Donnerstag, 25. Juli 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Jan Gänger
17:37 Uhr

Dax schließt schwächer

Der Frankfurter Aktienmarkt geht mit Verlusten in den Feierabend. Der Dax verliert 1,2 Prozent auf 12.362 Punkte, der MDax 0,7 Prozent auf 26.099 Zähler. Der TecDax gibt 1,3 Prozent auf 2908 Punkte ab.

16:20 Uhr

Schwache Firmenbilanzen bremsen Wall Street aus

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Durchwachsene Firmenbilanzen setzen der Rekordjagd der Wall Street ein vorläufiges Ende.

REUTERS

Durchwachsene Firmenbilanzen setzen der Rekordjagd der Wall Street ein vorläufiges Ende. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 verlieren zur Eröffnung jeweils etwa ein halbes Prozent. Spekulationen auf eine baldige US-Zinssenkung verhinderten allerdings größere Kursverluste.

S&P 500
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An der Börse gilt als sicher, dass die Notenbank Fed den Leitzins in der kommenden Woche um mindestens einen Viertel Prozentpunkt senken wird.

Es sei nicht überraschend, dass einige der Geschäftszahlen enttäuschten, sagte Scott Brown, Chef-Volkswirt des Vermögensberaters Raymond James. "Für Investoren ist entscheidend, ob dies ein Anzeichen für einen Abschwung ist oder nur eine Konjunktur-Delle."

Zu den größten Verlierern am US-Aktienmarkt zählte Tesla. Die Titel des Elektroauto-Pioniers verloren knapp 13 Prozent und steuerten auf den größten Tagesverlust seit einem halben Jahr zu. Der Quartalsverlust fiel mit 1,12 Dollar je Aktie etwa drei Mal so hoch aus wie erwartet. Unter Verkaufsdruck gerieten auch die Titel von PayPal, nachdem der Zahlungsdienstleister seine Umsatzziele gekappt hatte. Sie rutschten um fast vier Prozent ab.

15:54 Uhr

Southwest Airlines wird bei Boeing 737 Max skeptischer

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737-Max-Maschinen, die Southwest in Kalifornien geparkt hat.

REUTERS

Wegen der Krise rund um die Boeing 737 Max will die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines die Maschine erst frühestens Anfang Januar 2020 wieder einsetzen. Für die Boeing 737 Max gilt seit März ein weltweites Flugverbot.

Boeing
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Southwest ist der größte Abnehmer der Boeing 737 MAX mit derzeit 34 Maschinen in seiner Flotte. Die Airline ist mit der Ankündigung die erste, die offiziell nicht mehr mit einem Start der Boeing-Maschine in diesem Jahr rechnet. Southwest erläuterte, nach einer Freigabe durch die Aufsichtsbehörden werde es bis zu zwei Monate dauern, bis das Boeing-Modell wieder normal fliegen werde.

Bei zwei Abstürzen von Maschinen dieses Typs waren in Indonesien und Äthiopien insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen. Ermittler vermuten, dass die Unglücke mit einem Stabilisierungssystem zusammenhängen, das bei einem drohenden Strömungsabriss die Flugzeugnase nach unten drückt.

 

15:23 Uhr

Bankaktien steigen kräftig

Deutsche Bank
Deutsche Bank 6,58

Die Europäische Zentralbank bringt Staffelzinsen ins Spiel und beflügelt damit die Bankaktien. Die Papiere der Deutschen Bank schnellten zeitweise um mehr als 5 Prozent nach oben und liegen nun 3,4 Prozent im Plus. Die Aktien anderer europäischer Institute wie ING oder Credit Agricole gewinnen etwa drei Prozent zu. Der europäische Bankenindex steigt 2,4 Prozent.

Seit 2014 müssen Geldhäuser auf ihre Einlagen bei der EZB Zinsen zahlen. Aktuell liegt der Satz bei 0,4 Prozent. Nach Berechnungen des Bundesverbandes deutscher Banken müssen die Banken im Euroraum derzeit monatlich mehr als 600 Millionen Euro an Negativzinsen für überschüssige Liquidität an die EZB zahlen. Besonders betroffen sind deutsche Banken, die traditionell einen Überhang an Kundeneinlagen haben.

Die EZB prüft nun, ob der verlangte Zinssatz je nach Höhe der Einlagen gestaffelt wird, um Banken zu entlasten. Spekuliert wird am Markt auch darüber, ob die Zentralbank einen Freibetrag einrichtet. Dann könnten Banken bis zu einem festgelegten Betrag, Geld bei der EZB parken, ohne dafür Zinsen zahlen zu müssen.

15:09 Uhr

BASF erwartet schwierige Zeiten

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Die schwächere Entwicklung in der Autoindustrie sowie der Zollstreit zwischen den USA und China setzen BASF zu.

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BASF
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Internationale Handelskonflikte und ein weltweit schwächeres Wachstum belasten BASF. Der Chemiekonzern sei von geopolitischen Entwicklungen und den andauernden Streitigkeiten zwischen den USA und ihren Handelspartnern getrieben, sagte Vorstandschef Martin Brudermüller. Er rechnet nicht damit, dass diese Konflikte zeitnah gelöst werden.

Die schwächere Entwicklung in der Autoindustrie, der wichtigsten BASF-Kundengruppe, vor allem in China sowie der Zollstreit zwischen den USA und China setzen BASF zu. Hinzu kam im zweiten Quartal unter anderem eine geringere Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln.

Deshalb stampfte der Dax-Konzern Anfang Juli seine Jahresziele ein. Im zweiten Quartal ging der Umsatz des Unternehmens gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres um vier Prozent auf 15,2 Milliarden Euro zurück.

14:32 Uhr

Draghi erfreut Anleger

Die Aussicht auf eine erneute Flut billigen Notenbank-Geldes lockt Anleger in die europäischen Aktienmärkte. Der Dax gewinnt 0,6 Prozent auf 12.595 Punkte, und der EuroStoxx50 klettert 1,1 Prozent auf ein 14-Monats-Hoch von 3570 Zählern. Der Euro fällt dagegen auf 1,1112 Dollar.

Die EZB unter der Führung von Mario Draghi tastete die Zinsen zwar nicht an. Sie stellte aber eine Senkung in Aussicht und erwägt zudem eine Neuauflage ihrer Wertpapierkäufe. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

13:51 Uhr

Türkische Zentralbank gehorcht Erdogan

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Erdogan ist davon überzeugt, dass hohe Zinsen für hohe Inflation sorgen und niedrige Zinsen für niedrige Inflation.

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Die türkische Notenbank hat einen Kurswechsel in ihrer Geldpolitik vollzogen. Unter dem neuen Gouverneur Murat Uysal sinkt der Leitzins von 24 auf 19,75 Prozent. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte Anfang Juli überraschend den Gouverneur der Notenbank, Murat Cetinkaya, entlassen. Dieser hatte sich beharrlich geweigert, Erdogans Wunsch nach niedrigeren Zinsen Folge zu leisten.

Erdogan vertritt eine unkonventionelle Zinspolitik. Entgegen der gängigen Wirtschaftslehre ist er der Auffassung, dass ein hoher Leitzins nicht ein Mittel gegen die Inflation ist, sondern eine Ursache.

Die Türkei leidet zurzeit unter einer Inflation von rund 15 Prozent.

Mehr dazu lesen Sie hier.

13:48 Uhr

EZB hält Leitzins auf Rekordtief

Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von null Prozent. Das entschied der Rat der Europäischen Zentralbank bei seiner turnusmäßigen Sitzung.

13:16 Uhr

Analyst teilt in Richtung Elon Musk aus

Der Elektroauto-Pionier Tesla hat für das zweite Quartal ein schwaches Ergebnis vorgelegt, der Aktienkurs brach daraufhin ein. Konzernchef Elon Musk betonte deshalb, Tesla habe einen neuen Produktionsrekord erzielt.

Frank Schwope von der der Nord LB beeindruckt das nicht - im Gegenteil. "Dass Tesla angesichts des Hochfahrens der Produktion des Model 3 einen Auslieferungsrekord schaffte, überrascht uns nicht.", so der Analyst. "Andeutungen Elon Musks (...), ins Minengeschäft einzusteigen, halten wir für genauso unrealistisch wie die Ankündigung, dass im nächsten Jahr Tesla-Robotertaxis, auf den Straßen unterwegs sein werden. Robotaxis, Hyperloop, Flüge zum Mars oder die Verbindung von Gehirnen mit Computern sind Science Fiction, Autos zu bauen harte Realität." Allzu oft verspreche Musk eine glänzende Zukunft und kaschiere damit, dass er die Gegenwart nicht im Griff habe.

13:02 Uhr

Anleger halten vor EZB-Entscheidungen die Füße still

Der deutsche Aktienmarkt gönnt sich nach der jüngsten Rally eine Verschnaufpause. Kurz vor wichtigen geldpolitischen Entscheidungen rutschte der Leitindex Dax zwischenzeitlich ins Minus und liegt aktuell minimal höher bei 12.527 Punkten. Etwas auf die Stimmung drückt der überraschend starke Rückgang des Ifo-Geschäftsklimaindex im Juli.

Der MDax der mittelgroßen Werte bewegt sich mit plus 0,02 Prozent auf 26.295 Punkte ebenfalls kaum vom Fleck. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zieht um knapp 0,5 Prozent an. Zuletzt hatte insbesondere die Erwartung unterstützender Maßnahmen der großen Notenbanken die Aktienkurse befeuert. Mit einem Zinsschritt rechnen die meisten Experten für heute aber noch nicht.

12:50 Uhr

Facebook will nicht von Libra lassen

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Libra soll kommen, zumindest wenn es nach Facebook geht. Der Internetkonzern werde ein "sicheres, stabiles und gut reguliertes Produkt" anbieten, versprach Konzernchef Mark Zuckerberg. Vor einigen Jahren hätte das soziale Netzwerk womöglich einfach allein das Produkt auf den Markt gebracht, doch nun sei der Ansatz ein anderer.

Jetzt gehe es darum, Ideen vorzustellen und sich die nötige Zeit zu nehmen, um "Fragen von Regulatoren, Experten und Nutzern zu beantworten" sowie den richtigen Weg zu finden, mit dem Produkt voranzugehen, sagte Zuckerberg. Wichtig sei ein "offener Dialog"

Warum Zuckerberg plötzlich so zahm ist? Weil Facebook heftigen Gegenwind seitens der G7-Finanzminister bekam. Sie warnten davor, dass Libra das internationale Finanzsystem gefährden könne. Eine Währung gehöre nicht in die Hände eines Privatunternehmens.

Derweil handelte sich Facebook eine Rekordstrafe in den USA ein.

 

12:27 Uhr

Bußgeld drückt den Gewinn von Porsche

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picture alliance/dpa

Das Bußgeld im Zusammenhang mit dem Dieselskandal hat den Gewinn von Porsche geschmälert. Das operative Ergebnis der Porsche AG, zu der auch Finanzdienstleistungen zählen, betrug abzüglich dieser Belastung im ersten Halbjahr rund 1,7 Milliarden Euro und lag damit deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

Porsche war im Zuge des Dieselskandals die Zahlung von mehr als 500 Millionen Euro aufgebrummt worden. Der Sportwagenbauer hat nie selbst Dieselmotoren entwickelt, sich aber das Problem mit Motoren der VW-Tochter Audi eingekauft. Die Staatsanwaltschaft sah deshalb Aufsichtspflichten im Hinblick auf die Emissionen von Fahrzeugen auch bei Porsche verletzt.

Lässt man die Sonderbelastungen außer Acht, liegt das operative Ergebnis bei 2,2 Milliarden Euro und damit leicht über Vorjahresniveau.

11:45 Uhr

Stellenabbau bei den deutschen Banken setzt sich fort

Die deutschen Banken bauen weiter Jobs ab. Im vergangenen Jahr verringerte sich die Zahl der Beschäftigten in der Branche um 2,5 Prozent auf 571.700, wie der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes mitteilte. Der Arbeitsplatzabbau verlangsamte sich damit ein wenig gegenüber den Vorjahren - 2017 hatten die Institute noch 3,8 Prozent der Stellen gestrichen.

Die Beschäftigen in den Banken können jedoch nicht aufatmen: Die Deutsche Bank hat Anfang Juli den Abbau von weltweit 18.000 Stellen angekündigt, wobei laut Konzernchef Christian Sewing auch in Deutschland eine "substanziellen Zahl an Stellen" wegfallen wird. Bei der HVB-Mutter Unicredit sollen Insidern zufolge weltweit rund 10.000 Jobs gestrichen werden. Die Commerzbank will im Herbst eine überarbeitete Strategie präsentieren - auch hier rechnen Beobachter mit weiteren Stellenstreichungen.

11:28 Uhr

Optimismus allein reicht nicht: Tesla-Anleger steigen aus

Tesla fährt im zweiten Quartal 408 Millionen Dollar Verlust ein. Das ist höher als erwartet. Konzernchef Elon Musk gibt sich dennoch zuversichtlich: Im zweiten Quartal habe Tesla einen neuen Produktionsrekord erzielt. 95.356 Autos seien vom Band gelaufen.

Tesla
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Der Umsatz sprang um knapp 59 Prozent auf 6,35 Milliarden Dollar. Doch Analysten hatten hier mehr erwartet.

Musk versicherte zwar, dass Tesla im vierten Quartal rentabel sein werde. Doch so manchem Anlegern scheint dieser Optimismus nicht mehr auszureichen. Die Aktie brach im nachbörslichen Handel um 11 Prozent ein.

 

 

10:53 Uhr

SUVs machen Volkswagen glücklich

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REUTERS

Volkswagen hat den Gewinn trotz der mauen Autokonjunktur kräftig gesteigert. Der Betriebsgewinn kletterte im zweiten Quartal um knapp 30 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte. Der Anstieg fiel besonders hoch aus, weil Volkwagen vor einem Jahr 1,6 Milliarden Euro im Zusammenhang mit dem Dieselskandal zur Seite gelegt hatte, was die Bilanz belastete. Der Umsatz stieg nun um fast sieben Prozent auf gut 65 Milliarden Euro.

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Die Marktschwäche in mehreren Regionen konnte der Konzern dank Verbesserungen beim Produktmix und bei den Preisen ausgleichen. Das liegt vor allem am SUV-Boom, an dem Volkswagen prächtig verdient.

10:27 Uhr

Schwache Autokonjunktur lässt Hella leiden

Die Flaute in der Autokonjunktur macht nun auch dem erfolgsverwöhnten Scheinwerferspezialisten Hella zu schaffen. Nach Zuwächsen im abgelaufenen Geschäftsjahr rechnet Firmenchef Rolf Breidenbach im laufenden Bilanzjahr 2019/20 mit Gewinneinbußen.

Hella
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"Hinter uns liegt ein anspruchsvolles Geschäftsjahr, das von großen Unsicherheiten in der gesamten Automobilbranche gekennzeichnet war", sagt Breidenbach "Zwar haben wir diese Herausforderungen im abgelaufenen Geschäftsjahr noch weitgehend kompensiert und unsere Ziele erreicht." Doch seien die Märkte weiter rückläufig und durch hohe Unsicherheiten geprägt, sodass die Auswirkungen nun nicht mehr vollständig aufgefangen werden könnten.

Handelskonflikte zwischen den USA und China, die Dieselkrise und die Umstellung auf das neue Abgastestverfahren WLTP machen der Autobranche seit Längerem zu schaffen.

An der Börse geben die Hella-Aktien 3,9 Prozent nach.

10:24 Uhr

Ifo-Index im freien Fall

In den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich die Stimmung zu Beginn des zweiten Halbjahrs deutlich eingetrübt. Das Ifo-Barometer für das Geschäftsklima fiel im Juli auf 95,7 Punkte von 97,5 Zählern, wie das Ifo-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9000 Managern mitteilte. Das ist der niedrigste Wert seit April 2013.

Der exportabhängigen Wirtschaft macht neben dem Ende Oktober anstehenden EU-Austritt Großbritanniens auch der von US-Präsident Donald Trump entfachte Handelsstreit zu schaffen.

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10:03 Uhr

Tech-Investor Softbank plant 40-Milliarden-Fonds

Softbank-Chef Masayoshi Son treibt mit der Mega-Platzierung die Neuausrichtung seines Imperiums voran.

Softbank-Chef Masayoshi Son treibt mit der Mega-Platzierung die Neuausrichtung seines Imperiums voran.

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Der Technologieinvestor Softbank will einem Zeitungsbericht zufolge einen weiteren milliardenschweren Fonds auflegen. In den zweiten "Vision Fund" wollen die Japaner 40 Milliarden Dollar stecken, wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider schreibt.

Softbank Corp
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Mit an Bord sollen unter anderem die Banken Goldman Sachs und Standard Chartered sein sowie der Staatsfonds aus Kasachstan. Das Softbank-Management wolle sich im Laufe des Tages wegen der Angelegenheit treffen.

Der als Mobilfunk-Anbieter groß gewordene Konzern agiert inzwischen verstärkt als Technologie-Investor. Die Japaner sind unter anderem am Zahlungsverkehrsabwickler Wirecard und am Fahrdienstvermittler Uber beteiligt. Über den ersten 100 Milliarden Dollar schweren Fonds investiert Softbank in Technologiefirmen auf der ganzen Welt. Ein Großteil des Geldes dieses Fonds stammt von den Staatsfonds in Saudi Arabien und Abu Dhabi, auch Apple hat seine Finger im Spiel.

09:41 Uhr

Nissan legt die Axt an

Nissan muss einen heftigen Gewinneinbruch verkraften. Wie der japanische Renault-Partner mitteilte, ist der operative Gewinn im ersten Geschäftsquartal rund 90 Prozent geringer ausgefallen als im Jahr zuvor. Der Umsatz brach um 13 Prozent ein.

Nissan will deshalb weltweit rund 12.500 Stellen streichen.

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09:18 Uhr

Dax startet freundlich

Der Dax geht mit Gewinnen in den Tag und steigt 0,3 Prozent auf 12.562 Punkte. Der MDax legt 0,1 Prozent auf 26.342 Zähler zu, der TecDax verharrt bei 2944 Zählern.

08:23 Uhr

Dax nimmt vor Zinsentscheid weiter Fahrt auf

Dax
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Unmittelbar vor dem EZB-Zinsentscheid wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Gestern war er 0,3 Prozent fester bei knapp 12.523 Punkten aus dem Handel gegangen.

Investoren taxieren die Wahrscheinlichkeit auf etwa 50 Prozent, dass die Europäische Zentralbank den Zins für Einlagen bei der Notenbank auf minus 0,5 von minus 0,4 Prozent senken wird. Daneben rollt eine neue Welle von Firmenbilanzen auf die Börsianer zu. Besondere Aufmerksamkeit richten sie auf den Online-Händler Amazon und die Google-Mutter Alphabet, nachdem die US-Regierung Kartell-Ermittlungen gegen große Technologie-Konzerne angekündigt hat.

08:02 Uhr

Ölpreise erholen sich von Vortagesverlusten

Brent Rohöl
Brent Rohöl 63,40

Die Ölpreise sind leicht gestiegen und haben sich damit etwas von den deutlichen Verlusten von gestern erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet am Morgen 63,32 US-Dollar. Das sind 14 Cent mehr als gestern Abend. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 19 Cent auf 56,07 Dollar.

Am Mittwochabend hatten Sorgen um einen konjunkturellen Abschwung in wichtigen Industriestaaten die Ölpreise belastet. Der US-Ölpreis war in kurzer Zeit um etwa zwei Dollar je Barrel abgerutscht.

07:40 Uhr

Euro trotzt bevorstehender EZB-Entscheidung

Am Devisenmarkt warten die Anleger auf die Zinsentscheidung der EZB, die am frühen Nachmittag ansteht. Experten gehen davon aus, dass die Währungshüter ihre jüngsten Signale einer Lockerung der Geldpolitik bekräftigen werden. Den Euro lässt das alles kalt, er konnte am Donnerstag die Kursverluste der vergangenen Handelstage vorerst stoppen.

Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung vor wichtigen geldpolitischen Beschlüssen der Europäischen Zentralbank (EZB) bei 1,1135 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die EZB hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1140 Dollar festgesetzt.

07:09 Uhr

Wall Street treibt Nikkei ordentlich an

Der japanische Aktienmarkt ist am Donnerstag nach den positiven Vorgaben von der Wall Street mit Kursgewinnen gestartet. Der Leitindex Nikkei gewann 0,4 Prozent auf 21.797 Punkte. Der breiter gefasste Topix legte um 0,2 Prozent auf 1578 Zähler zu.

Nikkei
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In der Gunst der Anleger ganz oben standen die Papiere des Halbleiter-Ausrüsters Advantest, die um 18 Prozent zulegten. Der Umsatz des Unternehmens war im zweiten Quartal nicht so stark zurückgegangen wie von Börsianern befürchtet. Der Euro hielt sich im fernöstlichen Devisenhandel vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) nahezu unverändert bei 1,1140 Dollar. Zur japanischen Währung blieb die US-Devise mit 108,16 Yen ebenfalls wenig bewegt.