Montag, 11. Februar 2019Der Börsen-Tag bei n-tv

Heute mit Wolfram Neidhard
17:39 Uhr

Dax mit gutem Wochenstart - 11.000er-Marke geschafft

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(Foto: picture alliance/dpa)

Nach den kräftigen Rücksetzern am Donnerstag und Freitag der Vorwoche haben die europäischen Börsen einen Teil der Verluste wieder aufgeholt. Von Überzeugung bei den Käufen kann aber keine Rede sein angesichts der weiterhin sehr hohen wirtschaftlichen und politischen Risiken.

Auch in Frankfurt verzeichneten die Indizes Zugewinne. Der Dax gewann 1,0 Prozent und schloss bei 11.015 Punkten. Der MDax legte um 1,2 Prozent auf 23.476 Zähler zu. Der TecDax stieg um 1,5 Prozent auf 2520 Stellen. Der EuroStoxx50 verzeichnete ein Plus von 0,6 Prozent auf 3166 Punkte.

An der Dax-Spitze rangierten heute Wirecard mit plus 6,5 Prozent. Das Dax-Ende zierten Merck mit minus 0,5 Prozent.

17:13 Uhr

In den Osterferien mehr Flüge von deutschen Airports

Lufthansa
Lufthansa 22,37

Die Fluggesellschaften bieten in Deutschland in den kommenden Osterferien mehr Flüge an als in der Ferienzeit vor einem Jahr. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat für den Zeitraum vom 12. April bis zum 28. April knapp 46.300 Starts auf den deutschen Flughäfen ermittelt. Das sind gut 3000 oder etwa 7 Prozent mehr als während der Osterferien 2018 (23. März bis 8. April), wie ein DLR-Sprecher mitteilte. In den Zahlen für 2019 sind allerdings rund 720 Flüge der insolventen Airline Germania enthalten. Die DLR hatte die Daten zum Stichtag 6. Februar abgefragt.

Wie entwickelte sich heute eigentlich die Lufthansa-Aktie? Am späten Nachmittag stieg sie um 1,6 Prozent.

16:30 Uhr

S&P warnt vor Druck auf Großbritanniens AA-Rating

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(Foto: picture alliance/dpa)

Großbritanniens Rating könnte nach Aussage von Standards & Poor's (S&P) weiter unter Druck kommen. Die Ratingagentur gab einen negativen Ausblick für das AA-Rating des Vereinigten Königreichs heraus. Abwärtsdruck auf das Rating könnte laut S&P bei einem Szenario entstehen, bei dem ein ungeordneter Brexit wahrscheinlicher wird.

16:09 Uhr

Handelsgespräche sorgen für gute Stimmung an Wall Street

In der Hoffnung auf eine Entspannung im Zollstreit zwischen den USA und China greifen Anleger wieder an den New Yorker Börsen zu. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 stiegen zur Eröffnung um bis zu 0,3 Prozent.

China hatte sich zum Auftakt der neuen Verhandlungsrunde optimistisch geäußert, Fortschritte erzielen zu können. Zugleich bekräftigte Donald Trumps Beraterin Kellyanne Conway, dass sich der US-Präsident bald mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping treffen könnte.

Zu den größten Gewinnern an der Wall Street zählte NuVasive mit einem Kursplus von gut 16 Prozent. Der "Financial Times" zufolge will der britische Rivale Smith & Nephew die Medizintechnikfirma für mehr als drei Milliarden Dollar übernehmen.

15:55 Uhr

Euro fällt zum US-Dollar auf Jahrestief

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,13

Der Euro hat am Nachmittag kräftig nachgegeben. Der Kurs der Gemeinschaftswährung fiel auf ein Jahrestief von 1,1282 US-Dollar.

Im Handel ist von reiner Charttechnik die Rede. Die Unterstützung bei 1,13 Dollar habe nicht gehalten. Laut Analysten wird der Dollar derzeit angesichts der hohen Risiken als sicherer Hafen gesucht. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1309 (Freitag: 1,1346) US-Dollar fest.

15:40 Uhr

Mehrheit irischer KMUs nicht auf Brexit vorbereitet

Die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen in Irland und Nordirland haben noch nicht mit der Planung für den Ende März anstehenden Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union begonnen.

  • "Für die meisten Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze ist der Brexit anscheinend eher eine künftige Bedrohung als eine derzeitige Realität", sagte Brian Gillan von der nordirischen First Trust Bank.

56 Prozent der kleinen und mittleren Betriebe in Nordirland und 52 Prozent in der Republik Irland müssen nach der von der Allied Irish Bank in Auftrag gegebenen Umfrage noch mit den Brexit-Vorbereitungen beginnen.

15:26 Uhr

Softbank investiert in Hersteller von Roboter-Zustellautos

Softbank
Softbank 84,00

Der japanische Konzern Softbank investiert 940 Millionen US-Dollar in eine Beteiligung an dem Roboterautohersteller Nuro. Das kalifornische Unternehmen erhält die Kapitalspritze aus dem Softbank-Investitionsfonds Vision und wird dabei mit 2,7 Milliarden Dollar bewertet.

Nuro hat sich darauf spezialisiert, kleine Fahrzeuge speziell für die Auslieferung von Waren innerhalb von Städten herzustellen. Anders als andere autonome Fahrzeuge sind Nuro-Wagen deutlich kleiner und können auch keine Personen befördern. Nuro hat bislang sechs solcher Wagen produziert und will mit dem frischen Geld weitere bauen.

15:08 Uhr

Just-Eat-Investor heizt Übernahmefantasien an

Der aktivistische Investor Cat Rock Capital sorgt für neue Übernahmefantasien bei den Online-Essenslieferdiensten in Europa. Der US-Wagniskapitalgeber forderte den britischen Anbieter Just Eat dazu auf, Fusionsgespräche mit einem Konkurrenten zu führen.

Cat Rock ist mit 1,9 Prozent an Just Eat beteiligt und hält zudem fast fünf Prozent an Takeaway.com. Das Unternehmen aus den Niederlanden kaufte erst kürzlich das Deutschlandgeschäft von Delivery Hero aus Berlin.

14:55 Uhr

Dax steigt, aber die Nervosität bleibt

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der deutsche Aktienmarkt hat sich auch am Nachmittag robust gezeigt. Eine gute halbe Stunde vor Handelsbeginn in den USA stieg der Dax um 0,9 Prozent auf 11.009 Punkte. Der MDax gewann 1,3 Prozent auf 23.505 Zähler. Der TecDax legte um 1,6 Prozent auf 2522 Stellen zu.

Analysten traten allerdings auf die Euphoriebremse. Angesichts der anstehenden erneuten Brexit-Gespräche zwischen Großbritannien und der EU sowie der neuen Verhandlungsrunde zur Beilegung des Zollstreits zwischen den USA und China bezweifelten die Experten der Société Générale, dass die Börsen noch viel Luft nach oben haben.

14:32 Uhr

Trump sicher not amused - deutscher Exportüberschuss weiter riesig

Ungeachtet der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump hat die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr erneut einen hohen Exportüberschuss im Geschäft mit den USA angehäuft. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten übertrafen die Importe von dort um rund 49 Milliarden Euro, wie aus Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Mit keinem anderen Land der Welt erzielte Deutschland ein so großes Plus. Es entspricht mehr als einem Fünftel des gesamten deutschen Exportüberschusses des vergangenen Jahres von rund 228 Milliarden Euro. Allerdings fiel das Plus im Amerika-Geschäft rund eine Milliarde Euro geringer aus als 2017.

14:14 Uhr

Wirecard erholen sich - weiter an der Dax-Spitze

Wirecard
Wirecard 100,20

Wie geht es eigentlich der zuletzt arg gebeutelten Aktie von Wirecard? Wieder besser. Am Nachmittag notierte sie mit einem Plus von 4,7 Prozent auf 101,35 Euro an der Spitze im Dax. Das Papier hatte am Vormittag auch schon einen größeren Zugewinn verzeichnet.

14:01 Uhr

Poker um Börse Oslo - Euronext überbietet Nasdaq

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die Mehrländerbörse Euronext befeuert den Bieterkampf um die Börse Oslo. Der Konzern stockte seine Offerte auf 158 Norwegische Kronen je Oslo-Bors-Aktie von 145 Kronen auf, wie Euronext mitteilte. Damit bietet Euronext nun umgerechnet rund 693 Millionen Euro und übertrumpft das Angebot des US-Börsenbetreibers Nasdaq, der 152 Kronen je Aktie auf den Tisch gelegt hatte.

Anleger spekulierten offenbar, dass die Nasdaq nachlegt: Die Aktien der Börse Oslo stiegen um 2,6 Prozent auf 159 Kronen und notierten damit über der Euronext-Offerte. Die Börse Oslo bevorzugt weiterhin das Angebot der Nasdaq.

13:49 Uhr

Xing SE wird zur New Work SE

Xing
Xing 268,77

Das soziale Netzwerk Xing firmiert um. Aus der Xing SE wird die New Work SE, wie das Hamburger Unternehmen mitteilte. Diesem Schritt müsse noch die Hauptversammlung am 6. Juni zustimmen.

Die Umbenennung begründet die in TecDax und SDax notierte Gesellschaft damit, dass Xing unter anderem jedes Jahr die Veranstaltung New Work Experience (NWX) durchführe und den eigenen Kunden Services und Produkte anbiete, damit sie so arbeiten könnten, wie es zu ihren individuellen Lebensentwürfen passe. Die Produktmarken Xing, Kununu, Internations oder Prescreen hätten weiter Bestand, sodass sich für Mitglieder und Nutzer nichts ändere.

13:25 Uhr

Italiens Banken reduzieren Risiko - Bankaktien im Plus

Commerzbank
Commerzbank 6,65

Während die italienischen Banken gemischte Zahlen für das vierte Quartal geliefert haben, stellen die Analysten der Citigroup positiv heraus, dass die Institute das Risiko in den Bilanzen deutlich gesenkt hätten. 2018 hätten sie im Schnitt das Volumen der notleidenden Kredite um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr heruntergefahren und zudem einen optimistischen Ausblick für dieses Jahr abgegeben.

Ubi Banca legten um 3,5 Prozent zu, Banca MPS um 3 Prozent und Unicredit um 2,5 Prozent. In Frankfurt gewannen Deutsche Bank 1,8 und Commerzbank 3,9 Prozent.

13:19 Uhr

US-Großbank: Deutsches BIP stagniert im 4Q und 1Q

Die Bank of America Merrill Lynch erwartet, dass die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal 2018 stagniert hat und auch im ersten Quartal 2019 nicht wachsen wird. Gleichwohl sind ihre Volkswirte Evelyn Herrmann und Gilles Moec vorsichtig optimistisch für das Gesamtjahr 2019, weil sie Parallelen zur Entwicklung der Jahre 2015/16 sehen.

Die Ökonomen erwarten, dass 2019 genau wie drei Jahre zuvor Chinas Wirtschaftspolitik die Nachfrage stärken wird, dass die Binnennachfrage von kräftig steigenden Reallöhnen gestützt werden wird und dass wie 2015/16 die Finanzpolitik einen Wachstumsbeitrag (von 1 Prozent der Wirtschaftsleistung) leisten wird. Allerdings weisen die Analysten auf beträchtliche Abwärtsrisiken hin, deren wichtigstes US-Strafzölle auf europäische Pkw ist.

13:08 Uhr

Thyssen/Tata droht Abmahnung für Stahl-Joint-Venture

Thyssenkrupp
Thyssenkrupp 13,26

Die EU-Kommission erhöht womöglich in Kürze den Druck auf Thyssenkrupp und Tata Steel für das geplante Stahl-Joint-Venture. Die Wettbewerbshüter würden wohl noch in dieser Woche eine Abmahnung schicken, wenn die Firmen nicht zuvor Zugeständnisse machten, sagten Insider. Die Brüsseler Kommission hatte bereits mehrere Bereiche genannt, die sie als kritisch betrachtet. Dazu gehören der Stahl für die Autoindustrie und Verpackungen sowie Elektrostahl.

Nach dieser Meldung gab die Thyssenkrupp-Aktie nach. Mit minus 1,2 Prozent zierte sie am frühen Nachmittag das Dax-Ende.

13:01 Uhr

Leichte Gewinne an der Wall Street erwartet

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(Foto: imago/UPI Photo)

Die US-Aktienmärkte werden zum Handelsstart im Plus erwartet. Im Blick steht die bevorstehende Runde von Gesprächen im US-chinesischen Handelskonflikt, zu der der US-Handelsbeauftragte Robert Lightizer und Finanzminister Steven Mnuchin in Peking erwartet werden.

Boeing könnten in den Fokus der Anleger geraten. Geplante Sicherheits-Updates für die Boeing 737 MAX lassen offenbar länger als geplant auf sich warten. Technische und regulatorische Probleme verzögerten die geplanten Maßnahmen für Hunderte Maschinen mindestens bis April, sagten Vertreter von Industrie und Regierung.

12:35 Uhr

Verscherbelt Italien einen Teil seiner Goldreserven?

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Matteo Salvini

(Foto: REUTERS)

Italiens stellvertretender Ministerpräsident Matteo Salvini bringt den Verkauf der Goldreserven zum Stopfen von Haushaltslöchern ins Spiel. "Das ist kein Thema, dem ich folge, aber es könnte eine interessante Idee sein", sagte der Chef der rechten Lega.

Die Zeitung "La Stampa" hatte berichtet, dass die italienische Regierung den Verkauf eines Teils der von der Notenbank gehaltenen Goldreserven erwäge, um eine Korrektur der Haushaltspläne für das laufende Jahr und eine Mehrwertsteuererhöhung 2020 zu vermeiden. Italien steckt derzeit in einer Rezession.

12:22 Uhr

Brexit bremst britisches Wachstum aus

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Ende März bevorstehende Brexit hat das britische Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr beeinträchtigt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte 2018 um 1,4 Prozent zu, das war der schwächste Anstieg seit 2012. Vor allem die Unsicherheit darüber, wie das Ausscheiden des Königreichs aus der Europäischen Union sich gestalten wird, belastet die Konjunktur.

2017 war die britische Wirtschaft noch um 1,8 Prozent gewachsen. Im vergangenen Jahr ging es bis zum Sommer noch ordentlich bergauf. Im vierten Quartal von Oktober bis Dezember dann kletterte das BIP nur noch um 0,2 Prozent im Vorquartalsvergleich nach oben. Im Dezember schrumpfte das BIP im Vormonatsvergleich dabei um 0,4 Prozent.

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12:05 Uhr

Dax hält sich über 11.000

In Frankfurt scheint bislang handelsmäßig die Sonne. Schnäppchenjäger suchten verstärkt Einstiegschancen. Der Dax stieg zum Mittag um 1,0 Prozent auf 11.012 Punkte. Der MDax gewann 1,1 Prozent auf 23.450 Zähler. Mit dem TecDax ging es um ebenfalls 1,1 Prozent auf 2511 Stellen hoch. Der EuroStoxx50 legte um 1,1 Prozent auf 3169 Punkte zu.

  • "In den europäischen Börsensälen macht sich Zuversicht breit, dass Lösungen bei den Themen Brexit und Handelskonflikt immer noch möglich sind", sagte Aktienmarktspezialist Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank.

Allerdings warnten Analysten auch davor, dass die Gewinne zum Wochenstart nicht nachhaltig seien. Anleger treibe nach wie vor die Furcht vor einer weltweiten Konjunktureintrübung um sowie die Angst vor einem ungeregelten EU-Ausstieg der Briten, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Brokerhaus CMC Markets.

11:52 Uhr

Nach Remis gegen Hoffenheim: BVB-Aktie verliert kräftig

BVB
BVB 7,83

Der Verlust einer 3:0-Führung im Bundesliga-Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim hat der Aktie von Borussia Dortmund überhaupt nicht gut getan. Das im Kleinwerteindex SDax notierte BVB-Papier rauschte um 5,6 Prozent in die Tiefe. Das Remis gegen die Kraichgauer ließ den Rückstand von Rekordmeister Bayern München (3:1 gegen Schalke 04) zu den Dortmundern auf fünf Punkte schmelzen.

  • "Die Dortmunder spüren mehr und mehr den heißen Atem der Münchener im Nacken und scheinen doch nervös zu werden", sagte ein Händler.
11:35 Uhr

Chinas Devisenreserven wachsen weiter

Die chinesischen Devisenreserven sind im Januar zum dritten Mal in Folge gestiegen, da die anhaltende Dollarschwäche die Werte von Vermögenswerten in anderen Währungen erhöhte. Die Reserven stiegen um 15,21 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vormonat auf 3,088 Billionen Dollar, wie Daten der Zentralbank in Peking zeigten. Ökonomen hatten einen Zuwachs von 12 Milliarden Dollar erwartet.

Der Dollar-Index fiel im vergangenen Monat um 0,5 Prozent, wobei der Yuan gegenüber dem Dollar um 2,3 Prozent stieg. Im Dezember waren Chinas Devisenreserven um 11 Milliarden Dollar gestiegen.

11:23 Uhr

Ifo: Weltkonjunktur schwächt sich zunehmend ab

Das Weltwirtschaftsklima hat sich im ersten Quartal dieses Jahres deutlich abgekühlt. Der Indikator sank von minus 2,2 Punkten auf minus 13,1 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte. Damit sank der Indikator zum vierten Mal in Folge und er war so niedrig wie seit Ende 2011 nicht mehr. Damals lag der Indikator im vierten Quartal bei minus 14,7 Punkten.

Die Weltkonjunktur schwäche sich zunehmend ab und das Klima verschlechtere sich "insbesondere in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

10:58 Uhr

SocGen-Analysten rechnen mit Euro-Dammbruch

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(Foto: picture alliance / dpa)

Dass der Euro derzeit oberhalb von 1,13 US-Dollar handele sei zwar bewundernswert, urteilen die Analysten der Societe Generale. Sie rechnen gleichwohl damit, dass dies nicht lange so bleiben dürfte, bevor der Damm breche. Die Euro-Anleger spielten immer noch eine Zinserhöhung in der Eurozone, was aber jeder Logik entbehre angesichts einer Zehnjahresrendite deutscher Bundesanleihen, die sich dem Wert Null nähere.

Als die Zehnjahresrendite zuletzt bei Null gelegen habe im Oktober 2016, habe der Euro 1,10 Dollar gekostet, unterstrichen die Experten. Aktuell wird der Euro mit 1,1314 Dollar gehandelt, einen Tick niedriger als am späten Freitag.

10:38 Uhr

Daimler verkauft zum Jahresstart deutlich weniger Autos

Ein schwaches Geschäft in Europa und den USA hat Daimler einen mauen Jahresstart eingebrockt. Weltweit verkaufte die Hausmarke Mercedes-Benz im Januar 180.539 Wagen und damit 6,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Dax-Unternehmen in Stuttgart mitteilte.

  • "Der vergangene Monat lag unter dem starken Vorjahreswert, was jedoch aufgrund wichtiger Modellwechsel unseren Erwartungen entspricht", sagte Daimler-Vertriebschefin Britta Seeger. "2019 wird ein herausforderndes Jahr für die gesamte Branche", betonte die Managerin.

Mit neuen Modellen will Mercedes aber besonders in der zweiten Jahreshälfte wieder punkten und im Gesamtjahr ein leichtes Absatzwachstum erreichen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

10:16 Uhr

Leoni-Crash geht weiter - Anleger auf der Flucht

Leoni
Leoni 21,50

Weiter abwärts ist es zum Wochenstart mit der Aktie von Leoni gegangen. Der Kurs fiel weiter um fast 7 Prozent auf 19,16 Euro, nachdem er am Freitag um 32 Prozent abgestürzt war.

Ein Börsianer sagte, dies zeige, dass Leerverkäufer weiter zu ihren Positionen stünden und noch tiefere Kurse erwarteten. Der Autozulieferer hatte einen Gewinneinbruch vermeldet, den Ausblick gekappt und lässt die Dividende ausfallen. Entsprechend negativ fallen die Analystenreaktionen aus.

10:12 Uhr

Dax springt über 11.000

Die deutschen Aktienindizes haben am Vormittag ihre Gewinne ausgebaut. Der Dax sprang über die psychologisch wichtige 11.000er-Marke - er gewann 1,1 Prozent auf 11.024 Punkte. Der MDax legte ebenfalls um 1,1 Prozent auf 23.471 Zähler zu. Der TecDax stieg um 1,2 Prozent auf 2512 Stellen. Mit dem EuroStoxx50 geht es 1,0 Prozent aufwärts auf 3168 Punkte.

*Datenschutz

09:51 Uhr

Aussagen der Staatsanwaltschaft helfen Wirecard

Wirecard
Wirecard 100,20

Die Aktie von Wirecard hat ihre Erholung weiter ausgebaut und ist am Vormittag um 2,9 Prozent hochgegangen. Laut Händlern trieben hier Aussagen der Staatsanwaltschaft München vom Freitagabend den Kurs an. Die Behörde sieht nach eigenen Angaben keinen Grund für Ermittlungen gegen den Zahlungsdienstleister.

  • "Das nimmt ein riesiges potenzielles Problem von der Aktie und sorgt für Zuversicht", sagte ein Börsianer. Denn die Story der "Financial Times" über Unregelmäßigkeiten in Singapur werde damit immer mehr in Richtung Fantasie gedrängt.
09:37 Uhr

Trotz verlorenen U-Boot-Pokers: Thyssenkrupp ziehen an

Im milliardenschweren Poker um den Bau von U-Booten für Australien hat Thyssenkrupp gegen die französische Naval Group eine Niederlage erlitten. Die Anleger bleiben dem Dax-Konzern dennoch treu. Die Thyssenkrupp Aktie notierte 1,2 Prozent höher bei 14,60 Euro.

Mehr zu australisch-französischen Übereinkommen lesen Sie hier.

09:24 Uhr

Neuer Finanzchef für Medigene - Aktienkurs steigt kräftig

Medigene
Medigene 8,50

Der Investmentbanker Axel-Sven Malkomes wird neuer Finanzchef bei der Biotechfirma Medigene. Den neuen Posten tritt er zum 1. April an, wie das Unternehmen mitteilte. Malkomes folgt auf Thomas Taapken, der aus persönlichen Gründen Ende August 2018 nach nur rund eineinhalb Jahren als Finanzchef des Unternehmens zurücktrat.

An der Börse kam die Personalie gut an: Medigene-Aktien stiegen um fast fünf Prozent auf 8,50 Euro und waren damit größte SDax-Gewinner.

09:18 Uhr

Dax startet mit Gewinnen in die Woche

Dax
Dax 11.299,80

Nach dem kräftigen Kursverlust in der vergangenen Woche haben heute zunächst Schnäppchenjäger das Ruder an der Frankfurter Börse übernommen. Der Dax notierte kurz nach dem Handelsstart 0,6 Prozent höher bei 10.969 Punkten. Allerdings blieben Experten skeptisch, ob der deutsche Leitindex genügend Auftrieb bekommt, um die psychologisch wichtige Marke von 11.000 Punkten zurückzuerobern. Der MDax stieg um 0,8 Prozent auf 23.387 Zähler, der TecDax um 0,9 Prozent auf 2506 Stellen.

An der Dax-Spitze lagen Wirecard mit plus 3,9 Prozent - die Aktie des Zahlungsdienstleisters hatte am Freitag mächtig Prügel bezogen. Zu den Gewinnern im Dax gehörten zudem Deutsche Post mit plus 2,4 Prozent. Laut einem Bericht der "FAZ" wird die geplante Erhöhung des Briefportos zwar auf den Sommer verschoben, könnte dafür aber stärker ausfallen als bisher erwartet.

09:10 Uhr

Hoffnung auf Fortschritte im Zollstreit beflügelt China-Börsen

Spekulationen auf eine baldige Einigung im Handelsstreit mit den USA haben heute den Börsen in China Auftrieb gegeben. Im Laufe der Woche reisen der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin für Gespräche nach Peking.

Der chinesische Bluechip-Index CSI300 legte um 1,8 Prozent zu, der Index der Börse in Shanghai gewann 1,3 Prozent. In der vergangenen Woche hatte es in China wegen des dortigen Neujahrsfestes keinen Handel gegeben. In Japan blieben die Börsen feiertagsbedingt geschlossen.

08:51 Uhr

Ölpreise geben nach

Brent Rohöl
Brent Rohöl 66,05

Die Ölpreise haben zu Beginn der neuen Handelswoche moderat nachgegeben. Händler sprachen von anhaltenden Konjunktursorgen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 61,85 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 47 Cent auf 52,25 Dollar.

Seit einiger Zeit werden die Rohölpreise durch die Sorge vor einer konjunkturellen Abkühlung belastet. Hinzu kommt die große Ungewissheit, wie sich der Handelsstreit zwischen den USA und China weiter entwickelt.

Mein Name ist Wolfram Neidhard. Ich begleite Sie heute nachrichtenmäßig durch das Handelsgeschehen.

08:27 Uhr

Wirecard-Kurs hält Anleger in Atem

Wirecard
Wirecard 99,90

Am ersten Handelstag nach dem neuerlichen Kursrutsch blicken Börsianer gebannt auf die Perspektiven bei Wirecard. Der Kurs der Wirecard-Aktie war vor dem Wochenende um 12,5 Prozent in die Tiefe gerauscht. Zum Handelsstart am Montag starten die Aktien im Dax bei 96,86 Euro.

  • Wirecard sieht sich seit Wochen mit schwelenden Gerüchten und Spekulationen konfrontiert.
  • Im Zentrum der Unruhe steht ein Bericht der britischen Finanzzeitung "Financial Times", in dem von Unregelmäßigkeiten in einer Niederlassung des Dax-Konzerns in Singapur die Rede war.
  • Wirecard hat dazu bereits eine ausführlich Stellungnahme veröffentlicht. Um sich gegen den Vertrauensverlust zu wehren, ging das Unternehmen in einem höchst ungewöhnlichen Schritt sogar juristisch gegen das Finanzblatt vor.
  • Vor dem Wochenende gingen die Behörden in Singapur den Verdachtsmomenten nach und durchsuchten Wirecard-Büros in Singapur. An den Börsen ging der Wirecard-Kurs daraufhin auf Talfahrt.
08:07 Uhr

Dax setzt zum Kursaufschwung an

Dax
Dax 11.299,80

Wie geht es nach dem Kursrutsch unter die 11.000er Linie weiter? Am deutschen Aktienmarkt zeichnet sich ein freundlicher Wochenauftakt ab: Der Leitindex in Frankfurt wird zur Eröffnung deutlich im Plus erwartet.

  • Im vorbörslichen Spezialistengeschäft wird der Dax zum Xetra-Start bei 10.959,00 Punkten gesehen, was einem Aufschlag von 0,5 Prozent entspricht.
  • Vor dem Wochenende war das Frankfurter Börsenbarometer mit einem Minus von 1,0 Prozent bei 10.906,78 Punkten aus dem Handel gegangen. Der Dax war dabei unter die viel beachtete Schwelle von 11.000 Punkten gefallen.
  • Unter Beobachtung im im Dax bleibt vorerst Wirecard: Die Aktien des Unternehmens waren belastet von den "FT"-Spekulationen um Unregelmäßigkeiten in Singapur im Freitagshandel erneut scharf eingebrochen. Aktueller Auslöser waren behördliche Durchsuchungsaktionen vor Ort.

Zum Wochenstart legen die Unternehmen Carl Zeiss Meditec und DMG Mori ihre Zahlen vor. Die Konjunkturagenda bietet dagegen wenig neue Impulse. Lediglich die erste Schätzung des britischen BIP für das vierte Quartal steht an.

Im Blickfeld der Anleger dürften weiter die Entwicklung im Vorfeld des anstehenden EU-Austritts der Briten stehen: Die britische Premierministerin Theresa May lehnte am Wochenende einen Kompromiss-Vorstoß von Labour-Chef Jeremy Corbyn ab. Er hatte insgesamt fünf Bedingungen gestellt und May im Gegenzug Unterstützung im Parlament signalisiert. Im Tagesverlauf treffen sich der britischer Brexit-Minister Stephen Barclay und EU-Chefunterhändler Michel Barnier.

06:46 Uhr

Euro kämpft gegen den Abwärtssog

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,13

Die neue Woche beginnt an den Devisenmärkten mit einem sichtlich geschwächten Euro. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung zeigt im asiatischen Handel keine Anzeichen für eine Erholung von seinen in der vergangenen Woche erreichten Tiefständen.

  • Am frühen Morgen notiert der Euro bei 1,1319 Dollar und damit exakt auf dem Niveau von Freitagabend.
  • Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) vor dem Wochenende noch deutlich höher mit 1,1346 (Donnerstag: 1,1345) Dollar angegeben. Der Dollar kostete damit 0,8814 (0,8815) Euro.
  • Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro am Freitagnachmittag auf 0,87490 (0,87750) britische Pfund, 124,57 (124,41) japanische Yen und 1,1357 (1,1357) Schweizer Franken fest.