Donnerstag, 09. Januar 2020Der Börsen-Tag

Heute mit Wolfram Neidhard
17:39 Uhr

Dax hat Allzeithoch im Visier - 102 Punkte fehlen noch

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(Foto: picture alliance / dpa)

Gute Handelslaune herrschte heute in Frankfurt. Die Anleger drückten ihre Sorgen um den amerikanisch-iranischen Konflikt in den Hintergrund. So rückte der Dax nach oben - er schloss 1,3 Prozent höher bei 13.495 Punkten. Das derzeitige Dax-Allzeithoch liegt bei 13.596 Punkten aus dem Januar 2018. Der MDax kletterte um 0,6 Prozent auf 28.554 Zähler. Der TecDax stieg um 1,7 Prozent auf 3095 Stellen. Der EuroStoxx50 legte um 0,6 Prozent auf 3797 Punkte zu.

Im Dax avancierten Lufthansa mit einem Plus von 4,0 Prozent zum Spitzenreiter, nachdem sie im Zuge des Iran-Konflikts zuvor unter einem befürchteten Anstieg der Treibstoffkosten gelitten hatten. Dax-Schlusslicht war die Aktie von Wirecard nach einer Zielsenkung durch die UBS mit minus 1,1 Prozent. Im MDax sackte das Papier des IT-Dienstleisters Cancom stark ab, weil der Vorstandsvorsitzende Thomas Volk wegen unterschiedlicher strategischer Auffassungen seinen Hut nimmt. Die Aktie verlor 6,6 Prozent.

17:14 Uhr

Bankenverband: Negativzins ist "schleichendes Gift"

Der Negativzins schlaucht die Banken: Die deutschen Privatinstitute dringen deshalb auf ein rasches Ende der Negativzinsen in der Eurozone. Die EZB müsse einen solchen Ausstieg vorbereiten, er sei "absolut möglich", sagte Ko-Hauptgeschäftsführer Christian Ossig vom Branchenverband BdB. Die schwedische Notenbank mache gerade vor, wie es gehen könne. "Negativzinsen sind ein schleichendes Gift, ganz besonders für die Bilanzen der Banken", so Ossig.

Die EZB hält ihre Leitzinsen bereits seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Schon seit 2014 müssen Banken Strafzinsen zahlen, wenn sie überschüssige Gelder bei der Notenbank horten.

17:00 Uhr

Euro gibt leicht nach - Pfund und Yen unter Druck

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(Foto: picture alliance / Oliver Berg/d)

Nach den deutlichen Kursverlusten der vergangenen Tage hat der Euro nur geringfügig nachgegeben. Im Nachmittagshandel wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1107 US-Dollar gehandelt. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1110 (Mittwoch: 1,1115) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9001 (0,8997) Euro. Am Devisenmarkt verlassen die Investoren wieder die sicheren Anlagehäfen, die sie im Zuge einer Zuspitzung der Iran-Krise zeitweise angesteuert hatten. Der als sicher geltende japanische Yen geriet daher unter Druck.

Das britische Pfund fiel auf 1,3050 Dollar, nachdem es am Morgen noch über 1,31 Dollar notiert hatte. Zu wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85285 (0,84868) britische Pfund, 121,54 (120,86) japanische Yen und 1,0808 (1,0792) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1550 Dollar gehandelt. Das waren gut sechs Dollar weniger als am Vortag.

16:38 Uhr

Bau von jährlich 500.000 Tesla-Autos in Grünheide

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Tesla Model 3

(Foto: Reuters)

Bereits im Sommer 2021 soll die Produktion von Tesla-Elektroautos im brandenburgischen Grünheide beginnen. Heute gab der Haushaltsausschuss in Potsdam grünes Licht für den Verkauf des Grundstücks an Tesla.

Der US-Konzern will in Grünheide jährlich 500.000 Elektrofahrzeuge bauen. Geplant ist die Montage des Models Y, dem künftigen Kompakt-SUV von Tesla. Auch das für Tesla wichtige Model 3, mit dem der Elektroautobauer den Durchbruch auf dem Massenmarkt schaffen will, soll in Brandenburg produziert werden.

16:11 Uhr

Rekordhochs an der Wall Street

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die US-Börsen sind heute mit neuen Rekorden in den Handel gestartet, nachdem sie bereits gestern mit Aufschlägen auf die moderate Reaktion von US-Präsident Donald Trump auf den iranischen Vergeltungsschlag reagiert hat. Alle drei Hauptindizes markierten Allzeithochs. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,5 Prozent auf 28.879 Punkte. Der S&P-500 lag ebenfalls 0,5 Prozent vorne, während der Nasdaq-Composite mit 0,8 Prozent im Plus notierte.

Bei den Einzelwerten knickten Bed Bath & Beyond um 16,4 Prozent ein. Die Einrichtungskette war in ihrem dritten Geschäftsquartal in die Verlustzone gerutscht. Costco Wholesale erhöhten sich um 1,7 Prozent. Das Unternehmen hatte für Dezember einen Umsatzanstieg um 10,5 Prozent verglichen mit dem Vorjahr gemeldet. Grubhub gaben 2,2 Prozent nach. Angesichts steigenden Wettbewerbs im Geschäft mit Essensbelieferung denkt das Unternehmen über eine Fusion mit einem Wettbewerber nach.

16:01 Uhr

Tuifly will Langstrecken-Flieger von Düsseldorf starten

Eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft Tuifly steht auf dem Vorfeld des Flughafens der Mainmetropole. Foto: Andreas Arnold/Archiv

(Foto: Andreas Arnold/dpa)

Der Ferienflieger Tuifly baut ein Angebot von Langstrecken-Verbindungen aus Deutschland auf - und hat sich für Düsseldorf als ersten Abflugort entschieden. Man werde ab dem kommenden Winter dort zwei "Dreamliner" des Typs Boeing 787-8 stationieren, teilte Tui mit. Diese sollten ab November etwa Mexiko oder die Dominikanische Republik anfliegen.

Die Langstrecken-Offensive von Tui war bei den Vertretern der Piloten wegen möglicher Mehrarbeit und Kostensenkungen in den vergangenen Monaten zunächst auf Skepsis gestoßen. Mithilfe eines Schlichters hatten sich beide Seiten jedoch schließlich geeinigt.

15:40 Uhr

ntv Zertifikate: Womit Anleger 2020 rechnen müssen

Nach den deutlichen Aktienkurssteigerungen im letzten Jahr fragen sich viele Anleger und Trader, was das Börsenjahr 2020 überhaupt noch zusätzlich bringen kann. Friedhelm Tilgen spricht mit Dirk Grunert von Morgan Stanley darüber, wie Anleger sich positionieren können und wie die Absicherung mit Optionsscheinen funktioniert.

15:15 Uhr

Böllerdebatte drückt Weco-Ergebnis

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(Foto: dpa)

Die Debatte um die Umweltschädlichkeit von Silvesterböllern und Raketen hat die Geschäfte von Deutschlands größtem Feuerwerkshersteller Weco belastet. Man rechne "für 2019 mit einem Umsatzminus von rund fünf Prozent", sagte Weco-Chef Thomas Schreiber der "Wirtschaftswoche". Er nannte die Debatte über Feinstaubbelastung und Klimafolgen "völlig überzogen".

Die gesamte Branche werde "sich daran gewöhnen müssen, dass große Wachstumssprünge vorerst nicht mehr zu erwarten sind", sagte Schreiber weiter.

14:55 Uhr

Dax behauptet sattes Plus

Dax
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Weiter stabile Gewinne in Frankfurt: Trotz geringfügiger Abgaben hat sich der Dax auch am Nachmittag robust präsentiert - der Leitindex legte um 1,2 Prozent auf 13.479 Punkte zu. Der MDax kletterte um 0,5 Prozent auf 28.528 Zähler. Der TecDax stieg um 1,5 Prozent auf 3091 Stellen. Mit dem EuroStoxx50 ging es um 0,6 Prozent auf 3796 Punkte nach oben. Die Beruhigung der Lage im Nahen Osten trieb die Anleger wieder zum Zugreifen.

Ganz stark präsentierten sich wegen der gefallenen Ölpreise Lufthansa mit plus 3,9 Prozent. Gefragt waren auch die Papiere von VW (plus 2,4 Prozent) und Continental (plus 2,2 Prozent).

14:18 Uhr

Aktienkurs der "Victoria's Secret"-Mutter vorbörslich tiefer

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(Foto: REUTERS)

Ein Quartalsergebnis unter Markterwartungen setzt L Brands zu. Der Aktienkurs der Mutter der Unterwäschemarke "Victoria's Secret" fiel im vorbörslichen US-Geschäft um 5,6 Prozent. Das Unternehmen machte im abgelaufenen Quartal ersten Berechnungen zufolge einen Umsatz von 3,906 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 1,85 Dollar je Aktie.

14:05 Uhr

Mercedes-Benz verteidigt wohl Premium-Führung beim Absatz

Daimler hat mit seiner Pkw-Tochter Mercedes-Benz das Rennen mit BMW um den Platz der führenden Premiummarke weltweit im vergangenen Jahr gewonnen. Die Marke mit dem Stern lieferte mit 2,34 Millionen Fahrzeugen 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr aus.

BMW veröffentlicht den Absatz seiner Kernmarke erst am Freitag, dürfte damit aber wie schon bis November knapp hinter Mercedes liegen.

13:43 Uhr

BoE-Boss signalisiert Zinssenkung - Pfund gibt nach

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(Foto: REUTERS)

Die Bank of England (BoE) stimmt die Investoren auf die Möglichkeit einer Zinssenkung in diesem Jahr ein. Auf einer Konferenz der britischen Notenbank stellte deren Chef Mark Carney eine "relativ schnelle" Reaktion der Währungshüter im Brexit-Jahr in Aussicht, falls sich eine anhaltende Schwäche der Wirtschaft abzeichnen sollte. Zugleich verwies er jedoch auf den relativ begrenzten Spielraum beim Leitzins, dieser liegt derzeit bei 0,75 Prozent. Allerdings könnte die BoE laut Carney neben dem klassischen zinspolitischen Arsenal auch etwaige Wertpapierkäufe in großem Stil tätigen. Das würde der Feuerkraft einer Zinssenkung um 2,5 Prozentpunkte entsprechen.

Das Pfund Sterling verlor nach den Äußerungen Carneys jeweils etwa ein halbes Prozent auf 1,3039 US-Dollar und 1,1735 Euro. Damit summiert sich das Minus seit dem Wahlsieg der Konservativen von Premierminister Boris Johnson am 12. Dezember auf rund 2 Prozent.

13:24 Uhr

Sodexo-Ausblick schmeckt Anlegern nicht - Kurs geht runter

Ein pessimistischer Ausblick auf die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres brockt Sodexo den größten Kurssturz seit knapp zwei Jahren ein. Die Aktien des französischen Kantinen-Betreibers fielen am Vormittag um mehr als 5 Prozent. Das Unternehmen warnte vor Einbußen wegen der Massenproteste in Frankreich und Chile.

Im abgelaufenen Quartal verbuchte Sodexo zwar ein Umsatzplus von 7,1 Prozent auf 6,08 Milliarden Euro. Dies verdankt das Unternehmen laut Börsianern aber nur der Rugby-Weltmeisterschaft, die Einbußen durch den Verlust von Konzessionen ausgeglichen habe.

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13:01 Uhr

Grüne Vorzeichen an der Wall Street

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(Foto: picture alliance / Andrew Gomber)

Nachdem die US-Börsen bereits gestern mit Gewinnen auf die moderate Reaktion von US-Präsident Donald Trump auf den iranischen Vergeltungsschlag reagiert haben, dürfte die Wall Street auch heute freundlich starten. Der Future auf den S&P-500 zeigt sich vor Handelsbeginn 0,3 Prozent fester. Mit der Entspannung im Nahen Osten rückt das zwischen den USA und China erzielte Teil-Handelsabkommen wieder in den Blick. Wie Peking verlauten ließ, wird eine hochrangige Delegation unter Führung von Vizepremier Liu He zu Wochenanfang nach Washington zur Unterzeichnung des Abkommens reisen und sich bis Mittwoch in den USA aufhalten.

Konjunkturseitig stehen lediglich vor Handelsbeginn Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe an. Erwartet wird hier ein leichter Rückgang auf 220.000. Unter den Einzelwerten knicken Bed Bath & Beyond vorbörslich um 8,5 Prozent ein. Die Einrichtungskette war in ihrem dritten Geschäftsquartal in die Verlustzone gerutscht.

12:47 Uhr

Schweizer Notenbank beglückt Politik mit Milliarden Franken

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(Foto: picture alliance / Schweizerisch)

Nach dem Milliardengewinn ihrer Notenbank SNB kann sich die Schweiz auf einen Geldsegen freuen. Die SNB stellte für 2019 einen Gewinn von 49 Milliarden Franken in Aussicht - der zweithöchste ihrer Geschichte. Nun sieht sich die Notenbank in der Lage, über die ohnehin geplante Überweisung von zwei Milliarden Franken hinaus Bund und Kantonen für das vergangene und das laufende Jahr "in begrenztem Ausmaß" zusätzliche Mittel auszuzahlen.

Im vergangenen Jahr profitierte die SNB von der starken Entwicklung der Finanzmärkte. Der Wert der Aktien und Anleihen in ihrem Portfolio legte deutlich zu.

12:25 Uhr

Nordsee-Ölfeld soll länger betrieben werden

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der norwegische Staatskonzern Equinor will auf einem großen Ölfeld in der Nordsee noch Jahre länger als bislang angedacht nach Öl bohren. Die Bohrplattform Statfjord A werde bis 2027 weiterbetrieben und nicht wie geplant 2022 stillgelegt, teilte der Ölriese in Oslo mit. Auch der Betrieb auf den Anlagen Statfjord B und C werde bis 2035 weitergeführt. Überprüfungen des Untergrundes hätten ergeben, dass das Gebiet weiter großes Potenzial biete.

Gemeinsam mit seinen Partnern wünscht sich der Konzern gar eine Verlängerung der Produktion bis 2040. Statfjord sei ein erstklassiges Öl- und Gasfeld, das die Welt mit großen Mengen an Energie versorgt habe, hieß es weiter.

12:05 Uhr

Britische Baustoffhändler-Aktie schmiert ab

Das ist ein heftiger Kurssturz: Die Aktie des britischen Baustoffhändlers SIG verlor rund ein Fünftel an Wert, nachdem der Umsatz pro Arbeitstag im Dezember gegenüber dem Vormonat ein Viertel niedriger ausgefallen ist. Hochgerechnet kam er im zweiten gegenüber dem ersten Halbjahr um 8,3 Prozent zurück.

Dies hat auch Auswirkung auf den Gewinn. Er wird nach Unternehmensangabe mit 42 Millionen Pfund die Konsenserwartung von 62 Millionen deutlich verfehlen.

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SIG 1,08

11:41 Uhr

Walsh verlässt im März IAG-Chefsessel

Wichtige Personalie in der Luftfahrt: Der Chef der British-Airways-Mutter IAG, Willie Walsh, übergibt den Staffelstab im März an Luis Gallego. Dieser steht derzeit an der Spitze der ebenfalls zum Konzern gehörenden spanischen Fluggesellschaft Iberia.

Walsh hatte im November angekündigt, in den kommenden zwei Jahren aufzuhören und einen Nachfolger zu suchen. Der Ire steht seit 2011 an der Spitze des Lufthansa-Rivalen.

11:23 Uhr

Audi dank Q8 mit fulminantem Absatz-Jahresendspurt

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Audi Q8

(Foto: Audi)

Audi hat im vergangenen Jahr dank einer Erholung im Schlussquartal den Absatz um 1,8 Prozent auf knapp 1,85 Millionen Fahrzeuge erhöht. Starkes Wachstum erzielte die VW-Tochter mit dem großen Stadtgeländewagen Q8. Auch der kleinere Q3 habe für positive Impulse gesorgt.

In China erreichte die Premiummarke ein Plus von 4,1 Prozent, in Europa setzte Audi 3,5 Prozent mehr Fahrzeuge ab, der US-Markt lag knapp über Vorjahr.

11:03 Uhr

Deutschlands Maschinenbauer leiden

Die Talfahrt im deutschen Maschinenbau hat sich zum Ende des vergangenen Jahres fortgesetzt. Im November sank der Auftragseingang um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Branchenverband VDMA mitteilte. Die Bestellungen aus dem Inland verringerten sich um 15 Prozent. Ausländische Kunden fragten 14 Prozent weniger Maschinen und Anlagen "Made in Germany" nach als im November 2018.

Die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie leidet unter der Abkühlung der Weltkonjunktur und globalen Handelsstreitigkeiten. Hinzu kommt der Strukturwandel in der Autoindustrie.

10:45 Uhr

Reputationsindex Dax: Comeback der Autohersteller

Mit BMW und Volkswagen belegen zwei Autohersteller die Spitzenränge im sogenannten Reputationsindex Dax des Wirtschaftsforschungsinstituts Dr. Doeblin - basierend auf eine Bevölkerungsumfrage von Dezember 2019. Die Spitzenstellung von BMW und VW deutet auf ein Image-Comeback der in den vergangenen Jahren wegen der Abgasdiskussion in die Kritik geratenen Automobilindustrie hin. In der Umfrage von Juni 2019 hatte Adidas vorne gelegen. Der Sportartikelhersteller liegt nun auf dem dritten Platz.

Hinter dem Spitzentrio gibt es gegenüber Juni 2019 wenig Bewegung innerhalb der Top Ten. Siemens (Rang 4) und die Deutsche Telekom (Rang 5) tauschen - bei ähnlichem Prozentergebnis - die Rangplätze. Mit etwas Abstand folgen prozentual ebenfalls nahe beieinander liegend Lufthansa, Allianz, Deutsche Post und Daimler.

10:27 Uhr

Chinas Automarkt schwächer - deutsche Hersteller überzeugen

Der für die deutschen Hersteller so wichtige chinesische Automarkt schwächelt auch das zweite Jahr in Folge. Im vergangenen Jahr gingen die Verkäufe an Kunden gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent auf 21 Millionen Fahrzeuge zurück, wie der Branchenverband PCA in Peking mitteilte. Im Dezember stand demnach ein Minus von 3,6 Prozent zu Buche.

Die schwächere Entwicklung trifft vor allem Massenhersteller und darunter vor allem die chinesischen Marken, die auf Käufer aus mittleren Schichten setzen. Daimler, BMW und zuletzt auch wieder Audi kommen mit ihren teureren Fahrzeugen weiter gut voran. Die Marke Volkswagen lag bis Ende November zwar noch leicht unter den Vorjahreswerten bei den Auslieferungen, aber mit spürbar besserem Trend.

10:08 Uhr

Dax über 13.500 - Öl und Gold deutlich billiger

Die Erholung an den europäischen Aktienmärkten hat sich am Vormittag ungebremst fortgesetzt. Die Reaktion von US-Präsident Donald Trump am gestrigen Abend (MEZ) auf die iranische Vergeltungsaktion zeigt keine Anzeichen einer weiteren Eskalation im Nahen Osten. Dieser Umstand sorgte für Kauflaune.

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(Foto: picture alliance/dpa)

In Frankfurt stieg der Dax um 1,4 Prozent auf 13.507  Punkte - damit rückt das Allzeithoch bei 13.596 Zählern in greifbare Nähe. Das Tageshoch beträgt bislang 13.522 Zähler. Für den EuroStoxx50 ging es um 0,8 Prozent auf 3804 Stellen nach oben.

Mit der Entspannung im amerikanisch-iranischen Konflikt verloren zugleich die sogenannten sicheren Häfen an Attraktivität. Der Ölpreis der Sorte Brent ist um rund 6 US-Dollar zurückgefallen auf 65,60 je Fass und damit ein Zweiwochentief. Der Goldpreis kam von 1611 auf 1545 Dollar weiter zurück.

09:55 Uhr

UK-Einzelhandel mit schlechtestem Ergebnis seit 25 Jahren

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(Foto: imago/Marius Schwarz)

Der Einzelhandelsumsatz in Großbritannien ist im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert gefallen. Ein möglicher No-Deal-Brexit und andere politische Unwägbarkeiten hätten den ohnehin wachsenden Druck auf die Filialisten noch erhöht, erklärte der Lobbyverband British Retail Consortium.

Nach Daten des BRC lagen die Umsätze im vergangenen Jahr um 0,1 Prozent unter denen des Vorjahres. 2018 war noch ein Umsatzwachstum von 1,2 Prozent erreicht worden. Damit ist 2019 das schwächste Jahr seit Aufzeichnung der Daten durch den Handelsverband vor 25 Jahren. Erstmals überhaupt seien die Einnahmen insgesamt zurückgegangen. Auch die Hoffnungen auf das üblicherweise starke Weihnachtsgeschäft erfüllten sich nicht.

09:34 Uhr

Aixtron-Kurs schnellt nach Hochstufung hoch

Aixtron
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Eine Kaufempfehlung hat die Anleger zum Einstieg bei Aixtron ermuntert. Die Aktien des Spezialmaschinen-Herstellers stiegen um 7,3 Prozent auf 9,79 Euro.

Die Experten des Bankhauses Lampe stuften die Papiere auf "Buy" von "Hold" hoch und hoben das Kursziel auf 12,50 von 9 Euro an.

09:08 Uhr

Dax auf dem Weg zum Allzeithoch - kurz über 13.500

Der deutsche Aktienmarkt ist stark in den heutigen Handel gestartet. Die Anzeichen auf eine Eindämmung der Iran-Krise sorgten in den ersten Minuten für steigende Kurse. Der Dax legte um 1,1 Prozent auf 13.470 Punkte zu und liegt damit nur noch rund 120 Punkte unter seinem Allzeithoch. Kurzzeitig bewegte sich der Leitindex über der 13.500-Punkte-Marke. Der MDax kletterte um 0,7 Prozent auf 28.565 Zähler. Der TecDax legte um 1,3 Prozent auf 3084 Stellen zu.

Dax
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09:03 Uhr

Kräftige Kursgewinne in Asien

Nikkei
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Die Signale für eine Entspannung zwischen den USA und dem Iran geben den asiatischen Börsen Auftrieb. Der japanische Nikkei stieg um 2,3 Prozent auf 23.740 Punkte. Das ist der größte Tagesgewinn seit etwa einem Monat. Die Börse Shanghai legte 0,8 Prozent auf 3092 Zähler zu, und der südkoreanische Aktienmarkt gewann 1,6 Prozent. Die Börse in Sydney verbuchte mit 6874 Stellen den höchsten Schlusskurs der Geschichte.

Am Devisenmarkt spiegelte sich der Optimismus in Kursgewinnen der chinesischen Währung wider. Im Gegenzug fiel der US-Dollar auf ein Fünfeinhalb-Monats-Tief von 6,9215 Yuan.

08:54 Uhr

Deutsche Produktion überrascht positiv

Gute Nachrichten gibt es von der deutschen Produktion. Sie stieg im November gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent, erwartet waren nur 0,7 Prozent.

  • "Normalerweise würde das Anleger positiv stimmen, die immer weniger auf Stimmungsdaten wie die PMIs blicken, sondern auch harte Fakten sehen wollen", sagt ein Händler.
  • Aber nachdem am Vortag bereits schwächere Auftragseingänge weitgehend ignoriert wurden, dürfte es den Produktionsdaten ähnlich gehen. "Heute dürften alle nur die Erleichterung um die US-Iran-Krise spielen", so der Teilnehmer.
08:32 Uhr

Deutscher Export spürt Gegenwind - Ausfuhren gesunken

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(Foto: picture alliance/dpa)

Einen schwachen November erlebten die deutschen Exporteure. Die Unternehmen lieferten Waren im Wert von 112,9 Milliarden Euro ins Ausland, das waren 2,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Einfuhren verringerten sich um 1,6 Prozent auf 94,6 Milliarden Euro. Gegenüber dem Oktober 2019 nahmen die Ausfuhren um 2,3 und die Importe um 0,5 Prozent ab. In den ersten elf Monaten legten die Ausfuhren lediglich um 0,7 Prozent auf 1229,6 Milliarden Euro zu.

Von den Wachstumsraten der Boomjahre ist der Export damit weit entfernt. Vor allem der Handelskrieg zwischen den USA und China belastet die globale Konjunktur und bremst auch das Wirtschaftswachstum Chinas. Darunter hat Deutschland als große Exportnation besonders zu leiden.

07:53 Uhr

Brexit-Abstimmung verleiht Dax Auftrieb

Während die deutsche Börse am Mittwoch noch ganz unter dem Eindruck des Konflikts zwischen den USA und Iran stand, wirkt sich heute zudem die bevorstehende Brexit-Abstimmung auf den deutschen Leitindex aus. Nach Berechnungen von Banken und Brokerhäusern gibt die Abstimmung im britischen Unterhaus einen leichten Aufwind.

  • Die vorbörslich errechneten Indikationen sehen den Dax auf einem Niveau von 13.415,50 Punkten eröffnen, was einem Plus von 0,7 Prozent entspricht.
  • Am Vorabend war der Dax 0,7 Prozent fester bei 13.320 Punkten mit einem deutlichen Plus aus dem Handel gegangen.
  • Auch wenn die Zeichen im Iran-Konflikt erst einmal auf Entspannung stehen, bleibt die Lage am Persischen Golf ein wichtiges Thema an der Börse. Auswirken dürfte sich auf die Stimmung der Anleger auch der Brexit-Deal, den das Unterhaus voraussichtlich absegnen wird.
07:09 Uhr

Euro zeigt leichtes Plus

Am Devisenmarkt zeigt sich der Euro - ähnlich wie am Vortag - robust.

  • Der Euro notiert am frühen Morgen bei 1,1117 Dollar und zeigt damit ein leichtes Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorabend.
  • Im Devisenhandel in Fernost gewann der Dollar zur japanischen Währung 0,1 Prozent auf 109,18 Yen und gab zur chinesischen Devise 0,2 Prozent auf 6,9279 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9740 Franken. Das Pfund Sterling gewann 0,1 Prozent auf 1,3105 Dollar.
Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,10

 

06:44 Uhr

Deeskalation im Iran-Konflikt: Asiatische Börsen erholen sich

Nach einem schwachen Börsentag am Vortag deutet bei den Aktienmärkte in Asien heute alles auf Erholung. Der Hoffnung auf eine Entspannung im Iran-Konflikt sei Dank. Anleger zeigten sich ermutigt, dass US-Präsident Donald Trump auf die Ankündigung weiterer Militärschläge verzichtete.

  • An der Börse in Tokio legte der Nikkei-Index im Verlauf 1,9 Prozent auf 23.650 Punkte zu.
  • Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,5 Prozent auf 1727 Zähler.
  • Auch in China ging es bergauf: Die Börse in Shanghai lag 0,5 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,8 Prozent. Die Börsen in Australien und Südkorea lagen ebenfalls im Plus.
Nikkei
Nikkei 23.215,71