Montag, 14. Dezember 2020Der Börsen-Tag

Heute mit Thomas Badtke
17:38 Uhr

Dax-Anleger pfeifen auf Lockdown-Verunsicherung

Der deutsche Aktienmarkt ist mit deutlichen Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Den Vorwochenverlust von etwa 1,4 Prozent hat der Dax bereits nahezu wettgemacht: Er verabschiedet sich 0,8 Prozent fester mit 13.223 Punkten aus dem Handel. Der MDax markierte im Handelsverlauf sogar ein Allzeithoch bei 20.835 Zählern.

"Von Verunsicherung wegen des harten Lockdowns war nichts zu spüren - im Gegenteil", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Katja Dofel. "Der Markt weiß, wie Lockdown funktioniert. Die Unternehmen wissen: Es wird jetzt Einbußen geben, aber die Erfahrungen aus dem Frühjahr haben gezeigt, dass es nach dem Lockdown ebenso deutlich wieder nach oben gehen kann", erläutert Dofel. "Zudem setzt der Markt auf weitere Hilfsmaßnahmen."

Im Dax zeigt sich der Corona-Gewinner Delivery Hero an der Spitze der Gewinner, ebenso Covestro. Beide Titel ziehen um die drei Prozent an. Auf der Gegenseite weisen MTU die größten Verluste aus, die sich mit am Ende etwa 0,5 Prozent dennoch in Grenzen halten.

Dax
Dax 13.815,06

17:28 Uhr

Aktien von Codemasters steigen deutlich über Gebotspreis

Für die Aktie des britischen Videospielherstellers Codemasters geht es zeitweise 20 Prozent auf 642 Pence nach oben. "Das spricht dafür, dass am Markt auf ein mögliches Bietergefecht gesetzt wird", so ein Marktteilnehmer. Codemasters hat nun dem Übernahmeangebot von Electronic Arts den Vorzug gegeben und die bisherige Empfehlung für eine Offerte von Take-Two Interactive Software zurückgezogen. Die für ihre Rennspiele bekannte Codemasters Group Holdings erklärt, man habe sich mit Electronic Arts auf einen Kaufpreis von 945 Millionen Pfund in bar oder 604 Pence pro Aktie geeinigt. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, ob Take-Two ein weiteres Gebot abgeben wird", so die Analysten der Citi. Vor gut einem Monat hatte Take-Two ursprünglich 759 Millionen Pfund für Codemasters geboten.

16:09 Uhr

Start der Corona-Impfungen treibt US-Börsen

Der Startschuss zum Corona-Impfstoffprogramm hat bei US-Anlegern am Wochenauftakt für Kauflaune gesorgt. Der Dow-Jones-Index eröffnet 0,8 Prozent fester bei 30.280 Punkten. Der S&P-500 steigt 0,6 Prozent auf 3686 Zähler. Der Nasdaq Composite gewinnt 0,7 Prozent auf 12.465 Punkte.

In New York wurde eine Krankenschwester als erste Mitarbeiterin des Gesundheitswesens mit dem Corona-Impfstoff von Pfizer und Biontech geimpft, nachdem am Freitag die US-Pharmaaufsicht FDA grünes Licht gegeben hatte. "Es ist keine Frage, dass der Markt sehr optimistisch ist, weil der Impfstoff endlich ausgeliefert wird", sagt Thomas Hayes, Manager bei der Vermögensverwaltung Great Hill Capital.

Der Impfstoff gilt als Ausweg in der Pandemie, die weltweit mehr als eine Million Menschen das Leben gekostet und Wirtschaft und Gesellschaften stark belastet hat. Vor allem der Reiseverkehr ist fast vollständig zum Erliegen gekommen. Entsprechend gefragt waren nun die Aktien von Kreuzfahrtanbietern wie Carnival, Royal Caribbean oder der Fluggesellschaft American Airlines mit einem Plus von bis zu 6,7 Prozent: Sobald genügend Menschen geimpft sind, kann der Tourismus wieder hochgefahren werden.

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15:47 Uhr

Chef von Wirtschaftsprüfer-Behörde nach Wirecard-Geschäften freigestellt

Der Chef der Wirtschaftsprüfer-Aufsicht Apas, Ralf Bose, ist nach Geschäften mit Wirecard-Aktien freigestellt worden. Dadurch solle die Integrität der Apas bis zur schlussendlichen Aufklärung des Sachverhalts sichergestellt werden, teilt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) mit. Die Apas ist beim Bafa angesiedelt.

Bose handelte mit Aktien des mittlerweile kollabierten Zahlungsabwicklers, während die Bundesbehörde die Arbeit des damaligen Wirecard-Bilanzprüfers Ernst & Young (EY) genauer unter die Lupe nahm, wie vergangene Woche im Bundestags-Untersuchungsausschuss aufgedeckt wurde. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte am Freitag erklärt, dass dieser Vorgang ihn befremdet habe. Noch am Freitag habe Bafa-Präsident Torsten Safarik Apas-Chef Bose informiert, dass er mit sofortiger Wirkung freigestellt sei, erklärte die Behörde am Montag.

Bose kaufte am 28. April Aktien von Wirecard und verkaufte sie am 20. Mai wieder, wie Teilnehmer der Ausschusssitzung nach der Befragung Boses gesagt hatten. Erworben hat er sie also ausgerechnet an dem Tag, als der Zahlungsabwickler in einem Sonderbericht ein vernichtendes Urteil der Wirtschaftsprüfer von KPMG erhalten hatte. Die Experten hatten monatelang die Bilanzen von Wirecard durchforstet und erklärt, für Umsätze im Ausland keine Beweise finden zu können. Die damals noch im Dax notierten Aktien waren daraufhin um mehr als 20 Prozent in die Tiefe gestürzt.

15:32 Uhr

Nach Krawallen: Apple prüft Standards in indischem iPhone-Werk

Nach gewalttätigen Protesten in einem indischen Zulieferwerk hat der US-Technologiekonzern Apple eine Untersuchung angekündigt. Apple will prüfen, ob in der iPhone-Fabrik des taiwanesischen Zulieferers Wistron die Regeln für Lieferanten des US-Konzerns eingehalten wurden. Am Samstag hatten sich auf dem Werksgelände in der Nähe von Bangalore Tausende von Arbeitern versammelt, um für die Zahlung ausstehender Löhne und bessere Arbeitszeiten zu protestieren. Beim Eintreffen der Polizei kam es zu Gewaltausbrüchen, ein Video zeigt mit Stöcken bewaffnete Personen, die Geräte und Autos zerstören. Nach Angaben des Unternehmens entstand ein Schaden von 60 Millionen Dollar.

14:58 Uhr

Investor will Recipharm kaufen

Der schwedische Investor EQT will den Medikamentenhersteller Recipharm kaufen. Der Unternehmenswert des schwedischen Unternehmens werde auf 23,6 Milliarden Kronen (2,3 Milliarden Euro) geschätzt, teilte EQT mit. Das Angebot werde von den Recipharm-Gründern Lars Backsell und Thomas Eldered unterstützt, EQT habe bereits rund 25,7 Prozent der Aktien und 74,3 Prozent der Stimmrechte sicher.

14:43 Uhr

Schafft Bitcoin die 20.000er Marke?

Der Bitcoin setzt zum Sprung auf ein neues Rekordhoch an. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise steigt um sechs Prozent auf 19.186 Dollar. "Sie muss die 20.000er Marke durchbrechen, um frisches Kapital anzulocken", sagt Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade. In den vergangenen Wochen war Bitcoin mehrfach an dieser Hürde gescheitert.

14:05 Uhr

RWE verkauft Beteiligung an Windkraftanlagen in Texas

RWE verkauft eine Mehrheitsbeteiligung an vier Windkraftanlagen im US-Bundesstaat Texas. Der Anteil von 51 Prozent gehe an den nordamerikanischen Versorger Algonquin, der vereinbarte Kaufpreis entspreche einem Unternehmenswert für die Beteiligung von etwa 600 Millionen Dollar, teilt RWE mit. Der Erlös solle zur Finanzierung des weiteren Wachstums im Bereich der Erneuerbaren Energien verwendet werden.

RWE
RWE 37,44

13:52 Uhr

USA starten Impfungen - Wall Street hoffnungsvoll

Mit Gewinnen dürfte die Wall Street in die neue Handelswoche starten. Gestützt wird das Sentiment vor allem von den weiter laufenden Verhandlungen um ein staatliches Hilfspaket. Zudem beginnen am Montag die lange erhofften Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer. Außerdem wird das Wahlmänner-Kollegium mit seinen 538 Mitgliedern zusammenkommen und - entsprechend dem Votum in den einzelnen Bundesstaaten - für die Kandidaten Joe Biden oder Noch-Amtsinhaber Donald Trump stimmen. Mit 306 zu 232 Stimmen war das Ergebnis deutlich ausgefallen - auch wenn Trump dieses weiter nicht anerkennt. Das Gesamtergebnis wird am 6. Januar im Kongress ausgezählt und offiziell verkündet. Biden soll am 20. Januar vereidigt werden. Bei den Einzelwerten legen die Aktien von Biontech und Pfizer mit dem Beginn der Impfungen in den USA leicht zu.

13:09 Uhr

Knorr liefert Bremsen und Türen für Pekinger U-Bahn

Der Bremsen-Hersteller Knorr beliefert den chinesischen Bahntechnik-Giganten CRRC mit Technik für zwei U-Bahn-Linien in Peking. Knorr-Bremse werde bis 2023 Bremsen und Türsysteme für die Züge der Linie 17 und Klimaanlagen für die Linie 19 an die CRRC-Töchter Changchun Railway Vehicles und Qingdao Sifang liefern, teilt das Unternehmen mit. Der Auftrag habe ein Volumen im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die ersten Bremsen seien bereits geliefert worden, die letzten folgen 2023.

Knorr
Knorr 114,74

12:29 Uhr

Euro-Aufwertung könnte Inflation deutlich beeinflussen

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist nach den Worten von EZB-Direktor Fabio Panetta bereit, gegen eine Aufwertung des Euro vorzugehen. "Wir sind bereit, alle unsere Instrumente anzupassen, falls Abwärtsrisiken für den Ausblick eintreten sollten, auch solche, die von Wechselkursdynamiken herrühren" sagt Panetta. Er fügt hinzu: Eine Aufwertung des Euro könnte die Inflation im Euroraum deutlich beeinflussen."

Die EZB hatte in der vergangenen Woche erstmals im Rahmen ihrer geldpolitischen Beschlussfassung verbal gegen die Stärke des Euro interveniert und nicht, wie sonst üblich, in dem von Präsidentin Lagarde vorgetragenen Statement. In diesem Zusammenhang betonte Lagarde die Bereitschaft der EZB, alle Instrumente - auch das einer Zinssenkung - einzusetzen.

Panetta sagt, dass 2021 ein Pandemie-Jahr sein werde, gekennzeichnet von hoher Unsicherheit und weit verbreiteten Schwächen bei Unternehmen und Haushalten. In den vergangenen Monaten sei die Erholung von der Rückkehr der Pandemie "zeitweilig unterbrochen" worden.

12:12 Uhr

Dax-Anleger wollen von Rezession nichts wissen

Nachdem der Dax in der vergangenen Woche insgesamt rund 1,4 Prozent abgegeben hat, deutet sich ein sehr erfreulicher Start in die neue Handelswoche an: Am Montagmittag notiert der Dax 1,1 Prozent im Plus bei 13.256 Punkten. "Aktien bleiben beliebt. Das viele billige Geld ist der Treiber", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Corinna Wohlfeil. "Die Anleger favorisiert aktuell Aktien, die von Lockdown profitieren. Die möglichen negativen Auswirkungen einer Rezession werden von ihnen als nicht so stark bewertet - auch deshalb, weil viele Unternehmen besser vorbereitet sind", erläutert Wohlfeil.

11:54 Uhr

Eisenerz-Preis gerät deutlich unter Druck

Der Rückzug spekulativ orientierter Anleger schickt den Eisenerz-Preis auf Talfahrt. Der chinesische Terminkontrakt fällt um mehr als vier Prozent auf 986 Yuan (146 Dollar) je Tonne, nachdem er sich im Vergleich zum Tief von März fast verdoppelt hatte. Gemessen am wirtschaftlichen Umfeld liege der faire Wert für Eisenerz derzeit bei 90 bis 110 Dollar, sagt Anlagestratege Daniel Hynes von der ANZ Bank.

11:33 Uhr

Daimler will drei neue E-Modelle produzieren

Der Autobauer Daimler will im kommenden Jahr an verschiedenen Standorten weltweit mit der Produktion von drei neuen reinen Elektro-Modellen beginnen. Für das erste Halbjahr ist der Anlauf des Mercedes-Benz-Flaggschiffs EQS in der neuen "Factory 56" in Sindelfingen geplant, in der zweiten Jahreshälfte folgt der EQE - zunächst in Bremen und wenig später dann auch in Peking, wie das Dax-Unternehmen mitteilt. Dritter Modell-Neuanlauf 2021 soll der Kompaktwagen EQB sein, der im ungarischen Kecskemét sowie ebenfalls in Peking gebaut wird.

Für zwei weitere Modelle - die SUV-Varianten von EQS und EQE - plant Daimler den Produktionsanlauf für 2022 in Tuscaloosa in den USA. Damit wären es dann acht reine Elektro-Fahrzeuge aus der EQ-Familie. Für drei Modelle läuft die Produktion bereits: für den EQC seit 2019 in Bremen und in Peking, für die Großraumlimousine EQV seit diesem Jahr im spanischen Vitoria. Auch der Kompaktwagen EQA wird bereits in Rastatt gebaut, kommt aber erst Anfang 2021 auf den Markt.

11:19 Uhr

Russische Börse klettert auf Rekordhoch

Steigende Preise für das wichtige Exportgut Erdöl gibt der russischen Börse Auftrieb. Der Leitindex Moex steigt gut ein Prozent auf ein Rekordhoch von 3314,20 Punkten. Die Ölsorte Brent aus der Nordsee verteuert sich dank der Hoffnung auf eine rasche Überwindung der Coronavirus-Krise um bis zu 1,7 Prozent auf 50,80 Dollar je Barrel.

10:36 Uhr

Harter Lockdown beflügelt Zalando-Aktien

In der Hoffnung auf zusäztlichen Rückenwind im wichtigen Weihnachtsgeschäft steigen Anleger bei Zalando ein. Die Aktien des Online-Modehändlers steigen um gut zwei Prozent, nachdem die Bundesregierung eine harten Lockdown beschlossen hatte.

Zalando
Zalando 93,70

09:58 Uhr

Brexit-Thema stärkt Pfund deutlich

Die Verlängerung der Brexit-Verhandlungen bescheren dem Pfund Sterling einen Kurssprung. Die britische Währung verteuert sich 0,8 Prozent auf 1,3327 Dollar und um 0,5 Prozent auf 1,0973 Euro. "Das ist eine vorübergehende Bewegung, da nicht klar ist, ob ein 'No Deal'-Szenario vermieden werden kann", sagt Anlagestratege Junichi Ishikawa vom Brokerhaus IG.

Britisches Pfund / Dollar
Britisches Pfund / Dollar 1,37
Britisches Pfund / Euro
Britisches Pfund / Euro 1,12

09:10 Uhr

Harter Lockdown? Nicht beim Dax

Am deutschen Aktienmarkt lassen sich die Anleger vom am Mittwoch geltenden zweiten harten Lockdown hierzulande nicht beirren: Der Dax startet mit Aufschlägen von 0,9 Prozent und 13.229 Punkten in den Montagshandel. "Der Dax ist erstaunlich stabil", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Corinna wohlfeil. "Das liegt auch daran, dass am Freitag schon Abgaben zu sehen waren und sich ein harter Lockdown abgezeichnet hat." Gesucht sind vor allem wieder spekulativere Corona-Gewinner wie Delivery Hero oder Hellofresh. Auf der Verliererseite stehen dagegen etwa die Baumärkte.

08:54 Uhr

Tanker-Explosion macht Rohöl-Anleger nervös

Die Explosion auf einem Öltanker im saudi-arabischen Hafen von Dschidda verunsichert Rohstoff-Anleger. Die Ölsorte Brent aus der Nordsee verteuert sich um 1,3 Prozent auf 50,62 Dollar je Barrel. Der Reederei Hafnia zufolge wurde eines ihrer Schiffe beim Entladen von einem "externen Objekt" getroffen. Die Crew habe das durch eine Explosion ausgelöste Feuer unter Kontrolle gebracht. Niemand sei verletzt worden. Zusätzlichen Rückenwind erhält der Ölpreis Börsianern zufolge von den anlaufenden Coronavirus-Massenimpfungen.

Brent Rohöl
Brent Rohöl 55,93

08:29 Uhr

Euro legt leicht zu

Der Euro ist mit leichten Kursgewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2145 US-Dollar und damit etwas mehr als in der Nacht zuvor. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,2127 Dollar festgesetzt.

Der Euro bewegt sich seit einigen Tagen in der Nähe seines höchsten Standes seit Frühjahr 2018. Beflügelt wird der Euro vor allem durch die Aussicht auf baldige Corona-Impfungen und die damit einhergehende gute Stimmung an den Finanzmärkten. Der Dollar als weltweite Reservewährung ist daher weniger stark gefragt. Das gibt dem Euro Rückenwind.

07:38 Uhr

Analysten rechnen mit steigendem Dax

Zum Auftakt der neuen Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Montag höher starten. Am Freitag hatte er wegen Corona- und Brexit-Sorgen 1,4 Prozent im Minus bei 13.114,06 Punkten geschlossen. Diese beiden Themen beschäftigen Börsianer auch in der neuen Woche.

Von dem am Wochenende beschlossenen harten Lockdown für Deutschland lassen sich Investoren zunächst aber nicht aus dem Konzept bringen. Stattdessen konzentrierten sie sich auf die anstehenden Massen-Impfungen gegen das Coronavirus, schrieben die Analysten von JPMorgan.

Erleichtert reagierten Anleger auf die Verlängerung der Brexit-Gespräche. Großbritannien und die EU wollen weiter über ein Freihandelsabkommen verhandeln. Ohne Einigung droht zum Jahreswechsel die Einführung gegenseitiger Zölle.

06:30 Uhr

Impfstoff-Zulassungen geben Asien-Börsen Rückenwind

Fortschritte bei der Impfstoff-Zulassung haben die Risikostimmung der asiatischen Anleger gestärkt. "Der Impfstoff hat und wird wahrscheinlich weiterhin Rückenwind für den Markt bieten und es den Anlegern ermöglichen, über Rekordwerte bei Fallzahlen, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen hinwegzusehen", sagten die Analysten von JPMorgan.

  • Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,6 Prozent höher bei 26.823 Punkten.
  • Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,2 Prozent und lag bei 1804 Punkten.
  • Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewann 0,5 Prozent.
  • Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,2 Prozent.
06:00 Uhr