Montag, 13. Mai 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Juliane Kipper
17:54 Uhr

Zollstreit verhagelt Anlegern den Wochenstart

Dax
Dax 12.248,84

Der eskalierende Zollstreit zwischen den USA und China verhagelt den Anlegern am deutschen Aktienmarkt den Wochenstart. Für den Dax, der bereits in der vergangenen Woche knapp 3 Prozent eingebüßt hatte, ging es zum Wochenbeginn um 1,52 Prozent auf 11. 876,65 Punkte abwärts.

Bei den Aktienwerten fliegen vor allem Autobauer aus den Depots. Da den europäischen Herstellern ebenfalls US-Strafzölle drohen, rutschte ihr Branchenindex zeitweise um mehr als drei Prozent ab. Allerdings sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström, sie rechne mit einer Verschiebung der eigentlich am 18. Mai auslaufenden Frist für eine Entscheidung.

Daimler
Daimler 47,35

Der Zollstreit überschattete bei Daimler den geplanten Kauf von Aktien durch BAIC. Der chinesische Konkurrent will Insidern zufolge bis zu fünf Prozent der Anteile übernehmen. Daimler-Aktien verlieren 3,3 Prozent.

Vodafone-Titel geben nach Spekulationen über eine Dividendenkürzung wegen der 5G-Funklizenzen bis zu 5,5 Prozent nach. Die Zeitung "Sunday Times" hatte berichtet, Vodafone wolle die Dividende kürzen, um die Kosten für den Erwerb von 5G-Frequenzen in Deutschland und Italien zu tragen.

17:23 Uhr

Opel ruft 210.000 kleine Benziner zurück

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Die Diskussionen um zu hohe Stickoxid-Emissionen hatten sich in der Vergangenheit stets um Dieselmotoren gedreht.

picture alliance/dpa

PSA Peugeot Citroën
PSA Peugeot Citroën 21,23

Der Autobauer Opel ruft europaweit rund 210.000 Kleinwagen mit Benzinmotoren wegen möglicher Stickoxid-Probleme in die Werkstätten. Betroffen sind die Modelle Adam und Corsa der Modelljahre 2018 und 2019 mit 1,2 und 1,4 Liter Hubraum, bestätigte ein Unternehmenssprecher. 

Bei hohen Geschwindigkeiten funktioniere die Lambda-Sonde nur fehlerhaft. Bei Laufleistungen über 50.000 Kilometer könne es daher eventuell zu einer Überschreitung der Stickoxid-Grenzwerte kommen, wie interne Qualitätskontrollen ergeben hätten.

Der Fehler soll über ein Software-Update behoben werden. In Deutschland sind gut 54.000 Autos betroffen. Zuerst hatte das Fachblatt "Kfz-Betrieb" berichtet.

16:55 Uhr

Yen wertet zum US-Dollar auf

US-Dollar / Yen
US-Dollar / Yen ,00

"Der Markt hat nur noch keinen Ausverkauf gestartet, weil man Trump einen gewissen Blick auf den Aktienmarkt als Erfolgsbarometer unterstellt", sagt ein Händler. Schwächere Kurse könnten daher seine Reaktionen abmildern. Wie groß die Sorgen sind, zeigt der Einbruch des Dollar gegen alle Haupthandelswährungen. Vor allem der Yen legt kräftig zu und unterstreicht damit die Risikoaversion am Markt. Auch Anleihen sind gesucht.

16:54 Uhr

Aktiver oder passiver Fonds?

Investmentfonds gibt es viele. Grundsätzlich können sie aktiv oder passiv gemanagt werden. Welcher Fonds welches Ziel verfolgt und worauf es beim Unterschied aktiv oder passiv ankommt, darüber spricht Bianca Thomas mit Heike Fürpaß-Peter von der Fondsgesellschaft Lyxor.

 

16:24 Uhr

Apple muss ordentlich Federn lassen

Apple
Apple 198,58

Unter den Einzelwerten fallen solche mit China-Bezug besonders deutlich, so Apple um 4,3 Prozent. Der für die Handelsproblematik anfällige Halbleitersektor büßt 2,6 Prozent ein. Goldman Sachs geben mit dem schwachen Gesamtmarkt um 2,4 Prozent nach. Die Bank steht laut informierten Personen offenbar kurz vor der Übernahme des Investmentmanagers United Capital Financial, der es auf ein betreutes Vermögen von 24 Milliarden Dollar bringt. Goldman Sachs soll dafür mehrere hundert Millionen Dollar zu zahlen bereit sein.

16:06 Uhr

Wall Street bleibt Spielball von Trump

Dow Jones
Dow Jones 26.710,00

Im Handelskonflikt mit China steigert Trump den Druck auf die Volksrepublik und ordnet eine neue Zollrunde an. Diesmal sollen praktisch auf alle US-Importe aus China Zölle erhoben werden. Trump sieht die USA im Handelskonflikt im Vorteil.

China werde sich dem Druck niemals beugen, heißt es in den chinesischen Staatsmedien. Chefunterhändler Liu He hatte Zugeständnisse bei "wichtigen Prinzipien" bereits zuvor abgelehnt. Gegenmaßnahmen haben nicht lange auf sich warten lassen: Zum 1. Juni erhöht China die Zölle auf bestimmte US-Importe.

Im frühen Geschäft stürzt der Dow-Jones-Index um 1,7 Prozent auf 25.502 Punkte ab, S&P-500 und Nasdaq-Composite geben 1,7 bzw. 2,1 Prozent ab. Die zweitägigen Verhandlungen zwischen Chinesen und Amerikanern waren am Freitag ohne greifbares Resultat zu Ende gegangen. "Jeder guter Wille bei risikoreichen Anlagen vom Freitag hat sich in Asien verflüchtigt", sagt Chefanalyst Chris Weston von Pepperstone. Von Panik an den US-Börsen will der Marktstratege aber nicht sprechen. Zum Wochenschluss hatte Trump die Börsen noch ins Plus gehievt, denn er hatte die jüngsten Zölle zur Disposition gestellt. Derweil belastet auch die Verschärfung der Lage im Persischen Golf die Aktienmärkte.

15:17 Uhr

Bayer: Kritiker-Liste auch in Deutschland denkbar

Bayer
Bayer 54,83

Die im Auftrag der heutigen Bayer-Tochter Monsanto angelegten Listen von Kritikern und Unterstützern in Frankreich könnte es auch in Deutschland geben. Er gehe "fest davon aus, dass weitere Länder in Europa betroffen sind", sagte Matthias Berninger, der bei Bayer die interne Untersuchung des Falls verantwortet, in einer Telefonkonferenz. Der Vertrag von Monsanto mit der PR-Agentur Fleishman Hillard habe sich EU-weit erstreckt.

  • Bayer hat am Sonntag externe und interne Untersuchungen der am Freitag aufgekommenen Vorwürfe angekündigt, ob und inwiefern die 2016 im Auftrag von Monsanto erstellten Listen mit Stakeholdern des Unternehmens gegen ethische Grundsätze und Gesetze verstoßen haben.
  • Mittlerweile ermittelt in diesem Zusammenhang auch die französische Staatsanwaltschaft. Berninger bekräftigte, diese Ermittlungen "vollumfänglich" zu unterstützen.
14:44 Uhr

Jüngste China-Zölle setzen Dax zu

Die jüngsten chinesischen Zölle auf US-Einfuhrgüter belasten Europas Börsen. Der Dax weitete nach Ankündigung der Gegenmaßnahmen seine Verluste aus und notierte 1,4 Prozent schwächer bei 11.887 Zählern. Der EuroStoxx50 notierte 1,1 Prozent tiefer bei 3324 Punkten.

  • China kündigte an, Zölle von fünf bis 25 Prozent zu erheben. Betroffen seien mehr als 5000 US-Produkte im Wert von 60 Milliarden Dollar.
  • Die höheren Zölle sollten ab dem 1. Juni gelten, Unternehmen könnten sich um Ausnahmen bewerben. Die Führung in Peking reagierte damit auf die US-Zollerhöhungen vom Freitag.
14:06 Uhr

Anleger treten auf die Bremse: Uber-Aktie sinkt unter 40 Dollar

Uber
Uber 37,90

Börsenneuling Uber fällt in der Gunst der Anleger weiter zurück. Die Aktien des kalifornischen Fahrdienstvermittlers verlieren im vorbörslichen US-Handel gut sechs Prozent auf 39,06 Dollar. Bereits am ersten Handelstag am vergangenen Freitag waren Anleger auf die Bremse getreten - die Uber-Aktien schlossen 7,6 Prozent tiefer bei 41,57 Dollar. Herausgegeben wurden die Papiere zu 45 Dollar das Stück.

Die Stimmung der Anleger wurde gedrückt durch das derzeit schwierige weltweite Börsenumfeld infolge des Handelsstreits zwischen den USA und China. Außerdem versuchte Uber das Schicksal des Rivalen Lyft zu vermeiden, dessen Aktien seit dem Börsengang im März fast nur gefallen sind.

13:32 Uhr

Abspaltung bringt Thyssenkrupp keine Kurswunder

Thyssenkrupp
Thyssenkrupp 11,55

Nach der Hausse von 28 Prozent am Freitag verliert die Aktie von Thyssenkrupp 6,4 Prozent. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen. Allerdings erwarten Analystenkommentare trotz der geplanten Abspaltung der Aufzugsparte keine Kurswunder. Von Barclays heißt es dazu, man erwarte zwar, dass der Wert der Sparte dadurch zwar sichtbar werde, aber nicht unbedingt höher. Citigroup billigen der Aufzugsparte alleine zwar bis zu 25 Euro Wert je Titel zu, sehen aber den Gesamtkonzern nur mit 18 Euro je Aktie, da er nun die Reintegration der Pensionsverpflichtungen zu verdauen habe.

12:27 Uhr

Türkische Regierung will Zentralbank-Reserven anzapfen

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Der Etat wies im ersten Quartal nach Angaben des Finanzministeriums ein Defizit von 36,2 Milliarden Lira aus, das bis Jahresende auf 80,6 Milliarden Lira steigen soll.

REUTERS

Türkische Lira / Euro
Türkische Lira / Euro ,15

Die türkische Regierung will sich Insidern zufolge wegen des Haushaltsdefizits Zugriff auf die milliardenschweren Reserven der Zentralbank verschaffen. Per Gesetz sollen so 40 Milliarden Lira (rund 5,8 Mrd Euro) aus der Rücklage in den Etat übertragen werden, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Offen sei noch, ob und wann ein entsprechender Gesetzentwurf das Parlament erreichen soll.

  • Die Zentralbank besitzt nicht nur Devisenreserven, sondern auch sogenannte "gesetzliche Reserven", auf die nun zugegriffen werden soll. Diese speisen sich aus den Gewinnen der Notenbank.
  • Auf sie darf im Fall von außergewöhnlichen Umständen zurückgegriffen werden. "Die türkische Zentralbank verfügt über gesetzliche Rücklagen in Höhe von rund 40 Milliarden Lira", sagte einer der Insider.
  • "Die Übertragung dieses Betrags auf den Haushaltsplan der Zentralverwaltung für 2019 wurde als angemessen erachtet. Dieser Schritt zielt auf die Verbesserung und Stärkung des Haushalts ab."´
11:53 Uhr

Vodafone fällt auf Zehn-Wochen-Tief

Vodafone
Vodafone 1,40

Spekulationen über eine Dividendenkürzung bei Vodafone wegen der 5G-Funklizenzen belasten die Aktien von Europas größtem Telekommunikationskonzern. Die Titel fallen um bis zu 3,8 Prozent auf ein Zehn-Wochen-Tief von 133,74 Pfund und sind Schlusslicht im Londoner Leitindex "Footsie".

Die Zeitung "Sunday Times" hatte berichtet, Vodafone wolle die Dividende kürzen, um die Kosten für den Erwerb von 5G-Frequenzen in Deutschland und Italien zu tragen. Die Titel des heimischen Konkurrenten BT Group büßen knapp zwei Prozent ein.

11:08 Uhr

Anleger reißen sich wieder um Bitcoin

Der Kurs der ältesten und wichtigsten Cyber-Devise steigt zum Wochenbeginn um bis zu 14,1 Prozent auf ein Acht-Monats-Hoch von 7175,83 Dollar. Am Wochenende hatte er sogar erstmals seit einem guten Dreiviertel Jahr die 7500er Marke übersprungen. "Das wachsende Interesse von institutionellen Vermögensverwaltern schürt neue Hoffnungen", sagte Analyst Timo Emden von Emden Research.

"Zu den hartgesottenen Anlegern, welche Bitcoin mehr oder weniger am Leben gehalten haben, gesellen sich immer mehr kurz bis mittelfristige Investoren." Außerdem müssten diejenigen Anleger, die auf einen weiteren Verfall von Bitcoin gesetzt hatten, entsprechende Wetten auflösen.

10:40 Uhr

Mit Hilfe von Abertis: Hochtief steigert Gewinn um ein Viertel

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Der Auftragseingang stieg mit 5 Prozent nicht ganz so deutlich, fiel mit 7,09 Milliarden Euro aber deutlich höher aus als die Einnahmen.

picture alliance / Martin Gerten

Hochtief
Hochtief 106,31

Der Baukonzern Hochtief steigert seinen operativen Konzerngewinn in den ersten drei Monaten um 25 Prozent auf 133 Millionen Euro. Darin sind nach Mitteilung des Essener Unternehmens 21 Millionen Euro Gewinnbeitrag des spanischen Autobahnbetreibers Abertis enthalten, an dem Hochtief seit dem vergangenen Oktober mit 20 Prozent beteiligt ist.

Die Aktie notiert 0,6 Prozent im Minus. Nach dem Plus von 28 Prozent am Freitag verliert die Aktie von Thyssenkrupp nun 6,7 Prozent. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen.  

10:17 Uhr

Spekulationen über Attacke auf Tanker treiben Ölpreis

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 64,59

Aus Frucht vor einem Versorgungsengpass decken sich Anleger mit Rohöl ein. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuert sich um ein knappes Prozent auf 71,22 Dollar je Barrel.

Genährt wurden die Spekulationen von Aussagen Saudi-Arabiens, zwei Öltanker seien bei Sabotage-Angriffen beschädigt worden. Daneben bereiteten Investoren die wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran Kopfschmerzen, sagte Abhishek Kumar, Chef-Analyst des Branchendienstes Interfax Energy.

09:46 Uhr

Chinesen wollen Anteile an Daimler kaufen

Daimler
Daimler 47,35

Bei den Unternehmen stehen Daimler im Rampenlicht. Insidern zufolge will der chinesische Konkurrent BAIC bis zu fünf Prozent der Anteile am Stuttgarter Autobauer kaufen. Daimler-Titel verlieren zur Eröffnung dennoch 1,6 Prozent.

Schlusslicht im Dax ist Thyssenkrupp mit einem Kursminus von 2,6 Prozent. Hier machen Anleger Kasse, nachdem die Titel des Industriekonzerns am Freitag als Reaktion auf einen geplanten Radikal-Umbau fast 30 Prozent zugelegt hatten. Das war der größte Tagesgewinn seit mindestens 28 Jahren.

Vergleichsweise gut im Markt liegen somit auch weiterhin defensive und zinssensitive Werte. Dazu zählen unter anderem die Versorger (plus 0,1 Prozent), die Immobilienwerte und die Aktien der Nahrungsmittelbranche (plus 0,2 Prozent).

09:34 Uhr

Zollstreit drückt auf Stimmung am deutschen Aktienmarkt

Dax
Dax 12.248,84

Der deutsche Aktienmarkt startet schwächer in die neue Woche. Im frühen Handel sinkt der Dax um 0,33 Prozent auf 12.020 Punkte, nachdem er am Freitag relative Stärke zur Wall Street gezeigt hatte. Die US-Börsen erholten sich zwar im Späthandel von ihren anfänglichen Verlusten, hierzulande hatte der Markt dies aber schon vorweg genommen.

Der vorsichtige Optimismus, den die USA und China nach der aktuellen Gesprächsrunde im Zollstreit an die Wall Street trugen, konnte so in Europa die Kurse nicht mehr stützen. Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Market hielt den Optimismus denn auch für fehl am Platz angesichts des zuletzt wieder härteren Tonfalls auf beiden Seiten. Das Fazit war schließlich auch: Echte Fortschritte suchen die Investoren weiter vergebens.

08:58 Uhr

Britische Kunden lassen Eon hängen

Eon
Eon 9,84

Beim Energieversorger Eon steht das Kundengeschäft in Großbritannien unter Druck. Das Ergebnis dort sank im ersten Quartal wegen des scharfen Wettbewerbs sowie der im vergangenen Spätherbst eingeführten Preisobergrenzen erheblich, wie das Unternehmen mitteilte. Auch im deutschen Markt verzeichnete Eon Rückgänge.

  • Da auch die Ergebnisse im Netzgeschäft sanken, ging das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um 8 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro zurück.
  • Der Konzernüberschuss wurde mit 393 Millionen mehr als halbiert.
  • Bereinigt ergab sich ein Minus von 11 Prozent auf 650 Millionen Euro.

Die Jahresprognose bekräftigte der Konzern. Die geplante Übernahme des Konkurrenten Innogy sieht Eon im Zeitplan und zeigte sich zuversichtlich, die erforderlichen Genehmigungen in der zweiten Jahreshälfte zu erhalten. Die EU-Kommission prüft die Übernahme vertieft und will bis Ende August darüber entscheiden.

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08:26 Uhr

US-Handelsstreit belastet Ölpreise

Öl
Öl 57,75

Die Ölpreise zeigen sich am Morgen uneinheitlich und bewegen sich nur wenig. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet 70,81 US-Dollar. Das sind 19 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fällt hingegen geringfügig um sechs Cent auf 61,60 Dollar. Auch am Ölmarkt bleibt der Handelsstreit zwischen den USA und China das beherrschende Thema.

07:50 Uhr

Euro stagniert auf Freitagsniveau

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar ,00

Der Euro-Kurs bewegt sich am Morgen nur wenig und wird bei 1,1230 US-Dollar - ebenso wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag ebenfalls auf 1,1230 Dollar festgesetzt. Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Wochenauftakt am Devisenmarkt. Im Tagesverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten.

07:11 Uhr

Trump bremst japanische Anleger aus

Nikkei
Nikkei 21.193,81

Die Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China hat die Börse in Japan ins Minus gedrückt. Unter Anlegern nahm die Unsicherheit zu, ob die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt eine Einigung in ihrem Zollkonflikt erzielen können.

  • Der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte verlor bis Mittag in Tokio 0,5 Prozent auf 21.236 Punkte.
  • Der breiter gefasste Topix gab 0,1 Prozent nach auf 1547 Zähler.
  • Der Euro notierte im Devisenhandel in Fernost wenig verändert bei 1,1232 Dollar.
  • Zur japanischen Währung wurde der Dollar mit 109,75 Yen gehandelt.

Seit Juli 2018 überziehen sich die beiden Rivalen mit Zöllen, was die globale Konjunktur bremst. In den vergangenen Wochen hatte sich eine Annäherung angedeutet. Dann aber kündigte US-Präsident Donald Trump zusätzliche Zölle auf chinesische Waren an. Zudem drohte er damit, auch Zölle auf alle übrigen chinesischen Importe zu erhöhen, die bislang davon noch ausgenommen sind. Bis Wochenbeginn deutete sich keinerlei Entspannung an.

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