Mittwoch, 23. Oktober 2019Der Börsen-Tag

mit Juliane Kipper
17:52 Uhr

Brexit-Drama zehrt an Nerven der Anleger

Dax
Dax 13.241,75

Eine sich abzeichnende Fristverlängerung zugunsten eines geregelten Brexits hat den Dax vorübergehend auf den höchsten Stand seit Juli 2018 getrieben. Mit einem Plus von 0,34 Prozent auf 12.798,19 Zähler ging der deutsche Leitindex schließlich aus dem Tag. "Ohne Brexit und Handelskrieg wären Aktien nicht so billig zu haben wie zurzeit", schrieb Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. "Deshalb springen die Kurse immer dann nach oben, wenn sich auch ein noch so kleines Fenster für eine Lösung der Probleme öffnet."

17:02 Uhr

Boeing-Investoren finden Versöhnliches

Boeing
Boeing 371,68

Nur kleinere Bewegungen vollziehen die Indizes an der Wall Street zum Start. Die Musik spielt bei den Einzelwerten, nachdem vorbörslich weitere gewichtige Unternehmenszahlen präsentiert wurden, so von Boeing und Caterpillar. Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,2 Prozent auf 26.835 Punkte, gestützt vom Schwergewicht Boeing. Der S&P-500 tendiert nahezu unverändert, der Nasdaq-Composite verliert 0,2 Prozent. Er wird vom Chipsektor belastet, der nach schwachen Zahlen von Texas Instruments 2,8 Prozent nachgibt.

In der aktuellen Woche erreicht die Berichtssaison zum dritten Quartal ihren Höhepunkt. Bislang haben die Unternehmenszahlen ein durchwachsenes Bild gezeichnet und somit die Bewegungen der Aktienindizes im Zaum gehalten. Boeing steigen nach Zahlenvorlage um 2,4 Prozent. Während der bereinigte Gewinn je Aktie klar die Analystenprognose verfehlt hat, überraschte der Umsatz, der nicht so stark rückläufig war wie Analysten befürchtet hatten.

16:23 Uhr

Wende im Brexit-Drama: Pfund-Anleger ziehen sich zurück

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Die Optimisten werden immer weniger.

imago images/Westend61

Britisches Pfund / Euro
Britisches Pfund / Euro 1,17

Nach der jüngsten Wende im Brexit-Drama stellen sich die Investoren zunehmend auf eine erneute Verschiebung ein. Pfund-Anleger, die in den vergangenen Wochen vermehrt auf einen geregelten Brexit gesetzt hatten, ziehen sich zurück. Die britische Devise notiert 0,1 Prozent schwächer bei 1,2866 Dollar und 1,1570 Euro. Viele Optimisten müssten sich eingestehen, dass die Hoffnungen auf ein Happy End in der kommenden Woche nun begraben werden müssten, sagte Commerzbank-Analystin Antje Praefcke. Anleger griffen vermehrt zur "Antikrisen-Währung" Gold. Das Edelmetall verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 1491 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).

15:26 Uhr

Hat die Goldpreis-Rally gerade erst angefangen?

Wie groß sind die Chancen, dass der Goldpreis nach seiner jüngsten Rally im Sommer sogar noch weiter steigt?  Friedhelm Tilgen spricht mit Patrick Kesselhut von der Commerzbank darüber, wie Trader mit Turbo-Optionsscheinen auch von kurzfristigen Veränderungen des Goldpreises profitieren können.

 

14:59 Uhr

Carl Zeiss Meditec hat sich verkalkuliert

Carl-Zeiss Meditec
Carl-Zeiss Meditec 103,70

Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec erzielt im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 eine niedrigere operative Umsatzrendite als noch vor kurzem angekündigt. Anleger zeigen sich enttäuscht: Die Papiere brechen um 10,6 Prozent auf 90,75 Euro ein und waren mit Abstand größter Verlierer im Nebenwerteindex MDax.

Wie der Konzern  mitteilte, lag die operative Umsatzrendite im vergangenen Geschäftsjahr "nach neuen, heute bekanntgewordenen Erkenntnissen" bei 18,1 Prozent. Anfang Oktober hatte das Management bei der Vorlage vorläufiger Zahlen noch erklärt, das Unternehmen rechne damit, die Prognose einer Marge von 15 bis 17,5 (Vorjahr: 15,4) Prozent sowie die aktuellen Markterwartungen von rund 18,5 Prozent "deutlich zu übertreffen".

14:21 Uhr

Boeing machen Startverbote schwer zu schaffen

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat im dritten Quartal wegen des weltweiten Startverbots für seine Unglücksmaschine 737 Max hohe Einbußen verbuchen müssen. Im Kerngeschäft sei der operative Gewinn auf 895 Millionen Dollar (792 Millionen Euro) von 1,89 Milliarden Dollar (1,67 Milliarden Euro) im Vorjahreszeitraum eingebrochen, teilte der Airbus-Konkurrent mit.

Beim Free Cash Flow verbuchte Boeing einen Fehlbetrag von 2,89 Milliarden Dollar nach einem positiven Betrag von 4,1 Milliarden Dollar vor Jahresfrist. Boeing machen immer noch die Ungereimtheiten um sein Modell 737 MAX schwer zu schaffen.

Nach zwei Abstürzen muss der einstige Verkaufsschlager des Konzerns seit März dieses Jahres am Boden bleiben. Bei den Abstürzen in Indonesien und Äthiopien waren insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen.

13:56 Uhr

Handelskonflikt setzt Caterpillar zu

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Der Baumaschinenhersteller Caterpillar hat im dritten Quartal sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartungen verfehlt und den Ausblick für das laufende Jahr gesenkt.

REUTERS

Caterpillar
Caterpillar 131,90

Der US-Baumaschinenhersteller Caterpillar bekommt den Handelskonflikt zwischen den USA und China zu spüren und ist daher für das Gesamtjahr skeptischer. "Wir gehen jetzt davon aus, dass die Nachfrage der Verbraucher im vierten Quartal unverändert bleibt und die Händler wegen der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit weitere Bestandsreduzierungen vornehmen werden", sagte Konzernchef Jim Umpleby.

Er rechne daher 2019 noch mit einem Gewinn je Aktie von 10,90 bis 11,40 Dollar statt mit 12,06 bis 13,06 Dollar. Im dritten Quartal sank das Ergebnis auf 1,49 Milliarden Dollar von 1,73 Milliarden vor Jahresfrist. Die Erlöse in der Region Asien/Pazifik gingen um 13 Prozent auf 2,68 Milliarden Dollar zurück, während der Konzernumsatz um 5,6 Prozent auf 12,76 Milliarden sank.

13:27 Uhr

Texas Instruments kommen unter die Räder

Texas Instruments
Texas Instruments 107,42

Die Wall Street dürfte nach aktuellen Indikationen leicht im Minus beginnen. Allerdings stehen vorbörslich noch gewichtige Unternehmenszahlen an, so etwa von Boeing oder Caterpillar. In der aktuellen Woche erreicht die Berichtssaison zum dritten Quartal ihren Höhepunkt.

Bislang haben die Unternehmenszahlen ein gemischtes Bild gezeichnet und somit die Bewegungen der Aktienindizes im Zaum gehalten. Mit einer massiven Enttäuschung wartete am Dienstagabend nachbörslich Texas Instruments auf. Der Kurs sackt um 9,5 Prozent ab auf 116,30 Dollar. Im Sog von Texas Instruments verbilligen sich AMD um 1,5 Prozent und Nvidia um 1,8 Prozent.

 

12:42 Uhr

SUV helfen Peugeot durch die Autokrise

PSA Peugeot Citroën
PSA Peugeot Citroën 23,83

Der französische Autobauer PSA trotzt dank gesunkener Kosten und dem Verkauf profitabler Stadtgeländewagen der Autokrise. Während Lokalrivale Renault wegen schwacher Geschäfte jüngst seine Prognose für das laufende Jahr eingedampft hatte, legte der PSA-Konzern mit den Marken Peugeot, Citroen und der deutschen Tochter Opel beim Umsatz im dritten Quartal zu und weitete seinen Marktanteil mithilfe neuer Modelle in Europa aus.

"Nach einem sehr starken ersten Halbjahr ist die Gruppe im dritten Quartal weiter gewachsen, obwohl die Märkte vor allem außerhalb Europas schrumpfen", sagte Finanzvorstand Philippe de Rovira. Das Ziel einer durchschnittlichen operativen Rendite im Autogeschäft von mehr als 4,5 Prozent für den Zeitraum 2019 bis 2021 bekräftigte er. Damit setzt sich PSA vom Konkurrenten Renault ab. Der hatte nicht nur die Prognose für das laufende Jahr gekippt, sondern überprüft auch seine mittelfristigen Ziele.

11:45 Uhr

Facebook will Wohnungsmarktkrise bekämpfen

Facebook
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Der US-Konzern Facebook will der von der Tech-Industrie mitverursachte Wohnungsmarktkrise in Kalifornien mit einer Milliardeninvestition entgegentreten. Eine Milliarde US-Dollar (knapp 900 Millionen Euro) sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre in verschiedene Wohnungsbau-Projekte fließen, teilte das Unternehmen mit.

Ein Viertel der Summe ist demnach für ein Bauprojekt mit dem Bundesstaat Kalifornien geplant und fast so viel für die bauliche Erschließung von Land, das Facebook am Standort seiner Zentrale Menlo Park erworben hat. Auch will der Konzern den Bau von Wohnungen für Lehrer und "andere wichtige Arbeitskräfte" unterstützen, damit diese "nahe der Gemeinden leben können, in denen sie arbeiten". Die Expansion der Tech-Riesen und Internetkonzerne wie Facebook, Google oder Apple im Silicon Valley südlich von San Francisco hatte die dortige Wohnungsmarktkrise deutlich verschärft.

Tausende Fachkräfte und Spitzenverdiener zogen in den vergangenen Jahren in die ohnehin kostspielige "Bay-Area". Mitarbeiter, die mit dem Verkauf von Firmenanteilen reich wurden, ließen sich dort nieder. Die Immobilienpreise schossen in die Höhe, die Gegend ist kaum noch bezahlbar für mittlere und niedere Einkommensschichten.

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10:59 Uhr

Nike kündigt Chefwechsel an

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picture alliance/dpa

Nike
Nike 93,04

Der US-Sportartikelhersteller Nike bekommt einen neuen Chef: Nach über zehn Jahren an der Spitze des Unternehmens gibt Mark Parker Mitte Januar den Posten ab, wie das Unternehmen mitteilt. Abgelöst wird Parker von John Donahoe, der derzeit bereits im Nike-Verwaltungsrat sitzt und das Unternehmen ServiceNow, einen Technologiedienstleister, leitet. Parker selbst soll den Verwaltungsrat leiten und will dabei eng mit Donahoe kooperieren.

  • Der Wechsel an der Firmenspitze sei Teil der Bemühungen, die "digitale Transformation" des Nike-Geschäfts voranzutreiben, sagte Parker.
  • Donahoes "Erfahrung in den Bereichen digitaler Handel und Technologie" sei dabei entscheidend. So könne Nike wettbewerbsfähiger werden und sein Geschäft ausbauen.
  • Unter Parkers Führung konnte der Sportartikelhersteller seinen Absatz ausbauen, auch der Börsenwert stieg. Zuletzt hatte das Unternehmen aber unter anderem mit einem Skandal um Dopingvorwürfe gegen den Cheftrainer eines Elite-Trainingsprogramms zu kämpfen - Nike beendete daraufhin das Sponsoring.
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10:39 Uhr

Zahlenwerk setzt KWS an SDax-Spitze

KWS Saat
KWS Saat 61,30

KWS Saat überzeugt mit vorläufigen Resultaten für das vergangene Geschäftsjahr sowie dem Ausblick: Die Aktien erobern mit über viereinhalb Prozent Plus die SDax-Spitze. Der Agrarkonzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 mehr verdient und setzt künftig verstärkt auf das Geschäft mit Gemüsesaatgut.

Der SDax-Konzern hatte dafür das niederländische Unternehmen Pop Vriend Seeds im Juni übernommen. Auch das Maissaatgutgeschäft soll weiter wachsen. Im laufenden Geschäftsjahr 2019/2020 soll der Umsatz um 8 bis 12 Prozent steigen, wie KWS Saat mitteilte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 legte der Umsatz trotz Belastungen von der Währungsseite um 4,2 Prozent auf 1,11 Milliarden Euro zu.

10:08 Uhr

Vortagsverlierer Lufthansa erholt sich etwas

Lufthansa
Lufthansa 17,70

Gewinner des Tages in Europa sind ABB mit einem Plus von 3,3 Prozent. Der Industriekonzern hat im dritten Quartal netto 515 Millionen Dollar Gewinn gemacht bei einer Prognose von knapp 370 Millionen. Im Fahrwasser ziehen Siemens um 0,7 Prozent an.

Noch stärker im Dax zeigen sich Covestro, die mit einem Plus von 1,3 Prozent von einer Kaufempfehlung der Commerzbank profitieren. Daneben können sich die Vortagesverlierer FMC und Lufthansa etwas erholen.

09:49 Uhr

Chip-Werte haben das Nachsehen

Siltronic
Siltronic 79,06

Schlusslicht im Dax sind Infineon mit einem Kursminus von 3,5 Prozent. Die Aktien des Chip-Designers Dialog Semiconductor und des Zulieferers Siltronic verlieren bis zu 3,8 Prozent.

Hintergrund war Börsianern zufolge der Umsatz- und Gewinnrückgang beim US-Konkurrenten Texas Instruments. Dessen Aktien waren im nachbörslichen US-Handel um knapp zehn Prozent eingebrochen. Aber auch andere Technologiewerte stehen unter Druck, so SAP und Wirecard mit Abschlägen von über einem Prozent.

09:27 Uhr

Brexit-Enttäuschung bremst Dax

Dax
Dax 13.241,75

Angesichts enttäuschter Hoffnungen auf eine baldige Lösung des Brexit-Dramas erleidet der deutsche Aktienmarkt moderate Verluste. Wenige Minuten nach Handelsbeginn sinkt der Leitindex Dax um 0,31 Prozent auf 12.715,09 Punkte. Noch in der Vorwoche war er erstmals seit August vergangenen Jahres wieder über 12.800 Punkte geklettert.

Marktanalyst Milan Cutkovic von AxiTrader sprach von einem kleinen Rücksetzer nach dem starken Wochenauftakt. Doch "solange sich der Dax über der Marke von 12.500 Punkten halten kann, bleibt der kurzfristige Ausblick aus charttechnischer Sicht positiv.

08:47 Uhr

Opel-Mutter verkauft weniger Autos

Der französische Automobilkonzern PSA mit den Marken Peugeot, Citroen, Vauxhall und Opel hält trotz der unsicheren Autokonjunktur an seinen Zielen für die Ertragskraft fest.

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    PSA-Chef Carlos Tavares.

    (Foto: picture alliance/dpa)

    Obwohl der Konzernumsatz im dritten Quartal kaum stieg und der Absatz sogar deutlich schrumpfte, bekräftige die Opel-Mutter am Morgen die Prognose einer operativen Rendite im Autogeschäft von durchschnittlich über 4,5 Prozent für den Zeitraum 2019 bis 2021.
  • Wie aus dem Morgen veröffentlichten Zwischenbericht hervorgeht, sank der Fahrzeugabsatz im Zeitraum Juli bis September um vier Prozent auf 674.500 Einheiten.
  • Die Umsatzerlöse kletterten dagegen um 1,0 Prozent auf 15,6 Milliarden Euro. Beobachter verwiesen auf Verkaufserfolge im Segment der Stadtgeländewagen (SUV), an denen die Hersteller im Schnitt deutlich besser verdienen.
08:26 Uhr

Zahlen von Boeing, Ford und Microsoft: Dax spürt den Herbst

Am deutschen Aktienmarkt müssen sich Anleger auf einen herbstlich-kühlen Auftakt einstellen. Der Leitindex an der Frankfurter Börse wird zum Start in den Mittwochshandel klar im Minus erwartet.

  • In den vorbörslich errechneten Indikationen wird der Dax zur Eröffnung bei 12.698,50 Punkten gesehen, was einem Minus von 0,4 Prozent entspricht.
  • Am Vorabend war das prominenteste deutsche Kursbarometer schmale 0,1 Prozent im Plus bei 12.754,69 Punkten aus dem Dienstagsgeschäft gegangen.
  • Zur Wochenmitte rechnen Marktbeobachter mit Bewegungen auf der Ebene der Einzelwerte. Eine ganze Reihe an Unternehmen legt am Morgen Zwischenbilanzen vor. Die Geschäftszahlen dürften Analysten neue Hinweise zur Entwicklung in den betreffenden Branchen liefern.
Dax
Dax 13.241,75

Zahlen gibt es unter anderem vom Airbus-Rivale Boeing, vom US-Autobauer Ford sowie vom Software-Hersteller Microsoft. Sollte die US-Bilanzsaison ähnlich positiv weitergehen wie bisher, könne in den kommenden Monaten mit steigenden Aktienkursen gerechnet werden, meinte ein Marktbeobachter.

Als Belastung nehmen Börsianer weiterhin die unsicheren Aussichten rund um den EU-Austritt Großbritanniens wahr. Die jüngste Wendung im Brexit-Drama brachte keinen Durchbruch: Die Abgeordneten im britischen Unterhaus lehnten am Dienstagabend Premierminister Boris Johnsons Zeitplan für die Debatte über die Gesetze zur Umsetzung des Brexit ab. Johnson legte daraufhin seine Gesetzgebung für den EU-Austritt auf Eis. Nun müsse die EU entscheiden, heißt es, ob sie dem Antrag auf einen erneuten Brexit-Aufschub stattgebe.

07:56 Uhr

Minszeichen in Hongkong und Schanghai

Schwindende Hoffnungen auf frische Konjunkturhilfen der chinesischen Notenbank setzen der Börse in Schanghai zu.

  • Der Leitindex Shanghai-Composite gibt zur Wochenmitte um 0,3 Prozent auf 2946 Punkte nach.
  • Die jüngsten Konjunkturdaten seien zwar etwas schlechter als erwartet ausgefallen, aber nicht schlecht genug für eine deutliche Lockerung der Geldpolitik, sagte Analyst Gerry Alfonso beim Brokerhaus Shenwan Hongyuan.
  • Der Hang-Seng-Index in Hongkong gibt deutlich nach und liegt im späten Handel 0,9 Prozent im Minus. Für Verunsicherung sorge hier ein Bericht, hieß es, wonach die Regierungschefin der chinesischen Sonderverwaltungszone, Carrie Lam, angesichts der monatelangen Proteste abgelöst werden könnte.
07:16 Uhr

Brexit-Aussichten verunsichern Asien-Anleger

Im fernöstlichen Aktienhandel reagieren Anleger verunsichert auf die schwer überschaubaren Entwicklungen in Europa. Zuletzt hatte der britische Premierminister Boris Johnson nach einer Abstimmungsniederlage im Parlament seine Gesetzgebung für den EU-Austritt auf Eis gelegt. Die unklaren Aussichten tragen Beobachtern zufolge zu einem richtungslosen Markttrend bei.

  • Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gibt im Verlauf wenig optimistische 0,1 Prozent nach auf 22.529 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index steigt um 0,1 Prozent auf 1630 Punkte.
  • Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Schenzen verliert 0,2 Prozent.
  • Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans steigt um 0,3 Prozent.
Nikkei
Nikkei 23.303,32

 

06:23 Uhr

Euro nähert sich dem Ende der Ära Draghi

An den Devisenmärkten beginnt der Tag aus Sicht der Anleger in Europa mit einer weitgehend unveränderten Lage. Die europäische Gemeinschaftswährung notiert am vorletzten Tag der Draghi-Ära leicht unter Vorabendniveau.

  • Am frühen Morgen liegt der Euro bei 1,1119 Dollar und damit im Vergleich zum Vortag 0,21 Prozent im Minus.
  • Die Europäische Zentralbank (EZB), die für den morgigen Donnerstag den letzten Zinsentscheid unter der Ägide von Notenbankchef Mario Draghi angesetzt hat, hatte den börsentäglich errechneten Referenzkurs für den Euro zuletzt mit 1,1130 (Montag: 1,1173) Dollar angegeben.
  • Der Dollar kostete damit 0,8985 (0,8950) Euro.

Im Tagesverlauf stehen unter anderem frische Daten aus den Befragungen der Einkaufsmanager in der Eurozone an, die Hinweise zur konjunkturellen Einschätzung liefern dürften. Am Nachmittag folgen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus den USA sowie der Purchase-Manager-Index von Markit zur Stimmungslage in US-Industrieunternehmen und Dienstleistungsbetrieben im Oktober.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11