Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 13. Februar 2018
  • Arbeitsplätze

    Amazon erwägt Kürzungen in Seattle

    Der US-Konzern Amazon will nach Informationen eines Insiders hunderte Stellen am Hauptstandort in Seattle abbauen. Der Schritt sei im Verbrauchergeschäft geplant, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle. Der weltgrößte Online-Händler wolle seine Ressourcen auf seine schnell wachsenden Bereiche wie den Sprachassistenten Alexa konzentrieren, hieß es. Es blieb zunächst unklar, welche Bereiche genau von dem Stellenabbau betroffen sind. Im vergangenen Jahr schuf der Konzern weltweit 130.000 Stellen. Insgesamt beschäftigt das US-Unternehmen 566.000 Mitarbeiter. Amazon plant seit längerem den Aufbau einer zweiten Firmenzentrale in Nordamerika für bis zu 50.000 Mitarbeitern. Das Vorhaben soll rund fünf Milliarden Dollar kosten. (rts)

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  • Freitag, 20. Juli 2018
  • Unternehmen
    General Electric erleidet Gewinneinbruch

    Die kriselnde US-Industrie-Ikone General Electric (GE) hat im zweiten Quartal deutlich weniger verdient. Anhaltende Probleme in der Kraftwerksparte und anderen Bereichen ließen den Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 736 Millionen Dollar (631 Millionen Euro) einbrechen. Das teilte der Siemens-Konkurrent in Boston mit.

    Immerhin konnte GE den Umsatz dank Zuwächsen im Öl- und Gasgeschäft sowie in den Sparten für Luftfahrt und Medizintechnik um gut drei Prozent auf 30,1 Milliarden Dollar erhöhen. Insgesamt übertrafen die Ergebnisse die Prognosen der Analysten. Der Aktienkurs legte vorbörslich leicht zu. Konzernchef John Flannery sagte, die Zahlen hätten "im Rahmen der Erwartungen" gelegen.

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  • Unternehmen
    Emissionsrechte vermiesen Vattenfalls Bilanz

    Höhere Einkaufskosten für Kohle und Gas sowie teurere Emissionsrechte für den CO2-Ausstoß von Kraftwerken drücken das Halbjahres-Ergebnis des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern blieb mit 13,1 Milliarden Kronen (rund 1,3 Milliarden Euro) im Vorjahresvergleich etwa stabil, wie das Unternehmen mitteilte. Dass unter dem Strich mit 7,1 Milliarden Kronen trotzdem mehr Gewinn rauskam, liegt laut Unternehmen an geringeren Steuern und einem Einmaleffekt durch die Neubewertung im schwedischen Atommüll-Fonds.

    Gut lief es für den auch in Deutschland stark vertretenen Konzern vor allem bei der Stromerzeugung durch Wasser und Wind, wo höhere Preise erzielt wurden. Im zweiten Quartal dagegen sank der operative Gewinn vor Sondereffekten wegen Problemen in der Wärme-Sparte um rund ein Fünftel.

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