Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Januar 2018
  • Unternehmen

    Alba verwertet Altautos in Shanghai

    Der Entsorger Alba baut sein Asien-Geschäft aus und verwertet künftig auch Altautos in Shanghai. Das Berliner Unternehmen übernimmt 51 Prozent der Anteile des örtlichen Recyclingunternehmens Baosteel Auto, wie am Freitag mitgeteilt wurde.

    Dieses bereitet demnach Autos umweltgerecht auf, recycelt Gebrauchtfahrzeuge und handelt mit gebrauchten Fahrzeugteilen. Miteigentümer ist das Stahlunternehmen Shanghai Baosteel Ironsteel & Steel Recources. Über die Beteiligung berichtete auch die "Berliner Morgenpost". 

    Alba ist seit Längerem in China aktiv und sammelt beispielsweise Elektroschrott in Hongkong ein. 2016 stieg die chinesische Firma Deng bei Alba ein und übernahm über ihr Unternehmen Techcent Anteile an Albas China-Geschäft und dem Services-Segment, zu dem die Sortieranlagen und das Duale System der Firmentochter Interseroh gehören. (dpa)

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  • Donnerstag, 21. Juni 2018
  • Unternehmen
    Schröder erneut zum Aufsichtsratschef von Rosneft gewählt

    Altbundeskanzler Gerhard Schröder bleibt Aufsichtsratsvorsitzender des russischen Staatskonzerns Rosneft. Die Aktionäre beriefen den 74-Jährigen in der sibirischen Stadt Krasnojarsk auf ihrem Jahrestreffen wieder in das Kontrollgremium, wie der Energieriese mitteilte. Der elfköpfige Aufsichtsrat wählte den SPD-Politiker anschließend erneut zum Chef des Gremiums, dem er seit Ende September 2017 angehört. Ebenfalls als Aufsichtsratsmitglied bestätigt wurde der Chef der Gazprom-Tochter Nord Stream 2, Matthias Warnig. Schröder ist ein enger Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin und besucht derzeit auch mehrere Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft. (dpa)

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  • Unternehmen
    BMW bestätigt Ausblick

    Nach der Gewinnwarnung von Daimler hält BMW am Ausblick für das laufende Jahr fest. Angesichts der Diskussion um zusätzliche Zölle im Welthandel bewerte BMW weiterhin unterschiedliche Szenarien sowie mögliche strategische Optionen, hieß es. Die Prognosen für 2018 setzten voraus, dass sich die weltweiten wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen "nicht wesentlich verändern werden".

    Der Konzern sieht den Absatz und Umsatz 2018 weiterhin leicht über dem Rekordwert des Vorjahres. Der Gewinn vor Steuern soll ebenfalls leicht zulegen, sofern das geplante Gemeinschaftsunternehmen mit Daimler bei Mobilitätsdiensten von den Wettbewerbsbehörden genehmigt wird. (DJ)

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  • Chip-Hersteller
    Micron verdient gut 3,8 Milliarden

    Der US-Konzern Micron Technology hat dank einer starken Nachfrage nach PC-Speicherchips seinen Gewinn im dritten Quartal gesteigert. Der Nettogewinn sei von 1,65 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf aktuell 3,82 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Der Nettoumsatz schnellte um 40 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar in die Höhe. Das Unternehmen, das Speicherchips für Computer und Mobilgeräte herstellt, profitiert seit längerem von der starken Nachfrage und stetig anziehenden Preisen für seine Hightech-Produkte. Die Firma konkurriert vor allem mit den südkoreanischen Herstellern Samsung Electronics und SK Hynix. Die Micron-Aktie gab im nachbörslichen US-Handel um 1,5 Prozent nach. Im laufenden Jahr ist der Aktienkurs bislang um fast 45 Prozent gestiegen. (rt)

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