,5 Prozent niedriger. Insgesamt gab es im Privatsektor ein Minus von 0,4 Prozent und bei der Bautätigkeit im öffentlichen Sektor einen Rückgang um 3,7 Prozent.

16:00 Uhr

Wall Street zeigt sich stabilisiert

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(Foto: dpa)

Nach dem jüngsten Kursrutsch nach der "Fed-Enttäuschung" haben sich einige Anleger an die US-Aktienmärkte zurückgetastet. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 hielten sich zur Eröffnung jeweils knapp im Plus.

  • "Da der Fed-Entscheid hinter uns liegt, können wir uns wieder auf Geschäftszahlen konzentrieren", sagte Chris Beauchamp, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses IG. "Die Bilanzsaison zeichnet weiter ein positives Bild."

Dem Datenanbieter Refinitiv zufolge haben bislang etwa drei Viertel aller Unternehmen die Gewinnerwartungen übertroffen.

Die Titel von Verizon legten rund 1,5 Prozent zu. Dank zahlreicher neuer Kunden machte der größte US-Mobilfunker im abgelaufenen Quartal einen Gewinn von 1,23 Dollar je Aktie. Analysten hatten mit 1,20 Dollar gerechnet. Die Aktien von Qualcomm brachen dagegen um knapp drei Prozent ein. Angesichts der Konkurrenz des chinesischen Rivalen Huawei blieb der Chip-Hersteller mit seinen Zielen für das laufende Quartal hinter den Markterwartungen zurück.

15:36 Uhr

Air Berlin in Eurowings-Flotte immer noch sichtbar

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(Foto: dpa)

Knapp zwei Jahre nach ihrer Pleite ist die Fluggesellschaft Air Berlin immer noch innerhalb der Eurowings-Flotte sichtbar. Aktuell tragen noch zwei Maschinen die weiß-rote Lackierung der früheren Konkurrenz, wie ein Sprecher der Lufthansa-Tochter in Köln bestätigte.

Derzeit seien die Kapazitäten zur Umlackierung der Maschinen in Europa sehr knapp, so dass man bei der Umgestaltung nicht so schnell vorgehen konnte wie geplant. Unter anderem lässt die Konzernmutter Lufthansa derzeit ihre Flieger mit einem neuen Design lackieren. Eurowings hatte 77 Maschinen der Air Berlin übernommen.

15:14 Uhr

Fitbit-Aktie macht nach Zahlen schlapp

Fitbit
Fitbit 3,50

Kein Guter Tag für Fitbit: Gekappte Gesamtjahresziele drücken den Anbieter von Fitnessuhren auf ein Rekordtief. Die Fitbit-Aktie fiel im vorbörslichen US-Geschäft um gut 17 Prozent auf 3,21 Dollar. Das ist der größte Kursrutsch seit zweieinhalb Jahren.

Wegen eines schleppenden Absatzes seines neuen, kostengünstigen Modells "Versa Lite" rechnet das Unternehmen für 2019 nur mit einem Umsatz von 335 bis 355 Millionen Dollar. Der Verlust werde bei neun bis elf US-Cent je Aktie liegen. Analysten hatten bislang im Schnitt mit Erlösen von 399,4 Millionen Dollar und einem Gewinn von zwei US-Cent je Aktie gerechnet.

14:53 Uhr

Pickup-Trucks halten GM in der Spur - stabiler Gewinn

General Motors (GM)
General Motors (GM) 36,17

Der US-Autoriese General Motors hat den Gewinn dank hoch profitabler Pickup-Trucks nahezu stabil gehalten. Der Reingewinn lag im zweiten Quartal bei 2,42 Milliarden Dollar und damit etwas über dem Vorjahreswert von 2,39 Milliarden Dollar. Damit übertraf der Konzern die Markterwartungen leicht. Die Aktie gewann vorbörslich an der Wall Street rund 3 Prozent.

Für das gesamte Jahr zeigte sich Finanzchefin Dhivya Suryadevara optimistisch: "Wir hatten ein solides zweites Quartal und erwarten, dass das zweite Halbjahr stärker sein wird als das erste." Die Zuversicht stützt GM - wie andere US-Hersteller auch - auf die in den USA beliebten Pick-up-Trucks und sportlichen Geländewagen (SUV) sowie Mischformen (Crossover). Dadurch konnte GM den insgesamt rückläufigen US-Markt kompensieren und generelle Einbußen auf dem weltgrößten Automarkt in China wettmachen, wo der Handelskonflikt mit den USA die Verbraucher lähmt. Nahezu der gesamte Gewinn stammte aus Nordamerika, wo GM eine bereinigte Ebit-Marge von 10,7 Prozent erzielte.

14:32 Uhr

Dax hält sich im grünen Bereich

An den europäischen Börsen hat die Hoffnung auf bessere Geschäfte heimischer Firmen die Enttäuschung über den Fed-Zinsentscheid in den Hintergrund gedrängt. Der Dax gewann eine Stunde vor Handelsbeginn in den USA 0,1 Prozent auf 12.205 Punkte. Der EuroStoxx50 notierte 0,3 Prozent höher bei 3478 Zählern.

Der Euro fiel dagegen zeitweise auf ein Zweieinhalb-Jahres-Tief von 1,1025 US-Dollar und verbesserte damit die Wettbewerbschancen europäischer Unternehmen auf dem Weltmarkt.

14:21 Uhr

Verizon toppt Gewinnerwartung

Verizon Communications
Verizon Communications 54,74

Der US-Telekomriese Verizon Communications hat im zweiten Quartal beim Gewinn besser abgeschnitten als am Markt erwartet. Beim Umsatz reichte der Konzern aber nicht ganz an die Konsensschätzung heran. Der Nettogewinn sank auf 4,1 Milliarden oder 0,95 US-Dollar je Aktie von 4,2 Milliarden oder 1,00 Dollar im Vorjahr. Bereinigt verdiente das Unternehmen mit 1,23 Dollar je Anteil 3 Cent mehr als im Vorjahr und auch 3 Cent mehr als laut Factset von Analysten vorhergesagt. Der Umsatz sank leicht um 0,4 Prozent auf 32,1 Milliarden Dollar. Beobachter hatten 32,4 Milliarden Dollar erwartet.

Im Mobilfunksegment stiegen die Einnahmen um 1,0 Prozent auf 22,7 Milliarden Dollar, sie verfehlten damit den Konsens von 23,4 Milliarden. Das Bereich Festnetz schnitt mit 7,1 Milliarden ebenfalls schlechter ab als erwartet.

14:00 Uhr

Bank of England senkt UK-Wachstumsprognose

Dem Brexit zum Trotz: Die Bank von England hat heute an ihren Leitzinsen nicht gerüttelt. Die Hüter des Pfund Sterling um Notenbank-Chef Mark Carney beschlossen einstimmig, ihren Schlüsselsatz auf dem bisherigen Niveau von 0,75 Prozent zu belassen. Es war die erste geldpolitische Sitzung seit der Ernennung des konservativen Brexit-Befürworters Boris Johnson zum britischen Premierminister.

Die Notenbank kürzte zudem wegen der gestiegenen Brexit-Unsicherheiten ihre Wachstumsprognose für die Wirtschaft. Sie gab jedoch keine Hinweise, ob sie eine Zinssenkung erwägt.

13:45 Uhr

Comdirect holt im zweiten Quartal auf

Comdirect Bank
Comdirect Bank 12,80

Licht und Schatten bei Comdirect: Die Onlinebank hat nach einem schwachen Jahresstart Boden gut gemacht, im ersten Halbjahr aber immer noch weniger verdient als vor einem Jahr. Wie die Commerzbank-Tochter mitteilte, sorgten hohe Investitionen in Marketing, Vertrieb und IT sowie die anhaltend niedrigen Zinsen für einen Rückgang des Vorsteuergewinns auf 41,5 Millionen Euro von 48 Millionen Euro. Die Kundenbasis konnte die drittgrößte deutsche Direktbank weiter ausbauen - so gewann sie im ersten Halbjahr  128.000 neue Kunden - inzwischen sind es 2,65 Millionen.

Dank des im Juli abgeschlossenen Verkaufs der Tochter eBase, der 110 Millionen Euro in die Kassen spülte, rechnet Comdirect-Chef Arno Walter im laufenden Jahr mit einem Gewinn vor Steuern von mehr als 170 Millionen Euro. 2018 hatte das Institut einen Vorsteuergewinn von 70,7 Millionen Euro eingefahren, 2017 waren es 94,9 Millionen Euro gewesen.

13:19 Uhr

Zalando reagiert auf kleiner werdende Bestellungen

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(Foto: www.imago-images.de)

Beim Modehändler Zalando bestellen die Kunden immer häufiger, aber die Warenkörbe werden kleiner. Der Onlinehändler steuert verstärkt mit Mindestbestellmengen gegen. Von April bis Juni kostete eine Bestellung im Durchschnitt noch 56,90 Euro. Das waren 2,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor und 0,8 Prozent weniger als im ersten Vierteljahr. "Der Trend verlangsamt sich", folgerte Finanzchef David Schröder daraus.

Je kleinteiliger die Bestellungen, desto höher die Kosten für die Abwicklung. Der europaweit aktive Händler hat deshalb in neun Ländern Mindestbestellmengen eingeführt. Heute kam noch Frankreich hinzu, wo Kunden für eine kostenlose Lieferung nun mindestens 24,90 Euro ausgeben müssen. Für Deutschland gibt es bislang keine entsprechende Ankündigung.

12:59 Uhr

RWE macht walisisches Steinkohlekraftwerk dicht

Der Energieversorger RWE hat angekündigt, das Steinkohlekraftwerk Aberthaw B im britischen Wales am 31. März 2020 zu schließen. Die Gespräche mit den betroffenen rund 170 Mitarbeitern und den Arbeitnehmervertretern liefen an. Bis 2021 hat RWE noch bestehende Lieferverpflichtungen aus dem britischen Kapazitätsmarkt. Diese sollen auf Dritte übertragen worden. Zu den Details der Transaktion sei Geheimhaltung vereinbart worden, so der Konzern. Ein kleinerer Teil soll auf andere RWE-Kraftwerke übertragen werden.

RWE begründete die Werksschließung mit dem Klimaschutz und einem schwierigen Marktumfeld.

12:40 Uhr

Erholung an Wall Street nach "Fed-Enttäuschung" erwartet

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(Foto: REUTERS)

Nach den heftigen Abgaben zur Wochenmitte dürfte es heute an der Wall Street zu einer leichten Gegenbewegung kommen. Allerdings dürften die Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell noch weiter ihre Wirkung entfalten. Dieser deutete zwar an, dass es noch mehr Zinssenkungen geben könne, jedoch keine ganze Serie. Der Future auf den S&P-500 legt aktuell um 0,2 Prozent zu.

Die Blicke der Investoren sind bereits auf den US-Arbeitsmarktbericht für Juli am Freitag gerichtet. Es wird mit einem Stellenzuwachs um 165.000 gerechnet. Die Arbeitslosenquote dürfte auf 3,6 von 3,7 Prozent im Vormonat sinken. Zuvor werden heute unter anderem die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bekannt gegeben.

Bei den Einzelwerten verlieren die Aktien von Qualcomm vorbörslich 6,2 Prozent. Der Chiphersteller hat im dritten Geschäftsquartal zwar einen Umsatz- und Gewinnsprung gemacht. Dies war aber einer einmaligen Zahlung von 4,7 Milliarden Dollar im Lizenzstreit mit Apple zu verdanken. Mehr dazu lesen Sie hier.

12:29 Uhr

Adler Mode macht weniger Gewinn

Adler Modemärkte
Adler Modemärkte 3,25

Die Zeiten bleiben schwierig: Der Einzelhändler Adler Modemärkte hat im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang um 2,6 Prozent auf 136,7 Millionen Euro verzeichnet. Das Betriebsergebnis fiel um 9,2 Prozent auf 16,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Konzernergebnis von 8,9 Millionen Euro, 1,7 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Damit verlief das zweite Quartal deutlich schwächer als das Vorquartal.

Adler sieht sich angesichts eines positiven Starts ins dritte Quartal dennoch voll auf Kurs, die Gesamtjahresziele für 2019 zu erreichen. So prognostiziert der Vorstand weiterhin einen Jahresumsatz für 2019, der aufgrund der Standortbereinigungen leicht unter 500 Millionen Euro gesehen wird. Zudem wird ein operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in einer Spanne zwischen 73 und 78 Millionen Euro erwartet. Inklusive der Einmalbelastungen für die avisierten Standortschließungen soll das Ebitda 64 bis 69 Millionen Euro erreichen.

12:07 Uhr

Amazon-Boss verkauft in großem Stil Aktien

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(Foto: AP)

Amazon-Chef und -Gründer Jeff Bezos hat 968.148 Aktien seines Unternehmens verkauft und dafür 1,84 Milliarden US-Dollar erlöst. Das geht aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht hervor.

Es handelte sich bei der Transaktion um einen schon lange im Vorfeld vordefinierten Verkaufsprozess, der so angelegt ist, dass Managern nicht der Vorwurf des Insiderhandels gemacht werden kann.

11:50 Uhr

Kampf um Metro: Bündnis gegen Tschechen-Milliardär

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(Foto: picture alliance/dpa)

Im Übernahmestreit um den Handelskonzern Metro haben die beiden Großaktionäre Beisheim und Meridian einer Mitteilung zufolge ihr angekündigtes Bündnis umgesetzt. Die beiden Aktionäre hätten ein Stimmrechtspool gebildet und kontrollierten nun 20,63 Prozent der Stimmrechte, erklärte Metro in einer Pflichtmitteilung.

Meridian und Beisheim hatten zu Wochenbeginn erklärt, sie wollten ihre Stimmrechte bündeln und damit ihre Interessen als Metro-Aktionäre besser durchsetzen. Beide Investoren wollten bei entsprechenden Kaufgelegenheiten ihre Anteile an der Metro schrittweise weiter ausbauen. Die Übernahme-Offerte des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky von 16 Euro pro Metro-Stammaktie hatten sie als zu niedrig abgelehnt.

11:34 Uhr

Dax steigt nun leicht an - Händler rätseln, warum

Dax
Dax 12.633,60

Entgegen vorbörslicher Erwartungen hat sich der Dax bislang wacker gehalten. Kurz vor Mittag drehte der Frankfurter Leitindex ins Plus und legte um 0,2 Prozent auf 12.218 Punkte zu. Der MDax stieg um 1,0 Prozent auf 26.165 Zähler, der TecDax um 0,5 Prozent auf 2930 Stellen. Der EuroStoxx50 gewann 0,4 Prozent auf 3480 Punkte.

Händler sehen allerdings keine konkreten Gründe in der plötzlichen Dax-Kurserholung. Nachrichten um Handelsgespräche zwischen den USA und China oder ähnliches gebe es nicht, so ein Börsianer: "Wir vermuten hier eher, dass ein ETF mit frischem Geld zum Monatsbeginn eingekauft - oder im schlechten Fall: eingedeckt - hat."

11:15 Uhr

Britische Industrie drosselt Produktion wie zuletzt 2012

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der nahende Brexit und die schwächere Weltkonjunktur setzen der britischen Industrie kräftig zu. Deren Produktion schrumpfte im Juli so stark wie seit sieben Jahren nicht mehr, wie aus einer Unternehmensumfrage des Instituts IHS Markit hervorgeht. Dadurch blieb der Einkaufsmanagerindex mit 48,0 Punkten deutlich unter der Marke von 50, ab der ein Wachstum signalisiert wird.

  • "Im Juli erstickte die britische Industrie unter dem Druck des langsameren globalen Wirtschaftswachstums, der politischen Unsicherheit und der Auflösung früherer Brexit-Lagerbestände", sagte Markit-Ökonom Rob Dobson.
  • "Kunden verzögerten, stornierten oder verlegten Aufträge außerhalb Großbritannien, was zu einem weiteren Rückgang der Neuaufträge aus dem In- und Ausland führte."
10:57 Uhr

BMW-Gewinnverlust durch E-Auto-Investitionen

Der Gewinn des Autobauers BMW ist unter anderem wegen der hohen Investitionen in die Elektromobilität gedrückt worden. Der Münchner Dax-Konzern will bis 2023 und damit zwei Jahre früher als bisher angekündigt 25 Elektro- oder Hybrid-Modelle im Angebot haben. Dem scheidenden Vorstandschef Harald Krüger war ein zu zögerlicher Umbau zur Elektromobilität vorgeworfen worden. Für ihn kommt Oliver Zipse.

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(Foto: picture alliance/dpa)

Nun drückt BMW aufs Tempo: Bis Ende dieses Jahres will der Hersteller mehr als eine halbe Million Fahrzeuge mit vollelektrischem oder Plug-in-Hybrid-Antrieb verkauft haben. Die Nachfrage nach dem i3 habe in den ersten sechs Monaten des Jahres um mehr als 20 Prozent zugelegt; im November starte im Werk Oxford die Produktion des vollelektrischen Mini, teilte BMW mit. 2020 soll dann im chinesischen Shenyang der vollelektrische iX3 gefertigt werden.

10:44 Uhr

Zalando verbreitet Optimismus

Zalando
Zalando 41,53

Zalando hat im zweiten Quartal operativ etwas mehr verdient und sieht sich nun auf gutem Wege, am Jahresende in der oberen Hälfte der bisherigen Ebit-Zielspanne von 175 bis 225 Millionen Euro zu landen. Auch unter dem Strich schrieb Zalando wieder schwarze Zahlen. Allerdings fiel der Nettogewinn etwas geringer aus als im Vorjahr, teilte Europas nach Umsatz größter Online-Modehändler mit.
Der Umsatz wuchs prozentual zweistellig im Quartal. Hier ist Zalando bei der Prognose für das Gesamtjahr allerdings etwas vorsichtiger.

Das Umsatzplus für 2019 sieht Zalando jetzt "rund um das" untere Ende der Spanne von 20 bis 25 Prozent anstatt "am unteren Ende". Von April bis Juni erwirtschaftete die Zalando SE einen bereinigten operativen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 101,7 (94) Millionen Euro, gut 8 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Zalando-Aktie verteuerte sich um 4,3 Prozent.

10:15 Uhr

Chinas Zentralbank macht bei Zinsen nichts

Die chinesische Zentralbank hat ihre Geldpolitik ungeachtet der Zinssenkung der US-Notenbank Fed nicht gelockert. Sie griff nicht in den Markt ein und betonte, die Versorgung der Banken mit Geld sei "angemessen groß". Seit 2015 hat sie ihren Leitzins nicht mehr gedrückt.

Auch die EZB hat eine Lockerung für September signalisiert, während andere Notenbanken wie die in Südkorea und Indonesien wegen der weltweit nachlassenden Konjunktur bereits ihren Zinsen gesenkt haben.

10:05 Uhr

Londoner Börse blättert kräftig für Finanzdatenanbieter hin

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(Foto: picture alliance / Philip Toscan)

Megadeal an der Themse: Die Londoner Börse übernimmt für 27 Milliarden Dollar den Finanzdatenanbieter Refinitiv. Die London Stock Exchange (LSE) werde den Kaufpreis vollständig in Aktien zahlen, teilte der Börsenbetreiber mit. Nach der Übernahme werden die Alteigentümer - der US-Finanzinvestor Blackstone und der kanadische Informationskonzern Thomson Reuters - 37 Prozent der Aktien und weniger als 30 Prozent der Stimmrechte haben.

Mit der Übernahme wird die LSE zu einem Riesen im lukrativen Daten- und Analysegeschäft und verringert ihre Abhängigkeit von den schwankenden Kapitalmärkten weiter. Insider rechnen mit einer langen kartellrechtlichen Prüfung der Pläne.

09:46 Uhr

Schwächelnde Autobranche belastet Stahlgiganten

Die lahmende Autobranche belastet auch den weltgrößten Stahlkonzern ArcelorMittal. Der Konzern musste seine Prognose für die weltweite Stahlnachfrage zusammenstreichen. Vor allem die Entwicklung in Europa bereitet Sorge. Aber auch die Nachfrage in den USA und in Brasilien schwächelt.

ArcelorMittal leide unter sinkenden Stahlpreisen und steigenden Kosten für Rohstoffe, räumte Konzern-Chef Lakshmi Mittal ein. Im zweiten Quartal schrumpfte der Betriebsgewinn (Ebitda) auf 1,56 Milliarden US-Dollar. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch etwa doppelt so viel verdient. Aussicht auf Besserung gibt es erst einmal nicht. Der weltweite Stahlverbrauch werde 2019 nur zwischen 0,5 und 1,5 Prozent zulegen, prognostizierte der Konzern nun. Zuvor hatte er noch ein Plus von einem bis 1,5 Prozent erwartet.

09:29 Uhr

Rüstungsgeschäfte stützen Rheinmetall

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(Foto: @ Rheinmetall Defence)

Getragen von einem Gewinnsprung des Rüstungsgeschäfts hat Rheinmetall im ersten Halbjahr mehr verdient. Einbußen in der Autozulieferung stimmten Konzernchef Armin Papperger allerdings skeptischer für das Gesamtjahr. Er erwarte 2019 nur noch ein Umsatzplus von vier Prozent, was dem unteren Ende der bisherigen Prognose von vier bis sechs Prozent entspricht, wie der MDax-Konzern mitteilte. Das Margenziel von rund acht Prozent bleibe aber unverändert.

Im ersten Halbjahr verbuchte Rheinmetall bei einem Umsatzplus von 2,2 Prozent auf rund 2,8 Milliarden Euro einen Anstieg des operativen Ergebnisses um 5,8 Prozent auf 163 Millionen Euro. Das operative Ergebnis reduzierte sich um 31 Millionen auf 102 Millionen Euro. Dagegen steigerte die Rüstungssparte den Umsatz um 8,8 Prozent auf 1,375 Milliarden Euro. Mit 69 (Vorjahr: 31) Millionen Euro wurde das operative Ergebnis mehr als verdoppelt.

09:19 Uhr

Dax notiert im Minus - Siemens-Aktie verliert stark

Nach dem gestrigen Zinsentscheid ist der deutsche Aktienmarkt uneinheitlich in den Handel eingestiegen. Der Dax verlor 0,3 Prozent auf 12.148 Punkte. Der MDax stieg dagegen geringfügig um 0,1 Prozent auf 25.958 Zähler. Der TecDax rutschte leicht um 0,1 Prozent auf 2914 Stellen ab.

Siemens fanden sich nach Zahlen mit minus 4,0 Prozent am Dax-Ende wieder. Dagegen verteuerten sich die Aktien von Infineon (plus 2,2 Prozent) und BMW (plus 0,9 Prozent).

Ein wahrer Zahlenregen prasselt heute herab. Zudem beschäftigen sich die Märkte mit den jüngsten Beschlüssen der US-Notenbank. Mein Name ist Wolfram Neidhard, ich berichte über das heutige Marktgeschehen.

09:08 Uhr

Hugo Boss hat in den USA zu kämpfen

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(Foto: picture alliance / Franziska Kra)

Das schwierige Marktumfeld in den USA stimmt den Vorstand des Modekonzerns Hugo Boss für 2019 weniger optimistisch. Konzernchef Mark Langer erwartet nur noch, das untere Ende der Prognose zu erreichen. Die sah ein Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich vor und einen Anstieg des operativen Ergebnisses (Ebit) im hohen einstelligen Prozentbereich.

Im zweiten Quartal legten die Erlöse währungsbereinigt um zwei Prozent auf 675 Millionen Euro zu, das Ebit um drei Prozent auf 76 Millionen Euro.

08:54 Uhr

Fed-Entscheid belastet Asiens Märkte - Yen stützt Nikkei

Nachlassende Spekulationen auf eine Serie von US-Zinssenkungen macht den asiatischen Börsen zu schaffen. Die aktuelle Schwäche des Yen stützte allerdings den japanischen Nikkei-Index, weil eine Abwertung die Wettbewerbschancen japanischer Waren auf dem Weltmarkt verbessert. Der Leitindex des Aktienmarkts Tokio notierte knapp im Plus bei 21.540 Punkten. Die Börse Shanghai büßte 0,8 Prozent auf 2908 Zähler ein.

Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, kletterte um bis zu 0,4 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 98,932 Punkten. Zur japanischen Währung verteuerte sich die US-Devise um 0,5 Prozent auf 109,31 Yen. Dies gab exportorientierten Werten Auftrieb. So gewannen die Aktien der Autobauer Toyota und Honda, des Kamera-Herstellers Canon sowie des Videospiele-Anbieters Nintendo bis zu 3,3 Prozent.

08:46 Uhr

Ölpreise treten nach Fed-Beschlüssen Rückzug an

Brent Rohöl
Brent Rohöl 59,06

Die Ölpreise sind nach der Zinssenkung der US-Notenbank Fed gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 64,38 US-Dollar. Das waren 67 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 71 Cent auf 57,87 Dollar.

Die Vorgehensweise der Fed wurde von Analysten als "zaghaft" beschrieben und dämpfte an den Finanzmärkten die Hoffnung auf eine weitere Lockerung, um die US-Wirtschaft noch stärker anzukurbeln. Eine eher straffe Geldpolitik wirkt tendenziell dämpfend auf die Ölpreise, weil sie das Wirtschaftswachstum und damit die Nachfrage nach Rohöl dämpfen kann. Außerdem wurde nach dem Fed-Beschluss der Dollar gestärkt, was das zumeist in Dollar gehandelte Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen weniger erschwinglich macht.

08:35 Uhr

BMW vermeldet Gewinneinbruch

BMW
BMW 67,41

Hohe Kosten für die Einführung von Elektroantrieben haben den Gewinn von BMW im zweiten Quartal erwartungsgemäß einbrechen lassen. Das Betriebsergebnis (Ebit) sackte um 19,6 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro ab, wie der Münchner Autobauer mitteilte. Der Umsatz hingegen wuchs um 2,9 Prozent auf 25,7 Milliarden Euro.

Analysten hatten mit einem Umsatz von 25,4 Milliarden Euro und einem Ebit von 2,15 Milliarden Euro gerechnet. BMW bestätigte seine Finanzziele für das laufende Jahr.

08:22 Uhr

Fed-Chef dämpft Erwartungen - Dax niedriger erwartet

Dax
Dax 12.633,60

Nach der US-Zinssenkung wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Am Mittwoch hatte er 0,3 Prozent im Plus bei 12.189 Punkten geschlossen. Die US-Notenbank senkte den Leitzins wie erwartet um einen Viertel Prozentpunkt auf die neue Spanne von 2,0 bis 2,25 Prozent. Fed-Chef Jerome Powell hielt zwar die Tür für weitere Lockerungen offen, die Erwartungen der Märkte dämpfte er jedoch deutlich: Die jetzige Zinsanpassung sei etwas anderes als "der Beginn eines langen Senkungszyklus". An der Wall Street sorgte das für Kursverluste.

Einige Anleger richten nun ihre Aufmerksamkeit auf die Bank von England (BoE), die im Tagesverlauf über ihre Geldpolitik berät. Eine Zinssenkung sei zwar nicht zu erwarten, sagte BayernLB-Analyst Wolfgang Kiener. Vor dem Hintergrund des Brexit-Chaos könnte die Zentralbank aber solche Schritte signalisieren. Zudem ist die Berichtssaison in vollem Gang. In Deutschland öffnete unter anderem Schwergewicht Siemens seine Bücher.

08:08 Uhr

Infineon steigert Quartalsumsatz

Infineon
Infineon 16,29

Der Halbleiterhersteller Infineon hat im vergangenen Quartal seine Umsätze gesteigert und die Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr 2018/19 bestätigt. Die Erlöse kletterten von April bis Juni im Vergleich zum Vorquartal um zwei Prozent auf 2,02 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern mitteilte. Damit lag Infineon im Rahmen der Analystenerwartungen.

Der Betriebsgewinn (Segmentergebnis) ging um fünf Prozent auf 317 Millionen Euro zurück, wodurch die Gewinnmarge sich auf 15,7 (Q2 2019: 16,7) Prozent verringerte. Infineon geht dennoch weiterhin für das Ende September auslaufende Geschäftsjahr von einer Gewinnmarge von 16 Prozent aus. Der Umsatz soll um rund fünf Prozent auf acht Milliarden Euro steigen.

07:46 Uhr

Eurokurs rutscht auf tiefsten Stand seit Mai 2017

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,12

Der Eurokurs ist nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren gefallen. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung fiel im asiatischen Handel bis auf 1,1034 Dollar - so wenig hatte der Euro zuletzt im Mai 2017 gekostet. Der Euro war bereits am Mittwochabend direkt nach der Fed-Zinsentscheidung unter Druck geraten und unter die Marke von 1,11 Dollar gefallen. Am Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,1151 (Dienstag: 1,1154) Dollar festgesetzt.

Grund für die Dollar-Gewinne waren Aussagen des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell, dass nach der erwarteten Leitzinssenkung keine Serie von Schritten dieser Art ansteht. Da auch in Europa mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik zu rechnen ist, gab der Euro in den vergangenen Wochen bereits deutlich nach. Ende Juni lag der Kurs noch bei mehr als 1,14 Dollar.

07:07 Uhr

Siemens kämpft mit bröckelnder Konjunktur

Siemens
Siemens 99,77

Siemens muss sich angesichts einer schwächelnden Konjunktur für seine Ziele im laufenden Geschäftsjahr 2018/19 strecken. Die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebita-Marge) werde in der unteren Hälfte der angepeilten Spanne von elf bis zwölf Prozent liegen, teilte der Münchner Industriekonzern mit. Das Ziel, den Umsatz auf vergleichbarer Basis moderat zu steigern, sei "herausfordernder geworden".

Die Schlüsselmärkte für Siemens hätten sich in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres (per Ende September), erheblich eingetrübt, vor allem für kurzzyklische Geschäfte. "Geopolitik und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft schaden einer ansonsten positiven Geschäftsneigung", sagte Vorstandschef Joe Kaeser.

Im dritten Quartal (April bis Juni) ging das operative Ergebnis (angepasstes Ebita) im Industriegeschäft um zwölf Prozent auf 1,94 Milliarden Euro zurück und lag damit unter den von Siemens erhobenen Prognosen der Analysten, die mit 2,19 Milliarden gerechnet hatten.

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06:41 Uhr

Schwächerer Yen gibt Nikkei Aufwind

Nikkei
Nikkei 22.492,68

Ein schwächerer Yen stützt die japanische Börse. Nach anfänglichen Verlusten drehte der Nikkei-Index mit den 225 wichtigsten Werten ins Plus und legte 0,07 Prozent auf 21.536 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix-Index kletterte um 0,15 Prozent auf 1567 Zähler. Der Yen fiel zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit zwei Monaten, wovon vor allem exportorientierte Konzerne in Japan profitierten.

So verteuerten sich Toyota-Aktien um 1,3 Prozent. Nintendo-Papiere legten um 3,8 Prozent zu. Die Schwäche des Yen geht auf die Entscheidung der US-Notenbank Fed zurück, den Leitzins erstmals seit zehn Jahren zu senken. Fed-Chef Jerome Powell sagte allerdings, die Entscheidung sei nicht der Beginn eines Zinssenkungszyklus, was dem Dollar Auftrieb gab und die US-Aktienmärkte drückte. Der Euro verlor im fernöstlichen Handel ebenfalls zum Dollar - und zwar um 0,23 Prozent auf 1,1048.