Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 18. März 2016
  • Unternehmen

    Airbus stößt Rüstungselektronik ab

    Der Flugzeugbauer Airbus verkauft seine Rüstungselektronik-Sparte an den US-Finanzinvestor KKR. Der Preis betrage 1,1 Milliarden Euro, teilte der europäische Luftfahrtkonzern am Abend mit. Die Transaktion solle im ersten Quartal 2017 unter Dach und Fach gebracht werden. Airbus will möglicherweise einen Minderheitsanteil behalten. Airbus trennt sich derzeit von Randgeschäften, um sich mit der Rüstungssparte stärker auf den Verkauf von Flugzeugen, Raketen und Satelliten konzentrieren zu können. Branchenkenner gehen davon aus, dass KKR die frühere Rüstungssparte gewinnbringend weiterverkaufen will. (rts)

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  • Montag, 18. Dezember 2017
  • Immobilienbranche
    Vonovia will österreichische Buwog übernehmen

    Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia will sich in einem Milliarden-Deal den österreichischen Rivalen Buwog einverleiben. Beide Unternehmen hätten eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, teilte der Dax-Konzern mit. Die Buwog-Eigner sollen je Aktie 29,05 Euro in bar erhalten - das entspricht einem Aufschlag von gut 18 Prozent auf den Schlusskurs an der Wiener Börse vom Freitag. Die geplante Bar-Offerte bewertet Buwog mit rund 5,2 Milliarden Euro. Sie soll Anfang Februar veröffentlicht werden. (dpa)

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  • Konjunktur
    Gastgewerbe schwächelt im Oktober

    Deutschlands Hoteliers und Gastwirte bleiben trotz etwas schwächerer Geschäfte im Oktober auf Wachstumskurs. Preisbereinigt (real) sanken die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zu unveränderten Preisen (nominal) verzeichnete das Gastgewerbe dagegen einen Anstieg um 1,6 Prozent. Insgesamt war die Entwicklung in den ersten zehn Monaten positiv. Die Branche setzte real 1,0 Prozent und nominal 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. (dpa)

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  • Konjunktur
    Japans Handelsüberschuss verringert sich

    Japans Handelsüberschuss ist wegen steigender Kosten für Ölimporte im November deutlich gesunken. Wie die Regierung in Tokio bekanntgab, lag der Überschuss bei 113,4 Milliarden Yen (854 Millionen Euro) und damit um 22,6 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt konnte jedoch immerhin im sechsten Monat in Folge schwarze Zahlen in ihrer Bilanz ausweisen. Viele Ökonomen hatten mit einem Defizit gerechnet. Die Ausfuhren stiegen unter anderem dank guter Nachfrage nach japanischen Autos in den USA um 16,2 Prozent auf 6,9 Billionen Yen. Die Importe zogen aber noch stärker um 17,2 Prozent auf 6,8 Billionen Yen an. Dazu trugen Rohöleinfuhren aus Saudi Arabien sowie Smartphones aus China bei. (dpa)

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