Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Trump-Drohung gegen Mexiko trifft vor allem US-Autobauer

Die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Mexiko würden die Autoproduktion im lateinamerikanischen Land empfindlich treffen. Mexiko ist vor allem wegen seines niedrigen Lohnniveaus ein wichtiger Produktionsstandort für Autobauer weltweit von Fahrzeugen für den benachbarten US-Markt. Autos und Autoteile machen den Löwenanteil der Exportgüter Mexikos in die Vereinigten Staaten aus. Im vergangenen Jahr summierten sie sich auf 93,3 Milliarden US-Dollar.

Am stärksten betroffen von einer Verteuerung der Produkte durch Zölle wären US-Autokonzerne. So ist General Motors mit 14 Fabriken und einem Ausstoß von knapp 835.000 Wagen im vergangenen Jahr der größte Fahrzeugproduzent in Mexiko. Nach Einschätzung des Investmentberaters Evercore ISI bestreitet GM 18 Prozent seines Absatzes im Heimatmarkt mit Autoimporten aus Mexiko. Ford will den Anteil von zuletzt 17 Prozent bis zum kommenden Jahr auf 20 Prozent steigern. Auch alle großen Hersteller aus Japan und Südkorea fertigen in Mexiko. Von den deutschen Automobilherstellern muss sich Volkswagen, seit mehr als 50 Jahren mit einem seiner größten Werke in Puebla präsent, die größten Sorgen machen.

Quelle: n-tv.de