Freitag, 26. Juli 2019Der Börsen-Tag

Mit Max Borowski
17:43 Uhr

Robustes US-Wachstum gibt auch Dax-Anlegern Hoffnung

Der Dax zieht am Nachmittag im Windschatten der Wall Street noch einmal etwas an und beendet den Handel mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 12.419 Punkten. Auch der MDax und der EuroStoxx 50 machen 0,5 Prozent gut.

Dax
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Auf Wochensicht ist der Dax damit rund 1,3 Prozent nach oben geklettert.

Die Enttäuschung, dass die EZB gestern nicht noch mehr zur Lockerung der Geldpolitik angekündigt hat, ist inzwischen der Erkenntnis gewichen, dass "Super Mario immer liefert", wie ein Analyst es formulierte. Zudem stützen die Nachrichten aus den USA, wo nicht nur die Konjunktur sich robuster als erwartet zeigt, sondern auch die Tech-Branche mit hervorragenden Zahlen glänzt.

Wenige Minuten nach Börsenschluss, gab das US-Justizministerium bekannt, dass die Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Konkurrenten Sprint unter Auflagen genehmigt wird. Allerdings stehen dem Zusammenschluss noch weitere Hürden im Wege, wie die Genehmigung der US-Börsenaufsicht und mehrerer Bundesstaaten.

17:30 Uhr

Trump führt angeblich keinen Währungskrieg - Dollar zieht an

Der Eurokurs gibt nach. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1128 US-Dollar gehandelt. Im frühen Handel hatte der Euro noch bei 1,1150 Dollar notiert.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1138 (Donnerstag: 1,1115) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8978 (0,8997) Euro.

Robuste Konjunkturdaten aus den USA stützen den Dollar. Zudem hat das Weiße Haus Interventionen am Devisenmarkt "ausgeschlossen". US-Präsident Donald Trump habe nicht die Absicht, den Dollar zu schwächen, sagte sein Wirtschaftsberater Larry Kudlow dem Fernsehsender CNBC. Trump hatte China und der Eurozone immer wieder vorgeworfen, ihre Währungen zu manipulieren, was zu einem zu starken Dollarkurs führe. Dies belastet laut Trump die Wettbewerbsfähigkeit der USA.

Anderen Berichten zufolge hatte Trump allerdings extra sein Kabinett zusammengerufen, um explizit nach Wegen zu suchen, den Dollar zu schwächen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89633 (0,88963) britische Pfund, 121,06 (120,15) japanische Yen und 1,1053 (1,0989) Schweizer Franken fest. Die Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1420 Dollar gehandelt. Das waren rund fünf Dollar mehr als am Vortag.

17:23 Uhr

Trump twittert und wettert gegen Apple und Alphabet

Die Tech-Firmen allgemein und ganz besonders Alphabet mit einem Kurssprung zeitweise von mehr als zehn Prozent führen den US-Aktienmarkt an. Das scheint dem US-Präsidenten nicht zu gefallen, der sich per Twitter zunächst an Alphabet abgearbeitet hat und dann an Apple.

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Alphabet droht Trump mit einer Untersuchung des "Verhältnisses" des Konzerns zu China, das ein Sicherheitsrisiko für die USA sein könnte - oder auch nicht laut Trump.

Apples neuer Hochleistungscomputer Mac Pro gerät mit der geplanten Verlagerung der Produktion nach China in die Mühlen des Handelskonflikts zwischen Washington und Peking. US-Präsident Donald Trump erklärte auf Twitter, der Konzern werde keine Vergünstigung oder Befreiung von den Strafzöllen bei chinesischen Bauteilen für das Gerät bekommen. "Baut sie in den USA, keine Zölle", schrieb Trump bei Twitter. Die aktuellen Zölle können 25 Prozent zum Preis von Bauteilen oder Geräten hinzufügen. Apple hatte das erste neue Modell des Mac Pros seit sechs Jahren vor einigen Wochen vorgestellt. Dabei wurde auch bekannt, dass die neue Generation in China gebaut werden soll, statt in Texas wie das Vorgängermodell.

Apple beantragte dem Finanzdienst Bloomberg zufolge eine Befreiung von den Zöllen beim neuen Mac Pro. In dem veröffentlichten Antrag wurde der Gerätename zwar nicht genannt, aber die technischen Daten passten zur neuen Generation des Geräts.

16:28 Uhr

Wie Olaf Scholz Mario Draghi zu Negativzinsen treibt

EZB-Chef Draghi, so tönt es wieder allenthalben, droht mit einer erneuten Lockerung der Geldpolitik, die deutschen Sparer endgültig zu enteignen, Banken in die Pleite zu treiben sowie Immobilien- und sonstige Blasen anzuheizen. Dabei hat Draghi gestern bei seiner Pressekonferenz nicht nur weitere Zinssenkungen, Anleihekäufe und andere geldpolitische Folterwerkzeuge in Aussicht gestellt, sondern eine klare Alternative benannt:

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"If there were to be a significant worsening in the eurozone economy, it's unquestionable that fiscal policy - a significant fiscal policy, mostly in some countries but also at the euro-area level - becomes of the essence", so der Zentralbankchef bei der Pressekonferenz gestern in Frankfurt.

Fiskalpolitik, das heißt in diesem Fall deutlich höhere Staatsausgaben, würde die Wirtschaft und die Inflationserwartungen ankurbeln. Das würde die Notwendigkeit einer geldpolitischen Lockerung verringern. Deutschland hat als größte Volkswirtschaft in Europa, aber auch wegen seiner aktuellen Haushaltsüberschüsse, die mit Abstand größten Möglichkeiten, in dem von Draghi angesprochenen Sinne zu handeln.

Zudem würde die Bundesregierung, wenn sie sich mehr Geld liehe, dazu beitragen, dass Marktzinsen für Sparer steigen. Denn eine wesentliche Ursache, dass Sparer keine Zinsen mehr bekommen, ist dass der Bund, seine Schulden seit Jahren senkt und damit das Angebot an einem der weltweit wichtigsten Wertpapiere verknappt: der Bundesanleihe.

Doch Finanzminister Olaf Scholz hat für die Bundesregierung gleich gestern gegenüber "Bloomberg" klargemacht, was er in der Tradition seines Vorgängers Wolfgang Schäuble in dieser Situation zu tun gedenkt: nichts. Deutschland wird seinen Beitrag im Kampf gegen Niedrigzinsen und die Wirtschaftsschwäche nicht leisten. Deutschland bleibe eisern bei der seiner finanzpolitischen Linie. "Wir sind nicht in einer Situation, in der es notwendig oder klug wäre zu handeln, als wären wir in einer Krise."

16:03 Uhr

Tech-Konzerne treiben Wall Street an

Gute Geschäftszahlen der Google-Mutter Alphabet und von Intel haben den US-Börsen zum Wochenausklang Gewinne beschert.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte in den ersten Handelsminuten 0,1 Prozent auf 27.163 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 0,3 Prozent auf 3014 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,7 Prozent auf 8294 Punkte.

Auch die jüngsten Konjunkturdaten kamen bei Börsianern gut an. Die US-Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 2,1 Prozent, das ist weniger als zum Jahresauftakt, aber mehr als Analysten erwartet hatten. "Das ist genau das, was der Markt gebraucht hat, nicht so schwach, dass die Wirtschaft übermäßig an Schwung verliert, und nicht so stark, dass die Fed von ihrem Zinssenkungskurs Abstand nehmen muss", sagte Art Hogan vom Vermögensverwalter National Securities.

Alphabet-Papiere schnellten um 8,5 Prozent nach oben. Intel-Titel lagen zwei Prozent im Plus. Der Chiphersteller hob seine Prognose an und kündigte zudem an, für eine Milliarde Dollar die Mehrheit seines Geschäfts mit Smartphone-Modems an Apple zu verkaufen.

15:56 Uhr

Zentralbanken geben Gold-Abkommen auf

Seit zehn Jahren haben Europas Zentralbanken vereinbart, Goldverkäufe zu koordinieren, um Marktverwerfungen zu verhindern. Nun läuft das Abkommen aus. Damit gibt es ab September 2019 keine offizielle Koordinierung von Goldverkäufen durch Zentralbanken mehr.

Gold in USD
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Grund ist laut EZB, dass der Markt inzwischen reifer und liquider ist und über eine breitere Investorenbasis verfügt. Hinzu kommt, dass Zentralbanken praktisch nicht mehr als Gold-Verkäufer auftreten - im Gegenteil. Namhafte Zentralbanken, wie die russische und chinesische, bauen ihre Goldbestände massiv auf.

Die europäischen Zentralbanken hatten erstmals 1999 ein Goldabkommen geschlossen, um die marktschädliche Wirkung der damals recht weitverbreiteten Goldverkäufe durch Zentralbanken zu mildern.

15:28 Uhr

Autobranche warnt Johnson vor "existenzieller Bedrohung"

Der britische Automobilverband SMMT hat Premierminister Boris Johnson vor den gravierenden Folgen eines ungeregelten EU-Austritts für die Industrie gewarnt. Die Autobranche sei eng mit Europa verflochten und ein ungeregelter Austritt würde zu enormen Zollkosten und Störungen führen, die die Produktion gefährdeten, schrieb Mike Hawes, der Chef des britischen Verbandes der Autobauer und -händler, am Freitag in einem Brief an Johnson. Zudem würde dadurch das Vertrauen internationaler Investoren in Großbritannien weiter untergraben.

"Ein No-Deal-Brexit stellt eine existenzielle Bedrohung für unsere Branche dar", hieß es in dem Schreiben. Brexit-Hardliner Johnson hatte unmittelbar nach seiner Amtsübernahme als Premierminister vor zwei Tagen seinen harten Kurs gegenüber der EU bekräftigt und für einen Austritt des Vereinigten Königreichs "ohne Wenn und Aber" plädiert. Große Autobauer haben wiederholt vor den Auswirkungen auf die in dem Sektor übliche "Just-in-time"-Produktion gewarnt, bei der Teile im Takt der Bänder rechtzeitig geliefert werden müssen.

15:20 Uhr

Nasdaq zieht zum Wochenende davon

Die US-Börse steuert auf einen positiven Wochenausklang zu. Die technologielastige Nasdaq dürfte dabei etwas voraneilen. Denn die Stimmung wird gestützt von überzeugenden Geschäftszahlen des Technologieriesen Intel. Der Halbleiterkonzern hat mit seinen Zahlen für das zweite Quartal die Erwartungen übertroffen und seine Jahresziele leicht erhöht. Auch die Google-Mutter Alphabet lieferte starke Quartalszahlen. Die Titel steigen vorbörslich um 4,3 beziehungsweise 8,7 Prozent.

Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer abwartenden Haltung die Anleger eher enttäuscht hat, ruhen die Hoffnungen nun auf der US-Notenbank in der kommenden Woche. Da allerdings gehen die Spekulationen auf einen großen Zinsschritt um 50 Basispunkte, auf die zumindest eine Minderheit der Marktteilnehmer gesetzt hatte, mit starken BIP-Daten zum zweiten Quartal zurück. Denn das US-Wirtschaftswachstum reduzierte sich zwar gegenüber dem Vorquartal, lag aber leicht über Prognose.

15:17 Uhr

McDonald's steigert Gewinn

Der Betreiber von Schnellrestaurants hat im zweiten Quartal bei stagnierendem Umsatz den Nettogewinn leicht gesteigert. Der Reingewinn stieg um 1,38 Prozent auf 1,52 Milliarden Dollar, wie der Konzern mitteilte. Die Aktie des Unternehmens stiegen im frühen Handel um zwei Prozent.

14:55 Uhr

US-Wirtschaft kühlt ab

Im Vergleich zu Europa wächst die US-Wirtschaft immer noch kräftig, doch die Konjunktur hat sich im Frühjahr abgekühlt.

Zwischen April und Juni stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,1 Prozent, wie das Handelsministerium auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Im ersten Quartal hatte das Plus noch 3,1 Prozent betragen.

Im Zuge des von US-Präsident Donald Trump entfachten Zollkonflikts mit China gingen die amerikanischen Exporte um 5,2 Prozent zurück. Der private Konsum, der für zwei Drittel des BIP steht, legte aber um 4,3 Prozent zu - das dickste Plus seit Ende 2017.

Angesichts der Abschwächung der Wirtschaft steht die US-Notenbank Fed Gewehr bei Fuß, den Leitzins zu senken. An den Finanzmärkten wird für kommeden Mittwoch mit einer Kappung um einen Viertelpunkt auf die dann neue Spanne von 2,0 bis 2,25 Prozent gerechnet.

14:50 Uhr

IT-Panne macht Commerzbank-Kunden zu Millionären

Gestern erlebten einige Kunden der Commerzbank-Tochter comdirect erstaunliches: Der Wert ihrer Wertpapierdepots hatte sich teilweise vertausendfacht. Andere rutschten einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge allerdings auch in die roten Zahlen.

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Die Panne wurde laut dem Bericht schnell wieder behoben und keine - weder positive noch negative - Konsequenzen für die Betroffenen. Sie wirft allerdings als Teil einer Serie von teils schweren IT-Problemen deutscher Banken ein Schlaglicht auf das gesamte fragile System Onlinebanking in Deutschland.

14:37 Uhr

Twitter überrascht positiv

Es läuft wieder besser beim einstigen Sorgenkind unter den Internetkonzernen:

Twitter hat seine Nutzerzahlen im zweiten Quartal solide gesteigert und deutlich mehr umgesetzt als erwartet. Das deutet darauf hin, dass die Bemühungen des Kurznachrichtendienstes zur Verbesserung und Stabilisierung seines Geschäftes greifen. Das geht zwar mit höheren Kosten, etwa für mehr Mitarbeiter im technischen Support und Vertrieb einher, die den Gewinn belasten. Doch die Aktie reagiert mit einem Kurssprung - sie legt im vorbörslichen US-Handel um knapp 6 Prozent zu.

Das Papier hat seit Jahresbeginn bereits um ein Drittel zugelegt, der S&P 500-Index gewann im gleichen Zeitraum 20 Prozent.

14:16 Uhr

Deutscher IT-Dienstleister springt auf Rekordkurs

Am deutschen Aktienmarkt sorgte das gut 13-prozentige Kursplus von Cancom für Aufsehen.

Cancom
Cancom 48,66

Die Aktien der  IT-Firma waren mit 54,50 Euro zeitweise so teuer wie nie. Der Anstieg bei Quartalsumsatz und operativem Gewinn habe seine Erwartungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Tim Wunderlich vom Bankhaus Hauck & Aufhäuser. Anleger könnten ein anhaltend starkes Wachstum erwarten. Im Windschatten der Cancom-Rally gewannen die Titel des Rivalen Bechtle vier Prozent.

Auch auf Dax-Schwergewicht SAP färbt die Begeisterung ab. Die Aktien setzten sich mit einem Plus von 1,3 Prozent an die Dax-Spitze.

13:08 Uhr

Erdogan droht Boeing mit Milliarden-Stornierung

Der angeschlagene Flugzeugbauer Boeing könnte den politischen Streit der Nato-Partner USA und Türkei am Ende ausbaden:

Der türkische Präsident Tayyip Erdogan droht mit der Stornierung von bereits bestellten Boeing -Flugzeugen. Erdogan reagierte damit auf den Ausschluss der Türkei aus dem amerikanischen F-35-Kampfjet-Programm. Auch wenn man keine dieser Maschinen bekomme, kaufe man 100 Boeing-Flugzeuge, sagte Erdogan vor Mitgliedern seiner regierenden AK-Partei.

Die Vereinbarung sei unterzeichnet worden. Inzwischen sei bereits eine Boeing-Maschine angekommen und die Türkei leiste die Zahlungen. "Wir sind gute Kunden", sagte Erdogan. "Aber wenn die Dinge so weiterlaufen, werden wir das überdenken müssen." Sollte der Boeing-Auftrag tatsächlich infrage gestellt werden, wäre das ein weiterer Rückschlag für den US-Flugzeugbauer. Das weltweite Startverbot für seine Unglücksmaschine 737 MAX nach zwei Abstürzen mit vielen Toten brockte dem Konzern bereits einen Verlust von 2,9 Milliarden Dollar ein.

12:54 Uhr

Rassismusklage: Diskriminiert Deutsche Wohnen Türken?

Berlins größter Privatvermieter kämpft, spätestens seit er Namensgeber des Volksbegehrens Deutsche Wohnen & Co. enteignen ist, um seinen Ruf. Nun kommt noch ein handfester Rassismusvorwurf dazu:

Wie der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, verhandelt das Amtsgericht Charlottenburg die Klage eines türkisch-stämmigen Mannes. Er bewarb sich eigenen Angaben zufolge zweimal unter seinem türkischen Namen um eine Wohnung und wurde jeweils schon im Onlineverfahren abgelehnt. Dann übersetzte er seinen Namen wortwörtlich auf Deutsch und siehe da: Eine Einladung zur Wohnungsbesichtigung folgte. Auch als er einmal persönlich nach einer Wohnung fragte, habe es geheißen, die Wohnung sei vergeben. Als sich ein deutsch-stämmiger Bekannter erkundigte, sei sie plötzlich wieder frei gewesen.

Die Deutsche Wohnen berief sich dem Bericht zufolge vor Gericht auf Zufälle, beziehungsweise will von dem Vorfall keine Kenntnis gehabt haben. Der Konzern hat nun noch Zeit zu belegen, dass alles mit rechten Dingen vor sich ging.

12:48 Uhr

Adidas auf Rekordkurs nicht zu stoppen

Adidas sind nicht zu stoppen:

Die Hausse bei Adidas setzt sich mit neuen Rekordkursen fort. "Die Anleger kaufen weiterhin defensives Wachstum", so ein Marktteilnehmer. Dazu zählten neben ausgewählten Pharma- und Nahrungsmitteltiteln auch Adidas. Ein Ende der Hausse sei aus technischer Sicht nicht abzusehen, so der Marktteilnehmer. Kurs plus 1,2 Prozent auf 286 Euro.

12:07 Uhr

Dax arbeitet sich vorsichtig nach oben

Die Anleger am Aktienmarkt tasten sich vorsichtig vor: Dax und EuroStoxx50 halten sich jeweils knapp im Plus bei 12.378 und 3513 Punkte, nachdem sie am Donnerstag 1,3 und 0,6 Prozent nachgegeben hatten.

Eingerahmt wird die Gewinner- und Verliererliste im Dax von den Chemiewerten Bayer, die 1,3 Prozent nach dem entlastenden Urteil im Glyphosatstreit zulegen, und BASF, die weiter unter den trüben Aussichten und schlechten Zahlen vom Vortag leiden.

"Die gestrige Kursreaktion war eine Kombination aus Frust und Gewinnmitnahmen", sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. Kopfzerbrechen bereiteten Investoren widersprüchliche Signale zur Geldpolitik der EZB, sagte Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets.

Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com warnte dagegen vor Zweifeln an baldigen Konjunkturhilfen der EZB. "Super Mario" liefere immer, nur vielleicht nicht zu exakt dem Zeitpunkt, den sich Anleger erhofften. "Eins ist klar: Die EZB ist langfristig auf einem Kurs einer geldpolitischen Lockerung."

Einige Börsianer richteten ihre Aufmerksamkeit bereits auf die erwartete Zinssenkung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche. Vor diesem Hintergrund warteten sie gespannt auf die Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum am Nachmittag (MESZ), sagte Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen. "Ein schwaches Ergebnis könnte die Spekulationen auf einen größeren Schritt anfachen."

Bislang taxieren Investoren die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um einen halben Prozentpunkt auf knapp 20 Prozent.

11:50 Uhr

Deutschlands Industrie-Ikone vor dem Börsen-Abstieg

Nicht nur ist Thyssen - später fusioniert als ThyssenKrupp - Gründungsmitglied im Dax. Die gesamte deutsche Industriegeschichte ist ohne die beiden Dynastien beziehungsweise die Konzerne Krupp und Thyssen kaum vorstellbar - die Zukunft schon: Thyssenkrupp steht wohl vor dem Rauswurf aus der ersten deutschen Börsen-Liga, dem Dax.

Nach aktuellen Berechnungen sind Thyssenkrupp zuletzt sogar weiter abgerutscht auf Platz 42 in der Marktkapitalisierung der deutschen Börsen-Konzerne. Für den Klassenerhalt zum Dax-Revirement im September müssten sie bis Ende August voraussichtlich auf Platz 40 steigen. Vor Thyssen liegen nun Aroundtown und Zalando. Als bester Nachrückkandidat für den Dax gilt nach wie vor Deutsche Wohnen.

In der zweiten Reihe drängt Cancom in den MDax. In der Marktkapitalisierung kommen sie weiter voran. Damit hängt ein Aufstieg vor allem noch an der Liquidität, doch auch diese sollte sich weiter verbessern.

Bei CTS Eventim ist die Marktkapitalisierung zwar noch höher, die Liquidität reicht aber aus derzeitiger Sicht nicht für einen Aufstieg, falls es keinen automatischen Fast-Exit-Absteiger gibt.

10:55 Uhr

US-Tochter macht Telekom-Aktionäre froh

Für die Telekom gibt es gute Nachrichten aus den USA, noch bessere als erwartet:

Die US-Mobilfunktochter T-Mobile US meldet einen Anstieg des Nettogewinns im zweiten Quartal von 20 Prozent auf 939 Millionen US-Dollar. T-Mobile profitiert von einem anhaltenden Zulauf neuer Kunden. Die Nummer Drei am US-Markt gewann zum Ende des Quartals netto 1,8 Millionen Vertragskunden hinzu, ein Wachstum von 11 Prozent und das höchste seit Jahren. Die Telekom-Tochter wächst damit deutlich schneller als die Wettbewerber.

Widersprüchlich sind die Berichte dazu, wie unmittelbar T-Mobile vor einer Genehmigung der Fusion mit Wettbewerber Sprint steht. Nach Zugeständnissen der Unternehmen hatten Informanten diese Woche berichtet, das für Kartellfragen zuständige Justizministerium wolle den Zusammenschluss jetzt endlich genehmigen. Andererseits heißt es, Verhandlungen mit mehreren Bundesstaaten dauerten noch an.

10:37 Uhr

Nordkoreas Wirtschaft stürzt ab

Nordkoreas Bruttoinlandsprodukt gehört nicht zu den Kennzahlen, über die wir hier regelmäßig berichten. Erstens gibt es überhaupt keine offiziellen Daten dazu und zweitens fehlt auch jede Art von Finanzmarkt, den das direkt beeinflussen könnte. Interessant ist die Wirtschaftsentwicklung der abgeschotteten Diktatur natürlich trotzdem. Eine der qualifizierten Schätzungen zum nordkoreanischen Wirtschaftswachstum stammt von der südkoreanischen Zentralbank und die berichtet von einem veritablen Einbruch der Konjunktur im Norden:

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Läuft doch: Immer wenn der "Oberste Führer" die Werktätigen besucht, gibt es brillante Erfolge zu vermelden.

(Foto: REUTERS)

Den Daten zufolge soll das BIP im vergangenen Jahr stärker geschrumpft sein als in den 20 Jahren zuvor. Ein Grund hierfür seien die verschärften Sanktionen.

Das BIP Nordkoreas sei 2018 um 4,1 Prozent gesunken und habe damit den stärksten Rückgang seit 1997 verzeichnet, teilte die Bank of Korea in ihrem Jahresbericht mit. 2017 schrumpfte die nordkoreanische Wirtschaft Schätzungen zufolge mit 3,5 Prozent etwas weniger stark.

Besonders stark betroffen sei im vergangenen Jahr die Produktion im Bergbau und im verarbeitenden Gewerbe gewesen. Diese seien stark zurückgegangen. Die Volumina im Außenhandel halbierten sich laut dem Bericht nahezu auf 2,84 Milliarden US-Dollar. Stark betroffen waren Exporte, die um 86 Prozent sanken. Aber auch Importe gaben demnach um 31 Prozent nach. Der Bericht der südkoreanischen Notenbank basiert auf Informationen der Spionagebehörde in Seoul und anderer Behörden, die Nordkorea genau beobachten.

10:02 Uhr

Gucci lässt Mutterkonzern spektakulär abstürzen

Sorgen um die Kauflust reicher Chinesen, Zollstreit, Probleme auf dem US-Markt - nach enttäuschenden Zahlen der Gucci-Mutter Kering schlagen die Analysten Alarm. Die Aktien des französischen Luxusgüter-Herstellers fallen um fast zehn Prozent. Damit steuern sie auf den größten Tagesverlust seit den Turbulenzen nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008 zu.

Kering
Kering 469,50

Kering steigerte den Konzernumsatz den Angaben zufolge zwar um gut 18 Prozent auf 7,64 Milliarden Euro. Der Teufel stecke aber wie so oft im Detail, schrieb Analyst Flavio Cereda von der Investmentbank Jefferies. Die Erlöse bei Gucci seien hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Seine Kollegen vom Vermögensverwalter Alliance Bernstein verwiesen auf das rückläufige Geschäft der Kering-Tochter in den USA.

Analyst Tristan d'Aboville vom Research-Haus William O'Neill beurteilt die Aussichten der gesamten Luxusgüter-Branche als schwierig. Grund hierfür sei der Zollstreit zwischen den USA und China. Das Wachstum im wichtigen China-Geschäft verlangsame sich.

09:39 Uhr

Deflationsdruck: Importpreise fallen rasant

Der Rückgang der deutschen Einfuhrpreise hat sich im Juni deutlicher als erwartet beschleunigt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) sanken die Importpreise gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozent und lagen um 2,0 (Mai: minus 0,2) Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

Der Rückgang der Importpreise gegenüber dem Vorjahresmonat war vor allem durch die Entwicklung der Importpreise für Energie bedingt, die um 14,0 Prozent sanken. Der Importpreisindex ohne Energie war im Juni 2019 um 0,3 Prozent niedriger als im Juni 2018.

Die Exportpreise sanken auf Monatssicht um 0,2 Prozent und lagen um 0,2 (0,7) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

09:27 Uhr

Weniger verkauft - mehr verdient: VW schrumpft sich gesund

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Für Geländewagen - früher vor allem auf dem Lande beliebt - gibt es auch in den Innenstädten vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Nicht alle werden von den Herstellern empfohlen, wie diese Zerstörung eines Juwelierschaufensters in der Schweiz mithilfe eines SUV.

(Foto: REUTERS)

Weniger für mehr verkaufen - und dabei noch Kosten sparen. Das hat VW mit seiner Kernmarke Volkswagen geschafft:

Dabei hilft dem Autobauer unter anderem die steigende Nachfrage nach SUVs. Dank des höheren Anteils solcher margenträchtiger Fahrzeuge an den Auslieferungen kletterte der Betriebsgewinn in den ersten sechs Monaten vor Sondereffekten um 7,4 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro.

Zu dem Gewinnplus habe auch das Sparprogramm beigetragen, heißt es in Wolfsburg. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent auf 44 Milliarden Euro, während die Auslieferungen um vier Prozent auf rund drei Millionen Fahrzeuge schrumpften. Die operative Rendite legte leicht zu auf 5,2 (Vorjahr 5,0) Prozent.

09:13 Uhr

Draghi hält Dax über Wasser

Der Dax hält sich. Die Hoffnung auf frisches Zentralbankgeld ist höher als die Sorge vor einbrechenden Gewinnen, ein wenig zumindest: Der deutsche Leitindex liegt wenige Minuten nach Handelsbeginn 0,13 Prozent im Plus bei 12.378 Punkten.

Dax
Dax 12.633,60

Der MDax macht knapp 0,1 Prozent auf 26.115 Punkte gut. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wiederum tritt nahezu auf der Stelle.

08:56 Uhr

Ölpreise reagieren auf Krise am Persischen Golf

Rohöl (WTI)
Rohöl (WTI) 53,38

Die Ölpreise sind leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 63,46 US-Dollar. Das waren sieben Cent mehr als am Vorabend. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 20 Cent auf 56,22 Dollar.

Auch auf Wochensicht ging es nach dem kräftigen Rücksetzer in der Vorwoche mit den Ölpreisen leicht nach oben. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern hat vor allem ein unerwartet starker Rückgang der Ölreserven in den USA gestützt. Außerdem bleibt die angespannte Lage in der ölreichen Region am Persischen Golf mit einem Konflikt zwischen dem Iran und den USA ein bestimmendes Thema am Ölmarkt. Zuletzt hatte sich der US-Außenminister Mike Pompeo nach eigenen Angaben bereit erklärt, den Iran zu besuchen und dort die Politik Washingtons gegenüber der Islamischen Republik zu erläutern.

 

08:42 Uhr

Nestlé profitiert von Geschäft in Schwellenländern und USA

Nestle
Nestle 93,48

Nestlé ist im ersten Halbjahr dank Zuwächsen in Schwellenländern und den USA schneller gewachsen. Das um Sondereffekte bereinigte operative Umsatzwachstum stieg auf 3,6 Prozent, wie der Nahrungsmittelkonzern mit Marken wie Maggi, KitKat oder Nescafé mitteilte. In absoluten Zahlen stieg der Umsatz um 3,5 Prozent auf 45,5 Milliarden Franken, während der Gewinn um 14,6 Prozent auf 5,0 Milliarden Franken schrumpfte.

Im Vorjahr hatte Nestlé von einem Sondereffekt profitiert. Damit sieht Konzernchef Mark Schneider das Unternehmen auf Kurs für das Gesamtjahr und erwartet ein organisches Wachstum von rund 3,5 Prozent und eine operative Ergebnismarge von 17,5 Prozent.

08:20 Uhr

EZB-Entscheid dürfte Dax beflügeln

Dax
Dax 12.633,60

Nach Signalen der EZB für eine baldige Zinssenkung wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Am Donnerstag hatte er aus Enttäuschung darüber, dass EZB-Chef Mario Draghi keinen klaren Hinweis auf einen Zinsschritt im September lieferte, 1,3 Prozent im Minus bei 12.362,10 Punkten geschlossen.

Einige Anleger richten ihre Aufmerksamkeit nun bereits auf die geldpolitischen Beratungen der US-Notenbank in der kommenden Woche. An der Börse gilt als sicher, das die Fed den Leitzins um mindestens einen Viertel Prozentpunkt senken wird. Am Nachmittag werden die jüngsten Daten zur Wirtschaftsentwicklung in der weltweit größten Volkswirtschaft vorgelegt. Analysten gehen davon aus, dass das Tempo im zweiten Quartal nachgelassen hat und so niedrig war wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr. Daneben hält eine erneute Flut von Firmenbilanzen Investoren auf Trab. Im Tagesverlauf öffnen unter anderem der britische Mobilfunker Vodafone und die Schnellrestaurant-Kette McDonald's ihre Bücher.

07:54 Uhr

Französischer Autobauer Renault senkt Umsatzprognose

Renault
Renault 48,49

Der französische Autobauer Renault geht in diesem Jahr wegen des schwierigen Branchenumfelds nicht mehr von einem Umsatzanstieg aus. Bisher hatte der VW-Rivale noch mit einem Wachstum gerechnet. Vor allem in den für den Konzern wichtigen Märkten Russland und Brasilien wird die Entwicklung nun schwächer erwartet, wie Renault in Paris mitteilte. Das Margenziel von rund sechs Prozent beim operativen Gewinn - also den Anteil vom Gewinn am Umsatz - behält Renault bei.

Im ersten Halbjahr erzielte der Konzern einen Umsatz von rund 28,1 Milliarden Euro bei einer operativen Marge von 5,9 Prozent. Vor einem Jahr hatte der Konzern einen Umsatz von knapp 30 Milliarden Euro ausgewiesen bei einer Marge von 6,4 Prozent. Unter dem Strich fuhr Renault dieses Mal einen Gewinn von 1,05 Milliarden Euro ein.

 

07:41 Uhr

Draghi hat beruhigende Wirkung auf Eurokurs

Der Euro stabilisiert sich nach zum Teil kräftigen Kursverlusten im Verlauf der Handelswoche vorerst. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1147 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1115 Dollar festgesetzt.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,12

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern haben jüngste Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi den Euro gestützt. Der Notenbankchef hatte am Vortag gesagt, dass er für die Eurozone nur ein geringes Risiko einer Rezession sieht. Zuvor war der Kurs des Euro am Donnerstag zeitweise bis auf 1,1102 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit dem Frühjahr 2017.

Im weiteren Verlauf des Handelstages wird sich der Fokus am Devisenmarkt zunehmend auf Konjunkturdaten aus den USA richten. Auf dem Programm steht die erste Schätzung für das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal, die am Markt stark beachtet wird. Analysten gehen davon aus, dass sich das Wachstum der größten Volkswirtschaft der Welt in den Monaten April bis Juni deutlich abgeschwächt hat.

07:23 Uhr

Richterin senkt Strafe für Bayer in Glyphosat-Prozess drastisch

Bayer
Bayer 65,24

Bayer kommt in einem der wichtigen Glyphosat-Prozesse in den USA mit einer deutlich geringeren Strafzahlung davon. Die zuständige Richterin Winifred Smith senkte den von einer Jury verhängten Schadenersatz für die an Krebs erkrankten Kläger von insgesamt rund zwei Milliarden auf 86,7 Millionen Dollar. Das sind umgerechnet rund 77,8 Millionen Euro.

Das Ehepaar Alva und Alberta Pilliod hatte den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup des von Bayer übernommenen US-Herstellers Monsanto für seine Erkrankung an Lymphdrüsenkrebs verantwortlich gemacht. Die Geschworenenjury entschied im Mai, dass Bayer haftbar sei und verurteilte den Konzern zu hohem Schadenersatz. Richterin Smith hatte allerdings schon eine Reduzierung angekündigt, da das Strafmaß den zulässigen verfassungsrechtlichen Rahmen überschreite. Bayer bezeichnete die Entscheidung als Schritt in die richtige Richtung, kündigte aber Berufung an. Das Unternehmen vertrete weiterhin die Ansicht, dass das Urteil und der Schadenersatz nicht von den Beweisen gestützt werden, teilte Bayer mit.

06:56 Uhr

Geschäftszahlen reißen Asiens Märkte ins Minus

Nikkei
Nikkei 22.492,68

Enttäuschende Geschäftszahlen haben zum Wochenausklang die Tokioter Börse belastet. Sie folgte damit den US-Vorgaben. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,6 Prozent tiefer bei 21.638 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,5 Prozent und lag bei 1570 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor ebenfalls 0,1 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,2 Prozent.

Ein Euro wurde mit 1,1148 Dollar bewertet nach 1,1145 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 108,61 Yen gehandelt, faktisch unverändert zum Kurs in den USA.