Donnerstag, 05. Dezember 2019Der Börsen-Tag

mit Kai Stoppel
Kai Stoppel
18:10 Uhr

Dax steigt hoch - und schmiert wieder ab

Dax
Dax 13.286,57

Stark begonnen und am Ende stark nachgelassen - so lässt sich der heutige Börsentag in Frankfurt beschreiben. Nach einem insgesamt zähen Handel schließt der deutsche Leitindex Dax mit 0,7 Prozent im Minus auf 13.055 Punkten.

"Die Börsen werden von der Politik gerade an der kurzen Leine gehalten", kommentiert CMC-Marktexperte Jochen Stanzl die Lage an den Märkten. Allein ein Blick auf die bisherige Handelswoche bestätigt das: So hatten am Montag und Dienstag eine Verschärfung der weltweiten Handelskonflikte und belastende Aussagen von US-Präsident Donald Trump starke Aktienverkäufe ausgelöst. Am Mittwoch sorgten Signale für Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und China für Kursgewinne. Heute schließlich bleibt es ruhig - der Dax tritt bis zum Nachmittag auf der Stelle, bevor er ins Minus rutscht.

An den US-Börsen geht es ebenfalls abwärts. "Die Leute sind ein wenig erschöpft nach dem Hin und Her bei den Schlagzeilen rund um einen möglichen Deal zwischen den USA und China", sagt John Hardy, Leiter der Devisenstrategie der Saxo Bank.

Gewinner gibt es im Dax nur wenige: Einzig MTU können überzeugen mit einem Plus von satten 2,4 Prozent. Der Ausbruch über die 250-Euro-Marke sorgt für Anschlusskäufe. "Hier haben viele Buy-Stops gelegen, weil dort die obere Begrenzung der Seitwärtsspanne seit Herbst war", sagt ein Händler.

Die Liste der Verlierer hingegen ist lang: Ganz unten landet Siemens mit einem Minus von 1,5 Prozent. Beiersdorf und Linde büßen ebenfalls mehr als ein Prozent ein.

Damit verabschiede ich mich für den heutigen "Börsen-Tag" und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

Ihr Kai Stoppel

17:15 Uhr

Jahrhundert-Börsengang: So viel soll eine Aktie kosten

RTX22VC2.jpg

Wann genau Aramco-Aktien erstmals an der saudi-arabischen Wertpapierbörse Tadawul gehandelt werden, ist unklar.

(Foto: REUTERS)

Es wird der womöglich größte Börsengang aller Zeiten: Jetzt sichert durch, wie viel die  Aktien des saudischen Ölriesen Aramco kosten sollen: Laut dem "Wall Street Journal", das sich auf die Aussagen von Insidern stützt, sollen die Papiere zu je 32 Riyal an die Börse kommen, was aktuell rund jeweils 8,50 US-Dollar entspricht.

Der Zeitung zufolge würde das einer Bewertung des Unternehmens von 1,7 Billion Dollar entsprechen. Der Ausgabepreis von 32 Riyal je Aktie liegt am oberen Ende der Preisspanne, die Aramco zwischen 30 und 32 Riyal (rund 8,00 und 8,50 Dollar) festgelegt hatte.

Aramco will 1,5 Prozent oder etwa drei Milliarden seiner Anteile verkaufen. Mit dem genannten Ausgabepreis könnte der Staatskonzern bis zu 25,6 Milliarden Dollar einnehmen und den Rekord für den größten Börsengang knacken. Diesen hält seit 2014 die chinesische Handelsplattform Alibaba mit Einnahmen von rund 25 Milliarden Dollar.

16:31 Uhr

Experte: "Viele wissen gar nicht, welche Aktien sie haben"

Wie tickt eigentlich der Anleger? Um das zu beantworten, hat die Fondsgesellschaft Schroders weltweit Anleger zu ihrem Investitionsverhalten befragt. Eines der Ergebnisse: Viele Anleger erwarten offenbar zu viel. Warum das so ist, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Joachim Nareike von Schroders.

 

15:43 Uhr

Deutsche Bank: Gold und Bitcoin könnten noch groß rauskommen

imago84313180h.jpg

Der Bitcoin - die Währung der Zukunft?

(Foto: imago/Science Photo Library)

Zuletzt sieht es nicht so gut aus für die Kryptowährung Bitcoin: Nach Jahres-Höchstständen im Sommer bei fast 12.000 Dollar, hat die Kryptowährung in den Monaten danach wieder mehr als ein Drittel an Wert verloren. Doch neue Hoffnung könnten Bitcoin-Anleger aus einem Zukunftspapier der Deutschen Bank schöpfen.

Denn in der Studie "Imagine 2030" schreibt Deutsche-Bank-Stratege Jim Reid, dass wachsende Zweifel an der Zukunftsfähigkeit der klassischen Währungen - die von Regierungen gestützt würden - mehr Menschen in die Arme von digitalen Anlageprodukten treiben könnten.

"Jene Kräfte, die das gegenwärtige System der Fiat-Währungen zusammenhalten, wirken instabil und könnten in den 2020er Jahren aus den Fugen geraten", schreibt Reid. Wenn es so kommen sollte, könnte dies die Nachfrage nach alternativen Währungen wie Krypto und Gold sprunghaft erhöhen.

15:08 Uhr

Kritik an Thyssenkrupps Stahl-Strategie: "Ganz viel Schatten"

Thyssenkrupp
Thyssenkrupp 5,63

Der angeschlagene Dax-Absteiger Thyssenkrupp will zurück zu den Wurzeln - die Produktion von Stahl soll wieder im Fokus stehen. Doch die Betriebsräte beurteilen das vom Vorstand vorgelegte Konzept für den Umbau des Stahlbereichs skeptisch.

"Es gibt Licht, aber auch ganz viel Schatten", sagte der Stahl-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Tekin Nasikkol. "Wir können definitiv keine Entwarnung geben." Für die Beschäftigten gebe es "keine langfristigen Sicherheiten". Beim größten deutschen Stahlerzeuger sollen 2000 Arbeitsplätze wegfallen, einzelne Werke stehen auf der Kippe.

imago95355548h.jpg

Tausende Stahlarbeiter demonstrierten diese Woche bei Thyssenkrupp in Duisburg gegen die Sparpläne.

(Foto: imago images/Rupert Oberhäuser)

 

14:40 Uhr

Verdacht auf Bestechung bei Glencore - Aktie bricht ein

Stark unter Druck gerät die Aktie des Rohstoff-Giganten Glencore: Am Nachmittag geht es an der Londoner Börse um bis zu 6,3 Prozent auf 223,10 Pence nach unten.

Verschreckt werden die Anleger durch die Nachricht, dass die britische Strafverfolgungsbehörde für schwere Betrugsdelikte (Serious Fraud Office) eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Bestechung angekündigt hat. Glencore wird mit der Behörde zusammenarbeiten.

Glencore
Glencore 2,37

 

13:52 Uhr

Aktie des Herstellers von James-Bond-Autos steigt rasant

Aston Martin
Aston Martin ,84

Um den angeschlagenen Luxusautobauer Aston Martin ranken sich Übernahmespekulationen. Die Aktien der aus den James-Bond-Filmen bekannten Kultmarke gewinnen an der Londoner Börse mehr als neun Prozent.

Einem Bericht der Zeitschrift "Autocar" zufolge will der kanadische Milliardär Lawrence Stroll einen "bedeutenden Anteil" an dem Unternehmen erwerben. Stroll besitzt das Formel-1-Team Racing Point. Nach Angaben des Datenanbieters Refinitiv ist Aston Martin an der Börse rund 1,14 Milliarden Pfund (1,34 Milliarden Euro) wert.

Aston Martin kämpft mit rückläufigen Verkaufszahlen und versucht mit einem Sparprogramm gegensteuern. Seit Jahresbeginn haben die Aktien rund 60 Prozent verloren.

Aston Martin DBX Guangzhou Auto Show 2019 by GTspirit 144.jpg

Der Aston Martin DBX feierte auf der Guangzhou Auto Show 2019 seine Weltpremiere.

(Foto: Des Sellmeijer)

 

13:16 Uhr

"Milla" ist das Netflix der Weiterbildung

Abgeordnete wie Thomas Heilmann sind im Bundestag selten. Der CDU-Politiker ist im Herzen Unternehmer, früher war an Firmen wie Xing beteiligt. Im Parlament ist eines seiner Fachgebiete das Thema Weiterbildung. Die müsse "so einfach wie Netflix gucken" sein, sagt Heilmann. Deswegen hat er geholfen, die digitale Lernplattform "Milla" ins Leben zu rufen. Denn bislang sei Weiterbildung für 50 Prozent der Arbeitnehmer ein Fremdwort. Wie "Milla" funktioniert und was der frühere Berliner Justizsenator von der Blockchain hält, erfahren Sie in der neuen Folge "So techt Deutschland".

So techt Deutschland

Alle Folgen von "So techt Deutschland" finden Sie in der n-tv App, bei Audio Now, Apple Podcasts, Deezer und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "So techt Deutschland" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Oder einen tollen Gast für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie gerne eine E-Mail an sotechtdeutschland@n-tv.de.

 

12:41 Uhr

Teslas Fabrikpläne - Kauf von Brandenburger Gelände bald fix?

Tesla
Tesla 476,35

Macht Tesla wirklich ernst mit seinen Fabrikplänen auf deutschem Boden? Jedenfalls könnte ein Kaufvertrag für das für die Fabrik vorgesehene Gelände in Grünheide in Brandenburg bereits bis zum Jahresende stehen. Dazu könnte eine Sondersitzung des Finanzausschusses im Landtag in der Woche vor Weihnachten notwendig werden, sagte Finanzministerin Katrin Lange von der SPD.

Das US-Elektroautobauer will auf einem 300 Hektar großen Gelände ab 2021 das Kompakt-SUV Model Y fertigen. Da das Gelände Landeseigentum sei, müsse der Ausschuss dem Verkauf zustimmen, sagte Lange.

imago95028229h.jpg

Im Ortsteil Freienbrink soll Plänen zufolge eine Gigafactory des Autoherstellers Tesla entstehen.

(Foto: imago images/Jürgen Ritter)

12:10 Uhr

Wie Japan seine Wirtschaft zum Leben erwecken will

imago41942056h.jpg

Mit dem Paket soll auch erreicht werden, dass die Wirtschaft nach den mit massiven Investitionen verbundenen Olympischen Spielen in Tokio 2020 weiter nachhaltig zulegt.

(Foto: imago images / GEPA pictures)

Japans Regierung will angesichts der globalen Wirtschaftsflaute die Konjunktur ihres Landes wieder anfeuern. Wie? Mit einem gewaltigen Investitionsprogramm. Der Staat nimmt dafür umgerechnet 110 Milliarden Euro in die Hand, wie das Kabinett von Ministerpräsident Shinzo Abe beschloss. Die Mittel sollten unter anderem zum Wiederaufbau von Infrastruktur nach Naturkatastrophen, wie etwa dem schweren Wirbelsturm "Hagibis" im Oktober, genutzt werden.

Die Wirtschaft des Fernost-Landes war im dritten Quartal so schwach gewachsen wie seit einem Jahr nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg zwischen Juli und Oktober auf das Jahr hochgerechnet nur um 0,2 Prozent. Grund für das schleppende Wachstum war die schwächere globale Nachfrage.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, das Bruttoinlandsprodukt bis März 2022 um 1,4 Prozent nach oben zu treiben. Abe sprach von einem "starken Paket".

11:42 Uhr

MTU knackt wichtige Marke - Aktie an Dax-Spitze

Die Papiere von Dax-Neuling MTU setzen sich im Lauf des Handelstages an der Spitze des Leitindex' fest - zuletzt mit einem Plus von 1,7 Prozent. Bereits gestern hatte die Aktie des Triebwerkbauers wieder die Marke von 250 Euro überschritten, was laut Börsianern sogenannte Anschlusskäufe nach sich zieht.

"Hier haben viele Buy-Stops gelegen, weil dort die obere Begrenzung der Seitwärtsspanne seit Herbst war", sagt ein Händler zur 250-Euro-Marke. Dazu gebe es auch bewusste Käufe von Anlegern, die mit Blick auf das Jahresende ihr Portfolio mit einem Top-Performer aufhübschen wollten.

MTU Aero Engines
MTU Aero Engines 203,60

 

11:19 Uhr

Dieses Euro-Land hat das stärkste Wirtschaftswachstum

imago95095410h.jpg

Blick auf Downtown Warschau - Polen weist zuletzt das stärkste Wachstum in der Eurozone auf.

(Foto: imago images/imagebroker)

Die Kauflaune der Verbraucher hat die Wirtschaft in der Eurozone im Sommer angeschoben. Die Konsumausgaben stiegen zwischen Juli und September zum Vorquartal um 0,5 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte.

Vor dem Hintergrund der internationalen Handelskonflikte kamen vom Außenhandel wenig Impulse, da die Importe mit 0,6 Prozent stärker wuchsen als die Exporte mit 0,4 Prozent. Die gesamte Wirtschaft in der Währungsunion legte um 0,2 Prozent zu, wie die Statistiker frühere Schätzungen bestätigen.

Während es in Frankreich um 0,3 Prozent nach oben ging, schaffte die deutsche Wirtschaft vor allem wegen der Flaute in der Industrie nur ein mageres Wachstum von 0,1 Prozent, ebenso Italien. Größter Gewinner ist Polen mit einem BIP-Plus von 1,3 Prozent.

 

10:49 Uhr

Britisches Pfund steigt auf Zweieinhalbjahres-Hoch

Britisches Pfund / US-Dollar
Britisches Pfund / US-Dollar 1,34

Der Gipfelsturm des britischen Pfunds hält auch heute an: Am Devisenmarkt klettert das Pfund Sterling auf ein Zweieinhalbjahres-Hoch von 1,1861 Euro. Zum Dollar markiert die britische Währung ein neues Siebenmonatshoch von fast 1,3150.

Die Wahlumfragen deuteten auf einen komfortablen Sieg der Konservativen um Premierminister Boris Johnson hin, sagte Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen. "Damit wäre auch ein geordneter Brexit Ende Januar wahrscheinlich." Da unter Anlegern aber Rest-Skepsis bezüglich der Umfragen herrsche, sei eine weitere Aufwertung des Pfund nach der Wahl möglich.

Mittelfristig bleibe sie jedoch vorsichtig in Bezug auf die britische Währung. Denn selbst wenn es Johnson gelinge, den EU-Austritt offiziell Ende Januar zu vollziehen, wäre das Risiko eines harten Brexits noch immer nicht gänzlich vom Tisch, so Nguyen.

10:00 Uhr

Übernahmefantasie löst Aktienrally in Modebranche aus

Hugo Boss
Hugo Boss 26,95

Eine mögliche Übernahme des Luxusjacken-Anbieters Moncler durch die Gucci-Mutter Kering schürt Hoffnungen auf weitere Zusammenschlüsse in der Branche. Moncler-Aktien galoppieren um satte elf Prozent nach oben.

In ihrem Windschatten gewinnen die Titel der italienischen Modefirmen Salvatore Ferragamo und Tod's jeweils mehr als vier Prozent. In Deutschland notieren die Papiere von Hugo Boss zeitweise 2,8 Prozent im Plus.

Einem Medienbericht zufolge hat Kering die Fühler nach Moncler ausgestreckt. Es sei aber ungewiss, ob die Verhandlungen zu einem Zusammenschluss führten.

imago93440148h.jpg

Die früher französische, jetzt italienische Modemarkt Moncler ist seit 2013 an der Börse.

(Foto: imago images / Eibner)

 

09:17 Uhr

Auf zum Jahreshoch!? Dax kriecht weiter nach oben

Dax
Dax 13.286,57

Ein Sturm auf ein neues Jahreshoch sieht zwar anders aus - dennoch muss man sagen, dass der Dax sich zum Handelsstart etwas vorarbeitet. Auch wenn der Gewinn mit bisher zehn Punkten eher mau ausfällt.

Am Morgen steht der Dax mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 13.151 Punkten. Ein neues Jahreshoch ist somit noch etwas mehr als 200 Punkte entfernt: Das bisherige vom November steht bei 13.374 Punkten.

Hauptgesprächsthema an der Börse bleibt der Zollstreit zwischen den USA und China. Anleger hoffen Börsianern zufolge zwar weiter auf eine Einigung, bleiben angesichts widersprüchlicher Signale über die Fortschritte der Gespräche aber vorsichtig.

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de.

07:57 Uhr

Zehn-Milliarden-Wette aus Basel: Novartis startet Übernahmeversuch

0a78a641e96aeee34cdd644c49b2f9e2.jpg

Sitz in Basel: Novartis bietet 85 Dollar je Medicines-Aktie.

REUTERS

Jetzt geht es offiziell los: Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat ein ordentliches Übernahmeangebot für das US-Unternehmen The Medicines vorgelegt. Branchenbeobachter sprechen vom womöglich größten transatlantische Übernahmeversuch dieses Winters.

  • Novartis bietet Medicines-Aktionären 85 Dollar je Anteilsschein in bar.
  • Damit beläuft sich der angestrebte Kaufpreis auf annähernd 10 Milliarden Dollar und entspricht der Größenordnung, die Novartis vor einigen Tagen angekündigt hatte.
  • Die Offerte läuft am 3. Januar 2020 um Mitternacht ab, sofern die Frist nicht verlängert werde, wie das Baseler Unternehmen am Morgen mitteilte.

Der Zukauf des Biotech-Unternehmens soll Novartis die Chance bieten, das Herz-Kreislauf-Portfolio um einen potenziellen Blockbuster zu erweitern. So ist geplant, dass The Medicines in den kommenden Wochen in den USA den Zulassungsantrag für sein cholesterinsenkendes Inclisiran einreichen wird. In der EU soll dies im ersten Quartal 2020 geschehen.

Überaus großzügig wirkt das Angebot aus der Schweiz nicht: Die Aktien von The Medicines notierten an der New Yorker Nasdaq zuletzt bei 84,05 Dollar und damit weniger als 1 Dollar unter der Novartis-Offerte.

 

07:39 Uhr

Ungesicherter Aufstieg: Dax tastet sich Richtung 13.200 vor

Der Auftrieb hält an, fällt aber voraussichtlich deutlich schwächer aus als am Vortag: Am deutschen Aktienmarkt können sich Anleger am Donnerstag auf einen vorsichtig-freundlichen Auftakt einstellen.

  • Die von Banken und Brokerhäusern errechneten Indikationen sehen den Leitindex Dax zur Eröffnung bei 13.149,50 Punkten starten, was einem Plus von 0,1 Prozent entspricht.
  • Am Vortag war das Frankfurter Kursbarometer starke 1,2 Prozent im Plus bei 13.140,57 Zählern aus dem Handel gegangen.
  • Bei der Suche nach dem Auslöser für die kräftigen Kursgewinne verwiesen Börsianer auf "neue Hoffnungen" im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit. Die Rede war von einer "weiteren Annäherung" zwischen den beiden weltgrößten Wirtschaftsmächten. Belastbare Aussagen gab es allerdings nicht.
Dax
Dax 13.286,57

Das Thema dürfte die Anleger im Tagesverlauf weiter beschäftigen, meinte ein Marktbeobachter am Morgen. Widersprüchliche Signale hatten in den vergangenen Tagen wiederholt zu Verwirrung geführt.

Unabhängig davon stehen im Tagesverlauf eine Reihe gewichtigerer Konjunktursignale auf der Agenda: Erwartet werden unter anderem frische Daten zum Auftragseingang der deutschen Industrie, zu den Einzelhandelsumsätzen in Europa sowie zur Orderlage bei den langlebigen US-Gütern.

07:25 Uhr

Knapp unter 1,11: Euro schielt auf die US-Daten

Im Devisenhandel beginnt der Donnerstag aus der Sicht der Marktteilnehmer in Europa mit einem weitgehend stabilen Euro. Der Kurs der Gemeinschaftswährung hält sich weiter knapp unter der 1,11er-Linie.

  • Am frühen Morgen notiert der Euro bei 1,1082 Dollar und damit 0,03 Prozent fester als am Vorabend.
  • Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Referenzkurs zur Wochenmitte mit 1,1081 (1,1071) Dollar angegeben.
  • Der Dollar kostete damit 0,9024 (0,9032) Euro.
Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,19

Auftrieb habe der Euro zuletzt durch schwache Konjunkturdaten aus den USA erhalten, heißt es aus dem Handel. Bei der Beschäftigung im Privatsektor meldete der Dienstleister ADP den schwächsten Anstieg seit einem halben Jahr.

Die Zahlen seien kein gutes Omen für den am Freitag anstehenden Novemberbericht der US-Regierung zur Lage am Arbeitsmarkt ("Job Report"), meinte ein Marktbeobachter. Bislang zeigte sich der amerikanische Jobmarkt außergewöhnlich robust.

06:00 Uhr