Kurznachrichten

Unternehmen Airbag-Hersteller Takata schreibt rote Zahlen

Der japanische Autozulieferer Takata rutscht wegen der Kosten für der millionenfachen Airbag-Rückrufe in die roten Zahlen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März habe es einen Verlust von umgerechnet 106 Millionen Euro gegeben, teilte der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Bisher hatte Takata einen Gewinn von rund 40 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Zudem schraubte das Unternehmen seine Erwartungen für Gewinn und Umsatz im laufenden Geschäftsjahr 2016/17 zurück.

Erst vergangene Woche musste Takata auf Druck der US-Behörden bis zu 40 Millionen weitere Airbags zurückrufen. In diesem Zusammenhang berichtete die japanische Zeitung "Nikkei", dass der Rückruf sogar noch ausgeweitet werden könnte. Demnach könnte die Zahl der betroffenen Fahrzeuge auf 120 Millionen steigen. (rts)

Quelle: ntv.de