Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Europas Auto-Misere setzt sich fort

Kein Licht zu sehen am Ende des Tunnels für Europas Automarkt. 

  • Die Nachfrage ist im vergangenen Monat wieder gefallen - zum achten Mal hintereinander. Mit einem Minus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war der Abschlag allerdings überschaubar. Insgesamt wurden im April gut 1,3 Millionen Fahrzeuge verkauft, wie der Branchenverband Acea mitteilte. Im Vormonat war das Minus mit 3,9 Prozent viel deutlicher gewesen.
  • Besonders stark schmolz das Interesse im April im Vereinigten Königreich mit minus 4,1 Prozent. In Deutschland lag der Rückgang bei 1,1 Prozent.
  • Mit Blick auf die Autohersteller verzeichnete der Volkswagen-Konzern im April einen Absatzschwund von 3,7 Prozent. Der BMW-Konzern steigerte die Neuzulassungen dagegen um 7,7 Prozent. Daimler kam auf eine Steigerung von 5,4 Prozent.
  • Die insgesamt eher schwache Absatzentwicklung ist laut Peter Fuß, Partner bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY), vor allem auf die lahmende Konjunktur und steigende wirtschaftliche und politische Risiken zurückzuführen: "Das Wirtschaftswachstum hat sich deutlich verlangsamt, und die Chancen auf ein kräftigeres Wachstum haben sich zuletzt weiter eingetrübt, denn neue geopolitische Spannungen und die Zuspitzung des US-chinesischen Handelsstreits führen zu zusätzlicher Verunsicherung."
  • Fuß macht keine Hoffnungen auf eine Erholung. Positive Impulse seien nicht zu erwarten.

Quelle: n-tv.de