Mittwoch, 26. Februar 2020Der Börsen-Tag

mit Juliane Kipper
Juliane Kipper
17:56 Uhr

Dax beendet Achterbahnfahrt knapp im Minus

Dax
Dax 9.935,84

Der Dax hat sich nach dem jüngsten Ausverkauf etwas stabilisiert. Die Furcht vor den Folgen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus lastet zwar weiter auf dem deutschen Aktienmarkt, dennoch konnte das Börsenbarometer anfängliche Verluste von mehr als 3 Prozent fast wettmachen.

Am Ende stand noch ein Minus von 0,12 Prozent bei 12.774 Punkten zu Buche. Positive Impulse kamen von der tonangebenden Wall Street, wo die Anleger nach dem jüngsten Kursrutsch wieder bei Aktien zugegriffen.

Peugeot
Peugeot 12,05

Die hohe Volatilität dürfte die Aktien auch in den kommenden Tagen begleiten. Auch wenn es sich erst in Zukunft zeigen wird, ob es heute wirklich Schnäppchen gab, wurden teils die Werte gekauft, die seit Jahresbeginn deutlich unter Druck standen.

So hat die Aktie von Daimler in nicht einmal zwei Monaten über 18 Prozent an Wert verloren, heute ging es um 1,7 Prozent nach oben. Dabei half auch, dass die Zahlen von Peugeot positiv aufgenommen wurden.

Trotz eingeleiteter Sparmaßnahmen schloss die Aktie der Lufthansa 1,8 Prozent im Minus. Der Luftverkehr von und nach Asien leidet deutlich unter dem Coronavirus, auch die kommenden Wochen dürften Cargo wie Passagierzahlen deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Monate verharren.

Nach Zahlenvorlage schloss die Aktie der Aareal-Bank 2,9 Prozent im Minus. Sorge bereitet den Analysten der DZ Bank der zunehmende Margendruck. Das Geschäftsumfeld werde schwieriger. Abgesehen von einer möglichen Abspaltung der Softwaretochter Aareon fehle ein echter Katalysator.

16:40 Uhr

Rethfeld zum Coronavirus: "In Italien ist alles chaotisch gelaufen"

Das Coronavirus grassiert nicht mehr nur in China. Auch in Europa kommt der Erreger langsam an. Die Börsen bekommen die Unsicherheit spätestens jetzt zu spüren. Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest ordnet im Gespräch mit Frank Meyer die Lage an den Märkten ein.

 

16:18 Uhr

Anleger zweifeln an Erfahrung von neuem Disney-Chef

Disney
Disney 90,10

Nach dem jüngsten Kursrutsch nutzen einige Anleger die Gelegenheit zum Wiedereinstieg in den US-Aktienmarkt. Die Verunsicherung über die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie verhindert Börsianern zufolge aber größere Kursgewinne. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 legt zur Eröffnung jeweils mehr als ein Prozent zu.

Die Titel von Moderna setzen trotz durchwachsener Quartalsergebnisse ihren Höhenflug fort und verteuerten sich um 23 Prozent auf 29,91 Dollar. Damit summiert sich das Plus seit Wochenbeginn auf mehr als 50 Prozent. Die Biotechfirma hatte eine erste Charge eines Coronavirus-Impfstoffs für geplante Tests ausgeliefert. Im abgelaufenen Quartal fiel der Umsatz überraschend stark auf 14,1 Millionen Dollar. Der Verlust fiel mit 0,37 Dollar je Aktie aber geringer aus als befürchtet.

Die Papiere von Walt Disney verbilligen sich dagegen um ein Prozent. Auslöser der Verkäufe war der überraschende Abgang des Firmenchefs Bob Iger. Einige Analysten bezweifelten, dass sein designierter Nachfolger Bob Chapek die notwendige Erfahrung besitze, um den Unterhaltungskonzern zu leiten. Chapek war bislang Chef der Freizeitpark-Sparte.

15:55 Uhr

Coronavirus hält Märkte in Atem

Gleich zu Beginn der Woche hat das Coronavirus die Märkte kräftig nach unten gedrückt. So mancher Anleger ist mittlerweile offenbar doch stärker verunsichert, was die Folgen einer möglichen Pandemie für Wirtschaft und Börse angeht. Ist damit die Rally der letzten Monate erst mal vorbei? Wie geht es jetzt weiter? Bianca Thomas spricht mit Metin Simsek von der UBS darüber, wie Anleger sich jetzt am besten verhalten sollten und wie eine Absicherung für das eigene Depot funktioniert.

 

15:35 Uhr

Coronaimpfstoffplan verdoppelt Kurs von Firma

Der Plan zur Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffs auf Basis eines experimentellen Pockenmittels beschert Tonix den größten Kurssprung der Firmengeschichte. Die Aktien der Pharmafirma verdoppeln ihren Kurs im vorbörslichen US-Geschäft auf 0,78 Dollar.

14:04 Uhr

Coronavirus-Krise könnte zu leeren Modegeschäften führen

Die Coronavirus-Krise könnte bereits in wenigen Monaten zu sichtbaren Lücken in den Regalen des deutschen Modehandels führen. "Noch sind die Auswirkungen im Handel kaum sichtbar", sagte der Textilhandels-Experte Peter Rinnebach dem Branchendienst "absatzwirtschaft.de". Doch wenn die Produktion in China nicht zeitnah wieder in gewohnter Kapazität anlaufe, werde es kaum möglich sein, "die Warenversorgung mit Bekleidung stabil zu halten, da bestehende Kapazitäten in Europa und Nordafrika nicht ausreichen".

Der Branchenkenner betone, falls die Produktion in China bald wieder anlaufe, würden die Kunden in Europa wenig von den aktuellen Problemen bemerken. Vorübergehende Lücken im Sortiment könnten zeitweise dadurch ausgeglichen werden, das die Neuheiten der Vormonate länger auf der Fläche blieben und die Präsentationsdichte etwas reduziert werde, bis neue Ware eintreffe. "Wenn allerdings auch die Folgemonate betroffen sein sollten, dann wird sich das Problem auch auf der Fläche kaum noch kaschieren lassen." Schließlich stammten 30 bis 40 Prozent der in Deutschland verkauften Bekleidung aus China. Aktuell versuchten Händler und Hersteller, die stockende Belieferung durch die Verlegung der Produktion in andere Länder - wie Bangladesch, Vietnam oder die Türkei - abzufedern.

13:33 Uhr

Steinhoff steht kurz vor Rückkehr in den SDax

Steinhoff
Steinhoff ,06

Die Aktien von Steinhoff haben gute Chancen auf einen Wiederaufstieg in den SDax zum Index-Veränderungstermin im März. Nach dem derzeitigen Stand könnten sie am Abend des 21. März die Titel von Dr. Hönle oder Heideldruck ersetzen. Beide Titel gelten als gefährdet für einen so genannten Fast Exit, also einen außerordentlichen Abstieg. Sollten sie den SDAX verlassen müssen, müssten Nachrückkandidaten gesucht werden. Und da stehen Steinhoff nach dem jüngsten Kursanstieg relativ gut da.

Aufgrund der hohen Volatilität im Markt ist die Situation bezüglich der Auf- und Absteiger allerdings noch sehr unsicher. Grundlage für die Veränderungen sind die Schlusskurse am Freitag. Die Börse entscheidet am kommenden Mittwoch über die möglichen Veränderungen. Derzeit sieht es auf den hinteren  SDAX-Plätzen sehr eng aus, und das nicht nur bei den Abstiegs-, sondern auch bei den Aufstiegskandidaten. Zudem gehen der Börse langsam Nachrücker aus, die die Kriterien für einen Aufstieg erfüllen.

12:42 Uhr

Bayerische Wirtschaft fürchtet Auswirkungen von Coronavirus

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft warnt wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Norditalien vor Folgen für die Wirtschaft in dem Bundesland. "Das Coronavirus wird deutliche Auswirkungen auf die bayerische Wirtschaft haben", erklärte der Hauptgeschäftsführer der VBW - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt, laut einer Mitteilung.

  • "Das betrifft die mittelbaren Auswirkungen des Virus aus China, die die Wertschöpfungsketten unserer Industrie mindestens unsicher machen, in einigen Fällen schon unterbrochen haben."
  • Es gelte aber auch aufgrund der zurückgehenden Nachfrage aus China, die die exportorientierte Wirtschaft beeinträchtige. "Durch das Auftreten des Virus in Norditalien wird diese Wirkung erheblich verstärkt, da die bayerische Wirtschaft mit Norditalien besonders verschränkt ist", erklärte Brossardt.
  • Auswirkungen auf den bayerischen Tourismus seien vorhanden, aber in ihrem Ausmaß noch nicht abschätzbar. "Das wird das bayerische Wirtschaftswachstum für dieses Jahr deutlich negativ beeinflussen", sagte der Verbandsvertreter voraus.
  • Ausmaß, Tiefe und Dauer der Wirkungen seien derzeit nicht abschätzbar. Neben einem guten Gesundheitsschutz müsse die Bundesregierung jetzt Wachstumsimpulse setzen, "um die ohnehin sich in einer schwierigen Lage befindliche Wirtschaft zu stärken."
11:57 Uhr

Tesla und Panasonic kündigen Zusammenarbeit bei Solarzellproduktion auf

Der japanische Elektronikkonzern Panasonic stellt die Solarzellproduktion im Tesla-Werk in New York ein. Tesla teilte mit, dass der Rückzug von Panasonic "keinen Einfluss auf die aktuellen Aktivitäten von Tesla hat." Bei Elektroauto-Batterien wollen die beiden Konzerne aber weiterhin zusammenarbeiten. Das Joint Venture im US-Bundesstaat Nevada hatte zuletzt einem Insider zufolge seinen ersten Quartalsgewinn nach Jahren von Produktionsproblemen und Verzögerungen verbuch

11:43 Uhr

Dax federt freien Fall etwas ab

Die Furcht vor den Folgen der weltweiten Ausbreitung des neuen Coronavirus hat zur Wochenmitte den Druck auf den deutschen Aktienmarkt verstärkt. Der Dax verlor gegen Mittag 1,5 Prozent auf 12.594Punkte. Damit hat der Leitindex in nur fünf Börsentagen die Gewinne der vorangegangenen vier Monate pulverisiert. Immerhin konnten die Kurse die Verluste zuletzt etwas eingrenzen: Im Tagestief hatte der Dax sogar mehr als drei Prozent eingebüßt. Immer mehr Unternehmen treten wegen des neuartigen Coronavirus bei ihren Prognosen für die künftigen Geschäfte auf die Bremse.

11:31 Uhr

Danone senkt Ausblick wegen Coronavirus

Danone
Danone 58,56

Der Nahrungsmittelkonzern Danone hat im vergangenen Jahr überraschend weniger verdient und den Ausblick für das laufende Jahr auch wegen den Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs gesenkt. Danone rechnet dieses Jahr laut Mitteilung nur noch mit einem flächenbereinigten Umsatzplus von 2 bis 4 Prozent. Die operative Rendite soll über 15 Prozent liegen.

Bisher hatte die Danone SA ein Erlösplus von 4 bis 5 Prozent in Aussicht gestellt, die Umsatzrendite hatten die Franzosen 2020 bisher bei über 16 Prozent gesehen.
Das wirtschaftliche Umfeld sei 2020 besonders volatil und unsicher, so der Konzern. Zusätzlicher Druck auf die Weltwirtschaft ergebe sich seit Anfang des Jahres im Zusammenhang mit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus.

Im abgelaufenen Jahr steigerte Danone den Umsatz um 2,6 Prozent auf 25,29 Milliarden Euro. Die operative Marge erreichte 15,2 (Vorjahr: 14,5) Prozent. Der Nettogewinn sank dagegen spürbar auf 1,93 Milliarden von 2,35 Milliarden Euro. Analysten hatten einen Anstieg auf 2,49 Milliarden Euro erwartet. Im vierten Quartal stieg der Umsatz um 4,1 Prozent auf 6,24 Milliarden Euro.

10:57 Uhr

Hermes kehrt in China zurück zur Normalität

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REUTERS

Hermes International
Hermes International 630,80

Der für seine Luxushandtaschen und Seidentücher bekannte französische Modekonzern Hermes sieht in China Anzeichen für eine Rückkehr zur Normalität. Es seien wegen des grassierenden Coronavirus nur noch vier der insgesamt 43 Filialen auf dem Festland und in Gebieten um Hongkong und Macau geschlossen.

"Bis vor zehn Tagen waren wir in der Situation, Geschäfte zu schließen, jetzt sind wir in der Situation, sie wieder zu eröffnen", sagte Hermes-Chef Axel Dumas. 2019 verbuchte Hermes bei einem Umsatzplus von 15,4 Prozent auf 6,88 Milliarden Euro einen Anstieg des Betriebsergebnisses um 13 Prozent auf 2,34 Milliarden Euro.

10:42 Uhr

Deutsche Wirtschaft wächst kaum

Die deutsche Wirtschaft dürfte dem DIW-Institut zufolge auch wegen der Ausbreitung des Coronavirus im ersten Quartal nahezu stagnieren. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich nur "um ein knappes Zehntel gegenüber dem vorangegangenen Vierteljahr zulegen", geht aus dem veröffentlichten Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor.

Die Coronavirus-Epidemie störe Lieferketten und könne das Ausgabeverhalten privater Akteure vielerorts vorübergehend empfindlich dämpfen. "Bisher ist der Corona-Effekt aber unklar und nicht zu beziffern", sagte DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. "Fest steht nur: Die exportabhängige deutsche Industrie wäre bei einer anhaltenden weltweiten Ausbreitung des Virus besonders betroffen – etwa, wenn es zu Lieferengpässen bei aus China bezogenen Vorleistungsprodukten kommt."

Das laufende Quartal dürfte aber unabhängig vom Coronavirus schwächer ausfallen als bislang vermutet und die Industrie insgesamt in der Rezession verharren. Dagegen treibe der private Konsum die Konjunktur weiterhin an. "Der private Verbrauch dürfte spürbar ausgeweitet werden: Die Lohneinkommen steigen weiter merklich, und der Staat entlastet die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erneut", erläuterte DIW-Konjunkturexperte Simon Junker. Die Umsätze konsumnaher Dienstleister dürften daher kräftig zulegen.

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10:21 Uhr

Coronavirus hat Märkte fest im Griff: Dax fällt um drei Prozent

Dax
Dax 9.935,84

Der Ausverkauf an Europas Börsen setzt sich am Morgen unverändert fort. Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat vor einer Ausbreitung des Coronavirus in die USA und erheblichen Auswirkungen auf das öffentliche Leben gewarnt. Die Behörde sagte, Geschäfte, Schulen und Kommunen sollten nun Pläne für Virusausbrüche vorbereiten. Damit sei das Virus nun auch in den USA angekommen, heißt es im Handel.

Am deutschen Aktienmarkt geht die Talfahrt derweil rasant weiter. Das neuartige Coronavirus hat die Märkte fest im Griff. Der Dax fällt am Vormittag unter die Marke von 12.500 Punkten auf den tiefsten Stand seit Mitte Oktober 2019. Zuletzt verbucht er ein Minus von 3 Prozent auf 12.405 Punkte. Binnen weniger Tage ging es damit um gut 1300 Punkte abwärts.

09:59 Uhr

Einstellungsstopp, mehr Teilzeit, unbezahlter Urlaub: Lufthansa beschließt Sparpaket

Lufthansa
Lufthansa 8,56

Die Lufthansa will auf die Flugausfälle wegen des Coronavirus mit einem Sparpaket reagieren. Bei der Kernmarke Lufthansa sollen Neubesetzungen von Stellen gestrichen oder verschoben werden, teilte der Konzern mit. Auch durch unbezahlten Urlaub oder Teilzeit sollten Personalkosten gesenkt werden. Lehrgänge für neue Mitarbeiter an Bord wurden abgesagt.

"In den administrativen Bereichen kürzt die Kernmarke Lufthansa das Projekt-Volumen um zehn Prozent, das Sachkostenbudget um 20 Prozent", teilte der Dax-Konzern mit, dessen Aktien in den vergangenen Tagen wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Europa stark sanken.

Die Ergebnisbelastung durch den Ausfall von Flügen nach China sei noch nicht absehbar. Die Lufthansa-Gruppe hat bis zum Ende des Winterflugplans Ende März alle Passagierflüge nach Festland-China ausgesetzt. Auch die Flüge nach Hongkong wurden reduziert.

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09:30 Uhr

Wirecard sind größter Dax-Verlierer

Wirecard
Wirecard 104,65

Die Aktien von Wirecard sind mit einem Minus von knapp fünf Prozent größter Dax-Verlierer. Einem Händler zufolge trüben magere Zahlen eines französischen Konkurrenten die Stimmung. Der Zahlungsabwickler Ingenico sei mit Umsatz und Ergebnis 2019 hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Ebenfalls im Sinkflug sind die Papiere der von den Virus-Auswirkungen besonders betroffenen Flugbranche. Lufthansa geben 2,5 Prozent ab. Die Kranich-Airline und die US-Fluggesellschaft United Airlines erwägen einem Medienbericht zufolge die Übernahme des Rivalen TAP Portugal.

Gegen den Trend legten Aareal Bank nach Vorlage ihrer Geschäftszahlen um ein halbes Prozent zu. Das Institut strebt nach einem Gewinnrückgang 2019 für das laufende Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis an.

09:22 Uhr

Dax gibt erneut nach

Dax
Dax 9.935,84

Die Furcht vor den Folgen der weltweiten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus verstärkt zur Wochenmitte den Druck auf den deutschen Aktienmarkt. Selbst nach den herben Verlusten der vergangenen vier Börsentage - insgesamt fast 1000 Dax-Punkte - überwiegt auch am heutigen Aschermittwoch der Kater: Der Dax verliert im frühen Handel ein weiteres Prozent auf 12.661 Punkte. Das ist der niedrigste Stand seit vier Monaten.

08:47 Uhr

Opel-Mutter belohnt Anleger mit erhöhter Dividende

PSA Peugeot Citroën
PSA Peugeot Citroën 11,93

Der französische Autobauer PSA hat trotz Konjunkturschwäche einen Rekordgewinn eingefahren und erhöht die Dividende für die Anteilseigner. Der Betriebsgewinn kletterte im abgelaufenen Jahr dank Einsparungen und dem Verkauf profitablerer Fahrzeuge wie Stadtgeländewagen um sechs Prozent auf knapp 4,7 Milliarden Euro, wie die Opel-Mutter mitteilte.

Die bereinigte operative Rendite sprang auf 8,5 Prozent nach 7,7 Prozent im Jahr davor. Damit hob sich der Konzern, der vor der Fusion mit dem italienisch-amerikanischen Konkurrenten Fiat Chrysler steht, abermals von manchem Rivalen ab.

Den Umsatz steigerte PSA um ein Prozent auf 74,7 Milliarden Euro, obwohl der Konzern mit Marken wie Peugeot, Citroen, DS und Opel 2019 weniger von seinen Fahrzeuge verkaufte als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen für das abgelaufene Jahr 1,23 Euro je Aktie Dividende bekommen, 58 Prozent mehr als 2018.

08:27 Uhr

Ölpreise erholen sich von Talfahrt

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 26,30

Die Ölpreise haben sich nach ihrer Talfahrt der vergangenen Handelstage erst einmal stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 54,84 US-Dollar. Das waren elf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg geringfügig um sechs Cent auf 49,96 Dollar.

Zuletzt hatte die jüngste Zuspitzung der Coronavirus-Krise die Ölpreise stark belastet. Seit vergangenem Donnerstag sind die Preise für US-Öl und für Brent-Öl um jeweils mehr als acht Prozent eingebrochen. Die Viruskrise wird am Markt zunehmend als Belastung für die Weltwirtschaft eingeschätzt, die zu einer geringeren Nachfrage nach Rohöl führen könnte.
Dabei gilt der Weltmarkt für Rohöl bereits jetzt als überversorgt.

08:01 Uhr

Dax schleppt sich in den Tag

In Erwartung einer neuen Welle von Firmenbilanzen wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge erneut niedriger starten. Am Dienstag hatte er wegen der anhaltenden Angst vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie 1,9 Prozent im Minus bei 12.790,49 Punkten geschlossen.

Zu den Unternehmen, die Geschäftszahlen vorlegen, gehört der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund (BVB). Darüber hinaus öffnen die französische Opel-Mutter Peugeot und die US-Baumarktkette Lowe's ihre Bücher.

Dax
Dax 9.935,84

 

07:44 Uhr

Stark trotz Viruskrise: Euro bleibt stabil

Der Euro hat sich kaum verändert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0876 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,0840 Dollar festgesetzt.

Nach Einschätzung des Devisenexperten Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank wird der Euro derzeit wieder verstärkt als sicherer Anlagehafen gesehen. Er profitierte daher etwas von der jüngsten Zuspitzung der Virus-Krise.

  • Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,3 Prozent auf 110,46 Yen und legte 0,1 Prozent auf 7,0190 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9771 Franken.
  • Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,2988 Dollar.
Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,10

 

06:30 Uhr

Virus und Olympische Spiele: Asiens Anleger sind verunsichert

Die asiatischen Börsen zeigen sich durchwachsen. Japan gehört zu den am schlechtesten abschneidenden Märkten in der Region. Wachsende Bedenken, dass infolge des Coronavirus die Olympischen Spiele in Tokio abgesagt werden könnten, lasteten auf den Anlegern.

  • Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,9 Prozent tiefer bei 22.393 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um einen Prozent und lag bei 1602 Punkten. Die Aktien der größten japanischen Werbeagentur Dentsu rutschen den sechsten Tage in Folge auf ein Sieben-Jahres-Tief ab.
  • Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen trat auf der Stelle.
  • Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,1 Prozent.
Nikkei
Nikkei 18.917,01