Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 17. Oktober 2017
  • Einzelhandel

    Aldi und Lidl vergrößern Marktanteile in UK

    Die deutschen Discounter Aldi und Lidl sind in Großbritannien weiter auf dem Vormarsch. Mit einem Umsatzplus von 13,4 und 16 Prozent in den vergangenen drei Monaten luchsten die Billiganbieter den traditionellen Supermarktketten im Vereinigten Königreich weitere Marktanteile ab, wie aus Zahlen der Marktforscher von Kantar Worldpanel hervorgeht. Marktführer Tesco legte um 2,1 Prozent zu. Das Plus bei den Rivalen Sainsbury's und Asda blieb bei unter 2 Prozent. Die Briten gehen auch wegen der steigenden Inflation, die an der Kaufkraft nagt, häufiger zum Discounter. Die Teuerungsrate lag in dem untersuchten Zeitraum den Angaben zufolge bei 3,2 Prozent. (rts)

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  • Donnerstag, 23. November 2017
  • Gesundheitswirtschaft
    Geschäft von Asklepios Kliniken stabil

    Die Asklepios Kliniken Verwaltungs-GmbH hat in den ersten neun Monaten eine weitgehend stabile Geschäftsentwicklung verzeichnet. Der Konzerngewinn sank indes aufgrund von Sondereffekten.
    Der Umsatz stieg um 0,8 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten wurden insgesamt 1,68 (Vorjahr 1,72) Millionen Patienten versorgt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 4,5 Prozent auf 270,9 Millionen Euro zurück. Die operative Ebitda-Marge erreichte 11,2 nach 11,8 Prozent. Der Konzerngewinn des Königsteiner Unternehmens sank um 12,3 Prozent auf 123,5 von 140,9 Millionen Euro. Sondereffekte der Risikovorsorge im veränderten regulatorischen Umfeld schmälerten das Ergebnis um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. (DJ)

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  • Versicherer
    Moody's analysiert stabile Lage

    Die Ratingagentur Moody's stuft die Lage für die Versicherer in Europa trotz des Niedrigzins-Umfelds als stabil ein. Ein anziehendes Wirtschaftswachstum und Stabilität an den Finanzmärkten werde die Geschäfte der Unternehmen stützen, schrieb die Agentur in einem Bericht zum Ausblick für die Branche auf 2018. Die - allerdings auf niedrigem Niveau - ansteigenden Zinsen würden indes weiter für Gegenwind sorgen. Daher würden die Unternehmen weiter an Maßnahmen zur Kostensenkung arbeiten. Es gebe aber auch zahlreiche Risiken für die Versicherer. Dazu gehörten politische Faktoren wie der Brexit oder die Krise um Nordkorea, die die Wirtschaft allgemein treffen und auch zu Schwankungen an den Finanzmärkten führen könnten. Zudem könnten die Gewinne weiter schrumpfen, falls die Zinsen nicht wie erwartet ansteigen würden. Nicht zuletzt könne es durch den Klimawandel verstärkt zu Schäden für die Sach- und Unfallversicherer kommen. (rts)

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