Freitag, 06. Dezember 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Wolfram Neidhard
17:37 Uhr

Kräftiger Westwind schiebt Dax mit Plus ins Wochenende

Die Dax-Kurve. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild

Die Dax-Kurve. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild)

Die europäischen Börsen haben zum Wochenausklang noch einmal Kursgewinne verzeichnet. Die US-Wirtschaft hat im November 266.000 neue Stellen geschaffen und damit deutlich mehr als die erwarteten 187.000. Nach den schwachen ADP-Daten dürften die Erwartungen noch unter den offiziellen Schätzungen gelegen haben.

Der Dax legte um 0,9 Prozent zu und schloss bei 13.167 Punkten. Der MDax kletterte um 0,7 Prozent auf 27.344 Zähler. Der TecDax gewann 0,6 Prozent auf 3055 Stellen. Mit dem EuroStoxx50 ging es um 1,2 Prozent auf 3692 Punkte nach oben.

Dax-Gewinner waren heute Infineon mit plus 4,0 Prozent. Das Dax-Ende zierten FMC mit minus 1,6 Prozent.

17:24 Uhr

Wirecard-Aktie charttechnisch angeschlagen

Die Wirecard-Aktie hat am Nachmittag mit Abgaben von zeitweise 2,7 Prozent die Verliererliste im Dax angeführt. Fundamental Neues gebe es nicht, hieß es im Handel. Ein Teilnehmer verwies allerdings auf die charttechnische angeschlagene Situation der Aktie. Diese sei nun bereits mehrfach an der Marke von 120 Euro gescheitert. Kurz vor Börsenschluss lagen Wirecard 1,5 Prozent tiefer bei 115,25 Euro.

Wirecard
Wirecard ,50

16:54 Uhr

Verfahren gegen Deutsche Bank eingestellt - Kurs steigt

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(Foto: picture alliance/dpa)

Das Geldwäscheverfahren gegen die Deutsche Bank im Zusammenhang mit den "Panama Papers" ist ad acta gelegt worden. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen gegen zwei Mitarbeiter des Geldhauses mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt, teilte das Geldhaus mit. Darüber hinaus habe sie in einem anderen Verfahren wegen Versäumnissen im Kontrollumfeld ein Bußgeld in Höhe von 15 Millionen Euro akzeptiert.

Die Deutsche-Bank-Aktie notierte am späten Nachmittag 1,1 Prozent höher bei 6,52 Euro.

16:31 Uhr

Starke US-Jobdaten treiben Dow Jones fast an die 28.000

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(Foto: imago images/Levine-Roberts)

Beflügelt vom stärksten Stellenaufbau in den USA seit zehn Monaten hat die Wall Street zum Wochenschluss kräftig zugelegt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann ein Prozent auf 27.955 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 0,8 Prozent auf 3145 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,9 Prozent auf 8647 Punkte zu.

Im November wurden 266.000 Stellen außerhalb der US-Landwirtschaft geschaffen. Experten hatten lediglich mit 180.000 gerechnet, nach einem Plus von 128.000 im Vormonat. Anleger hofften zudem auf eine Entspannung im Zollstreit mit China. US-Präsident Donald Trump sagte, die Verhandlungen mit China liefen gut.

Bei den Einzelwerten kletterten die Aktien der Kosmetikfirma Ulta Beauty um zwölf Prozent. Dank wachsender Verkäufe von Kosmetikprodukten mit höheren Gewinnmargen schnitt der Konzern im Quartal besser ab als erwartet. Tesla half die Aussicht auf staatliche Zuschüsse für sein in China gebautes Model 3 Elektroauto. Die Aktien zogen um mehr als zwei Prozent an.

16:19 Uhr

Opec+ einigt sich auf Förderkürzung - Ölpreise ziehen an

Brent Rohöl
Brent Rohöl 47,74

Das Ölkartell Opec und die zehn kooperierenden Staaten setzen bei ihrer Strategie für die kommenden Monate auf eine weitere Förderbeschränkung. Die 24 zuständigen Minister einigten sich in Wien auf eine zusätzliche Kürzung um 500.000 Barrel Öl am Tag im Vergleich zur aktuellen Produktion. Wie das Ölkartell mitteilte, gilt die Kürzung vom 1. Januar 2020 an.

Mit der Bekanntgabe der Vereinbarung stiegen die Ölpreise deutlich an. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Nachmittag 64,70 US-Dollar und damit 1,35 US-Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,08 Dollar auf 59,54 Dollar.

16:02 Uhr

Russland will an Gas-Transit durch Ukraine festhalten

Im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine bahnt sich eine Entspannung an. Die Regierung in Moskau will laut Präsident Wladimir Putin auch nach der Inbetriebnahme der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 weiter Erdgas durch das Nachbarland leiten.

Mit Blick auf die geplante Fertigstellung Ende des Jahres sagte er bei einem Gespräch mit deutschen Topmanagern in Sotschi: "Das soll keineswegs bedeuten, dass Russland den Transit durch die Ukraine stoppen will." Die deutsch-russische Ostseepipeline sei ein Projekt der Wirtschaft, betonte der Kremlchef.

15:51 Uhr

n-tv Zertifikate: Wann kippt die gute Stimmung?

"Sei ängstlich, wenn andere gierig sind. Sei gierig, wenn andere ängstlich sind." Diesen Tipp von Kult-Investor Warren Buffett haben sicherlich viele schon einmal gehört. Aber was heißt das eigentlich genau? Und was bedeutet das konkret in der momentanen Situation am Markt? Bianca Thomas fragt nach bei Matthias Hüppe von der HSBC.

15:28 Uhr

Bericht: Banken finanzieren massiv neue Kohleprojekte

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(Foto: picture alliance/dpa)

Trotz der Bemühungen zur Reduzierung des Einsatzes von fossilen Brennstoffen angesichts des Klimawandels haben sich internationale Finanzinstitute in den vergangenen drei Jahren mit rund 745 Milliarden US-Dollar an der Finanzierung neuer Kohleprojekte beteiligt.

Wie aus einem Bericht der Umweltorganisation Urgewald und der Bankenkontrollorganisation BankTrack hervorgeht, unterstützten insbesondere japanische Banken zwischen Januar 2017 und September 2019 insgesamt 258 Firmen beim Bau neuer Kohlekraftwerke oder Produktionseinheiten. Laut dem Bericht gibt es mehr als tausend solcher Projekte, die im Falle ihrer Umsetzung die weltweite Aktivität von Kohlekraftwerken um 28 Prozent steigern würden.

15:17 Uhr

Dax bekommt kräftigen Rückenwind von US-Jobdaten

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(Foto: dpa)

Erfreuliche Daten vom US-Arbeitsmarkt haben am Nachmittag dem deutschen Aktienmarkt frische Aufwärtsimpulse gegeben. Der Dax zog an und legte um 0,9 Prozent auf 13.168 Punkte zu. Der MDax rückte um 0,7 Prozent auf 27.341 Zähler vor. Der EuroStoxx50 kletterte sogar um 1,2 Prozent auf 3692 Stellen. Im November betrug die US-Arbeitslosenquote 3,5 Prozent, prognostiziert waren 3,6 Prozent. Es wurden auch deutlich mehr Stellen geschaffen als erwartet.

Unter den Einzelwerten im Dax richtete sich das Interesse besonders auf FMC und die Lufthansa. Die Aktie des Dialysespezialisten gab als schwächster Wert um 1,6 Prozent nach. Die US-Bank Morgan Stanley sieht Risiken für die von FMC ausgegebenen Ziele für das kommende Jahr und stufte das Papier ab. Lufthansa gehörten indes zu den Dax-Favoriten mit plus 1,4 Prozent.

15:00 Uhr

Mega-Börsengang am kommenden Mittwoch

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Aktien des saudischen Ölunternehmens Aramco werden ab der kommenden Woche an der Börse gehandelt. Wie die Wertpapierbörse des Königreiches, Tadawul, mitteilte, beginnt der Handel mit den Aramco-Aktien bereits am kommenden Mittwoch.

Saudi Aramco hatte den endgültigen Ausgabepreis gestern auf 32 Riyal (8,53 US-Dollar) festgesetzt. Weil der Konzern nur 1,5 Prozent seiner Aktien zum Kauf anbietet, dürfte er etwa 25,6 Milliarden Dollar mit dem Börsengang einnehmen. Es wäre damit der größte Börsengang aller Zeiten.

14:23 Uhr

Studienrückschlag trifft Pharmafirma hart - Kurs schmiert ab

Nach einem herben Rückschlag bei der Forschung für eines seiner Medikamentenkandidaten ist der Aktienkurs der französischen Pharmafirma Ipsen mit minus 24 Prozent regelrecht abgestürzt. Die klinischen Studien der Phase zwei und drei würden für das Mittel Palovarotene zur Behandlung von Knochenerkrankungen auf Geheiß der Zulassungsbehörden bei Kindern unter 14 Jahren auf Eis gelegt, teilte Ipsen mit.

Dabei gehe es um mögliche Auswirkungen auf die Wachstumsfuge. Der US-Großbank JP Morgan zufolge könnten Ipsen dadurch 80 bis 100 Millionen Euro durch die Lappen gehen.

Ipsen
Ipsen 78,65

14:01 Uhr

Weniger Auslieferungen als geplant - Airbus-Aktie gibt nach

Mit minus 0,5 Prozent auf 126,38 Euro hat sich am frühen Nachmittag die Aktie von Airbus präsentiert. Mit 77 statt 89 Maschinen sind die Auslieferungen des europäischen Flugzeugbauers im November auf dem Niveau vom Oktober ausgefallen, wie die Analysten von Jefferies feststellten. Um die Lieferprognose für das Gesamtjahr zu erreichen, müsse Airbus im Dezember 135 Flugzeuge ausliefern, während es im Vorjahr noch 127 Flugzeuge gewesen seien, heißt es weiter mit Blick auf die zuletzt gesenkte Airbus-Jahresprognose von 860 nach zuvor 880 bis 890 Maschinen.

Hintergrund dafür seien Verzögerungen beim neuen Kabinendesigns "Cabin-Flex" für den A321. Der Spielraum für weitere "Cabin-Flex"-Probleme im Dezember sei damit gering.

Airbus
Airbus 90,07

13:37 Uhr

Audi schraubt seinen Autoverkauf hoch

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(Foto: picture alliance/dpa)

Auch bei Audi geht es absatzmäßig nach einem tiefen Einbruch wieder nach oben. Kurz vor Jahresende hat die Ingolstädter Volkswagen-Tochter die Verkaufszahlen des Vorjahres erstmals übertroffen. Von Januar bis einschließlich November verkaufte Audi knapp 1,7 Millionen Fahrzeuge, ein leichtes Plus von 0,7 Prozent. Zuvor hatte es bei den kumulierten Verkaufszahlen seit Jahresbeginn immer ein Minus gegeben.

Im November setzte Audi weltweit 163.350 Autos ab, fast ein Viertel mehr als im Vorjahresmonat. Dabei ging es quasi überall nach oben: In Europa wurde ein Drittel mehr Fahrzeuge abgesetzt. Höhere Verkaufszahlen gab es nun auch in den USA (plus 17,3 Prozent) und China (plus 16,8 Prozent).

13:16 Uhr

Wall Street fiebert US-Jobdaten entgegen

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(Foto: picture alliance / Andrew Gomber)

Vor Bekanntgabe der mutmaßlich letztlich richtungweisenden US-Arbeitsmarktdaten zeichnet sich für den Start an den US-Börsen eine etwas festere Eröffnung ab. Dahinter steht die wieder gestiegene Zuversicht, dass es in den US-chinesischen Verhandlungen über einen sogenannten "Phase-eins-Deal" zur Eindämmung des Handelsstreits noch einen Durchbruch geben dürfte, bevor am 15. Dezember zusätzlich US-Strafzölle drohen. Diese würden unter anderem vor allem gerade in der Weihnachtssaison begehrte Elektronikartikel betreffen. Für Zuversicht sorgt, dass Chinas Kabinett offenbar daran arbeitet, einen Teil der aus den USA importierten Sojabohnen sowie des Schweinefleischs von Strafzöllen auszunehmen.

Mit Blick auf die Arbeitsmarktdaten heißt es, gute ausfallende Kennziffern dürften an der Erwartung nichts ändern, dass die US-Notenbank Zinssenkungen für die nächste Zeit zunächst einmal zurückgestellt habe. Sollten die Zahlen dagegen schlecht ausfallen, könne dies für Verunsicherung bezüglich der konjunkturellen Stärke in den USA sorgen.

13:09 Uhr

Schmutziges Geld in den USA: "Wie tickt Amerika" klärt auf

Menschenrechte spielen in China und Saudi-Arabien nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem produzieren US-Riesen wie Apple in der Volksrepublik. Das Silicon Valley schwimmt in saudischen Ölmilliarden: Riad gehört zu den größten Investoren von WeWork und Uber.

Globale Lieferketten und riesige Märkte machen abhängig. Geld verführt - auch wenn es schmutzig ist.

In der neuen Ausgabe von "Wie tickt Amerika?" spricht Sandra Navidi mit Ken Roth, dem Chef der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Er erklärt, wie Unternehmen an dieses Problem herangehen sollten, warum es nicht hilft, die Verantwortung auf Regierungen abzuwälzen und warum es vor allem kleine Unternehmen sind, die ihm Sorgen bereiten.

Wie tickt Amerika? Der Business-Podcast mit Sandra Navidi aus New York

Sie finden "Wie tickt Amerika?" in der n-tv App und bei Audio Now. Mit dem RSS-Feed können Sie "Wie tickt Amerika?" auch auf allen anderen Plattformen hören. Fügen Sie die Feed-URL einfach zu ihren Podcast-Abos hinzu.

 

12:49 Uhr

HypoVereinsbank schrumpft - Hunderte Stellen fallen weg

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die HypoVereinsbank baut in Deutschland in den nächsten Jahren mehr als jede zehnte Stelle ab. Die Zahl von zuletzt 12.200 Mitarbeitern werde in den kommenden zehn Jahren um knapp 1300 sinken, bestätigte ein Sprecher der UniCredit-Tochter in München. Darauf habe man sich mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt.

  • "Die HypoVereinsbank hat eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat geschlossen, mit der wir 10.918 Vollzeitkräfte in der HypoVereinsbank inklusive Töchter bis Ende 2030 garantieren", sagte der Sprecher weiter.

Die Streichungen sind Teil des Abbauprogramms der italienischen UniCredit, die bis 2023 konzernweit 8000 Stellen streichen will.

12:18 Uhr

Condor-Boss wirbt mit Gewinnversprechen um neue Eigner

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Airline Condor will sich mit Kostensenkungen attraktiv für neue Eigner machen. Man müsse 70 bis 80 Millionen Euro besser werden im Ergebnis, sagte Condor-Chef Ralf Teckentrup in einem Reuters-Interview. Ein Teil davon müsse im laufenden Geschäftsjahr realisiert werden.

  • "Gesunde Airlines brauchen acht Prozent Ebit-Rendite. Das ist auch eine vernünftige Zielrendite für Condor."

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Condor einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 57 Millionen Euro erzielt. Bei 1,7 Milliarden Euro Umsatz erreichte die Airline damit eine Marge von knapp 3,4 Prozent. Das sei nicht genug, sagte Teckentrup.

11:57 Uhr

Handelsdeal-Hoffnungen stützen Dax - Warten auf US-Jobdaten

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Hoffnung am Nikolaustag: Die Anleger am deutschen Aktienmarkt setzen heute auf ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk von US-Präsident Donald Trump. Dank zuletzt versöhnlicherer Töne hoffen sie auf eine Entspannung im Zollstreit mit China. Vor den mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag (MEZ) wagten sie sich allerdings nicht allzu weit aus der Deckung.

So legte der Dax am Mittag 0,2 Prozent auf 13.082 Punkte zu. Der MDax gewann lediglich 0,1 Prozent auf 27.181 Zähler. Dagegen verlor der TecDax 0,1 Prozent auf 3033 Stellen. Der EuroStoxx50 notierte 0,5 Prozent höher bei 3666 Punkten.

Unterschiedlich präsentierten sich die Autowerte nach Absatzzahlen. BMW verteuerten sich um 0,4 Prozent. Dagegen verloren Daimler 0,6 Prozent. An der Dax-Spitze lagen Infineon mit plus 1,8 Prozent.

11:43 Uhr

Daimler schafft in China hohes Absatzplus

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Nach BMW hat auch Mercedes-Benz Cars hat auch im November dank guter Autoverkäufe in China den Absatz spürbar gesteigert. Nach Segmenten erhielt der Stuttgarter Autokonzern besonders von starken Absätzen von Kompaktwagen und SUVs Rückenwind. Der Absatz stieg um 4,3 Prozent auf 218.413 Einheiten, wie die Daimler-Tochter mitteilte. Seit Jahresbeginn betrugen die Verkäufe damit 2,239 Millionen Fahrzeuge, ein Plus von 0,8 Prozent.

In China verkaufte das Unternehmen im Berichtsmonat 57.901 Mercedes-Benz. Das waren 11,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den Monaten Januar bis November ergab sich ein Zuwachs von 6,3 Prozent. Im Heimatmarkt gingen 30.872 Autos mit dem Stern an die Kunden, ein Plus von 5,8 Prozent.

11:26 Uhr

Aussicht auf Tory-Gewinn stützt Pfund Sterling

Die Hoffnung auf einen Wahlsieg der Konservativen von Premierminister Boris Johnson bei der britischen Unterhauswahl stützt den Kurs des Pfund Sterling. Sein Kurs bröckelte am Vormittag zwar auf 1,3130 US-Dollar beziehungsweise 1,1830 Euro ab, blieb aber auf Tuchfühlung mit den jüngsten Hochs.

Bei einem Wahlsieg Johnsons rechnen Experten mit einem geordneten EU-Austritt Großbritanniens zum 31. Januar 2020.

11:12 Uhr

Patrizia kauft Immobilienportfolio

Der Immobilienkonzern Patrizia hat sich für eine Reihe institutioneller Investoren und einen eigenen Fonds ein milliardenschweres Portfolio gesichert. Wie das im Kleinwerteindex SDax notierte Unternehmen mitteilte, liegt der Kaufpreis für das Portfolio aus 42 Logistikimmobilien in vier europäischen Ländern bei rund 1,2 Milliarden Euro. Der Ankauf erfolge für eine Gruppe institutioneller Investoren, darunter auch den Fonds Patrizia Logistik-Invest Europa II.

Die Immobilien seien zu 90 Prozent an über 30 "namhafte" nationale und internationale Unternehmen vermietet, darunter Carrefour, Aldi, Dachser und DHL. Die durchschnittlich gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge des gesamten Portfolios betrage mehr als sieben Jahre, so Patrizia. Verkäufer ist der nordamerikanische Investmentmanager BentallGreenOa.

Patrizia
Patrizia 24,15

10:52 Uhr

Coba-Experte erwartet kaum steigendes deutsches BIP

Der unerwartete Rückgang der deutschen Produktion im Oktober ruft die Analysten auf den Plan. Ein Experte der Commerzbank weist darauf hin, dass die Wirtschaftsleistung insgesamt im vierten Quartal kaum wachsen werde.

  • "Allerdings zeigt unser auf Basis der Auftragseingänge der vergangenen Monate berechnete Trend für die Produktion in der Industrie nicht so stark nach unten, wie dies der Rückgang im Oktober vermuten lässt", schreibt Volkswirt Ralph Solveen in einem Kommentar.

Deshalb sei für den November oder spätestens den Dezember mit einer merklichen Gegenbewegung zu rechnen. Gleichwohl sei für das vierte Quartal insgesamt mit einem deutlichen Produktionsrückgang zu rechnen.

10:33 Uhr

Weltbank-Milliardenkredit für China - USA sind dagegen

Die Weltbank hat trotz Einwänden von US-Finanzminister Steven Mnuchin milliardenschwere Kredite zu günstigen Konditionen an China genehmigt. Bis Mitte 2025 soll die Volksrepublik jährlich zwischen 1,0 und 1,5 Milliarden US-Dollar an Darlehen zu niedrigen Zinsen bekommen, geht aus dem Fünfjahresplan hervor.

Die Regierung in Peking hatte um die Finanzierung gebeten. Der Weltbank zufolge sollen damit Markt- und Steuerreformen vorangetrieben, umweltfreundlicheres Wirtschaftswachstum gefördert und der Zugang der Bürger zu Gesundheits- und Sozialdiensten verbessert werden.

10:17 Uhr

Bericht: Real-Boss kungelt mit CVC neuen Wettbewerb aus

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Florentino Perez

(Foto: REUTERS)

Champions-League-Rekordsieger Real Madrid will wohl einen weltweiten Konkurrenzwettbewerb zur Königsklasse des europäischen Fußballs aufbauen. Das berichtete die "Financial Times" unter Hinweis auf nicht namentlich genannte Gewährsleute, dass Real-Präsident Florentino Perez mit dem Finanzunternehmen CVC Capital Partners Gespräche über einen weltumspannenden Clubwettbewerb, der jährlich ausgetragen werden soll, geführt habe.

Ein Modell bestehe dabei aus zwei Ligen mit je 20 Mannschaften. Acht dieser Mannschaften könnten die Gründungsvereine der Welt-Clubvereinigung WFCA sein, zu deren Präsident Perez im vergangenen Monat gewählt worden war. Die Bundesliga ist in diesem Kreis bislang nicht vertreten.

09:57 Uhr

Kurs von französischem Luxusmodehersteller stürzt ab

SMCP
SMCP 4,70

Belastet vom Markteinbruch in Hongkong hat der französische Luxusmodehersteller SMCP eine Gewinnwarnung für das noch laufende Gesamtjahr abgegeben. Für die Aktie des Unternehmens ging es in Paris im frühen Börsenhandel daraufhin um 24 Prozent nach unten.

Das Label, das mehrheitlich im Besitz des chinesischen Modegiganten Shandong Ruyi Technology ist, rechnet 2019 nun mit einer Ebitda-Marge von 15,5 bis 16 Prozent. Bisher wurde eine stabile Marge in Aussicht gestellt nach 16,9 Prozent 2018. Das Umsatzplus sieht die SMCP SAS dagegen laut Mitteilung 2019 weiterhin zwischen 9 und 11 Prozent.

09:14 Uhr

China und die USA halten BMW-Premiumabsatz hoch

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(Foto: picture alliance/dpa)

Gute Laune müsste heute bei BMW herrschen. Der Münchner Autobauer hat auch im November schwächere Verkäufe in Europa mit deutlichen Zuwächsen in China und den USA mehr als ausgeglichen. Der Absatz in der Gruppe mit den Marken BMW sowie Mini und Rolls-Royce stieg um 1,4 Prozent auf 225.662 Einheiten, wie der Automobilkonzern mitteilte.

In China verkaufte das Dax-Unternehmen im Berichtsmonat 68.366 Fahrzeuge. Das waren 12,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den Monaten Januar bis November ergab sich ein Zuwachs von 13,6 Prozent. In den USA erzielte der Münchener Konzern ein Absatzplus von knapp 8 Prozent. In Europa wurden im Berichtsmonat insgesamt 91.457 Autos abgesetzt, ein Minus von 5,1 Prozent.

09:09 Uhr

Dax startet etwas fester in den Handel

Dax
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Der deutsche Aktienmarkt ist uneinheitlich in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Der Dax stieg um 0,3 Prozent auf 13:091 Punkte. Der MDax notiert nahezu unverändert bei 27.165 Zählern. Der TecDax fiel um 0,2 Prozent auf 3031 Stellen. Mit dem EuroStoxx50 ging es um 0,4 Prozent auf 3661 Punkte hoch.

Ein eher enttäuschendes Margenausblick drückte Carl Zeiss Meditec 4,6 Prozent ins Minus. Die Medizintechnik-Firma peilt für das Geschäftsjahr 20109/2020 eine operative Marge von 17 bis 19 Prozent an. Die Markterwartung liege bislang bei 19 Prozent, sagte ein Börsianer. Daher nähmen Anleger die Zahlen zum Anlass für Gewinnmitnahmen.

08:56 Uhr

Signale im Zollstreit stützen Asiens Börsen

Hoffnungen auf eine Entspannung im Zollstreit zwischen den USA und China haben den asiatischen Börsen erneut Auftrieb gegeben. Der japanische Nikkei-Index stieg zum Wochenausklang um 0,2 Prozent auf 23.354 Punkte, und die Börse Shanghai gewann 0,4 Prozent auf 2912 Zähler.

Genährt wurden die Spekulationen von der Äußerung des US-Präsidenten Donald Trump, die Verhandlungen mit China liefen gut. In Erwartung der US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag (MEZ) hielten sich viele Anleger allerdings mit Engagements zurück.

08:47 Uhr

Infografik: So läuft es am US-Arbeitsmarkt

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Nur eine Kennzahl von vielen: Die US-Arbeitslosenquote sagt zum Beispiel nichts über die finanzielle Situation der Arbeitnehmer aus.

REUTERS

Wie steht es um die US-Konjunktur? Neue Hinweise zur wirtschaftlichen Lage in den Vereinigten Staaten dürfte der monatliche Arbeitsmarktbericht aus Washington liefern. Der "Job Report" mit den Daten zur Situation im November wird gegen 14.30 Uhr (MEZ) erwartet.

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Wie aus den Daten der US-Regierung hervorgeht, begann das große Jobwunder im US-Arbeitsmarkt lange vor dem Amtsantritt Donald Trumps. Zwar erreichte die Arbeitslosenquote im September 2019 mit 3,5 Prozent tatsächlich den bislang niedrigsten Wert, doch die Trendwende nach dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 gelang der US-Wirtschaft unter Trumps Amtsvorgänger Barack Obama.

Zuletzt stieg die US-Arbeitslosenquote wieder leicht auf 3,6 Prozent an. Ökonomen gehen davon aus, dass dieser Stand auch im November unverändert bleiben dürfte.

08:44 Uhr

Klar unter Prognose: deutsche Industrieproduktion sinkt

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(Foto: imago stock&people)

Das ist eine negative Überraschung: In der deutschen Industrie geht nämlich der Abschwung weiter. Im Oktober haben die Betriebe ihre Gesamtproduktion erneut zurückgefahren. Die gesamte Herstellung sei im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozent gefallen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Analysten wurden von der schwachen Entwicklung überrascht. Sie hatten im Schnitt mit einem leichten Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet.

Bereits im Vormonat war die Produktion gesunken. Das Bundesamt meldete für September einen Rückgang um 0,6 Prozent und bestätigte damit vorläufige Ergebnisse. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel die Produktion im Oktober um 5,3 Prozent und damit deutlich stärker als erwartet. Innerhalb des Industriesektors gab es allerdings einige Lichtblicke. So stieg die Produktion von Vorleistungsgütern um 1,0 Prozent und die von Konsumgütern um 0,3 Prozent. Einen deutlichen Dämpfer gab es hingegen bei Investitionsgütern, deren Produktion um 4,4 Prozent schrumpfte.

08:13 Uhr

Signal aus den USA: Börsianer warten auf den "Job Report"

Wie wird der Dax, wie wird Donald Trump darauf reagieren? Kurz vor dem Wochenende erwarten Börsianer noch ein gewichtiges Konjunktursignal aus den Vereinigten Staaten: Am frühen Nachmittag steht der offizielle Bericht der US-Regierung zur Lage am Arbeitsmarkt im November zur Veröffentlichung an.

Der sogenannte Job Report, der neben Jobs in der Privatwirtschaft auch den Stellenaufbau oder Abbau im öffentlichen Dienst berücksichtigt, gilt als wertvolle Orientierungsmarke zur konjunkturellen Situation innerhalb der weltgrößten Volkswirtschaft.

Experten rechnen im Schnitt mit einem Zuwachs von 180.000 neuen Arbeitsplätzen. Im Oktober waren in den USA unterm Strich bereits 128.000 neue Stellen entstanden. Entsprechend groß sind die erhofften Auswirkungen auf die Binnennachfrage: Jeder neuer Arbeitnehmer, der wieder über ein regelmäßiges Einkommen verfügt, stärkt den Konsum über die Investition in notwendige und nicht-notwendige Güter.

Zeitgleich mit den Daten zum erwarteten Jobzuwachs veröffentlicht die US-Regierung auch die offizielle Arbeitslosenquote. Hier gehen Ökonomen von einem unverändert niedrigen Stand von 3,6 Prozent aus, was aus der Sicht der Statistiker nahezu Vollbeschäftigung entspricht.

07:41 Uhr

Daumen hoch zu Nikolaus: Trump-Andeutung schiebt Dax an

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Passiert "etwas" am "15. Dezember"? Von Bartattrappen und Mänteln lassen sich Anleger an der Börse nicht täuschen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Freundliche Aussichten für den Nikolaushandel: Am deutschen Aktienmarkt zeichnen sich Kursgewinne zum Auftakt ab.

  • In den vorbörslich errechneten Indikationen wird der Leitindex Dax zur Xetra-Eröffnung um 9.00 Uhr bei 13.108,50 Punkten gesehen, was einem Aufschlag von 0,4 Prozent entspricht.
  • Am Vortag war das Frankfurter Börsenbarometer gefallen und 0,7 Prozent tiefer bei 13.054,80 Zählern aus dem Handel gegangen.
  • Die Vorgaben aus Übersee sind gut: Der Nikkei-Index in Tokio liegt 0,3 Prozent im Plus. An der New Yorker Wall Street war der Dow-Jones-Index am Vorabend 0,1 Prozent fester aus dem Handel gegangen.

Die im Vergleich zum Donnerstagsgeschäft deutlich veränderte Stimmungslage an der Frankfurter Börse erklären Marktbeobachter am Morgen mit Signalen zum US-chinesischen Handelskonflikt.

Neue Andeutungen von US-Präsident Donald Trump trügen zu einer "leicht gestiegenen Risikobereitschaft" bei, heißt es. Trump hatte zuletzt erklärt, dass die Handelsgespräche mit China "gut vorankommen" und dass "etwas" am "15. Dezember passieren könnte". Belastbare Angaben machte er wie üblich nicht.

Dax
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07:15 Uhr

Fragwürdiger "Optimismus"? Euro-Anstieg lässt Expertin zweifeln

Im Devisenhandel beginnt der Nikolaustag aus europäischer Sicht mit anhaltendem Aufwärtsdruck beim Euro. Nach dem Aufstieg am Vortag hält sich der Kurs der Gemeinschaftswährung knapp über der Linie bei 1,11 Dollar.

  • Am frühen Morgen notiert der Euro bei 1,1105 Dollar und liegt damit im Vergleich zum Vorabend prozentual nahezu unverändert im Markt.
  • Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) zuletzt am Donnerstagnachmittag mit 1,1094 (Mittwoch: 1,1071) angegeben. Der Dollar kostete damit 0,9140 (0,9024) Euro.
  • Wichtigster Faktor für die neue Euro-Stärke sind Marktbeobachtern zufolge die Hoffnungen auf eine gütliche Einigung im chinesisch-amerikanischen Zoll- und Handelsstreit. Am Devisenmarkt werde nach wie vor auf eine bald anstehende verbindliche Vereinbarung gehofft, heißt es. Bislang gibt es dazu jedoch nur vage Andeutungen von US-Präsident Donald Trump.

"Dieser Optimismus ist zweifellos bewundernswert angesichts der bekanntlich volatilen Natur des US-Präsidenten", kommentierte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank die Lage. Der Markt sei in den vergangenen Monaten schon mehr als einmal von Trumps Zollpolitik "überraschend und entsprechend schmerzlich getroffen worden", gibt sie zu bedenken.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,19