Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 30. März 2016
  • Erneuerbare Energien

    Allianz knackt die Marke

    Europas größter Versicherer Allianz hat inzwischen mehr als drei Milliarden Euro in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie investiert. Überschritten wurde die Marke mit dem Kauf von drei weiteren Windparks in Finnland, wie die Investmentsparte Allianz Capital Partners (ACP) mitteilte. Die Anlagen - davon zwei in Lappland und eine an der Westküste - kommen zusammen auf eine Kapazität von 107,7 Megawatt (MW). Zuletzt hatte sich ACP erstmals auf den US-Markt für Erneuerbare Energien gewagt. Insgesamt gehören der Allianz-Sparte nun 63 Wind- und sieben Solarparks. Die Strategie lässt sich auch als Reaktion auf die Niedrigzinsphase lesen: Solche Infrastruktur-Investitionen sind für Versicherer interessant, weil sie über lange Zeit kalkulierbare Renditen abzuwerfen versprechen. (rts)

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  • Mittwoch, 25. April 2018
  • Konjunktur
    Smartphone-Verkäufe gehen weltweit zurück

    Der weltweite Smartphone-Boom der vergangenen Jahren flaut ab. Von Januar bis März sank die Nachfrage weltweit um zwei Prozent auf 347 Millionen Geräte, wie aus einer Studie des Marktforschers GfK hervorgeht. Vor allem in China und Nordamerika wurden weniger Smartphones veräußert. Wegen der gestiegenen Preise für die Luxusmodelle von Apple, Samsung, Google und Huawei litt der Umsatz darunter nicht. Die Erlöse kletterten um 18 Prozent. Die Verbraucher tendierten zum Kauf höherpreisiger Modelle, sagte der GfK-Telekommunikationsexperte Arndt Polifke. Im Schnitt legten Käufer 374 Dollar für ein neues Gerät auf den Tisch und damit 21 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich. (rts)

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  • Unternehmen
    Munich Re zahlt weniger Boni

    Auf Druck der Aktionäre will der weltgrößte Rückversicherer Munich Re die Boni für seine Chefetage einschränken. Ab diesem Jahr sollen die Boni für den Vorstand fünfzig statt wie bisher siebzig Prozent der Bezüge ausmachen, sagte Aufsichtsratschef Bernd Pischetsrieder auf der Hauptversammlung in München. Maßgeblich für die Boni sollen künftig ausschließlich die Erreichung der Gewinnziele des Vorstands und die Entwicklung der Munich-Re-Aktie im Vergleich zur Konkurrenz sein. "Die variable Vergütung wird künftig sehr viel volatiler sein als heute", sagte Pischetsrieder.

    Die Hauptversammlung muss dem Vorschlag noch zustimmen. Großanleger hatten bei dem Aktionärstreffen vor einem Jahr kritisiert, dass die Kriterien für die Vergütung des Vorstands schwer durchschaubar seien. 2017 verdienten die Spitzenmanager des Unternehmens zusammen 19,8 Millionen Euro - 3,3 Millionen Euro weniger als im Jahr davor. Ursache war ein von schweren Naturkatastrophen verursachter Gewinneinbruch. (dpa)

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  • Unternehmen
    Shire und Takeda erzielen Durchbruch

    Nach langem Ringen haben die Pharmakonzerne Shire und Takeda Insidern zufolge einen Durchbruch bei den Gesprächen über einen Zusammenschluss erzielt. Der japanische Konzern Takeda habe seine ursprüngliche Offerte in Höhe von rund 60 Milliarden Dollar weiter aufgebessert, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Noch im Lauf des Tages werde ein vorläufiger Deal bekannt gegeben. Welcher Kaufpreis vereinbart wurde, war zunächst unklar. Zuletzt hatte es ein Bieterwettrennen um den irischen Konzern Shire gegeben, der an der Börse in London gelistet ist und Medikamente gegen seltene Krankheiten herstellt. Takeda ist bereits mehrmals mit Angeboten abgeblitzt. Auch der Botox-Produzent Allergan hatte Interesse an Shire signalisiert, dann aber eine Kehrtwende vollzogen. (rts)

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