Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Ölplattformen in der Nordsee - Berlin legt sich mit Shell an

Royal Dutch Shell
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Die Weigerung des Ölkonzerns Shell, ausgediente Ölplattformen in der Nordsee abzubauen, hat ein politisches Nachspiel. Wegen des Vorfalls habe die Bundesregierung erstmals eine Sondersitzung der Mitgliedstaaten des Übereinkommens zum Schutz der Meeresumwelt des Nordost-Atlantiks einberufen, teilte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums mit. Das Treffen soll am Freitag stattfinden.

Es müsse geklärt werden, "wie mit diesen Ölplattformen, die seit geraumer Zeit in der Nordsee sind, umgegangen wird", so Haufe. "Wir wollen kein zweites Brent Spar erleben wie 1995." Insgesamt gebe es in den Gewässern 1740 Ölplattformen. "Davon haben 80 größere Mengen an Altölresten", sagte Haufe. Vier davon beträfen Shell. Allein diese ausgedienten Plattformen enthielten etwa 11.000 Tonnen Rohöl.

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Fast 1800 Ölplattformen gibt es im Nordost-Atlantik.

(Foto: imago/Nature Picture Library)

 

Quelle: n-tv.de