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Solarworld-Hebel für Konservative Es geht auch mit weniger Risiko

Bekanntlich konnte man mit der Solarworld-Aktie in diesem Jahr bereits stattliche Gewinne erzielen. Seit Ende September 2005 gab der Aktienkurs deutlich nach. Von seinem Höchststand von 140 Euro sackte der Kurs ohne wesentliche Korrekturbewegung bis auf die Marke von 100 Euro ab, um sich in den vergangenen Tagen wieder auf ein Niveau von knapp unter 110 Euro zu erholen. Derzeit notiert die Solarworld-Aktie bei 107,20 Euro.

Wer davon überzeugt ist, dass es sich beim deutlichen Kurseinbruch der Solarworld-Aktie nur um eine vorübergehende Korrekturbewegung handelt, wird die aktuellen Kurse vielleicht als Einstiegskurse sehen. Wer allerdings mit wesentlich weniger Kapital, das zur Finanzierung der Aktien aufzuwenden ist, ähnliche Gewinne wie beim Kauf der Aktie erzielen möchte, könnte Long-Hebelprodukte einsetzen. Die vorgestellten Produkte eignen sich für positiv eingestellte Anleger, die nicht von einem weiteren massiven Kurseinbruch der Solarworld-Aktie ausgehen.

Beispiel Call-Optionsschein:
Der Deutsche Bank Call auf Solarworld, Strike 55 Euro, ISIN: DE000DB85836 , Bezugsverhältnis 0,02, Laufzeit bis 11.12.06 wird bei einem Aktienkurs von 107,20 Euro mit 1,14 – 1,15 Euro gehandelt. Steigt der Aktienkurs innerhalb der kommenden 3 Monate beispielsweise wieder auf 120 Euro, so wird der Call einen ungefähren Wert von 1,36 Euro haben. Im gleichen Zeitraum, in dem die Aktie um knappe 12% zulegt, wird mit dem Call-Optionsschein ein Gewinn von 19% möglich sein, da er dann einen ungefähren Wert von 1,37 Euro aufweisen wird.

Beispiel Turbo_Call:
Der SG-OpenEnd-Turbo auf Solarworld mit Basis 54,741 Euro und KO-Marke von 62,89 Euro, ISIN DE000SG3Y7Q3 und Bezugsverhältnis 1:1 wird derzeit mit 52,65 -53,40 Euro zum Handel angeboten. Bei einem Solarworld-Aktienkurs von 120 Euro wird der Wert des Turbo-Calls etwa bei 65,20 Euro (+22%) liegen.

Selbstverständlich weisen auch diese Hebelprodukte höheres Risiko als die direkte Aktienveranlagung auf. Auf der anderen Seite kauft man ja weder die Aktie noch einen Call, wenn man nicht von einem Kursanstieg des Basiswertes ausgeht. Deshalb sollten diese tief im Geld befindlichen Hebelprodukte, mit denen bei wesentlich geringerem Kapitaleinsatz die gleiche Rendite wie bei der Direktveranlagung zu erzielen sein wird, aufzeigen, dass Calls nicht nur für Risiko freudige Zocker geeignet sein können.

Walter Kozubek, hebelproduktereport.de

Quelle: ntv.de

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