Mittwoch, 06. März 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Kai Stoppel
17:44 Uhr

Schwache Autowerte verhageln Dax den Tag

Der Dax kommt heute nicht in Fahrt und leidet vor allem unter den schwachen Autowerten. Am Ende steht ein Minus von 0,3 Prozent und der Index sinkt auf 11.588 Punkte. Die Märkte zeigen sich global weiter auf Richtungssuche, denn das Argument einer günstigen Aktienbewertung durch den Ausverkauf im Winter ist mittlerweile entfallen.

Dax
Dax 12.289,40

Die Fülle an Konjunkturdaten des Tages gibt keine Impulse in eine bestimmte Richtung. Der US-Arbeitsmarkt ist wie erwartet stark gewesen, wie der ADP-Arbeitsmarktbericht zeigt. Das US-Handelsbilanzdefizit fiel jedoch deutlich höher als erwartet aus. Die gesenkten Wachstumsperspektiven durch die OECD wurden erwartet, stützen aber die Bankenwerte.

Denn im Blick steht nun bereits die EZB-Sitzung am Donnerstag. "Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Mario Draghi bereits morgen eine TLTRO-Runde, also extrem billige längerfristige Kredite für Banken, verkünden wird", sagt Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Dies sei gut für Banken aus Südeuropa. Am Abend gibt die US-Notenbank das "Beige Book" bekannt. Anleger erhoffen sich hiervon weitere Hinweise über den Zustand der US-Wirtschaft.

Im Dax stehen am Ende Deutsche Bank ganz oben, die um 1,4 Prozent zulegen. Mit größerem Abstand folgen die Titel von Munich Re und Adidas, die je 0,4 Prozent gewinnen. Adidas können zudem ein neues Allzeithoch bei 219,80 Euro verbuchen.

Schwach zeigen sich die Autowerte. Belastend wirkt vor allem ein schwacher Ausblick von Schaeffler, der die Aktien um 6,2 Prozent einbrechen lässt. Daimler und VW verlieren je 1,3 Prozent, Continental 1,1 Prozent und BMW 0,7 Prozent.

17:12 Uhr

Griechische Banken mit massiven Kursgewinnen

Piraeus Bank
Piraeus Bank 2,67

Kurstreiber in Europa sind heute vor allem die starken Bankentitel aus Südeuropa. Vor allem die Aktien griechischer Banken wie Piräus und Alpha Bank kommen mit Kursgewinnen von 11 bis 6 Prozent groß raus.

Treiber sei hier weiter die erfolgreiche Platzierung der ersten Staatsanleihe seit der Finanzkrise durch Griechenland am Vortag, heißt es am Markt. Dies sorge für Entspannung bei Aktien.

Entsprechend legen auch Titel aus Spanien und Italien stark zu, so Santander, BBVA und andere, die bis zu 2 Prozent zulegen. Italiens Ubi Banca steigen sogar 3 Prozent. Die nordeuropäischen Titel wie ING, SEB oder Lloyds notieren hingegen zumeist mit leichtem Minus.

16:23 Uhr

Schaeffler fallen nach MDax-Rauswurf tief

Schaeffler Vz
Schaeffler Vz 6,42

Im MDax steht am Ende einsam und allein die Aktie von Schaeffler. Ein schwacher Ausblick des Autozulieferers lässt die Aktien um bis zu 9 Prozent einbrechen.

Schaeffler leiden zudem unter dem bevorstehenden Abstieg aus dem MDax. Denn an der Börse stehen die zum 15. März wirksam werdenden Index-Veränderungen in der Dax-Familie im Blick.

Knorr-Bremse und Dialog verdrängen Salzgitter und Schaeffler aus dem Nebenwerteindex MDax. Zuletzt war noch unklar, ob neben Salzgitter Schaeffler oder Alstria Office den MDax verlassen müssen.

15:55 Uhr

Wall Street kommt kaum vom Fleck

Dow Jones
Dow Jones 27.228,00

In Erwartung neuer Nachrichten rund um den Handelsstreit mit China halten sich US-Anleger bedeckt. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 notieren zur Eröffnung kaum verändert. Es fehle an Impulsen, um die Kurse in die eine oder andere Richtung zu bewegen, sagt Scott Brown, Chef-Volkswirt des Vermögensberaters Raymond James. "Dieses Hin und Her wird noch eine Weile weitergehen, bis das Bild in Sachen Handelsstreit klarer wird."

Zu den Favoriten am US-Aktienmarkt zählt Abercrombie & Fitch mit einem Kursplus von 14 Prozent. Dank des Erfolgs seiner Marke "Hollister" steigert das Unternehmen den Umsatz im abgelaufenen Quartal auf vergleichbarer Basis doppelt so stark wie erwartet und übertraf auch beim Gewinn Prognosen der Analysten.

15:36 Uhr

Geht Trumps Dollar-Strategie auf?

Noch betrachten Anleger den US-Dollar als sicheren Hafen in unruhigen Zeiten. Sollten sich die USA mit China im Handelsstreit einigen, könnte der Greenback an Wert verlieren. Ob sich Investoren dann wieder dem Euro zuwenden und welches Potenzial beide Währungen haben, darüber spricht Bianca Thomas mit Kemal Bagci von der BNP Paribas.

14:47 Uhr

Ryanair-Chef: Diese fünf Airlines werden überleben

Das Verschwinden der insolventen deutschen Fluglinien Air Berlin und Germania dürften nicht das Ende der Marktbereinigung in Europas Luftfahrtbranche gewesen sein - wenn man den Chefs von Ryanair und Lufthansa glauben will.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr sagte auf einer Konferenz in Brüssel, es gebe zu viele Fluglinien, weshalb es weitere Pleiten geben werde. Ryanair-Chef Michael O'Leary glaubt, dass am Ende nur fünf Airline-Gruppen überleben werden: die Lufthansa, Air France/KLM, IAG (Mutter von British Airwyas und Iberia), Easyjet und Ryanair selbst. Als Grund nannte er den anhaltenden Trend zu Zusammenschlüssen.

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Die Vielfalt der Leitwerk-Bemalung an europäischen Flugzeugen dürfte künftig abnehmen.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

14:27 Uhr

Spur dubioser Gelder setzt Bankaktien zu

Credit Agricole
Credit Agricole 10,80

Ein Zeitungsbericht über angebliche Geldwäsche bei der Tochter Indosuez setzt Börsianern zufolge Credit Agricole zu. Die Aktien der französischen Bank verlieren bis zu 2,7 Prozent und gehörten zu den größten Verlierern im Pariser Auswahlindex Cac40.

Dem Blatt "Les Echos" zufolge wird Indosuez in einem Bericht des internationalen Rechercheverbunds OCCRP erwähnt, der die Spur dubioser Gelder aus Russland und ehemaligen Sowjetrepubliken im Volumen von 470 Milliarden Dollar verfolgt. Credit Agricole betonte, Indosuez habe alle gesetzlichen Anforderungen zur Verhinderung von Geldwäsche erfüllt.

In den vergangenen Tagen waren weitere europäische Banken unter Geldwäsche-Verdacht geraten, darunter die niederländische ING und die österreichische Raiffeisen Bank. Die Aktien der beiden Institute bauten ihre jüngsten Verluste aus und verloren bis zu 4,1 Prozent.

13:48 Uhr

Adidas-Aktie springt auf höchsten Stand aller Zeiten

Die Aktien des Sportartikelherstellers Adidas brechen aus und markieren ein neues Allzeithoch. Mit 219,70 Euro hat der Kurs einen neuen Rekord markiert.

"Die seit vergangenem August laufende Konsolidierung könnte zu Ende gehen", sagt ein Marktteilnehmer. Nun kehrt die Aktie in den Gewinnmodus zurück: Kurs plus 1,3 Prozent auf 219,60 Euro.

Adidas
Adidas 283,40

 

13:03 Uhr

Drohender Abschwung - Türkei hält Leitzins stabil

Die türkische Zentralbank hat ihren Leitzins angesichts einer zweistelligen Inflation und trotz zunehmender Anzeichen eines Konjunkturabschwungs konstant gehalten. Der Rat beschloss, den Schlüsselzins für einwöchige Ausleihungen bei 24,00 Prozent zu belassen. Eine Entscheidung, mit der Ökonomen und Börsianer gerechnet hatten.

Der starke Rückgang der Industrieproduktion in den vergangenen Monaten und die bevorstehenden Kommunalwahlen hatten einige Analysten veranlasst sich zu fragen, ob es an der Zeit sei, die Geldpolitik zu lockern. Aber mit einer Inflation von über 20 Prozent birgt jedes frühe Signal einer monetären Lockerung die Gefahr, dass die türkische Lira wieder abstürzt.

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Die Zentralbank hat ihren Hauptzinssatz seit ihrer Sitzung im September bei 24,00 Prozent gehalten.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

12:25 Uhr

Schieferölflut aus USA verdirbt Ölpreise

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 63,40

Volle Rohöl-Lager und eine anziehende Produktion in den USA setzen die Ölpreise unter Druck. Die führende Nordseesorte Brent verbilligt sich um ein Prozent auf 65,22 Dollar je Barrel. Der Preis für US-Leichtöl der Sorte WTI fällt um 1,3 Prozent auf 55,80 Dollar.

Die vom privaten Anbieter American Petroleum Institute (API) ermittelten US-Öllagerbestände waren am Dienstag höher ausgefallen als erwartet. Demnach zogen die wöchentlichen Bestände um 7,3 Millionen Barrel an. Analysten hatten lediglich mit 1,2 Millionen gerechnet. Im Laufe des Tages werden die offiziellen Daten der US-Energiebehörde EIA erwartet. Zudem deutete ein Ausblick von Chevron und Exxon auf eine anziehende Produktion von Schieferöl hin.

11:49 Uhr

Aktien werden in Deutschland immer beliebter

Der Trend zu Aktien hält in Deutschland zuletzt weiter an. Die Zahl der Aktionäre ist in Deutschland das vierte Jahr in Folge gestiegen. Wie das Deutsche Aktieninstitut mitteilte, besaßen im vergangenen Jahr rund 10,3 Millionen Bürger über 14 Jahre Aktien oder Aktienfonds. 2017 lag die Zahl der Aktienbesitzer noch bei knapp 10,1 Millionen.

Vor allem Aktienfonds werden immer beliebter. Die Zahl der Fondsbesitzer stieg im vergangenen Jahr um 617.000 auf 7,8 Millionen. Bei der Direktanlage in Einzelaktien ist dagegen ein Minus von 373.000 auf 4,5 Millionen Aktionären zu verzeichnen.

Die größte Affinität zu Aktien besitzt die Altersgruppe der 40 bis 49-Jährigen, von denen 20,5 Prozent Aktien besitzen, dahinter folgen die 50 bis 59-Jährigen mit 18,8 Prozent. 14 bis 39-Jährige kommen hingegen nur auf 11,1 Prozent.

11:06 Uhr

Computer-Uhren - Apple tickt in anderer Liga

Apple hat im vergangenen Weihnachtsgeschäft nach Berechnungen von Marktforschern gut zehn Millionen Computer-Uhren verkauft. Damit hielt die 2015 eingeführte Apple Watch einen Anteil von knapp 60 Prozent am Smartwatch-Markt, wie aus Zahlen der Analysefirma IDC hervorgeht. Damit ticken die Apple-Uhren weiter in einer anderen Liga als die Konkurrenz.

In den vergangenen Jahren brachten viele Uhren-Marken konkurrierende Geräte mit einer Version des Google-Betriebssystems Android auf den Markt. Anders als bei Smartphones eroberte Android Wear aber nicht den Großteil des Marktes.

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Apple Watch hält seine Marktposition.

 

10:42 Uhr

Dialog-Aktie reagiert ungewöhnlich auf schlechte Nachricht

Dialog Semiconductor
Dialog Semiconductor 38,88

Trotz negativer Zahlen gehört Chip-Designer Dialog Semiconductor zu den Spitzenreitern am deutschen Aktienmarkt. Die Aktien gewinnen bis zu neun Prozent auf 28,68 Euro und notieren damit so hoch wie seit Anfang Dezember 2017 nicht mehr.

Ein rückläufiges Schlussquartal und ein vorsichtiger Ausblick des Apple-Zulieferers schrecken die Anleger offensichtlich nicht ab. Die erwarteten sinkenden Erlöse hingen mit dem Teilverkauf an Apple zusammen, so das Unternehmen. Mitte Oktober hatte Dialog bekanntgegeben, dass Apple für 600 Millionen Dollar Teile des Konzerns erwerben werde.

Für gute Stimmung bei den Anlegern sorgt hingegen die Nachricht, dass Dialog Mitte März aus dem SDax in den MDax aufsteigt. Die Änderung wird zum 18. März wirksam.

09:56 Uhr

Neues Diesel-Gespenst jagt Anlegern Schrecken ein

Autowerte sind am deutschen Markt heute nicht gefragt – im Gegenteil: Anleger lassen lieber die Finger davon, weil die europäische Wettbewerbsbehörde nach "Handelsblatt"-Informationen noch in diesem Frühjahr formelle Beschwerdemitteilungen wegen illegaler Absprachen bei Dieselmotoren an Audi, BMW, Daimler und VW verschicken will.

So tummeln sich die Aktien der Autobauer und Zulieferer ganz unten im Dax: Größter Verlierer sind Daimler mit einem Minus von 1,6 Prozent. BMW verlieren 1,3 Prozent, Continental 1,2 Prozent und Volkswagen 1,1 Prozent.

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Die großen Verlierer des frühen Handelstages: VW, BMW und Daimler.

(Foto: picture alliance/dpa)

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09:30 Uhr

Dax macht Anlegern bisher wenig Freude

Dax
Dax 12.289,40

Vor und zurück: Seit ein paar Tagen bereits pendelt der Dax um die Marke von 11.600 Punkten. Zum Handelsauftakt am Mittwoch geht es ein Stück zurück. Der Dax startet mit minus 0,3 Prozent auf 11.587 Punkten. "Es gibt keine erkennbaren Fortschritte im Handelskonflikt und vor der EZB-Sitzung wagt sich erst recht keiner aus der Deckung", begründet ein Börsianer die Zurückhaltung der Anleger.

Etwas Abwechslung vom Dauerbrenner-Thema Handelskonflikt versprechen die Arbeitsmarktdaten der privaten US-Arbeitsagentur ADP. Sie liefern einen Vorgeschmack auf die offiziellen Zahlen am Freitag. Außerdem veröffentlicht die US-Notenbank am Abend ihren Konjunkturausblick, das sogenannte Beige Book.

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an kai.stoppel(at)nachrichtenmanufaktur.de.

08:55 Uhr

Euro schwächelt weiter

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,12

Der Euro knüpft an die Kursverluste vom Vortag an. Am Morgen ging es zunächst aber nur noch leicht nach unten. Die Gemeinschaftswährung wurde bei 1,1295 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend.

  • Am Vortag hatten besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten dem Dollar Auftrieb verliehen.
  • Im Gegenzug war der Euro erstmals seit zwei Wochen wieder unter 1,13 Dollar gefallen.

Im weiteren Tagesverlauf erwarten Marktbeobachter zunächst einen impulsarmen Handel am Devisenmarkt. Erst am Nachmittag könnten Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt dem Handel eine neue Richtung geben. Am Abend steht außerdem der Konjunkturbericht der US-Notenbank auf dem Programm.

08:46 Uhr

Automanager Ghosn hat Gefängnis verlassen

Der ehemalige Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn kommt nach mehr als drei Monaten aus der Untersuchungshaft frei. Nach Angaben japanischer Medien hat der 64-Jährige das Gefängnis verlassen.

Ghosn saß seit November in Tokio in Haft. Ihm wird finanzielles Fehlverhalten beim Renault-Partner Nissan vorgeworfen. Auch soll er sein Einkommen nicht vorschriftsgemäß und vollständig angegeben haben. Dem einst hoch angesehenen Top-Manager droht in Japan eine mehrjährige Gefängnisstrafe.

08:40 Uhr

Händler prognostizieren fallenden Dax

Dax
Dax 12.289,40

Nach schwächeren Vorgaben der Wall Street dürften sich Anleger am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch mit Engagements zunächst zurückhalten.

  • Marktteilnehmer erwarten einen DAX-Stand von 11.568 Punkten zum XETRA-Schluss. Das entspricht einem Rückgang zum vorherigen Handelstag von 0,5 Prozent.

"Der DAX ist auf Richtungssuche", heißt es bei der Helaba.

08:02 Uhr

Meldungen über US-Reserven belasten Ölpreis

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 63,40

Die Ölpreise sind am Mittwoch gesunken. Grund seien Meldungen über einen starken Ansteig der US-Ölreserven, berichten Marktbeobachter.

  • Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 65,30 US-Dollar. Das waren 56 Cent weniger als am Vortag.
  • Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 53 Cent auf 56,03 Dollar.

Gestern war gemeldet worden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Anstieg der amerikanischen Ölreserven um 7,29 Millionen Barrel registriert hat.

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07:16 Uhr

Automobilwerte belasten Tokioter Börse

Nikkei
Nikkei 21.669,06

Den Aktienmärkten in Ostasien und im Pazifikraum fehlt es an frischen Impulsen für eine klare Richtung. Weil auch die Vorgaben der Wall Street wenig hergeben, ist die Tendenz zur Wochenmitte uneinheitlich.

  • Der Schanghai-Composite zieht nach der Schlussrally am Vortag im Handelsverlauf an und liegt ein Prozent höher.
  • In Tokio verliert der Nikkei-Index 0,6 Prozent auf 21.593 Punkte. Hier berichten Händler von weiter fallenden Kurse der Automobilwerte, was die Stimmung belaste.
  • Der Hang-Senk-Index in Hongkong legt um 0,4 Prozent zu auf 29.069 Punkte.
06:48 Uhr

Chinesischer Zoll hält hunderte Tesla-Autos fest

Tesla
Tesla 227,90

Der chinesische Zoll hält rund 1600 Tesla-Autos vom Typ Model 3 wegen falscher Kennzeichnungen in Shanghai fest. Der amerikanische Elektroautohersteller bestätigte, es habe "Fehler beim Drucken" gegeben.

  • Tesla arbeite mit dem Zoll daran, das Problem zu lösen, und hoffe, dass die Autos bald freigegeben werden.
  • Es beeinträchtige gegenwärtig nicht den Verkauf und die Reservierungen in China, sagte eine Firmensprecherin der dpa. Doch sei nicht klar, wie lange es dauern werde.

Entgegen den Angaben von Tesla berichtete das chinesische Wirtschaftsmagazin "Caixin", dass die Zollverwaltung ein sofortiges Verkaufsverbot für das Model 3 verfügt habe.

China ist entscheidend für Tesla, weil es den größten Automarkt der Welt hat und Elektromobilität massiv vorantreibt.

06:20 Uhr

Chinesische Investitionen in Europa gehen zurück

Chinesische Firmen haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Geld für Übernahmen in Europa in die Hand genommen. Chinas Direktinvestitionen in den 28 Ländern der EU gingen 2018 um 40 Prozent auf 17,3 Milliarden Euro zurück, wie aus einer veröffentlichten Analyse des Berliner Merics-Instituts und der US-Beratungsfirma Rhodium Group hervorgeht. Demnach handelt es sich um den geringsten Wert seit 2014.

Trotz des rückläufigen Trends in Europa verzeichnete Deutschland ein  deutliches Plus. Die chinesischen Investitionen legten hier gegenüber dem Vorjahr um rund 400 Millionen Euro auf 2,1 Milliarden Euro zu.