Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 13. Januar 2018
  • Alitalia

    Air France dementiert Übernahmeofferte

    Air France hat dementiert, ein Übernahmeangebot für die italienische Krisen-Airline Alitalia abgegeben zu haben. Das teilte die französische Fluglinie, zu der auch KLM gehört, mit. Der italienische Industrieminister Carlo Calenda hatte am Freitag gesagt, neben der US-Beteiligungsgesellschaft Cerberus und der Deutschen Lufthansa gebe es eine gemeinsame Offerte von Air France-KLM mit dem britischen Billigflieger Easyjet. Die Lufthansa hatte bei den Gesprächen zur Übernahme eines Großteils der insolventen Alitalia zuletzt auf die Bremse getreten. "Alitalia müsste vor einem Kauf durch die Lufthansa gründlich restrukturiert werden", schrieb Vorstandschef Carsten Spohr in einem Brief an Calenda. Die chronisch defizitäre Airline müsse von der Personal- und auch von der Flottenstärke her kleiner und fokussierter werden. (rts)

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  • Samstag, 21. Juli 2018
  • Rating
    S&P gebt Ausblick für Griechenland

    Die Bonitätswächter von S&P haben den Rating-Ausblick für Griechenland auf "positiv" von "stabil" erhöht. Damit kann das Euro-Land als nächsten Schritt auf eine Höherstufung hoffen. Die Bewertung der langfristigen Verbindlichkeiten bleibe zunächst bei "B+", teilten die amerikanischen Bonitätswächter mit. Die Anleihen haben damit weiterhin Ramschstatus. Ein besseres Rating geht in der Regel mit niedrigeren Kosten bei der Aufnahme von Schulden einher. Die Agentur begründete den besseren Ausblick mit einer größeren politischen Stabilität und Berechenbarkeit, die Griechenlands Wirtschaft und Banken unterstützen sollten. Das Land hängt seit 2010 am Tropf internationaler Geldgeber. Das dritte Hilfspaket im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August aus. Mit einer Quote von rund 20 Prozent ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland so hoch wie in keinem anderen Euro-Land. (rts)

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