Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 06. Dezember 2018
  • Konjunktur

    Anzahl neuer Jobs in USA bleibt unter Erwartungen

    US-Firmen haben im November weniger neue Stellen geschaffen als gedacht. Insgesamt kamen 179.000 hinzu, wie der Personaldienstleister ADP zu seiner monatlichen Firmenumfrage mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Plus von 195.000 gerechnet. Am Freitag steht der Arbeitsmarktbericht der Regierung an, der neben den Jobs in der Privatwirtschaft auch den öffentlichen Dienst mit einschließt. Experten rechnen damit, dass außerhalb der Landwirtschaft 200.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das wären weniger Jobs als im Oktober mit damals einer Viertel Million. (rts)

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  • Dienstag, 11. Dezember 2018
  • Dividende
    Aurubis will mehr ausschütten

    Der Kupferkonzern Aurubis stellt für das abgelaufene Geschäftsjahr erneut eine höhere Dividende in Aussicht. Wie der Hamburger MDax-Konzern mitteilte, will die Geschäftsführung den Aktionären auf der Hauptversammlung am 28. Februar 2019 eine Dividende von 1,55 Euro je Aktie vorschlagen. Für das vorangegangene Geschäftsjahr hatte Aurubis 1,45 Euro je Aktie gezahlt nach 1,25 Euro für das Jahr davor.
    Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 steigerte Aurubis das operative Ergebnis auf 329 Millionen von 298 Millionen Euro. "2017/18 war für uns ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr", resümierte Vorstandsvorsitzender Jürgen Schachler. "Wir haben eines der besten operativen Ergebnisse der Unternehmensgeschichte erreicht." (DJ)

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  • Unternehmen
    Unerwarteter Ergebnisrückgang bei Hornbach

    Die Hornbach-Gruppe hat im dritten Quartal 2018/19 einen unerwarteten Ergebnisrückgang verzeichnet. Verantwortlich dafür sei die unbefriedigende Ertragsentwicklung im November 2018, insbesondere im Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG, gab das im SDax gelistete Unternehmen in einer Pflichtmitteilung bekannt. Ersten vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal zufolge habe sich das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) der Hornbach -Gruppe im Vergleich zum Vorjahresquartal um etwa 31 Prozent  auf knapp 20 Millionen Euro verringert. Der Konzernumsatz habe sich zwar um 7,7 Prozent auf 1,085 Milliarden Euro erhöht, der Rohertrag sei aber nur unterproportional zum Umsatzwachstum gestiegen. Wesentlicher Grund dafür seien gestiegene Einkaufspreise, die wettbewerbsbedingt nicht durch höhere Verkaufspreise haben kompensiert werden können. Das Rohertragswachstum reiche nicht aus, die gestiegenen Filial- und Verwaltungskosten auszugleichen. Somit gehe das bereinigte Ebit im 3. Quartal 2018/19 um ca. elf Prozent auf rund 181 Millionen EUR (Vorjahr: 203,1 Mio. Euro) zurück. Der Vorstand halte es für unwahrscheinlich, dass der Ergebnisrückstand im vierten Quartal aufgeholt werden könne. (rts)

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  • Handelsstreit
    USA und China loten Fahrplan aus

    Die USA und China haben nach Angaben aus Peking den Fahrplan für die nächste Phase ihrer Handelsgespräche ausgelotet. Dazu telefonierten US-Finanzminister Steven Mnuchin, der amerikanische Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und der chinesische Vize-Ministerpräsident Liu He miteinander, wie das Handelsministerium in Peking mitteilte. Beide Seiten hätten ihre Ansichten darüber ausgetauscht, wie der zwischen den Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping beim G20-Gipfel in Argentinien erzielte Konsens umgesetzt werden könne. Die US-Seite äußerte sich zunächst nicht zu dem Telefonat. Trump und Xi hatten in Argentinien eine Art Waffenstillstand im Handelsstreit vereinbart. Die für den 1. Januar geplante Verhängung zusätzlicher US-Zölle auf chinesische Güter wurde verschoben, um mehr Zeit zur Beilegung einzelner Streitpunkte zu bekommen. (rts)

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