Donnerstag, 23. August 2018Der Börsen-Tag

Heute mit Jürgen Wutschke
17:40 Uhr

Gewinnserie des Dax reißt - Conti sucht den Boden

DAX
DAX 14.088,01

Der deutsche Aktienindex hat nach drei Tagen in Folge mit Gewinnen mit einem kleinen Abschlag geschlossen. In einem einmal mehr impuls- und nachrichtenarmen Handelstag drehte das Barometer am Nachmittag tiefer ins Minus. "Im Das baut sich kein Trend auf, weder nach oben noch nach unten", sagte Jochen Stanzl, Marktanalyst von CMC Markets. Unsicherheiten bezüglich des Handelsstreits zwischen den USA und China sowie das anstehende Treffen internationaler Notenbankchefs bremsten den Handel. Diverse Einkaufsmanagerinidizes gaben keine hinreichenden Impulse. In den USA standen starke Arbeitsmarktdaten schwächeren Konjunkturdaten gegenüber.

Am Ende stand für den Dax ein Abschlag von 0,2 Prozent auf 12.366 Stellen auf der Tafel. Der MDax gewann 0,4 Prozent auf 26.780 Zähler. Der TecDax erhöhte sich um 0,9 Prozent auf 2962 Punkte und hat sein Jahreshoch im Blick.

Bei den Hauptwerten haben Conti nach der Gewinnwarnung vom Vortag den Boden noch nicht gefunden und verloren weitere 4,3 Prozent. Der derzeitigen negativen Branchenstimmung konnten sich auch die Autowerte nicht entziehen. VW sanken um 0,6 Prozent, Daimler um 1,6 Prozent und BMW um 1,5 Prozent.

Deutsche Bank büßen 1,3 Prozent ein. Ihr Verbleib im Eurostoxx 50 wird von manchem Anleger als immer unwahrscheinlicher erachtet. Hinzu kommt eine Kurszielsenkung. Bayer beendeten die Erholung und verlieren nach einer Telko mit dem Vorstand 1,8 Prozent. Anders als gedacht hat der Konzern mit 8000 Glyphosat-Klagen deutlich mehr Arbeit vor der Brust - und keine bislang Rücklagen dafür.

In der zweiten Reihe profitieren Puma von der guten Stimmung bei den Sportartikelherstellern und legten 3,1 Prozent zu. Auch Adidas kletterten im Dax. Für den Eventkarten-Anbieter CTS Eventim entuppte sich ein BGH-Urteil zur Unzulässigkeit von Gebühren für Selbstausdrucker als Schlag in die Magengrube. Am Ende belief sich das Minus auf 4,9 Prozent.

Bei den Techneologiewerten ragten RIB Software heraus. Dank einer Kooperationsvereinbarung darf das Unternehmen auf neue US-Kunden hoffen. Die Mitteilung war wie ein Update für den Kurs und schickte das Papier um 11,3 Prozent in die Höhe. Zudem fanden sich Anlegerliebling Wirdecard oben auf den Kaufzetteln.

17:21 Uhr

"Vogue"-Mutter kauft Musical-Imperium Stage

Das Musical-Imperium Stage Entertainment hat einen neuen Eigentümer: Der US-Konzern Advance Publications Inc. hat das Unternehmen mit Sitz in Hamburg vollständig gekauft. Zuletzt hielt Theaterproduzent Joop van den Ende noch 40 Prozent der Anteile, der Finanzinvestor CVC Capital Partners 60 Prozent. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, teilten die Beteiligten am Donnerstag mit.

Stage Entertainment gehört zu den Musical-Pionieren in Deutschland, weltweit betreibt das Unternehmen 20 Theater, davon 13 in der Bundesrepublik. Fünf Häuser sind in Hamburg, drei in Berlin, unter anderem das Theater des Westens, darüber hinaus werden zwei Spielstätten in Stuttgart und je eine in Essen, Oberhausen und München betrieben. Weltweit hat das Unternehmen 3000 Beschäftigte, davon 1750 in Deutschland. 2016/17 wurden 600 Millionen Euro umgesetzt.

Advance Publications ist ein 1922 gegründetes familiengeführtes US-Medienunternehmen mit Sitz in New York, zu dem der Verlag Condé Nast mit Zeitschriften wie "Vogue", "New Yorker" und "Vanity fair" gehört.

16:24 Uhr

US-Wirtschaft nimmt einen Gang raus

Das Wachstum in der US-Wirtschaft hat sich im August verlangsamt. Der von IHS Markit erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel auf Monatssicht von 55,7 auf 55,0 Punkte.

Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes ermäßigte sich auf 54,5 von 55,3 Punkten im Vormonat. Der Index für den Servicesektor ging zurück auf 55,2 von 56,0 Punkten. Hier hatte die Prognose auf 56,0 gelautet.

"Die US-Wirtschaft hat im August etwas an Fahrt verloren, aber wächst weiter mit einer soliden Rate", sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Die Daten deuten auf ein annualisiertes Wachstum der Wirtschaft von rund 2,5 Prozent im August nach 3,0 Prozent im Juli." Produktion, Auftragseingänge und Beschäftigungswachstum hätten sich abgeschwächt, was die Anzeichen für eine Abkühlung der Wirtschaft nach dem starken Wachstum im zweiten Quartal noch verstärke.

16:00 Uhr

Wall Street fährt sich fest

Dow Jones
Dow Jones 31.880,24

Der Handelsstreit der USA mit China dämpft die Kauflaune der Wall-Street-Anleger. Der US-Standardwerteindex Dow Jones notiert zur Eröffnung kaum verändert bei 25.681 Punkten. Ungeachtet der laufenden Verhandlungen zur Beilegung des Zollkonflikts setzten die USA und China gegenseitige Strafzölle in Kraft. Bei den Gesprächen werde kaum etwas herauskommen, sagte Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets.

Darüber hinaus wirft das Notenbankertreffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming seine Schatten voraus. Anleger warteten gespannt auf die Rede des Fed-Chefs Jerome Powell am Freitag, von der sie sich Hinweise auf Zeitpunkt und Tempo der erwarteten Zinserhöhungen der US-Notenbank erhofften, sagte Michael Antonelli, Manager beim Vermögensverwalter Robert W. Baird.

Zu den Favoriten am US-Aktienmarkt zählte Alibaba mit einem Kursplus von vier Prozent. Der chinesische Amazon-Rivale steigerte seinen Umsatz überraschend stark um 61 Prozent.

Gefragt waren auch die Aktien von Honeywell, die sich um 1,2 Prozent verteuerten. Der Luftfahrtindustrie-Zulieferer hob zum vierten Mal in diesem Jahr seine Gewinnziele an.

15:54 Uhr

BGH-Urteil drückt CTS Eventim tief ins Minus

CTS Eventim
CTS Eventim 60,70

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eine Gebühr des Ticket-Vermarkters CTS Eventim für das Selbst-Ausdrucken von Eintrittskarten gekippt. Das Karlsruher Gericht habe CTS  untersagt, von den Kunden 2,50 Euro zu verlangen, wenn diese das per E-Mail zugesandte Ticket am heimischen Computer ausdruckten, teilten die Verbraucherschützer mit. Das drückte die CTS-Aktie um zwischenzeitlich zehn Prozent auf den den tiefsten Stand seit eineinhalb Jahren.

Nach Ansicht der Verbraucherschützer muss CTS Eventim die für "print@home" zu Unrecht erhobenen Gebühren an die Kunden zurückzahlen. Ein CTS-Eventim-Sprecher sagte, die Gebühr betreffe weniger als zehn Prozent der in Deutschland verkauften Tickets. Man werde vorerst auf die Gebühr verzichten. Wenn nötig, werde man Anpassungen vornehmen. Möglicherweise könne sie auch in verringerte Höhe beibehalten werden.

15:26 Uhr

Bayer hat 8000 Glyphosat-Klagen am Hals - keine Rückstellungen

Bayer
Bayer 64,16

Bayer sieht sich in den USA mit mehr Klagen wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat konfrontiert als bislang bekannt. Bis Ende Juli hätten rund 8000 Klagen vorgelegen, sagte Vorstandschef Werner Baumann in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Bisher waren mehr als 5000 Klagen bekannt. Baumann sagte, Ende Oktober werde das nächste Verfahren vor einem Gericht in St.Louis im US-Bundesstaat Missouri starten.

Vor knapp zwei Wochen wurde die Bayer-Tocher Monsanto, die Glyphosat entwickelt hat, von einem kalifornischen Gericht zu einer Schadensersatzzahlung von 289 Millionen Dollar an einen an Krebs erkrankten Mann verurteilt, der seine Erkrankung auf den Unkrautvernichter zurückführte. Baumann bekräftigte, der Konzern werde das Urteil anfechten und sich dagegen und auch in weiteren Fällen entschieden verteidigen. Rückstellungen für Schadensersatzzahlungen habe Bayer bislang nicht gebildet.

15:03 Uhr

Wall Street wälzt Konjunkturdaten

Dow Jones
Dow Jones 31.880,24

An der Wall Street zeichnet sich einmal mehr ein wenig veränderter Handelsauftakt ab. Der Future auf den S&P-500 pendelt vorbörslich um den Schlusskurs vom Vortag. Im Tagesverlauf muss der Markt eine Fülle von Konjunkturdaten verarbeiten. Vor der Startglocke wurden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der vergangenen Woche veröffentlicht. Die Zahl der Anträge ging überraschend zurück, während Volkswirte einen Anstieg erwartet hatten.

Kurz nach Handelsbeginn folgen zunächst die Markit-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und das nicht-verarbeitende Gewerbe im August. Etwas später werden die Juli-Daten zu den Neubauverkäufen bekanntgegeben.

Im Konflikt mit China gibt es einen Hoffnungsschimmer, nachdem beide Seiten am Mittwoch ihre Verhandlungen wieder aufgenommen haben, wenngleich die Gespräche auf einer niedrigen Ebene stattfinden. Am Nachmittag beginnt auch das internationale Notenbankertreffen in Jackson Hole. Als Höhepunkt der Veranstaltung gilt der morgige Auftritt von US-Notenbankpräsident Jerome Powell. Wachsender Druck auf Präsident Trump lässt Finanzmärkte kalt Innenpolitische Querelen lassen die Aktienmärkte derweil kalt.

Unternehmensnachrichten sind am Donnerstag rar. Vor der Startglocke hat der Internetkonzern Alibaba über den Verlauf seines ersten Geschäftsquartals berichtet. Die Zahlen kommen gut an: Die Aktie legt im vorbörslichen Handel um 4,4 Prozent zu. Nach Börsenschluss wird HP Zahlen zum dritten Geschäftsquartal veröffentlichen.

14:53 Uhr

Arbeitsmarkt in den USA brummt

In den USA sind in der Woche zum 18. August erneut weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 2000 auf 210.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Das ist der dritte Rückgang in Folge.

Der gleitende Vierwochendurchschnitt erhöhte sich gegenüber der Vorwoche um 1750 auf 213.750. In der Woche zum 11. August erhielten 1,727 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Abnahme zur Vorwoche um 2000.

14:41 Uhr

Alibaba nach Zahlen gesucht

Alibaba
Alibaba 80,15

Der chinesische Online-Handelskonzern Alibaba deutlich mehr umgesetzt. Der Konzernumsatz betrug 81 Milliarden Yuan und damit 61 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz im Kerngeschäft Commerce stieg kräftig, die Einnahmen im Cloud Computing verdoppelten sich fast.

Der Nettogewinn im Quartal sank auf umgerechnet rund 1,1 Milliarden Euro wegen eines Einmaleffekts für Mitarbeiterbeteiligungen der mit Alibaba verbundenen Gesellschaft Ant Financial.

Auf dem Parkett geht es für das Papier vorbörslich nach oben.

14:19 Uhr

Kaeser sieht angeblich 20.000 Stellen wackeln

Der Umbau von Siemens könnte offenbar 20.000 Arbeitsplätze überflüssig machen. Das habe Vorstandschef Joe Kaeser in Einzelgesprächen mit mehreren Investoren gesagt, berichtete das "Manager Magazin" vorab. Davon betroffen seien nur Querschnittsfunktionen in der Zentrale wie Personal, Finanzen oder Recht.

Für Siemens arbeiten weltweit mehr als 370.000 Mitarbeiter. Als Ziel hatte Kaeser eine Steigerung der Effizienz um mehr als 20 Prozent in den Funktionen, die das operative Geschäft unterstützen, genannt. Dienstleistungs-Bereiche wie die IT oder die Immobiliensparte sollen 10 bis 20 Prozent effizienter arbeiten. Tausende Stellen sollen in die sechs großen Sparten - von Digital Industries" bis Siemens Alstom - wandern. Damit verlagert Kaeser die Entscheidung, wie viele Mitarbeiter dort gebraucht werden, auf die Spartenchefs.

14:03 Uhr

Adidas nimmt Jahreshoch ins Visier

Adidas
Adidas 175,04

An die Spitze der Dax-Gewinner hat sich der Sportartikelhersteller Adidas gesetzt. Und im Fahrwasser der guten Branchenstimmung nehmen die Herzogenauracher das Jahreshoch in Angriff. Vorerst geht es 1,9 Prozent auf 214,40 Euro voran.

Damit können sie den Widerstand bei 214 Euro überwinden. Händler sprechen so auch von technisch orientierten Käufen, die den Kurs treiben.  Ziel ist nun aus technischer Sicht das Jahreshoch bei 215,50 Euro. "Der Sektor boomt nach wie vor", so ein Händler. In der zweiten Reihe profitieren Puma und notieren 3,1 Prozent fester.

13:18 Uhr

Karstadt-Kaufhof-Deal steht weitgehend

Die Fusion der beiden Warenhausriesen Kaufhof und Karstadt ist offenbar auf der Zielgeraden. Ein endgültiger Abschluss sei in wenigen Wochen - voraussichtlich binnen 14 Tagen - zu erwarten, sagten mehrere Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Wenige offene Fragen gebe es noch mit Blick auf die Warenhaus-Immobilien. Diese stünden der bereits erzielten grundsätzlichen Einigung zwischen den Eignern der beiden Warenhausketten, der nordamerikanischen Hudson's Bay Company (HBC) und der Signa-Holding des Karstadt-Besitzers Rene Benko, aber nicht entgegen.

HBC hatte Anfang Juli Gespräche mit Signa bestätigt. HBC und der österreichische Karstadt-Eigentümer Benko hatten sich Insidern zufolge bereits Anfang Juli auf Eckpunkte für eine Fusion verständigt.

00:00 Uhr

Dax kommt nicht voran

DAX
DAX 14.088,01

Der deutsche Aktienmarkt kommt nicht in Schwung. Am Mittag verliert der Dax 0,1 Prozent auf 12.369 Zähler. Der MDax steigt dagegen um 0,3 Prozent auf 26.768 Stellen. Der TecDax erhöht sich sogar um 0,9 Prozent auf 2961 Punkte. Die europäischen Einkaufsmanagerindizes setzen an den Märkten keine Akzente.

Im Dax drücken weiter Autotitel die Gesamtleistung. Conti verlieren 2,4 Prozent. Im Fokus stehen auch die Bayer-Papiere. Im Handel ist man skeptisch, dass es den Leverkusenern um 14.00 Uhr in einer Telefonkonferenz gelingen wird, das Sentiment für die Aktie nachhaltig zu drehen. Bayer dürfte es kaum gelingen, alle Zweifel aus dem Weg zu räumen. Damit dürfte auch das Erholungspotenzial in der Aktie begrenzt bleiben.

In der dritten Reihe steigen RIB Software um gut acht Prozent. Das Unternehmen hat einen  erfolgreichen Abschluss einer Partnerschaft gemeldet und hofft nun auf neue Kunden an der US-Westküste.

12:03 Uhr

Rubel stürzt auf Zweieinhalbjahrestief

Rubel / US-Dollar
Rubel / US-Dollar ,02

Der Rubel setzt seine Talfahrt fort und fällt auf neue Zweieinhalbjahrestiefs. Getrübt wird die Stimmung für die russische Währung weiter vor allem von den neuesten in Kraft getretenen US-Sanktionen. Zudem forderte der neue britische Außenminister Jeremy Hunt in dieser Woche von der EU eine Verschärfung ihrer Strafmaßnahmen gegen Russland.

Außerdem zeigt der Dollar auf breiter Front Stärke, nachdem die US-Notenbank die Erwartung einer weiteren Zinserhöhung im September in ihrem am Vorabend veröffentlichten Sitzungsprotokoll unterstrich. Der Dollar verteuert sich von 68,08 auf 68,80 Rubel. Zu Wochenbeginn lag er noch bei 67 Rubel.

11:42 Uhr

Erneut dänische Bank unter Geldwäsche-Verdacht

Danske Bank
Danske Bank 14,73

In Dänemark gerät mit der Copenhagen Cooperative Bank (Kobenhavens Andelskasse) ein weiteres Geldhaus wegen mutmaßlicher Geldwäsche ins Visier der Behörden. Die Finanzaufsicht FSA verdächtigt das kleine Institut, bei bestimmten Kunden nicht die nötigen Vorkehrungen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung getroffen zu haben, wie die Behörde mitteilte. Die FSA forderte die Staatsanwaltschaft auf, Ermittlungen aufzunehmen.

In Dänemark sorgt aktuell der Fall der Danske Bank für Aufregung. Staatsanwälte in Dänemark und Estland ermittlen gegen die größte dänische Bank wegen des Verdachts der Geldwäsche in Estland. Die Danske Bank hat Lücken bei ihren Vorkehrungen gegen Geldwäsche in Estland eingestanden. Die Ergebnisse ihrer eigenen Untersuchung, die die Jahre 2007 bis 2015 betrifft, will sie im September präsentieren.

11:27 Uhr

Anleger warten auf den Startschuss zur Rally

DAX
DAX 14.088,01

Nach den Kursgewinnen in den vergangenen Tagen nehmen sich Anleger eine Verschnaufpause. Vor allem der seit Monaten schwelende Handelsstreits zwischen China und den USA drückte die Stimmung. Der Dax, der in dieser Woche bereits gut ein Prozent zugelegt hat, notierte beinahe unverändert bei 12.384 Punkten. Der EuroStoxx50 rückte um 0,2 Prozent vor auf 3428 Zähler.

China und die USA setzten heute Sonderzölle auf Waren des jeweils anderen Landes im Volumen von 16 Milliarden Dollar in Kraft. "Die nächste Eskalationsstufe ist damit erreicht", sagte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Investoren hofften aber drauf, dass derzeit laufende Gespräche zwischen untergeordneten Vertreten aus China und den USA doch noch erfolgreich seien. "Schon die kleinsten Signale über einen Fortschritt könnten zu einer Rally führen", zeigte sich Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets überzeugt.

Im Dax geht es weiter Abwärts für Conti, die um 2,1 Prozent fallen. Auch die Autohersteller verlieren. gesucht sind Adidas. In der zweiten Reihe ziehen CTS Eventim nach Zahlen 4,5 Prozent an. Euroshop verlieren  nach einer Kurszielsenkung 6,2 Prozent.

Im TecDax reißen RIB Software nach oben aus. Das Unternehmen hat eine hat eine Partnerschaft und Investitionsvereinbarung mit ICS, einem von Microsoft zertifizierten Partner aus den USA geschlossen. Pro Nutzer rechnen Analysten mit einer Jahresgebühr von 2000 Euro, was einen Ebitad von rund 500 Euro bedeute. Ein kleiner Wermutstropfen sei, dass RIB zunächst Geld in die Partnerschaft pumpe.

11:16 Uhr

VW stellt 2000 Carsharing-Autos in Berlin ab

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1500 E-Golf und 500 E-Up sollen in der Hauptstadt zur Auswahl stehen.

(Foto: picture alliance / Monika Skolim)

Der weltgrößte Volkswagen wird sein Carsharing-Angebot zum Start im kommenden Jahr in Berlin zunächst mit 2000 Elektroautos ausstatten und plant in den Folgejahren das Angebot in weiteren Städten. Die Marke Volkswagen will das Angebot ab 2020 in anderen europäischen Märkten sowie in den USA und Kanada auf den Markt bringen. Das Anbebot soll unter der Sub-Marke "We Share" eingeführt werden.

VW folgt damit anderen Herstellern. Daimler und BMW, die seit längerem mit Car2Go und Drivenow am Markt sind, legen ihre Dienste derzeit zusammen. Die französischen Konkurrenten Renault und Peugeot haben bereits angekündigt, in Paris ins Carsharing von Elektroautos einsteigen zu wollen.

10:53 Uhr

Trump guckt fern und twittert - Währung fällt

US-Dollar / Rand
US-Dollar / Rand 15,67

US-Präsident Donald Trump hat Anleger mit seinen Kommentaren zur Landreform in Südafrika verunsichert - und die Regierung des Landes erzürnt. Die Landeswährung Rand gerät unter die Räder. Ein Dollar verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 14,36 Rand. Trump twitterte, die USA würden die von der afrikanischen Regierung angestoßenen Veränderungen genau unter die Lupe nehmen. Das gelte auch für die "Zwangsenteignungen und Morde in großem Stil an Farmern."

Man weise das "begrenzte Verständnis" von Trump zurück, twitterte die südafrikanische Regierung. Die Kurzbotschaft des US-Präsidenten solle die Nation spalten und erinnere an die koloniale Vergangenheit. Eine Sprecherin kündigte an, eine Klärung von Trump zu fordern. Trump sei "falsch informiert".

Südafrikas Regierung plant Verfassungsänderungen, um die geplanten Enteignungen von Land ohne Entschädigung durchzusetzen. Die Mehrzahl der Landbesitzer sind weiß. Die Pläne haben Investoren weiter verunsichert, nachdem bereits das schwächelnde Wirtschaftswachstum, die steigende Staatsverschuldung und politische Fehltritte für Unbehagen sorgten.

Auslöser des Tweets von Trump war anscheinend ein Bericht des Senders Fox News, der sich mit der Frage der Landverteilung und Morden an weißen Farmern befasste.

10:28 Uhr

Aussichten in Euro-Wirtschaft auf Zwei-Jahres-Tief

EuroStoxx50
EuroStoxx50 3.685,01

Die Wirtschaft in der Eurozone ist im August stabil gewachsen. Die Geschäftsaussichten allerdings sanken auf ein Zweijahrestief. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - erhöhte sich auf Monatssicht leicht auf 54,4 Zähler, wie das IHS Markit Institut berichtete.

Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes fiel auf 54,6 Punkte. Der Index für den Servicesektor kletterte dagegen auf 54,4 Punkte von 54,2 im Vormonat. Die Geschäftsaussichten wurden so schwach eingeschätzt wie zuletzt vor 23 Monaten. Zurückzuführen war dies auf die nachlassende Nachfrage, höhere Preise und die gestiegene politische Unsicherheit.  Auf Länderebene meldeten Frankreich und Deutschland jeweils ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum, während es sich in den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern im Durchschnitt verlangsamte.

10:13 Uhr

Einigung im Ryanair-Streit in Irland?

Ryanair
Ryanair 14,28

Ein Problem weniger für Ryanair? Medienberichten zufolge haben sich die irische Gewerkschaft Forsa und die Billig-Airline im Tarifstreit um Arbeitsbedingungen für Piloten geeinigt. Das berichtete unter anderem der irische Sender RTÉ unter Berufung auf die Gewerkschaft. Details wurden zunächst nicht bekannt. Die Piloten sollen nun über die Einigung abstimmen.

Gestritten wurde unter anderem über Urlaub, Stationierungen und Aufstiegsmöglichkeiten. In Irland hatte das zu fünf Streiktagen von 100 der rund 350 in dem Land stationierten Ryanair-Piloten geführt. Auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern liegt Ryanair mit seinen Piloten im Clinch. Mitte August hatte der Streit der Airline den größten Pilotenstreik in ihrer Geschichte der beschert. Etwa 55.000 Passagiere waren betroffen.

09:51 Uhr

"Konjunkturängste unbegründet"

Die deutsche Wirtschaft hat im August an Fahrt gewonnen. Während die Industrie an Dynamik verlor, legten die Dienstleister spürbar zu. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg auf Monatssicht von 55,0 auf 55,7 Zähler, wie das IHS Markit Institut mitteilte.

Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes fiel auf 56,1 Zähler Vormonat. Der Index für den Servicesektor kletterte dagegen auf 55,2 Punkte. "Die deutschen Unternehmen blieben im August erstaunlich widerstandsfähig", sagte IHS-Markit-Ökonom Phil Smith. "So zeigen unsere heutigen Daten, dass die Ängste vor einer globalen Abkühlung und deren Auswirkungen auf den Konjunkturverlauf gänzlich unbegründet waren."

09:43 Uhr

Brüssel prüft Siemens-Alstom-Fusion länger

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Siemens und Alstom wollen einen europäischen Bahngiganten schmieden.

(Foto: picture alliance / Marijan Murat)

Die EU-Kommission wird über die geplante Fusion von Siemens und Alstom im Geschäft mit Eisenbahnen und Signaltechnik wahrscheinlich erst im neuen Jahr entscheiden. "Ein Termin im Januar ist wahrscheinlicher", zitiert die "Wirtschaftswoche" EU-Kreise. Ursprünglich wollte die EU-Kommission bis zum 21. November entscheiden.

Wettbewerber Bombardier hat seine Kunden laut Bericht aufgefordert, ihre Bedenken gegen den Zusammenschluss in Brüssel geltend zu machen. Auch die Kommission selbst hat große Vorbehalte. Brüssel glaubt unter anderem nicht, dass der chinesische Staatskonzern CRRC in absehbarer Zeit mit Zügen und Signaltechnik auf den europäischen Markt vordringen wird. Der Staatskonzern und seine globalen Expansionsbestrebungen waren von Siemens und Alstom als ein Grund für ihr Fusionsvorhaben angeführt worden.

09:29 Uhr

Zollstreit hält den Dax fest

DAX
DAX 14.088,01

Der deutsche Aktienmarkt geht einigermaßen inspirationslos in den Handel. Der Leitindex Dax eröffnet nahezu unverändert bei 12.381 Punkten. Der MDax legt 0,1 Prozent auf 26.714 Stellen zu. Der TecDax erhöht sich dagegen um 0,6 Punkte auf 2953 Zähler.

In der ersten Reihe müssen Continental weiter Federn lassen. Nach dem Einbruch am Vortag infolge einer Gewinnwarnung geht es für die Papiere um weitere 2,5 Prozent zurück. Auch die Autowerte bleiben in Geiselhaft und verlieren moderat.

Noch immer bremst die Sorge vor einer Konjunkturabschwächung wegen des Handelsstreits zwischen China und den USA. "Ein Ende des Handelskonflikts ist nicht in Sicht", sagt Marktanalyst Christian Henke vom Brokerhaus IG. "Die Spirale von Zöllen und Gegenzöllen dreht sich munter weiter, nicht unbedingt im Sinne der Finanzmärkte." China und die USA setzten am heutigen Donnerstag Sonderzölle auf Waren des jeweils anderen Landes im Volumen von 16 Milliarden Dollar in Kraft.

08:47 Uhr

Handelsstreit und Conti beschäftigen Asien-Märkte

Shanghai Composite
Shanghai Composite 3.146,86

Der sich zuspitzende Handelsstreit zwischen China und den USA hat Börsianer in Asien auf Trab gehalten. In Tokio schloss der Nikkei 0,2 Prozent fester bei 22.410 Punkten. Der breiter gefasste Topix blieb dagegen unverändert bei 1698 Zähler. Die Börsen in China legten rund ein halbes Prozent zu, während es am Aktienmarkt in Hongkong um 0,4 Prozent bergab ging. "Obwohl es zuletzt Anzeichen für eine Deesklation in dem Konflikt gab, rechnen wir damit, dass die Streitigkeiten um höhere Zölle weiter gehen", schrieben die Analysten der US-Investmentbank Citi in einem Marktkommentar.

Nikkei
Nikkei 26.748,14

Betroffen von den neuen Zöllen sind vor allem Halbleiter, Chemikalien, Plastik, Motorräder und Elektroroller aus China und Benzin, Autos, Stahl und Medizintechnik aus den USA. Am Mittwoch hatten in dem USA erstmals seit Monaten wieder Verhandlungen zwischen beiden Seiten begonnen, allerdings nicht auf hochrangiger politischer Ebene. US-Präsident Donald Trump hatte im Vorfeld gesagt, bei den Gesprächen werde wohl nicht viel herauskommen.

An der japanischen Börse wirkte auch die neuerliche Gewinnwarnung des deutschen Autozulieferers Continental noch nach. Einige Analysten sehen in den Conti-Prognosen Anzeichen für eine Abkühlung der Autokonjunktur. Die Aktien von Auto- und Reifen-Hersteller rutschen ab: Toyota, Nissan und Bridgestone gaben bis zu zwei Prozent nach. Die Titel von Suzuki waren mit einem Kursminus von 4,8 Prozent größter Verlierer im Nikkei.

08:19 Uhr

Ölpreise nach starken Vortagesgewinnen kaum verändert

Brent Rohöl
Brent Rohöl 113,79

Nach einem kräftigen Aufwärtstrend gibt es nun die Stagnation: Die Ölpreise haben sich im frühen Handel nach starken Gewinnen am Mittwoch nur wenig bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete 74,61 US-Dollar. Das waren 17 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI), ebenfalls zur Lieferung im Oktober, stieg um vier Cent auf 67,90 Dollar.

Am Vortag hatte noch ein Rückgang der Ölreserven in den USA den Preisen deutlich Auftrieb gegeben. Am Mittwoch war von der US-Regierung gemeldet worden, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche doppelt so stark wie von Analysten erwartet gefallen waren.

Zuletzt wurden die Ölpreise aber durch die Sorge der Anleger vor einem Handelskrieg zwischen China und den USA gebremst. Am Morgen erreichte der Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt eine neue Eskalationsstufe.

08:10 Uhr

Aktie von Xiaomi auf Höhenflug

Die starke Nachfrage nach Handys und vernetzten Geräten hat die Aktien von Chinas Smartphonekonzern Xiaomi deutlich nach oben getrieben. Die Titel schossen in der Spitze um mehr als sieben Prozent in die Höhe. Xiaomi hat im abgelaufenen Quartal einen Umsatzsprung hingelegt. Die Erlöse kletterten um 68 Prozent auf 45,24 Milliarden Yuan (umgerechnet 5,75 Milliarden Euro).

Mit dem Quartalsbericht dürfte Xiaomi Anleger über den enttäuschenden Börsengang im Juli hinwegtrösten. Beim Gang aufs Parkett wurde die Firma mit 54 Milliarden Dollar bewertet und damit nur mit der Hälfte der Anfang des Jahres veranschlagten Schätzungen.

08:00 Uhr

Telefonkonferenz zu Glyphosat - Bayer-Aktie im Blick

Bayer
Bayer 64,16

Weiter im Fokus steht die Aktie von Bayer. Die Leverkusener veranstalten um 14.00 Uhr eine Telefonkonferenz für Investoren zum Thema Glyphosat. Im Handel ist man skeptisch, dass es dem Unternehmen gelingen wird, das Sentiment für die Aktie nachhaltig zu drehen.

Bayer werde sicherlich zuversichtlich klingen, und vieles dürfte bereits im Kurs eingepreist, sagt ein Händler. Ein zweiter Teilnehmer merkt an, dass es Bayer kaum gelingen dürfte, alle Zweifel aus dem Weg zu räumen. "Die Risiken werden bleiben", sagt er, und damit sei auch das Erholungspotenzial in der Aktie begrenzt.

Ein US-Geschworenengericht hatte das von Bayer übernommene Agrarunternehmen Monsanto vergangene Woche wegen des Einsatzes des glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittels Roundup zu einer Zahlung von 290 Millionen Dollar verpflichtet.

07:51 Uhr

Saudi-Arabien: keine Absage des Aramco-Börsengangs

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(Foto: REUTERS)

Ja, was denn nun? Saudi-Arabien dementiert, den Börsengang der staatlichen Ölgesellschaft Aramco abgesagt zu haben.  Allerdings signalisierte das Königreich eine Verschiebung des IPO. "Die Regierung bekennt sich weiterhin zum IPO von Saudi Aramco zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl, wenn die Bedingungen optimal sind", zitierte CNBC den saudischen Energieminister und Aramco-Chairman Khalid al-Falih. "Das Timing hängt von mehreren Faktoren ab wie günstigen Marktbedingungen und einer Akquisition im Downstream-Bereich, die das Unternehmen in den nächsten paar Monaten verfolgen wird."

Zuvor hatte Reuters berichtet, dass der mit Spannung erwartete Mega-Börsengang abgesagt worden sei.

07:37 Uhr

Fed setzt Euro unter Druck - und festigt Dollar

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,07

Der Ausflug über die Marke über 1,16 US-Dollar war für den Euro nur von kurzer Dauer. Der Kurs der Gemeinschaftswährung wurde am Morgen bei 1,1554 Dollar gehandelt und damit etwa einen halben Cent niedriger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1616 Dollar festgesetzt.

Die im Fed-Protokoll geäußerte Aussicht auf weiter steigende Zinsen in den USA gab dem Dollar Auftrieb, während der Euro im Gegenzug unter Druck geriet. Die anhaltend robuste Wirtschaftsentwicklung und eine Inflationsrate in der Nähe von zwei Prozent sprächen für weitere "graduelle" Leitzinsanhebungen, hieß es außerdem im Protokoll.

07:17 Uhr

Dax wird zum Handelsstart leichter erwartet

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die europäischen Aktienmärkte dürften heute mit leichten Abgaben ins Rennen gehen. In Frankfurt notierte der Dax vorbörslich 0,3 Prozent tiefer bei 12.351 Punkten.

Im Blick stehen weiter die am Vortag wieder aufgenommenen Gespräche über eine Beilegung des Handelsstreits zwischen China und den USA, auch wenn die Erwartungen im Handel gering sind. US-Präsident Donald Trump hatte im Vorfeld kommentiert, dass er kaum mit Fortschritten rechne. Erst einmal haben die USA am Morgen weitere Strafzölle gegen die Volksrepublik verhängt. China will mit Gegenmaßnahmen reagieren.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Weiter eher für Zurückhaltung dürfte sorgen, dass der US-Präsident nach Gerichtsverhandlungen gegen zwei seiner ehemals engsten Vertrauten zunehmend mit Vorwürfen der Verschwörung zum Wahlkampfbetrug konfrontiert wird.

Das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der US-Notenbanksitzung vom 31.Juli/1.August hat derweil die Erwartung eines nächsten Zinsschritts im September gefestigt. Wenn sich die Wirtschaft im Einklang mit den aktuellen Erwartungen entwickelt, "wäre es vermutlich bald angebracht, einen weiteren Schritt" bei der Anhebung der Zinsen zu unternehmen, heißt es in dem Protokoll.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Sorgen machen sich die Notenbanker dessen ungeachtet wegen des Handelsstreits und dessen möglicher negativer Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. An den Märkten wird ein September-Zinsschritt fest eingepreist, eine weitere, vierte Erhöhung im laufenden Jahr, im Dezember mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 60 Prozent.

06:42 Uhr

Conti-Gewinnwarnung beunruhigt Japan-Märkte

Nikkei
Nikkei 26.748,14

Die neuerliche Gewinnwarnung des deutschen Autozulieferers Continental hat auch an der die Stimmung an der japanischen Börse Wirkung gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg dennoch um 0,2 Prozent auf 22.410 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index verlor dagegen 0,1 Prozent auf 1697 Zähler.

Einige Analysten sehen in den Conti-Prognosen Anzeichen für eine Abkühlung der Autokonjunktur. Das zog in Tokio Auto- und Reifen-Hersteller nach unten. Toyota, Nissan und Bridgestone verloren ein bis zwei Prozent.

Laut Marktteilnehmern hielten sich viele Investoren auch angesichts der laufenden Handelsgespräche zwischen den USA und China zurück. Außerdem werde die Notenbank-Konferenz im amerikanischen Jackson Hole sehr genau beobachtet.

Der Euro wurde in Fernost mit 1,1554 US-Dollar gehandelt. Damit lag die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum Mittwoch um 0,4 Prozent im Minus.

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