Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 14. Februar 2018
  • Konjunktur

    Acht in Serie: Japans Wirtschaft wächst weiter

    Japans Wirtschaft ist das achte Quartal in Folge gewachsen. Das zeigen vorläufige Regierungsdaten, die veröffentlicht wurden. Demnach legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Zeitraum von Oktober bis Dezember aufs Jahr hochgerechnet um 0,5 Prozent zu. Das war allerdings weniger als von Volkswirten erwartet. Deren Prognosen lagen im Schnitt bei plus 0,9 Prozent. Der Anstieg geht insbesondere auf robuste Verbraucherausgaben sowie anziehende Investitionen zurück. Acht Quartale Wachstum hintereinander hat es in Japan seit dem Wirtschaftsboom der 1980er Jahren nicht mehr gegeben. Für die Notenbank (BOJ) ist die Entwicklung ein ermutigendes Anzeichen, dass die Konjunktur ausreichend Schwung hat, um die Inflation wieder in Richtung des BOJ-Zieles von zwei Prozent nach oben zu treiben. (rts)

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  • Montag, 19. November 2018
  • EU-Austritt
    EZB dämpft Brexit-Sorgen in Japan

    EZB-Ratsmitglied Francois Villeroy de Galhau sieht die Europäische Union für den Fall eines ungeregelten Ausstiegs Großbritanniens gewappnet. "Sollten wir ein No-Deal-Szenario bekommen, was wir uns nicht wünschen, sind wir auf der europäischen Seite vorbereitet", sagte Villeroy in einem Vortrag in Tokio. Für die britische Wirtschaft wäre ein Brexit ohne Abkommen wahrscheinlich sehr schädlich. "Aber auf der europäischen Seite sind die Auswirkungen auf das BIP-Wachstum begrenzt und es gibt keine Finanzstabilitätsprobleme." Die britische Regierung und die EU hatten sich jüngst auf einen Entwurf für ein Brexit-Abkommen geeinigt. Allerdings kann sich Premierministerin Theresa May nicht auf eine sichere Mehrheit im Unterhaus stützen. Sie ist wegen ihres Brexit-Kurses in der Heimat heftig unter Beschuss geraten. Einige Abgeordnete ihrer eigenen konservativen Partei wollen sie stürzen. (rts)

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  • Konjunktur
    Industrie verbucht mehr Aufträge

    Der Auftragsbestand der deutschen Industrie hat sich im September trotz der mauen Weltkonjunktur erhöht. Bereinigt um Kalender- und Saisoneffekte legte er um 0,8 Prozent zum Vormonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dabei erhöhte sich das Volumen der noch nicht erledigten Aufträge aus dem Inland um 1,0 Prozent, die aus dem Ausland um 0,7 Prozent. Besonders bei den Herstellern von Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen gingen demnach besonders viele neue Bestellungen ein. (rts)

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