Donnerstag, 23. November 2017Der Börsen-Tag

Heute mit Jan Gänger
17:40 Uhr

Dax schließt bei mehr als 13.000 Punkten

Es ist vollbracht. Der Frankfurter Aktienmarkt verabschiedet sich in den Feierabend. Der Dax schließt kaum verändert bei 13.008 Punkten, während der MDax 0,2 Prozent auf 26.683 Zähler gewinnt. Der TecDax legt 0,3 Prozent auf 2573 Punkte zu.

Starke Wirtschaftsdaten aus der Eurozone kamen zwar gut an, stützten aber auch die Gemeinschaftswährung, was im Umkehrschluss die Aussichten der deutschen Exportwirtschaft trübt. "Das Euroland steht derzeit unter Volldampf", kommentierte die Dekabank aktuelle Stimmungsdaten aus der Gesamtwirtschaft. Europaweit war die Tendenz etwas besser als beim Dax, der als besonders exportlastig gilt.

15:41 Uhr

"Die Zinswende kann nicht kommen"

Das Jahr nähert sich dem Ende, und an der Wall Street ist heute nichts los. Das ist doch der richtige Zeitpunkt, um in die Zukunft zu blicken. Was bringt das kommende Jahr den Börsen?

Frank Meyer klärt das im Gespräch mit Christoph Bruns. Der Fondsmanager ist sich sicher: Es wird nicht zur Zinswende kommen.

 

15:12 Uhr

Angry-Birds-Entwickler leidet

Der finnische Angry-Birds-Entwickler Rovio hat mit seinen Quartalsergebnissen die Markterwartungen verfehlt und schickt seine Aktien damit in den Keller. Die Aktie bricht um knapp 18 Prozent ein.

Steigende Marketingkosten hatten im dritten Quartal dafür gesorgt, dass der operative Gewinn bei 8,6 Millionen Euro stagnierte. Der Umsatz kletterte um 41 Prozent auf 70,7 Millionen Euro. Analysten hatten jedoch mehr erwartet.

Rovio
Rovio 6,12

 

14:43 Uhr

Märkte finden keine klare Richtung

Ohne die wegen "Thanksgiving" geschlossene Wall Street finden die europäischen Aktienmärkte keinen klaren Trend. Am Nachmittag tendiert der Dax wenig verändert bei 13.000 Punkten. Der EuroStoxx50 tritt bei 3571 Zählern auf der Stelle.

Wegen fehlender Impulse aus den USA dürfte der Handel im weiteren Verlauf weiter ausdünnen, sagen Börsianer. Die schon am Morgen zu beobachtenden starken Kursbewegungen könnten sich dann noch verstärken.

Im Dax stehen Thyssenkrupp mit einem Kursplus von 1,5 Prozent ganz oben, nachdem sie am Morgen nach Vorlage der Quartalszahlen noch in der Spitze 2,5 Prozent verloren hatten.

Größter Gewinner im TecDax sind nach einer Kaufempfehlung die Aktien der Software AG mit einem Plus von 4,6 Prozent.  

Im SDax geben derweil die Aktien des BVB nach. Sie verlieren mehr als 7 Prozent.

14:17 Uhr

US-Börsen bleiben geschlossen

Wer auf den Ausblick auf den heutigen Handelstag an der Wall Street wartet, den muss ich enttäuschen. An den US-Börsen findet kein Handel statt, sie bleiben wegen des Feiertags "Thanksgiving" geschlossen.

In vielen US-Familien wird heute traditionell Truthahn verspeist. Wer sich nun statt mit Börsenkursen mit der amerikanischen Küche beschäftigen will, erfährt hier mehr - und findet auch ein Rezept für ein leckeres Käse-Steak-Sandwich.

13:13 Uhr

Experten: US-Steuerreform beendet Dollarschwäche

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(Foto: imago/Westend61)

Solange es nicht beträchtliche Fortschritte in Sachen US-Steuerreform gibt, dürfte der US-Dollar zum Euro und zu asiatischen Währungen weiter unter Druck stehen, glauben die Experten der Societe Generale. Es sei denn, es komme zu einer Neuwahl in Deutschland, was für Verunsicherung sorgen und damit den Euro schwächen würde. Dieses Szenario sei aber eher unwahrscheinlich.

"Wir erwarten, dass der Dollar eine Gegenbewegung einläutet, wenn es zur Steuerreform kommt, weil dann ausländische Gelder repatriiert werden." Andere Analysten sind dagegen skeptischer, was die dollarstützenden Impulse von Repatriierungsaktivitäten mit sich bringen könnten.

Aktuell liegt der Euro bei 1,1846 Dollar, verglichen mit 1,1820 am Vorabend und Ständen unter 1,1750 am frühen Mittwoch.

13:04 Uhr

Dax dreht ins Plus und ist über 13.000

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(Foto: dpa)

Der Dax behauptet dank solider Wirtschaftsdaten die umkämpfte Marke von 13.000 Punkten. Der starke Euro kostete den Leitindex zum Auftakt zwar einige Zähler. Im Laufe des Morgens konnte sich der Leitindex aber davon erholen. Zum frühen Nachmittag schaffte er es knapp mit 0,2 Prozent ins Plus auf 13.039 Punkte.

Die Indizes der zweiten Reihe schlugen sich geringfügig besser. Der MDax stieg leicht um 0,3 Prozent auf 26.690 Zähler, während es der TecDax sogar deutlich mit 0,5 Prozent auf 2577 Punkte ins Plus schaffte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand zur Mittagszeit ebenfalls etwas höher.

Thyssenkrupp rückte mit seinen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr in den Fokus. Nach schwächerem Start wegen kritischer Stimmen zum Geschäftsausblick schafften die Aktien es mit zuletzt 2,7 Prozent ins Plus.

Im MDax mussten Anteilseigner von Salzgitter ein Minus von 0,5 Prozent einstecken. Im TecDax fielen Nordex-Titel um 1,2 Prozent.

12:30 Uhr

Euro-Stärke: "Situation ist gerade brandgefährlich"

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,21

Auf eine "brandgefährliche" Situation im Dax macht Jochen Stanzl von CMC Markets aufmerksam. Grund sei der Euro, der in Richtung 1,19 US-Dollar laufe. Er bereite Anlegern am deutschen Aktienmarkt bereits jetzt Bauchschmerzen, jedoch könne sich daraus auch noch "eine echte Kolik entwickeln", warnt der Stratege.

Dazu könne es leicht kommen, wenn die Euro-Verkäufer, die in der vergangenen Woche noch zur Stelle waren, dieses Mal dem Markt fernbleiben sollten. Der Dax hänge dynamisch am Euro-Dollar-Verhältnis. Gerade im eher umsatzschwachen Handel am Donnerstag bestimmten technisch getriebene Handelssysteme und Händler einen großen Teil des Geschäfts.

"Die Situation im Euro/Dollar ist gerade brandgefährlich. Über 1,19 Dollar steigt die Wahrscheinlichkeit für eine impulsive Eindeckungsrally von Stillhaltern, die auf einen fallenden Euro setzen", unterstreicht Stanzl: "Noch aber warten alle auf die Euro-Verkäufer, die vor acht Tagen um diese Zeit ebenfalls in den Markt kamen". Erst eine dynamische Euro-Abwertung wäre nach Meinung des Analysten der Impuls, der eine Bodenbildung im Dax aktivieren könnte.

11:39 Uhr

Türkische Lira erholt sich etwas

Vage Spekulationen auf höhere Zinsen nach Aussagen aus dem Umfeld von Präsident Recep Tayyip Erdogan geben der türkischen Lira etwas Halt. Der Dollar, der seit Tagen auf Höhenflug zu der Währung ist, gab 0,3 Prozent auf 3,9060 Lira nach.

US-Dollar / Türkische Lira
US-Dollar / Türkische Lira 8,50

Erdogans Wirtschaftsberater Cemil Ertem sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Zentralbank könne bei einer Beschleunigung der Inflationserwartungen jederzeit die Zinsen anheben. Dafür müsse sie nicht bis zur nächsten regulären Zinssitzung am 14. Dezember warten.

Die Lira war zuvor noch auf ein frisches Rekordtief gefallen, sodass 3,98 Lira für einen Dollar gezahlt werden mussten. Seit Mitte September hat der Dollar zur Lira um 17 Prozent aufgewertet.

Die türkische Wirtschaft verzeichnet ein Wachstum von mehr als fünf Prozent, doch liegt die Inflation bei zwölf Prozent. Erdogan dringt gegenüber der Zentralbank regelmäßig auf eine Senkung der Zinsen, um das Wachstum durch eine Stärkung des Konsums und der Investitionen zu fördern.

Erdogan ist der Ansicht, dass hohe Zinsen die Inflation anheizen. Dies widerspricht gängiger Lehrauffassung.

Mehr zur Lira lesen Sie hier.

10:49 Uhr

BVB-Aktien brechen ein

Das Formtief von Borussia Dortmund zeigt sich auch an der Börse. Die Aktien des Fußballbundesligisten stürzen um 7,5 Prozent auf 5,98 Euro ab. Sie liegen damit im Kleinwertesegment SDax auf dem letzten Platz und tendieren so schwach wie seit Anfang August nicht mehr.

BVB
BVB 5,92

Nach dem Aus in der Champions League und der Negativserie in der Bundesliga steht der Verein stark unter Druck. "Das Team droht in einem Abwärtsstrudel weiter abzutauchen", sagt ein Händler. Sollte der BVB das Revierderby gegen den Erzrivalen Schalke am Samstag auch verlieren, sei Trainer Peter Bosz wohl kaum noch zu halten.

Auch charttechnisch sei die Aktie nach dem Fall unter eine wichtige Unterstützung bei 6,30 Euro schwer angeschlagen, so der Händler.

 

10:30 Uhr

Thyssenkrupp-Aktien fahren Achterbahn

Die Aktien des Stahlkonzerns Thyssenkrupp sind auf Berg- und Talfahrt gegangen. Die Papiere konnten ihre anfänglich deutlichen Kursgewinne nicht halten und fielen um bis 2,5 Prozent auf 21,37 Euro. Damit lagen sie zeitweise am Dax-Ende. Anschließend schwankten sie zwischen leichten Kursgewinnen und Verlusten.

Im Fokus der Marktteilnehmer stehen auch die heftigen Proteste der Stahlkocher gegen das geplante Joint Venture des Stahlgeschäfts mit Tata Steel.

 

09:56 Uhr

"Der deutschen Wirtschaft geht es prächtig"

Nicht nur in Frankreichs Industrie, auch hierzulande herrscht Zuversicht. Trotz der schwierigen Regierungsbildung hat die deutsche Industrie ihr Wachstum im November so stark beschleunigt wie seit fast sieben Jahren nicht mehr.

In Zahlen ausgedrückt: Der Markit-Einkaufsmanagerindex stieg um 1,9 auf 62,5 Punkte, wie das Institut IHS Markit zu seiner Umfrage unter rund 800 Firmen mitteilte. Das Barometer signalisiert ab 50 Zählern Wachstum.

"Der deutschen Wirtschaft geht es prächtig", sagte Markit-Experte Phil Smith. "Die Industrie verzeichnet momentan sogar den stärksten Boom seit über zwei Jahrzehnten." Die Betriebe profitierten von Bestellungen aus Asien und den USA und würden insgesamt "mit Neuaufträgen geradezu überflutet."

Das Barometer für die Dienstleister stieg leicht um 0,2 auf 54,9 Punkte. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - also Industrie und Service-Branche zusammen - kletterte überraschend deutlich um 1,0 Punkte auf 57,6 Zähler.

Die Daten signalisierten, dass die deutsche Wirtschaft zum Jahresende noch eine Schippe drauflege, sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson.

09:41 Uhr

Gute Stimmung in Frankreich

Die Stimmung in der französischen Industrie ist im November weiter gestiegen. Der von der Statistikbehörde erhobene Index stieg um ein Zähler auf 112 Punkte und markierte damit ein neues Zehnjahreshoch.

Das Geschäftsklima in Frankreich hat sich seit dem Sommer 2016 stetig verbessert; den Hintergrund dafür bildete die breite Konjunkturerholung. Die Statistiker rechnen damit, dass die französische Wirtschaft in diesem Jahr um 1,8 Prozent wächst. In den drei Jahren zuvor hatte es nur moderate Wachstumsraten von etwa einem Prozent gegeben.

Das Geschäftsklima für die Gesamtwirtschaft - einschließlich Großhandel, Bau, Einzelhandel und Dienstleistungen - stieg um zwei Punkte auf 111 Punkte.

 

09:31 Uhr

Shanghai fällt auf Zweimonatstief

Und wie sieht es in Ostasien aus? Dort geht es an den Aktienmärkten abwärts. Besonders deutlich fällt das Minus in China aus, wo der Shanghai-Composite um 2,3 Prozent auf 3353 Punkte sinkt - und damit auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten. Der Hang-Seng-Index in Hongkong drehte im späten Handel ebenfalls deutlicher ins Minus und verliert 1,2 Prozent auf 29.630 Punkte.

Shanghai Composite
Shanghai Composite 3.462,75

Bei den deutlichen Abgaben in Shanghai handele es sich lediglich um eine "gesunde" technische Korrektur, so Aktien-Stratege Teng Yin von Everbright Securities. Auch an den vergangenen Handelstagen hatte der Index im Verlauf im Minus gelegen, jeweils aber zum Handelsende noch den Sprung ins Plus geschafft. Vor allem bei zuletzt gut gelaufenen Sektoren wurden Gewinne mitgenommen. So standen unter anderem die Versicherungs- und Einzelhandelswerte unter Abgabedruck.

09:16 Uhr

Verluste bei Thyssenkrupp

Bei den Einzelwerten im Dax stechen Thyssenkrupp nach der Bilanzvorlage heraus. Die Aktien schwankten vorbörslich vom Plus ins Minus und verlieren kurz nach Handelsstart rund zwei Prozent. "Die Zahlen sind besser als befürchtet ausgefallen, wobei die Prognose manche ein wenig enttäuschen könnte", sagt ein Händler.

Thyssenkrupp
Thyssenkrupp 9,56

Aktien des Stahlkonzerns Salzgitter gerieten ebenfalls unter Druck. Händler führten das auf eine Herunterstufung durch die Deutsche Bank zurück. Die Aktien tendieren 2,1 Prozent im Minus.

Die Deutsche Bank hatte die Bewertung auf "Hold" von "Buy" gesenkt. Das Kursziel erhöhte sie allerding von 45 auf 46 Euro.

09:07 Uhr

Dax startet schwach

Die Börse in Frankfurt geht mit Verlusten in den Tag. Der Dax fällt am Morgen 0,5 Prozent auf 12.940 Punkte. Der MDax verliert 0,6 Prozent auf 26.440 Zähler. Der TecDax gibt 0,6 Prozent auf 2547 Punkte ab.

Impulse von der Wall Street wird es heute nicht geben: Dort bleiben die Börsen wegen des Feiertags Thanksgiving geschlossen. Neben dem Tauziehen um die Bildung einer neuen Bundesregierung in Berlin richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf die Stimmungsbarometer der deutschen und europäischen Einkaufsmanager. Experten erwarten hier Werte auf dem Niveau des Vormonats.

08:40 Uhr

Was macht die Wall Street?

Vor der Rabattschlacht am Black Friday! Börsianer fragen sich, wie das Weihnachtsgeschäft anläuft. Details von unserem Börsenreporter Jens Korte.

 

08:25 Uhr

Ölpreise geben leicht nach

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 67,55

Die Ölpreise sind im frühen Handel leicht gefallen. Starke Impulse blieben zunächst aus. Am Morgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 63,16 US-Dollar. Das waren 16 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ebenfalls um 16 Cent auf 57,86 Dollar.

Am Mittwoch waren die Rohölpreise nach der Veröffentlichung neuer Lagerdaten aus den USA zeitweise unter Druck geraten. Nach Angaben des US-Energieministeriums waren die Rohölbestände in der vergangenen Woche zwar gefallen, allerdings schwächer als am Markt erwartet. Fallende Erdölvorräte sind ein Ziel des Ölkartells Opec, das seine Förderung zusammen mit anderen großen Produzenten seit Jahresbeginn begrenzt hat. Dadurch sollen die Ölpreise angehoben werden.

07:59 Uhr

Eurokurs legt leicht zu

Der Euro hat seine deutlichen Gewinne vom Vortag leicht ausgebaut. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,1830 US-Dollar und damit etwas mehr als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch deutlich tiefer auf 1,1749 Dollar festgelegt.

Im Gegensatz zum Euro steht der Dollar unter Druck. Am Markt werden dafür zwei Gründe genannt: Zum einen waren neue US-Wirtschaftsdaten am Mittwoch eher schwach ausgefallen. Zum anderen wurde auf das am Mittwochabend veröffentlichte Protokoll zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank verwiesen.

Die Mitschrift wurde zwar als Bestätigung der Markterwartung einer weiteren Zinsanhebung im Dezember interpretiert. Allerdings zeigten sich auch mehrere Notenbanker besorgt wegen der im Vergleich zu früheren Aufschwungphasen schwachen Inflation. Dies spricht für einen vorsichtigen Straffungskurs der Zentralbank mit im Zweifel geringerer Zinsanhebung.

07:44 Uhr

Dax wird unter 13.000 erwartet

Dax
Dax 14.892,62

Auf eine leichtere Eröffnung deuten die Indikationen für den Dax hin. "Der feste Euro drückt etwas auf die Stimmung", sagt ein Marktteilnehmer. Am Morgen lässt die Gemeinschaftswährung die Marke von 1,18 Dollar noch etwas weiter hinter sich. "Das reizt Anleger aus dem Dollarraum zu Gewinnmitnahmen", sagt er. Der Dax notiert vorbörslich 0,4 Prozent niedriger bei 12.967 Punkten.

Die Konsolidierung werde sich ausdehnen, heißt es am Markt. Unterstützt werde der Frankfurter Leitindex bei 12.840 Punkten, auf ersten Widerstand treffe er um die 13.200-Punkte-Marke.

Insgesamt wird mit einem dünnen Geschäft gerechnet, auch wegen des Thanksgiving-Feiertags in den USA. "Das dünne Geschäft könnte allerdings auch die Schwankungsanfälligkeit weiter erhöhen", so der Marktteilnehmer. Impulse könnten am Vormittag von den Einkaufsmanager-Indizes für den Dienstleistungssektor ausgehen. Für die Eurozone insgesamt wird ein Stand von 58,3 vorhergesagt nach 58,5 zuvor.

07:37 Uhr

Hongkong unter 30.000 - kein Handel in Tokio

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Überwiegend mit Abgaben zeigen sich die Indizes an den Börsen in Ostasien. Der Hang-Seng-Index verliert in Hongkong 0,1 Prozent auf 29.991 Punkte und rutscht damit wieder unter die Marke von 30.000 Punkten, die er am Vortag erstmals seit zehn Jahren wieder übersprungen hatte. Für den Shanghai Composite geht es mit 1,3 Prozent auf 3387 Punkte dagegen deutlicher nach unten. In Tokio findet aufgrund eines Feiertages kein Handel statt. In den USA bleiben die Börsen wegen Thanksgiving ebenfalls geschlossen. Vor diesem Hintergrund seien die Umsätze recht gering, merkt ein Teilnehmer an.

In Shanghai verweisen Teilnehmer zur Begründung der Verluste auf Gewinnmitnahmen. So habe der Index bislang alle Handelstage in dieser Woche mit einem Aufschlag beendet. Analyst Shane Chanel von ASR Wealth Advisers will weitergehende Gewinnmitnahmen in Asien nicht ausschließen. Vor allem Verzögerungen oder Anpassungen bei der US-Steuerreform könnten die Märkte belasten, ergänzt der Teilnehmer.

In Sydney, wo der Handel bereits beendet ist, schloss der S&P/ASX 200 wenig verändert. Hier glichen die Aufschläge bei den Minenwerten die Abgaben im Bankensektor aus, hieß es. Damit habe der Markt die Gewinne der vergangenen beiden Tage behauptet, so ein Teilnehmer. Während es für BHP Billiton um 1,3 Prozent und Rio Tinto um 0,4 Prozent nach oben ging, verloren Australia & New Zealand Banking Group 0,6 Prozent und Westpac gaben um 0,5 Prozent nach.

In Singapur kann der Markt die jüngsten Gewinne ebenfalls behaupten. Hier stützen überraschend gute Wachstumsdaten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) kletterte im dritten Quartal um 5,2 Prozent und stieg damit so schnell wie seit drei Jahren nicht mehr. Analysten hatten mit einer Zunahme um lediglich 5,0 Prozent gerechnet. Für das Gesamtjahr ist die Regierung zudem optimistischer. Hier wird nun mit einer BIP-Zunahme von 3,0 bis 3,5 Prozent gerechnet, nach zuvor zwei bis drei Prozent.

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