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Der Börsen-Tag Studie: Uber und Lyft verstopfen San Francisco

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Die US-Unternehmen Uber und Lyft haben die Ära der Fahrdienstvermittler eingeläutet. Sie brüsten sich damit, für die effiziente Nutzung von Fahrzeugen und damit für Entlastung für verkehrsgeplagte Städte zu sorgen. Doch eine neue Studie sät daran Zweifel: In San Francisco könnte demnach genau das Gegenteil der Fall sein.

Denn in der Westküstenmetropole, wo beide Fahrdienst-Unternehmen ihren Hauptsitz haben, stieg das Verkehrsaufkommen in den vergangenen Jahren laut der Untersuchung. Für die in der Zeitschrift "Science Advances" veröffentlichte Studie verglichen die Forscher den Verkehr in San Francisco von 2010 mit 2016 - dem Jahr, als sogenannte "Transportation Network Companies" (TNCs) sich als fester Bestandteil des Straßenbildes der kalifornischen Stadt etablierten.

Lyft, das erst Ende März an die Börse gegangen war, stellt die Ergebnisse infrage: In der Studie seien weder der wachsende Tourismus noch die Fahrten von Lieferdiensten ausreichend berücksichtigt worden - in einer Gegend, in der Amazon und andere Online-Händler ihre Aktivitäten zuletzt massiv ausweiteten.

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Quelle: n-tv.de