Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 18. Januar 2016
  • Unternehmen

    Adecco setzt sich niedrigere Ziele

    Der weltgrößte Personalvermittler Adecco schraubt angesichts der schwächelnden Konjunktur seine Erwartungen zurück. Künftig werde eine Betriebsgewinnmarge (Ebita) von 4,5 bis 5,0 Prozent über den gesamten Konjunkturzyklus angestrebt, teilte der Konzern aus Genf mit. Jahrelang peilte der Rivale von Manpower und Randstad eine Marge von mehr als 5,5 Prozent an, jetzt nennt er eine Bandbreite und macht die Erreichung des gesenkten Ziels von der Konjunkturentwicklung abhängig. In den ersten zwei Monaten des vierten Quartals 2016 sei Adecco organisch um 5,0 Prozent gewachsen. Für 2015 werde ohne einmalige Faktoren eine Ebita-Marge von 5,2 Prozent erwartet. Den Jahresabschluss 2015 will das Unternehmen am 9. März veröffentlichen. Der Weltmarktführer will an seiner Dividendenpolitik festhalten und weiterhin 40 bis 50 Prozent des bereinigten Gewinns ausschütten. 2016 will der Konzern auch durch Zukäufe wachsen. (rts)

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  • Montag, 11. Dezember 2017
  • Energie
    IWES-Experten loben Offshore-Windräder

    Windkraftwerke auf dem Meer erzeugen einer Studie zufolge mehr und zuverlässiger Strom als bislang angenommen. Die Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee produzieren an 363 Tagen des Jahres Energie, teilte die Stiftung Offshore Windenergie mit, die die Studie beim Fraunhofer-Institut IWES in Auftrag gegeben hatte. Bei der Vorgängerstudie hatte dieser Wert noch bei 340 Tagen gelegen. Die Anlagen lieferten somit relativ konstant Strom, und die Erträge seien gut vorhersehbar, heißt es. Die erhöhte Verfügbarkeit senke den Bedarf an Reservekraftwerken für windstille Stunden und damit die Kosten. Energiewirtschaftlich sei die Offshore-Windenergie damit sowohl Windkraftwerken an Land wie auch der Photovoltaik überlegen. (dpa)

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