Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 22. Januar 2018
  • Luftfahrt

    Airbus verkauft weniger Hubschrauber

    Im Geschäft mit Hubschraubern hat der Luftfahrtkonzern Airbus 2017 weniger weniger Neubestellungen erhalten als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der Auslieferungen entwickelte sich rückläufig, wie Airbus Helicopters mitteilte. Angesichts der anhaltenden Schwäche des Segments will der europäische Hersteller nun die Effizienz seiner Helikoptersparte steigern. Insgesamt fertigte Airbus im vergangenen Jahr 409 Hubschrauber, im Jahr zuvor hatte der Boeing-Konkurrent 418 Stück an Kunden übergeben. Der Auftragseingang erreichte netto 335 Hubschrauber, 2016 hatte Airbus 353 Neubestellungen in die Bücher genommen. Gedämpft wurden die negativen Folgen des Order-Rückgangs dadurch, dass mehr größere und lukrativere Modelle bei Airbus bestellt wurden. So erhielt das Unternehmen 54 Bestellungen für das Modell "Super Puma", vor allem von staatlichen Kunden, und 19 Aufträge für sein mittelgroßes Modell H175. Das Helikopter-Geschäft trägt derzeit rund 10 Prozent zum Konzernumsatz bei. (DJ)

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  • Montag, 22. Oktober 2018
  • Autobau
    Leoni kappt die Prognose

    In der deutschen Autoindustrie setzt sich die Serie an Gewinnwarnungen fort. Zu Wochenbeginn korrigierte auch der Zulieferer Leoni seine Ziele für das laufende Jahr nach unten. Belastet von einer schwächeren Entwicklung des Automarktes in China und internationalen Handelskonflikten rechnet das Unternehmen nur noch mit einer leichten Umsatzsteigerung auf rund 5,0 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) sieht Leoni nun in etwa auf dem Niveau des bereinigten Vorjahreswertes von 196 Millionen Euro. Bisher hatte das SDax-Unternehmen den Umsatz bei mindestens 5,1 Milliarden Euro gesehen. Beim Ebit hatten die Nürnberger eine Summe in der unteren Hälfte der Bandbreite von 215 Millionen bis 235 Millionen Euro in Aussicht gestellt. (DJ)

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  • Unternehmen
    Philips verdient weniger

    Der niederländische Elektronik- und Medizintechnik-Konzern Philips hat zuletzt weniger stark zulegen können als von Experten erwartet. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 4 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Amsterdam mitteilte. Auch auf vergleichbarer Basis - also ohne Währungseinflüsse sowie Zu- und Verkäufe - betrug das Plus 4 Prozent und damit weniger als vorher von Analysten geschätzt. Vor allem das Geschäft mit Diagnose- und Behandlungsgeräten lief besser als im Vorjahr, wohingegen die Datensparte weniger Geschäft machte.

    Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwert-Abschreibungen legte um 6,8 Prozent auf 568 Millionen Euro zu. Auch das war etwas weniger als erwartet. Unterm Strich ging der Gewinn um knapp 31 Prozent auf 292 Millionen Euro zurück, vor allem wegen des Verkaufs von großen Teilen des Lichtgeschäfts, Philips hält noch rund 18 Prozent an der ehemaligen Tochter Signify. Seine mittelfristigen Ziele bestätigte der Konzern. (dpa)

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