Mittwoch, 10. März 2021Der Börsen-Tag

Heute mit Diana Dittmer und Jan Gänger
17:48 Uhr

Dax mit höchstem Schlusskurs seiner Geschichte

Der deutsche Aktienmarkt hat seine Gewinne am Nachmittag halten können. Der Dax schloss 0,7 Prozent höher auf 14.540 Punkten.

Dax
Dax 15.320,52

Für Erleichterung sorgte die Bekanntgabe der jüngsten US-Verbraucherpreise. Diese sind zwar wie erwartet ausgefallen, allerdings hatten einige Beobachter befürchtet, dass die Preise überschießen könnten, was wiederum zur Belastung für die Anleihemärkte und Aktienmärkte hätte werden können. Mit 1,54 Prozent zeigt sich die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries stabil und liegt klar unter den Jahreshochständen.

Die Anleger gehen fest davon aus, dass das US-Konjunkturprogramm durchgewunken wird. Den nächsten größeren Impuls könnte nun die geldpolitische Sitzung der EZB am Donnerstag setzen. Die Frage wird sein, ob die EZB den jüngeren Renditeanstieg an den Anleihemärkten als Ausdruck der verbesserten wirtschaftlichen Aussichten oder als unerwünschte Verschärfung der Finanzierungsbedingungen an den Märkten interpretiert.

17:03 Uhr

Minus 28 Prozent: Tupperware im Tiefenrausch

Ein Quartalsgewinn unter Markterwartungen brockt Tupperware einen der größten Kurseinbrüche der Firmengeschichte ein. Die Aktien des Anbieters von Frischhalte-Boxen fallen um gut 28 Prozent auf ein Viereinhalb-Monats-Tief von 23,26 Dollar. Damit notierten sie aber immer noch rund zehn Mal so hoch wie vor Jahresfrist. Im abgelaufenen Quartal lag der Überschuss bei 0,14 Dollar je Aktie. Analysten hatten 0,77 Dollar vorhergesagt.

Tupperware
Tupperware 23,08

16:17 Uhr

Neues Rekordhoch: Wall Street startet wieder durch

Nach der kräftigen Erholungsrally der Technologiewerte am Vortag zeigen sich die US-Börsen erneut in Gewinnerlaune. Hintergrund sind die mit Erleichterung aufgenommenen US-Inflationsdaten. Der verhaltene Anstieg im Februar dämpfte die Furcht vor einer galoppierenden Inflation. Die Teuerung blieb den Angaben zufolge mit 0,4 Prozent im Rahmen der Erwartungen.

S&P 500
S&P 500 4.136,00

Der Dow-Jones-Index legt um 1,0 Prozent zu auf 32.163 Punkte und markiert damit kurz nach der Eröffnung ein neues Rekordhoch. Der S&P-500 gewinnt 0,8 Prozent. Für den technologielastigen Nasdaq-Composite geht es um rund 1,0 Prozent nach oben.

Technologiewerte, die am Montag noch abverkauft wurden, hatten am Dienstag ein fulminantes Comeback hingelegt. Grund hierfür waren wieder sinkende Marktzinsen. Zuvor hatten gestiegene Inflationserwartungen für einen deutlichen Anstieg bei den US-Anleiherenditen gesorgt, was den Technologiesektor, aus Sorge vor steigenden Kapitalkosten, erheblich unter Druck gesetzt hatte. Aktuell zeigen sich die Renditen stabilisiert. Die Zehnjahresrendite steht bei 1,54 Prozent - ein Anstieg um 1,1 Basispunkte.

Auch die Investoren in Europa bleiben anlagehungrig. In Erwartung einer kraftvollen Erholung der Wirtschaft von den Coronavirus-Folgen steigt der Dax bis zu 0,7 Prozent auf ein Rekordhoch von 14.540 Punkte.

15:10 Uhr

Preisauftrieb in USA nimmt zu

Die Verbraucherpreise in den USA ziehen wie erwartet an. Sie stiegen im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilt. Experten hatten damit gerechnet, nach einer Teuerungsrate von 1,4 Prozent im Januar. "Der Preisdruck in den USA scheint etwas zuzunehmen. So liegt die Gesamtteuerungsrate auf dem höchsten Stand seit einem Jahr", sagte Ökonom Ulrich Wortberg von der Helaba.

Der Anstieg sei mit erhöhten Energiekosten zu erklären: "Vor diesem Hintergrund sollten die Inflationssorgen zunächst nicht größer werden, und die Währungshüter werden sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, vom geldpolitisch expansiven Kurs abzurücken." Die US-Notenbank achtet besonders auf Preisveränderungen bei privaten Verbraucherausgaben, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten herausgerechnet werden. Diese Rate stieg zuletzt auf 1,5 Prozent.

14:35 Uhr

Geht der Wall-Street-Krimi weiter?

Nach der kräftigen Erholungsrally der Technologiewerte am Vortag, werden die US-Börsen zurückhaltend erwartet. Der Termin-Kontrakt auf den S&P-500-Index notiert vorbörslich kaum verändert, der auf den technologielastigen Nasdaq gibt um 0,3 Prozent nach.

S&P 500
S&P 500 4.136,00

Technologiewerte, die am Montag noch abverkauft wurden, hatten am Dienstag ein fulminantes Comeback hingelegt. Grund hierfür waren wieder sinkende Marktzinsen. Zuvor hatten gestiegene Inflationserwartungen für einen deutlichen Anstieg bei den US-Anleiherenditen gesorgt, was den Technologiesektor, aus Sorge vor steigenden Kapitalkosten, erheblich unter Druck gesetzt hatte.

Aktuell ziehen die Renditen wieder etwas an. Die Zehnjahresrendite notiert bei 1,56 Prozent - ein Anstieg um 3,4 Basispunkte. Das von US-Präsident Joe Biden auf den Weg gebrachte 1,9 Billionen Dollar schwere Konjunkturpaket befindet sich derweil auf der Zielgeraden.

14:19 Uhr

Eurowings verdoppelt Flugangebot an Ostern

Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings will an Ostern 45 Flugzeuge und damit mehr als doppelt so viele wie derzeit in Europa abheben lassen. "Das Sitzplatzangebot wird sich deutlich mehr als verdoppeln", sagte Eurowings-Chef Jens Bischof. Womöglich werde Osterurlaub auf Mallorca möglich, wenn wie weithin erwartet, die Baleareninseln wegen der gesunkenen Covid-Fallzahlen nicht länger als Risikogebiet vom Robert-Koch-Institut (RKI) eingestuft werden.

Lufthansa
Lufthansa 10,59

Ähnlich günstig sieht es auch für die Kanarischen Inseln La Palma und Lanzarote aus. Eurowings fliegt zudem von zwei britischen Flughäfen Urlauber nach Mallorca. Auch Griechenland ist im Programm, obwohl das Land zuletzt vom RKI wieder in die Risikokategorie hochgesetzt wurde. Die Buchungszahlen seien zuletzt schon kräftig gestiegen, hieß es. Airlines und Reiseunternehmen drängen die Bundesregierung und die Bundesländer dazu, beim nächsten Corona-Gipfel am 22. März einen Öffnungsplan für Reisen auf den Weg zu bringen. Sie fordern, die Quarantänepflicht bei Urlaub in Risikoländern mit einer Inzidenz über 50 durch eine Testpflicht zu ersetzen. Denn die Aussicht auf bis zu zehn Tage Quarantäne schreckt neben der Sorge über die Ansteckungsgefahr im Ausland die Verbraucher vom Reisen ab.

13:54 Uhr

Thyssenkrupp baut weitere Stellen ab

Der Industriekonzern Thyssenkrupp will in seiner Stahlsparte weitere 750 Stellen abbauen. Auf eine entsprechende Vereinbarung habe man sich mit der IG Metall verständigt, teilten der Konzern und die IG Metall mit. Das Vorhaben soll bis Herbst 2023 umgesetzt werden.

Thyssenkrupp
Thyssenkrupp 10,54

Nach Firmenangaben ist dieser Schritt nötig, um den wirtschaftlichen Schaden durch die Corona-Folgen zu begrenzen. Bereits seit einem Jahr läuft der Abbau von 3000 Stellen. Ende 2020 hatte der Bereich 26.336 Mitarbeiter, die allermeisten davon in NRW. Der Traditionskonzern will seine Stahlsparte "verselbstständigen", was ein erster Schritt zu einer späteren Abspaltung sein dürfte. Verkaufspläne hatten sich unlängst zerschlagen.

13:12 Uhr

Wie begründet sind Inflationsängste? Wie reagiert die EZB?

Die Angst vor einem starken Inflationsanstieg im Euroraum ist aus Sicht von Dekabank-Chefvolkswirt Ulrich Kater "wahrscheinlich übertrieben". "Die Betonung liegt auf 'wahrscheinlich', was gestiegen ist, ist vor allem die Inflationsunsicherheit", sagte Kater bei der Vorstellung der Kapitalmarktprognose der Mitgliedsinstitute des Verbands öffentlicher Banken (VÖB).

Die Zutaten für eine höhere Inflation seien alle im Topf, und der Markt warte nun, dass jemand den Herd anmache, fügte Kater hinzu.

Kater zufolge sitzt die Europäischen Zentralbank (EZB) mit den Märkten in einem Boot - "sie weiß auch nicht, was kommt". Ihre Aufgabe sei es jetzt, die Unsicherheit über das eigene Verhalten zu vermindern. "Sie muss Leitplanken dafür setzen, wie es nach Corona weitergeht", sagte Kater. Die Marktzinsen würden vermutlich weiter steigen.

Mit Spannung wird die geldpolitische Entscheidung der EZB am morgigen Donnerstag erwartet. Auf der monatlichen Zinssitzung werden sich die Währungshüter mit den gestiegenen Anleiherenditen und der höheren Inflation in der Eurozone befassen. Weitreichenden geldpolitische Schritte werden aber nicht erwartet. Es wird immerhin aber damit gerechnet, dass EZB-Präsidentin Christine Lagarde die offizielle Inflationsprognose der Notenbank nach oben setzt: Bislang hatte die EZB mit lediglich 1 Prozent Inflation für dieses Jahr gerechnet. Im Januar und Februar aber hatte die Inflationsrate mit 0,9 Prozent schon höher gelegen als erwartet, im weiteren Jahresverlauf wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet.

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12:20 Uhr

Russland drosselt Twitter-Zugang

Die russischen Behörden haben den Zugang zu Twitter begrenzt. Die staatliche Medienaufsicht Roskomnadzor gab heute bekannt, dass die Nutzung des Kurznachrichtendienstes verlangsamt werde.

Twitter
Twitter 53,56

Zugleich drohte sie mit einer kompletten Sperre. Zur Begründung hieß es, das US-Unternehmen habe zum wiederholten Male verbotene Mitteilungen nicht von seiner Plattform beseitigt. Aktuell enthielten mehr als 3000 Beiträge Inhalte, die gegen russische Gesetze verstießen. Von Twitter war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

12:12 Uhr

Volkswagen-Chefstratege verlässt den Konzern

Volkswagens-Chef Herbert Diess verliert Unternehmenskreisen zufolge seinen Chefstrategen. Michael Jost, der zuletzt für die Produktstrategie des Konzerns verantwortlich war und als einer der Antreiber für den Wechsel des Wolfsburger Autobauers in die Elektromobilität galt, habe seinen Abgang angekündigt, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person am Mittwoch.

Jost habe den Schritt am Dienstag dem Vorstand mitgeteilt und am Abend sein Team darüber informiert. Als sein Nachfolger sei Gernot Döllner im Gespräch, der bislang bei Porsche die Baureihe Panamera leitet.

VW Vorzüge
VW Vorzüge 231,05

11:49 Uhr

Neue Adidas-Strategie: "Wir werden ein sehr starkes 2021 sehen"

Adidas-Chef Kasper Rorsted präsentiert seinen neuen Fünf-Jahres-Plan. Nach einem Höhenflug in seinen ersten Jahren muss der Däne beweisen, dass er den Sportartikelhersteller auch erfolgreich aus der Corona-Krise führen kann. Im ntv-Interview gibt sich der Manager selbstbewusst:

11:38 Uhr

Benzinpreis steigt - Rohöl vier Dollar je Barrel teurer

Der Benzinpreis kennt seit Wochen nur eine Richtung - nach oben. Wie die wöchentliche ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, hat sich der Ottokraftstoff zum 13. Mal in Folge gegenüber der Vorwoche verteuert. Ein Liter Super E10 kostet demnach 1,457 Euro im bundesweiten Mittel und ist damit um zwei Cent als teurer vor Wochenfrist.

Dieselfahrer müssen im Vergleich zur Vorwoche 1,9 Cent je Liter mehr bezahlen. Der Preis für einen Liter Diesel-Kraftstoff liegt aktuell bei 1,327 Euro und ist in der wöchentlichen Betrachtung zum sechsten Mal in Folge gestiegen.

Der erneute Anstieg ist auf die deutlich gestiegenen Rohölpreise zurückzuführen. Nach dem zwischenzeitlichen Preisrückgang am Rohölmarkt ist der Preis für ein Barrel Brent-Öl zuletzt wieder um vier Dollar auf etwa 67 Dollar gestiegen. Die Entwicklung der Kraftstoffpreise wird weiter von der Situation am Rohölmarkt bestimmt. Die zurückhaltende Ölförderpolitik der Opec plus sorgt für eine Begrenzung der Angebotsmenge. Allerdings kann eine - angesichts des aktuell hohen Preisniveaus - wachsende US-amerikanische Ölproduktion beruhigend auf die Rohölnotierungen wirken.

11:15 Uhr

Überraschung! 30-Milliarden-Dollar-Firma geht heute an die Börse

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REUTERS

Nun also doch: Der Spiele-Plattform Roblox wagt heute in den USA den Sprung an die Börse. Das Unternehmen aus Kalifornien hat dafür eine direkte Notierung an der Börse gewählt.

Die Plattform wird von Investoren mit knapp 30 Milliarden Dollar bewertet. Während der Corona-Pandemie entwickelte sie sich zu einem der populärsten Treffpunkte für Kinder und Jugendliche.

Roblox bietet Spiele für mobile Geräte und Spielkonsolen an. Das Wachstum ist enorm: Roblox erwartet, dass sich der Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt und zwischen 320 Millionen und 335 Millionen Dollar liegt.

Ursprünglich die Plattform im vergangenen Jahr an die Börse gehen. Doch der Schritt wurde verschoben.

11:00 Uhr

Insider: Gespräche zwischen Apollo und Greensill liegen auf Eis

Die Verhandlungen über einen möglichen Teilverkauf von Greensill Capital an den zu Apollo gehörenden Lebensversicherungs-Abwickler Athene sind laut Medien ins Stocken geraten wegen des US-Fintechs Taulia. Das schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Laut einem Bericht der Zeitung "Wall Street Journal" will die US-Bank JPMorgan einspringen und ein Deal mit Apollo sei daher unwahrscheinlicher geworden.

JPMorgan wolle 3,8 Milliarden Dollar zur Verfügung stellen und die Finanzierung für die Kunden auf der Taulia-Plattform übernehmen, die bislang von Greensill gestellt wurde, schreibt die Zeitung. Vergangene Woche hatte das Blatt als erste berichtet, dass Apollo in Verhandlungen mit Greensill über eine Übernahme des Kerngeschäfts steht.

10:46 Uhr

Frankreichs Wirtschaft wächst überraschend stark

Die französische Wirtschaft hat ihre Produktion im Januar überraschend stark hochgefahren. Sie wuchs um 3,3 Prozent zum Vormonat, wie das Statistikamt Insee in Paris mitteilt. Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet, nachdem es im Dezember im Zuge der Corona-Krise noch einen Rückgang von 1,4 Prozent gegeben hatte. Fast alle Branchen trugen zu dem Wachstum bei, darunter die Auto- und Flugzeugbauer.

10:33 Uhr

Dax steigt auf neues Rekordhoch bei 14.486 Punkten

Der Dax hat auch am Mittwoch die Rekordjagd fortgesetzt. Rund eine Stunde nach dem Börsenstart notierte der deutsche Leitindex 0,34 Prozent höher bei 14.486,68 Punkten.

Anleger wetten auf eine rasche Konjunkturerholung. "Sicherlich geht ein großer Teil des Anstiegs auf das Konto der Privatanleger, die so zahlreich wie lange nicht am Aktienmarkt vertreten sind", kommentiert Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners.

An den beiden ersten Handelstagen der Woche hatte der Dax bereits historische Bestmarken aufgestellt. Allerdings habe die Dynamik schon am Dienstag etwas nachgelassen, schreiben die Experten der Helaba. Die positiven Effekte des billionenschweren neuen US-Hilfspakets für die weltgrößte Volkswirtschaft erschienen schon eingepreist, während der Trend steigender Anleiherenditen und die Inflationstendenzen die Stimmung belasteten. Es seien auch mit Blick auf die Konjunkturerwartungen bereits viele Vorschusslorbeeren verteilt und die Bewertungen nicht mehr günstig.

Dax
Dax 15.320,52

10:20 Uhr

Hacker knacken Überwachungskameras - Auch Tesla betroffen

Und es gibt heute noch mehr Nachrichten, die Tesla betreffen:

Eine kleine Gruppe von Hackern hat offenbar in den vergangenen zwei Tagen Live- und archiviertes Überwachungsmaterial von Hunderten von Unternehmen einsehen können. Sie hätten sich einen administrativen Zugang zum Kamerahersteller Verkada verschafft, sagte einer der an dem Hackangriff beteiligten Personen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Verkada bestätigte den Vorfall: "Unser internes Sicherheitsteam und eine externe Sicherheitsfirma untersuchen das Ausmaß und den Umfang dieses Problems, und wir haben die Strafverfolgungsbehörden und Kunden benachrichtigt." Von dem Hacker-Angriff sind auch der Elektroautohersteller Tesla, sowie die Softwarehersteller Cloudflare und Okta betroffen. Die Unternehmen reagierten bisher nicht auf Anfragen für eine Stellungnahme.

10:00 Uhr

Tesla will wohl am Zeitplan für Grünheide festhalten

Tesla bleibt auch nach Verzögerungen bei dem ehrgeizigen Zeitplan für seine Autofabrik in Grünheide bei Berlin. Der Produktionsstart sei weiter für diesen Juli avisiert, hieß es aus Branchenkreisen. Eine öffentliche Anhörung von Kritikern im vergangenen Herbst und die Bearbeitung der Einwände hatten für einen zeitlichen Verzug beim Weiterbau gesorgt. Deshalb war unklar, ob das Unternehmen an dem Zeitplan festhalten kann. Tesla selbst hat bisher dazu nicht öffentlich Stellung genommen.

Tesla
Tesla 598,20

Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung für die Fabrik durch das Land Brandenburg steht bisher noch aus. Eine Entscheidung darüber gilt bis Ende März oder Anfang April als möglich. Der Bau der Fabrik ist dennoch schon fortgeschritten, denn Tesla baut in einzelnen Schritten über vorzeitige Zulassungen. Zuletzt erhielt das Unternehmen eine solche Genehmigung vom Brandenburger Landesamt für Umwelt für den Einbau von Maschinen.

Die Kursturbulenzen haben bei Tesla zuletzt wieder zugenommen. Hier erfahren Sie noch mehr über die Schwierigkeiten, mit denen Elon Musk auf den letzten Metern in Grünheide kämpft:

09:49 Uhr

3 Prozent im Plus: Deutsche Telekom macht den Überflieger

Aktien der Deutschen Telekom setzen sich mit einem Kursplus von mehr als drei Prozent zwischenzeitlich an die Spitze des Dax. Das Unternehmen profitiert von der Hochstufung durch die Citi Bank auf "Buy" von zuvor "Hold". Die Telekom sei zwar in keinem Segment Marktführer, habe aber in allen Segmenten eine solide Position, urteilten die Citi-Experten. Zuletzt notieren die Papiere noch 2,7 Prozent im Plus und Spitzenreiter sind wieder Adidas!

Deutsche Telekom
Deutsche Telekom 16,10

09:43 Uhr

Zara-Mutter bricht stationär schlimmer ein als erwartet

Die Zara-Mutter Inditex hat in der Corona-Pandemie einen Gewinneinbruch verbucht, der höher ausfiel als erwartet. Das Nettoergebnis sank um 70 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem Plus von 1,3 Milliarden gerechnet.

Inditex
Inditex 29,32

Der Umsatz des spanischen Modekonzerns ging um 28 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro zurück. Der um 77 Prozent gestiegene Online-Handel dämmte die Einbußen im stationären Handel, der in der Corona-Krise durch Ladenschließungen und Kontaktbeschränkungen geprägt war.

"Die Zahlen sind schwach, das war aber auch so erwartet worden", so ein Händler. Zwar boome das Online-Geschäft, dies mache aber nur ein Drittel des gesamten Geschäfts aus. Damit hänge der Kurs nun an der Wiedereröffnung der Läden. Solange der Markt daran glaube, werde es nach oben gehen mit dem Kurs.

09:34 Uhr

Gleitschirm-Protestflug an der EZB

Auch das soll heute Morgen im Börsen-Tag nicht unerwähnt bleiben - auch wenn es keine Kurse bewegen wird:

Mit Gleitschirmen haben Greenpeace-Aktivisten in Frankfurt gegen die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank protestiert. Zwei Gleitschirmflieger landeten am Morgen auf dem Dach des Eingangsgebäudes. Dort entrollten sie ein zwölf Meter langes Banner mit der Aufschrift: "Stop funding Climate Killers". Ein weiterer Aktivist an einem dritten Gleitschirm präsentierte währenddessen ein Flugbanner.

Die Aktion richtete sich nach Angaben von Greenpeace "gegen die klimaschädliche Geldpolitik der Notenbanken". Eine von Greenpeace und verschiedenen Forschungsinstituten veröffentlichte Studie zeigt nach Angaben der Autoren, "dass die EZB systematisch den Klimaschutz untergräbt". Greenpeace forderte "eine geldpolitische Strategie, die sich am Pariser Klimaabkommen orientiert".

09:24 Uhr

Grün oder nicht grün?: Dax ringt um ein Plus

Anleger zeigen sich nach dem rasanten Kursanstieg zum Wochenanfang zwar sichtlich vorsichtig. Trotzdem wagt sich der deutsche Leitindex nach einem Mini-Rücksetzer zum Auftakt nach nur wenigen Minuten wieder ins Plus. Der Dax notiert homäopathische 0,07 Prozent höher bei 14.447 Punkten.

Adidas
Adidas 269,70

"So weit oben wird die Luft immer dünner", sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. "Jetzt wird es interessant zu sehen, ob auf diesem Niveau Gewinnmitnahmen einsetzen oder ob die Aktienmärkte neue Käufer anlocken können."

Bei den Einzelwerten steht Adidas im Fokus. Die Aktien legen zum Handelsauftakt fast zwei Prozent zu. Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller will den Umsatz- und Gewinneinbruch des vergangenen Jahres 2021 weitgehend wettmachen. Die Pläne für die nächsten vier Jahre will Adidas-Vorstandschef Kasper Rorsted im Tagesverlauf vorstellen.

Diesen Beitrag haben usnee TV-Kollegen für Sie vorbereitet:

09:06 Uhr

"Buy the Dips" - Dax schleicht sich von unten an

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Steigt der Dax auf ein neues Hoch über 14.476 dürfte das einen Test der 14.500er Marke nach sich ziehen.

picture alliance/dpa

Wagt sich der Dax weiter voran? Der Auftakt klappt besser als erwartet. Der deutsche Leitindex startet nahezu unverändert bei 14.426 Punkten und damit geringfügig besser als prognostiziert.

Dax
Dax 15.320,52

"Nach dem Ausbruch auf neue Allzeithochs dürften Rücksetzer schnell zum Kauf genutzt werden", sagt ein Marktteilnehmer. Konsolidierungsansätze seien zwar jederzeit möglich, dürften aber schnell verkümmern. Spätestens morgen dürften sich die Marktteilnehmer auch zunehmend auf den großen Verfall in der kommenden Woche positionieren: "Das wirkt in der Regel trendverlängernd, und in diesem Fall damit eher nach oben", sagt er.

Überraschungspotenzial birgt auch die EZB-Sitzung am Donnerstag. Im Vorfeld legt der Dollar zum Euro etwas zu, davon sollten exportorientierte Werte profitieren. Am Anleihenmarkt bewegt sich nur noch wenig, obwohl der leichte Rückgang der Ölpreise die Stimmung im Verlauf noch stützen könnte. Steigt der Dax auf ein neues Hoch über 14.476 dürfte das einen Test der 14.500er Marke nach sich ziehen. Am Nachmittag stehen die US-Verbraucherpreise im Blick.

08:39 Uhr

Credit Suisse will Greensill-Kredit eintreiben

Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat Insidern zufolge Inkassobeauftragte ernannt, um einen Überbrückungskredit in Höhe von etwa 140 Millionen Dollar von einer Greensill-Gesellschaft in Australien zurückzubekommen. Experten von McGrathNicol sollen versuchen, das Darlehen von Greensill Capital Pty Ltd zurückzubekommen, nachdem das Unternehmen in London und in Australien Insolvenzschutz beantragt hatte, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Credit Suisse und McGrathNicol lehnten Stellungnahmen ab, bei Greensill war vorerst niemand zu erreichen.

In Deutschland hatte die Finanzaufsicht Bafin am 3. März die Bremer Tochter Greensill Bank AG wegen drohender Überschuldung mit sofortiger Wirkung geschlossen.

08:22 Uhr

Euro gibt nach

Der Kurs des Euro ist gesunken. Die Gemeinschaftswährung fällt auf ein Tagestief bei 1,1869 US-Dollar, nachdem sie gestern Abend noch über der Marke von 1,19 Dollar gehandelt worden war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1894 Dollar festgesetzt.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,20

Marktbeobachter sprechen von einer breitangelegten Dollar-Stärke. Die U-Währung legte zu allen wichtigen Währungen zu. Nach wie vor spielt die Sorge vor einem Anstieg der Inflation eine wichtige Rolle. Insbesondere die Preisentwicklung in den USA steht im Mittelpunkt des Interesses und die Spekulation auf ein mögliches Zurückfahren der Anleihekäufe der US-Notenbank Fed im weiteren Verlauf des Jahres. Am Nachmittag kann es hierzu neue Impulse geben: In den USA wird der Anstieg der Verbraucherpreise für Februar gemeldet.

07:53 Uhr

Adidas bläst zur Aufholjagd

Adidas will den Umsatz- und Gewinneinbruch des vergangenen Jahres weitgehend wettmachen. Der Umsatz soll 2021 um 15 bis knapp 20 Prozent zulegen, wie der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller mitteilte. Angesichts geschlossener Geschäfte war der Umsatz 2020 währungsbereinigt um 14 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro zurückgegangen. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft soll sich auf 1,25 bis 1,45 Milliarden Euro mindestens verdreifachen, nachdem er 2020 auf 429 Millionen (2019: 1,92 Milliarden) Euro eingebrochen war.

Adidas-Vorstandschef Kasper Rorsted wird heute die Pläne für die nächsten vier Jahre vorstellen. "Wir werden im ersten Jahr unseres neuen Strategiezyklus schnell aus den Startblöcken kommen", kündigte er an.

Adidas
Adidas 269,70

07:39 Uhr

Immobilienkonzern steigert Gewinn im Corona-Jahr kräftig

Steigende Mieten, ein geringerer Leerstand und Zukäufe lassen den Gewinn beim Wohnungskonzern LEG steigen. "In einem herausfordernden Umfeld haben wir 2020 ein starkes Ergebnis erzielt", sagte LEG-Chef Lars von Lackum. Der operative Gewinn stieg um 12 Prozent auf rund 383 Millionen Euro. Die Anteilseigner sollen für 2020 eine Dividende von 3,78 Euro je Aktie erhalten - eine Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die LEG konzentriert sich mit ihrem Wohnungsbestand auf Nordrhein-Westfalen, expandiert aber auch in andere Bundesländer. Im vergangenen Jahr waren Pläne für eine Fusion der Düsseldorfer mit dem kleineren Rivalen TAG Immobilien geplatzt.

LEG Immobilien
LEG Immobilien 118,90

07:10 Uhr

Tesla-Aktien schießen nach oben

Die Tesla-Aktien sind gestern um fast 20 Prozent gestiegen und haben damit den größten Tagesgewinn seit einem Jahr erzielt. Der Sprung erhöhte die Marktkapitalisierung von Tesla um mehr als 100 Milliarden Dollar und beendete damit eine fünftägige Verlustserie des Unternehmens. "So sehr der Markt die jüngsten Auswüchse von Optimismus, die sich in der Bewertung von Tesla widerspiegeln, stark korrigiert hat, so sehr ist nun deutlich geworden, dass unser Vertrauen in die soliden Aussichten für das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren gestärkt wurde", schrieb Pierre Ferragu, Analyst von New Street Research, in einer Kundennotiz.

Die Tesla-Aktie schloss bei 673,58 Dollar. Sie bleibt damit allerdings mehr als 20 Prozent unter ihrem Rekordhoch vom Januar.

Tesla
Tesla 598,20

06:58 Uhr

Dax schielt auf die 14.500

An den europäischen Aktienmärkten zeichnet sich eine etwas leichtere Eröffnung ab. Der Dax wird an der Marke von 14.400 Punkten erwartet. "Nach der Ausbruch auf neue Allzeithochs dürften Rücksetzer schnell zum Kauf genutzt werden", sagt ein Marktteilnehmer. Konsolidierungsansätze seien zwar jederzeit möglich, dürften aber schnell verkümmern. Spätestens morgen dürften sich Anleger auch zunehmend auf den großen Verfall in der kommenden Woche positionieren: "Das wirkt in der Regel trendverlängernd, und in diesem Fall damit eher nach oben", sagt er.

Überraschungspotenzial kommt noch von der morgigen EZB-Sitzung. Im Vorfeld legt der Dollar zum Euro etwas zu, davon sollten vor allem exportorientierte Werte profitieren. Am Anleihenmarkt bewegt sich nur wenig, obwohl der leichte Rückgang der Ölpreise die Stimmung im Verlauf noch stützen könnte. Im Dax dürfte ein neues Hoch über 14.476 einen Test der 14.500er Marke nach sich ziehen.

06:27 Uhr

Das wird heute wichtig für den Dax 

Gestern spielte die Musik nicht in Deutschland, sondern auf der anderen Seite des Atlantiks. In den vergangenen Tagen hatten die Tech-Titel gelitten, nun holten sie zumindest einen Teil der Verluste auf - die Nasdaq legte deutlich zu. Mal sehen, ob es heute zu Gewinnmitnahmen kommt.

Für Gesprächsstoff könnte Adidas sorgen. Die Konzernführung präsentiert die Bilanz des vergangenen Jahres. Außerdem findet ein Investorentag statt, dort wird die "Strategie 2025" vorgestellt.

Jahreszahlen gibt es auch von LEG Immobilien sowie von der VW-Nutzfahrzeug-Sparte Traton mit Marken wie MAN und Scania.

Bayer hat zum virtuellen Kapitalmarkttag geladen. In diesem Rahmen wird ein Strategie-Update präsentiert.

Nach Börsenschluss in New York veröffentlicht Oracle die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal.

Konjunkturdaten werden heute auch veröffentlicht. Aus Frankreich wird die Industrieproduktion des Januars gemeldet, aus den USA die Verbraucherpreise für Februar. Außerdem gibt es frische Daten zu den US-Rohöl-Lagerbeständen.

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