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Chancen erkennen und nutzen Wie wird man Spitzenverdiener?

Der erste Schritt zum Top-Verdienst ist eine gute Ausbildung. In bestimmten Fächern sind die Chancen deutlich besser als in anderen. Wenn die Voraussetzungen stimmen, gibt es weitere Weichen, die man auf dem Weg zum Spitzenverdienst stellen kann.

Nur wer sich vorher über seinen Marktwert informiert hat, kann standfest in die Gehaltsverhandlungen treten. Foto: Franziska Koark

Nur wer sich vorher über seinen Marktwert informiert hat, kann standfest in die Gehaltsverhandlungen treten.

Ab wann ist man ein Spitzenverdiener? Für das Finanzamt ist die Sache klar, da beginnt der Spitzensteuersatz bei  einem Einkommen von 52.822 Euro nach Abzug von Freibeträgen und Werbungskosten. Ob man das für viel hält oder für wenig, hängt unter anderem von der Branche ab, in der man sich bewegt. Top-Talente in der Beratung werden teils schon mit Einstiegsgehältern geködert, die darüber liegen. Eine Fachkraft im Baugewerbe oder in der Gastronomie wird womöglich auch nach 20jähriger Berufserfahrung nicht in solche Regionen vordringen. Wer irgendwann einmal zu den Spitzenverdienern gehören will, sollte sich also zunächst einmal darüber klar werden, wo er im Moment steht und wo er irgendwann hinkommen kann.

Bei beidem hilft ein Gehaltsvergleich online, wie er etwa von Experteer abgeboten wird. Auf der Karriereplattform kann man anhand von Karrierelevel, Funktionsbereich, Branche und Arbeitsort den eigenen Marktwert ermitteln. Mit der Experteer Salary App fürs iPhone funktioniert das auch mobil.

Wissen, wo man hin will

Wer ein bisschen mit dem Gehaltsvergleich experimentiert, stellt fest, dass es bei gleichem Karrierelevel und Funktionsbereich durchaus große Unterschiede geben kann, abhängig davon in welcher Region und in welcher Branche man tätig ist. Eine Fachkraft im Controlling kann bei einem Finanzdienstleister im Schnitt beispielsweise rund 11.000 Euro mehr verlangen als im öffentlichen Sektor. Ein Projektleiter im Personalbereich verdient in der Energiewirtschaft etwa 5000 Euro mehr als im Handel. Dass man in Metropolen wie München, Frankfurt oder Hamburg meist besser verdient als im Bundesdurchschnitt, zeigt sich auch im Gehaltsvergleich. Auch in Stuttgart, Düsseldorf, Köln und in Berlin finden sich in der Experteer-Datenbank besonders viele gut dotierte Stellenausschreibungen. Manchmal kann es sich finanziell aber auch lohnen, für den Job an einen kleineren Standort zu wechseln. Mittelständler, die Fachkräfte suchen, sind oft gezwungen, mehr zu zahlen.

Egal ob man örtlich flexibel ist oder nicht: Den eigenen Marktwert zu kennen ist wichtig, um Transparenz zu schaffen. Welche Positionen kommen in Frage? Welches Zielgehalt ist realistisch? Der Gehaltsrechner bietet einen Überblick darüber, wer wie viel verdient und in welchen Bereichen die Premium-Jobs zu finden sind. Und er schafft einen wichtigen Vorsprung bei den Gehaltsverhandlungen.

Professionelles Profil anlegen

Wenn man weiß, was man erreichen kann und will, gilt es, aktiv zu werden. Wer gezielt an die Sache herangeht, grast nicht nur die einschlägigen Online-Börsen nach passenden Stellenausschreibungen ab. Hilfreich ist es auch, sich selbst ein aussagekräftiges Kandidatenprofil anzulegen, etwa auf einer Karriereplattform wie Experteer oder bei Business-Netzwerken wie Xing oder Linkedin. Das Profil sollte mehr sein als nur ein Appetizer, sondern dem potentiellen Arbeitgeber oder Headhunter einen vollständigen Überblick geben. Dazu gehört im Grunde alles, was man auch in eine klassische Bewerbungsmappe heften würde. Ein sauberer Lebenslauf ist das A und O, Premium-Mitglieder können bei Experteer den CV-Check nutzen, um Optimierungsmöglichkeiten zu finden. Auch ein gutes Foto ist unverzichtbar. Das sollte natürlich kein Schnappschuss sein, wie man ihn vielleicht für ein Privatprofil verwenden würde, sondern ein professionelles Business-Porträt.

Auch im Online-Profil ist Platz für eine Art Motivationsschreiben, den sollte man nutzen um zu formulieren, wo man steht und wo man hin will. Außerdem gibt es Gelegenheit, wichtige Projekte und Erfolge zu präsentieren. Und schlussendlich dürfen zum vollständigen Profil auch Referenzen nicht fehlen.

Ein vollständiges Online-Profil hilft dabei, gefunden zu werden. Es ist aber auch praktisch bei der Suche, weil man bei der Bewerbung direkt darauf verweisen kann. Um selbst nach Stellen zu fahnden, sollte man die vorhandenen Suchfilter möglichst detailliert einstellen. So bekommt man nur die wirklich interessanten Stellen angezeigt. Wer ständig auf dem Laufenden bleiben möchte, holt sich am besten die Experteer-App aufs Smartphone. So ist sicher, dass man auf dem Weg zum Top-Gehalt keine Chance verpasst.

Quelle: n-tv.de, ino

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