Mittwoch, 29. November 2017Der Börsen-Tag

Heute mit Kai Stoppel
17:42 Uhr

140-Punkte-Sturz - Dax im Sog des Tech-Einbruchs

Dax
Dax 13.873,97

In der Spitze klettert der Dax bis an die 13.200-Punkte-Marke heran - doch der Einbruch folgt prompt und unerwartet: An der US-Technologiebörse Nasdaq schmieren am Nachmittag die Kurse ab und reißen den deutschen Leitindex mit nach unten - in etwas mehr als einer Stunde verliert dieser rund 140 Punkte an Wert.

Am Ende des Handelstages schließt der Dax nahezu unverändert auf 13.062 Punkten. Übler erwischt es den TecDax, der schließlich sogar 1,7 Prozent auf 2518 Zähler abrutscht.

"Technologie war überfällig dafür, aber einen konkreten Auslöser außer der Inflation sehen wir nicht", sagt ein Händler. Technologiewerte seien empfindlich vor allem gegenüber einem Anstieg der Realverzinsung. Auch der Bitcoin-Hype könnte hinter der Nervosität bei den Tech-Anlegern stecken.

So stauen sich am Ende des Dax auch die größten deutschen Tech-Werte: Infineon verlieren deutlich mit 4,5 Prozent, SAP geben um 1,8 Prozent nach. Dennoch gibt es auch Gewinner. Ganz oben landen Volkswagen mit einem Aufschlag von 3,4 Prozent, gefolgt von Deutsche Bank mit 2,4 Prozent Zuwachs.

Damit verabschiede ich mich für diesen Handelstag und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend. Klicken Sie doch morgen wieder rein in den "Börsen-Tag", Ihr Kai Stoppel.

17:14 Uhr

Euro notiert wieder deutlich unter 1,19 Dollar

Der Euro findet heute keine klare Richtung. Nach einigem Auf und Ab liegt die Gemeinschaftswährung am späten Nachmittag bei 1,1847 US-Dollar und damit in etwa auf dem Niveau vom Vorabend.

Robuste Konjunkturdaten aus dem Euroraum können der Gemeinschaftswährung keinen Auftrieb geben. Die Wirtschaftsstimmung im Währungsgebiet hat sich im November abermals von einem hohen Niveau aus verbessert und ist auf einen neuen Höchststand seit Oktober 2000 gestiegen. Volkswirte hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet.

16:49 Uhr

Bitcoin-Wahnsinn reißt Nasdaq nach unten

Nasdaq 100
Nasdaq 100 13.366,40

Etwas erschreckt zeigen sich Händler am Nachmittag über das deutliche Minus bei den Nasdaq-Indizes an der Wall Street. Überraschend sei vor allem die Plötzlichkeit der Verkäufe: "Viele Leute macht auch der Bitcoin-Hype nervös, weil er als Zeichen für ein überbordendes spekulatives Sentiment gesehen wird", sagt ein Händler.

Der Sprung des Bitcoin-Kurses von 10.000 auf 11.000 Dollar innerhalb eines Tages habe dies ausgelöst. Der Nasdaq-100-Index fällt um 1,5 Prozent und belastete den Dax genau zu dem Zeitpunkt, an dem er am 13.200er-Widerstand notierte.

16:12 Uhr

Anleger schrecken vor Cineworlds Appetit zurück

Die Aktien der britischen Kinokette Cineworld knicken mit dem 3,1 Milliarden Dollar schweren Gebot für den dreimal größeren US-Konkurrenten Regal Entertainment um über 17 Prozent ein.

Die potenziellen Vorteile aus dem Gebot seien für die Briten zwar groß, sie hingen aber von Einsparungen ab und dem Ausmaß der dafür notwendigen Kapitalerhöhung, betonen die Analysten von Peel Hunt.

Die beiden Unternehmen befinden sich laut Cineworld in weit fortgeschrittenen Verhandlungen. Cineworld will die Übernahme mit der Aufnahme von Krediten und einer Kapitalerhöhung stemmen.

15:53 Uhr

Dow Jones mit drittem Rekordtag in Folge

Dow Jones
Dow Jones 30.996,98

In der Hoffnung auf baldige Steuersenkungen decken sich weitere Anleger mit US-Aktien ein. Der Standardwerte-Index Dow Jones steigt zur Eröffnung um 0,3 Prozent und markiert mit 23.905 Punkten den dritten Tag in Folge ein Rekordhoch.

Genährt wurden die Spekulationen von Versuchen der Republikaner, Abweichler in den eigenen Reihen auf Kurs zu bringen. Am Donnerstag soll der Senat über die Steuerreform, eines der zentralen Wahlkampf-Versprechen des US-Präsidenten Donald Trump, abstimmen.

15:34 Uhr

Wann platzt die Bitcoin-Blase?

Übrigens: Die türkische Religionsbehörde Diyanet hat sich gegen die Verwendung von Digitalwährungen ausgesprochen. Zur Begründung teilte die Behörde mit, Bitcoins seien Gegenstand von Spekulationen, könnten für illegale Transaktionen wie Geldwäsche genutzt werden und seien außerhalb staatlicher Kontrolle.

15:10 Uhr

Flattrige Baumot-Aktie schießt wieder in die Höhe

Die Aktien von Baumot schießen um 14 Prozent nach oben und machen damit einen ähnlich großen Kurseinbruch vom Vortag wieder wett. Das Unternehmen, das sich selbst als einen führenden Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung bezeichnet, macht sich Hoffnungen darauf, von den Beschlüssen des jüngsten Dieselgipfels zu profitieren. Der Dieselgipfel beschloss am Dienstag eine 150 Millionen Euro-Förderung zur Umrüstung von Stadtbussen.

Die Baumot-Aktie ist extrem volatil. Im Jahreshoch lag sie im Sommer schon bei knapp über 3 Euro, im Tief im April bei 50 Cent. Aktuell kostet sie 1,37 Euro.

14:15 Uhr

Nächste Marke fällt - Bitcoin bald 100.000 Dollar wert?

Bitcoin
Bitcoin 33.362,75

Der Bitcoin setzt seinen beispiellosen Höhenflug fort und befeuert damit zugleich Warnungen vor einer Blase bei der Digitalwährung. Nachdem am Vortag die Marke von 10.000 Dollar gefallen ist, steigt der Bitcoin bereits heute laut der viel beachteten Website Coinmarketgap.com bereits auf mehr als 11.000 Dollar.

Manch ein Hedgefondsmanager warnt angesichts des kometenhaften Aufstiegs vor "der größten Blase unseres Lebens" - andere Analysten prognostizierten weitere Gewinne: Analyst Kay Van-Petersen von der Saxo Bank in Singapur etwa rechnet mit einem weiteren Kursanstieg in den kommenden 6 bis 18 Monaten auf 50.000 bis 100.000 Dollar.

13:36 Uhr

Schwedische Krone schlingert nach BIP-Überraschung

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(Foto: REUTERS)

Die schwedische Krone reagiert mit Abschlägen auf die Veröffentlichung überraschend mäßiger BIP-Daten aus Schweden. Zwar stieg das BIP im dritten Quartal um 0,8 Prozent zum Vorquartal, Volkswirte hatten jedoch mit einem Zuwachs um 0,9 Prozent gerechnet.

Vor Veröffentlichung der BIP-Daten sah es noch ganz gut für die Krone aus, der Euro fiel zunächst auf das Tagestief von 9,8688 Kronen und der Dollar auf 8,3131 Kronen. Die Aufwärtsdynamik wurde von der wirtschaftlichen Entwicklung jedoch zunichte gemacht, die Krone fiel in der Folge und der Euro kletterte bis auf 9,9290 Kronen und der Greenback bis 8,3843 Kronen. Aktuell kostet der Euro 9,9270 Kronen und der Dollar 8,3791.

13:05 Uhr

Derzeit gefragt am Markt: Container-Aktien

Kräftig im Plus zeigen sich die Aktien der Container-Schiffer in Europa nach guten Nachrichten zu den Frachtraten. So sind die Preise im Segment Capesize-Schiffe - Frachtschiffe, die wegen ihrer Größe nicht durch den Suezkanal passen - auf ein neues Drei-Jahreshoch gesprungen.

Grund ist die steigende Nachfrage aus China nach Eisenerz, das über die Australien- und Brasilien-Route läuft. Der laufende Anstieg der Capesize-Preise sei auch der Haupttreiber hinter der kräftigen Erholung des Baltic Dry Index. Hapag-Lloyd legen um 2,6 Prozent zu, Moeller-Maersk um 1,5 Prozent.

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(Foto: dpa)

 

12:47 Uhr

Dow bleibt auf Kurs Richtung 24.000 Punkte

An der Wall Street deutet sich nach der Vortagesrally ein verhaltener Handelsbeginn an. Doch bleibt die runde Dow-Marke von 24.000 Punkten in Schlagweite, denn es fehlen nur noch rund 163 Punkte. Am Vortag machte der Dow einen Satz von immerhin 256 Zählern.

Danach sieht es bislang nicht aus, der Aktienterminmarkt deutet auf einen gut behaupteten Handelsbeginn hin. Die Börse bewegt sich aktuell im Spannungsfeld des nordkoreanischen Raketentests einerseits und der Hoffnung auf eine baldige Steuerreform in den USA andererseits.

11:51 Uhr

VW-Aktie steigt auf höchsten Stand seit August 2015

Spitzenreiter im Dax sind gegen Mittag die Aktien von Volkswagen mit einem Plus von 2,7 Prozent auf 175,55 Euro, dem höchsten Stand seit August 2015. "Der Diesel-Skandal ist Geschichte, jetzt holen VW weiter auf", spielt ein Händler auf die Kursverluste der Aktie seinerzeit an. Die Anleger setzten auf gute Geschäfte der Wolfsburger in einer anziehenden Konjunktur.

Auch die Aktien des Autobauers Daimler steigen um ein Prozent. Die Stuttgarter erteilen laut Insidern der chinesischen Volvo-Mutter Geely eine Absage. Geely hatte angeboten, einen Anteil von bis zu fünf Prozent über eine Kapitalerhöhung zu erwerben.

11:07 Uhr

EZB warnt Investoren vor zu viel Risiko

Die Europäische Zentralbank (EZB) warnt Investoren an den Finanzmärkten vor dem Eingehen übermäßiger Risiken. Es gebe Anzeichen dafür, dass nicht genügend beachtet werde, dass sich die aktuell günstige Stimmung am Markt schnell ändern könne, erklärte die Euro-Notenbank in ihrem jüngsten Finanzstabilitätsbericht.

Es bestehe zudem die Gefahr, dass eine plötzlich eintretende Neubewertung an den Anleihemärkten für Investoren mit großen Engagements in solche Schuldentitel zu erheblichen Verlusten führen könnte. Bei Versicherern und Pensionsfonds liege der Anleiheanteil in den Portfolios bei fast 40 Prozent.

10:34 Uhr

Powell befeuert Nachfrage nach Europas Bankentitel

Euro Stoxx Banks
Euro Stoxx Banks 7,17

Für die Bankentitel stehen an der Börse heute die Ampeln auf Grün: Der europäische Branchenindex im Stoxx steigt um 1,3 Prozent und steht damit mit an der Spitze der Sektoren. Deutsche Bank und Commerzbank gewinnen 1,5 und 1,0 Prozent.

Der Markt setzt nach der Senatsanhörung des designierten US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell weiterhin auf eine Normalisierung der US-Geldpolitik. Erwartet werden vier Leitzinsanhebungen bis Ende kommenden Jahres, die nächste bereits im Dezember.

09:48 Uhr

Hoffnung auf Brexit-Deal lässt Pfund steigen

Euro / Britisches Pfund
Euro / Britisches Pfund ,89

Für das britische Pfund geht es nach den kräftigen Gewinnen am Vortag weiter nach oben. Der Euro fällt auf 0,8850 Pfund nach einem Vortageshoch von 0,8980 Pfund und der US-Dollar sinkt auf 0,7459 Pfund nach bis zu 0,7560 Pfund am Dienstag.

Im Handel heißt es, dass am Devisenmarkt auf die Vermeidung eines harten Brexit gesetzt werde. Hintergrund sind Meldungen, wonach sich die EU und Großbritannien über die Höhe der Abschlagszahlungen geeinigt haben sollen. Die Verhandlungen über eine Einigung würden aber noch fortgesetzt, sagten mit den Gesprächen vertraute Personen.

09:19 Uhr

Kims Raketen hindern Dax nicht an Aufstieg

Mit einem kräftigen Aufschlag startet der Dax in den Handelstag und legt zu Beginn 1,0 Prozent zu auf 13.184 Punkte. Vor allem der Rekordkurs an der Wall Street sorgt bei den Anlegern weiter für Kauflaune.

Gleichzeitig zeigt sich der deutsche Aktienmarkt unbeeindruckt vom jüngsten Raketentest Nordkoreas. "Die Börsianer haben sich mittlerweile an das Risiko Nordkorea gewöhnt", sagte Fondsmanager Thomas Altmann vom Frankfurter Vermögensverwalter QC Partners. Dieses Anleger-Verhalten sei aber extrem gefährlich. "Nordkorea ist und bleibt einer der großen Risikofaktoren für die Börsen."

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an kai.stoppel(at)nachrichtenmanufaktur.de.

08:40 Uhr

Volle US-Lager drücken Öl-Preis

Rohöl (WTI)
Rohöl (WTI) 52,44

Öl ist wieder etwas billiger. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 63,17 US-Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 30 Cent auf 57,69 Dollar. Experten verwiesen auf die Entwicklung der US-Ölreserven - diese waren in der vergangenen Woche um 1,8 Millionen Barrel gestiegen.

Außerdem ist das bevorstehende Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) am Donnerstag ein wichtiges Thema. Experten gehen davon aus, dass ein Beschluss zur Verlängerung der aktuell geltenden Kürzung der Fördermenge gefasst werden könnte. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen, alle Opec-Mitglieder seien zu einer Verlängerung bis Ende 2018 bereit.

08:28 Uhr

Philips macht bei Licht-Tochter Kasse

Der niederländische Technologiekonzern Philips hat Anteile an dem Beleuchtungsunternehmen Philips Lighting am Markt platziert. Mit dem Verkauf von zwölf Prozent der Anteile nahm Philips 547 Millionen Euro ein, wie der Konzern mitteilte.

Philips platzierte in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren 17,1 Millionen Aktien zum Preis von 32 Euro das Stück und damit unterhalb des Schlusskurses vom Vortag bei 32,98 Euro. Die Beteiligung sank auf 29 von 41 Prozent. Philips will über mehrere Jahre komplett aus Lighting aussteigen. Philips Lighting teilte separat mit, im Rahmen der Transaktion 2,8 Millionen eigene Aktien für 90 Millionen Euro zurückgekauft zu haben. Die Aktien sollen eingezogen werden.

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Der "New Year's Eve Ball" in New York wird auch dieses Jahr von Philips Lighting zum Leuchten gebracht.

(Foto: picture alliance / Alba Vigaray/)

 

08:17 Uhr

Bitcoin ist 10.000er-Marke nicht genug

Auch nach dem Durchbrechen der 10.000-Dollar-Marke an der führenden Krypto-Börse Bitstamp kennt die 2009 geschaffene Internetwährung kein Limit: In der Spitze steigt der Kurs am frühen Morgen um 8,7 Prozent auf 10.743 Zähler. Seit Jahresbeginn hat er mehr als 900 Prozent gewonnen, weshalb viele Analysten von einer klassischen spekulativen Blase sprechen.

Nach Einschätzung des Vize-Gouverneurs der Bank of England (BoE), Jon Cunliffe, hat das bislang aber nicht das Potenzial, die Weltwirtschaft zu gefährden. "Ich würde nur sagen, die Investoren sollten ihre Hausarbeiten machen", sagte Cunliffe.

An mehreren kleineren Handelsplätzen wie Coingecko und Gatecoin hatte die Digitalwährung schon am Dienstag die Marke von 10.000 Dollar übersprungen. Auf einigen südkoreanischen Plattformen notiert Bitcoin bereits über der 11.000-Dollar-Marke. Hintergrund für den enormen Kursanstieg sind Spekulationen, dass die renommierte US-Börse CME noch dieses Jahr einen Future auf Bitcoin auflegt.

07:46 Uhr

Platziert Siemens seine Tochter in Frankfurt?

Siemens
Siemens 132,80

Siemens will die Medizintechniksparte laut Insidern in Frankfurt an die Börse bringen. "Das wäre ein Stich gegen New York", sagt ein Händler. Für die Deutsche Börse wäre dieser Schritt leicht positiv. Wie es heißt, könnte Siemens die Pläne noch im Tagesverlauf offiziell verkünden.

Analysten schätzen, dass Siemens Healthineers bis zu 40 Milliarden Euro wert ist. Der Technologiekonzern würde demnach bei einer Platzierung von 15 bis 25 Prozent rund fünf bis zehn Milliarden Euro einsammeln. Damit wäre die Aktie zunächst einmal ein Kandidat für den MDax oder den TecDax.

07:22 Uhr

Dax von Suche nach Wachstum getrieben

Dax
Dax 13.873,97

An den europäischen Märkten dürfte sich die Erholung fortsetzen. "Der Dax könnte nun in den oberen Bereich der Handelsspanne zwischen gut 12.800 und gut 13.200 Punkten hineinlaufen", sagt ein Marktteilnehmer. Gestützt werde die Stimmung von den starken Vorlagen aus den USA. Dort hat nach den Anzeichen für eine Einigung auf eine Steuerreform die Rally nochmals beschleunigt.

Gefragt sind dabei nun wieder vermehrt defensive Titel, nachdem etwa Linde oder Beiersdorf die Konsolidierungen mit neuen Allzeithochs beendet haben. "Wachstum ist generell gesucht, wobei die Rotation von den Technologiewerten auf die defensiveren Titel übergreift", sagt ein Händler.

07:12 Uhr

Nordkorea beeindruckt Börsen nicht

Die asiatischen Märkte zeigen sich vom neuerlichen Raketentest Nordkoreas weitgehend unbeeindruckt. Die chinesischen Börsen in Schanghai und Hongkong drehten nach anfänglichen Gewinnen ins Minus. In Japan und Australien haben die Käufer Oberwasser. In Südkorea drückt die Samsung-Aktie den Gesamtmarkt.

Ein positiver Impuls kommt dagegen von der US-Politik, wo der Bankenausschuss des Senats den Steuerreform-Vorschlag genehmigt und an das Plenum weiter verwiesen hat. Damit steigt die Hoffnung, dass das an den Börsen ersehnte Reformprojekt demnächst alle Hürden nehmen könnte.