Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Februar 2016
  • Chip-Produktion

    Applied Materials erfreut Anleger

    Der US-Chipausrüster Applied Materials bleibt trotz des jüngsten Gewinnrückgangs fürs laufende Quartal zuversichtlich. Der weltgrößte Anbieter von Maschinen, Software und Dienstleistungen für die Herstellung von Halbleitern rechnet im Vierteljahr bis Ende April mit einem höheren Gewinn und Umsatz als bislang von Analysten erwartet. Bei Anlegern kam die neue Prognose gut an: Der Aktienkurs zog im New York Handel nachbörslich mehr als sieben Prozent an. Applied Materials stimmt vor allem optimistisch, dass die Hersteller der sehr flachen und stromsparenden Bildschirme der Zukunftstechnologie Oled immer häufiger Bestellungen aufgeben. Im abgelaufenen Quartal verzeichnete der Konzern in diesem Bereich ein Auftragsplus von 71 Prozent auf 183 Millionen Dollar. Unter dem Strich lief es trotzdem nicht rund. Der Gewinn ging von November bis Januar um 18 Prozent auf 286 Millionen Dollar zurück und der Umsatz fiel um vier Prozent auf 2,26 Milliarden Dollar. (rts)

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  • Montag, 22. Januar 2018
  • Übernahme
    Sanofi schluckt US-Bluterspezialisten

    Der französische Pharmakonzern Sanofi übernimmt die US-Pharmafirma Bioverativ für 11,6 Milliarden Dollar. Wie die Franzosen am Morgen mitteilten, bezahlt Sanofi 105 Dollar je Bioverativ-Aktie, was einem Aufschlag von 64 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag entspricht. Mit dem Kauf werde die eigene Stellung im Bereich der seltenen Krankheiten gestärkt und der Gewinn gesteigert, heißt es. Bioverativ ist auf die Behandlung der Bluterkrankheit spezialisiert. (rts)

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  • Privatisierungen
    PPC lockt Investoren an

    Fünfzehn Investoren haben ihr Interesse an den zum Verkauf stehenden Kohlekraftwerken des griechischen Stromversorgers PPC bekundet. Die geplante Veräußerung der Anlagen sei auf großes Interesse gestoßen, sagte Griechenlands Energieminister George Stathakis, ohne Details zu nennen. PPC ist der größte Stromversorger des krisengeschüttelten Landes. Griechenland soll auf Geheiß seiner internationalen Geldgeber den Strommarkt privatisieren. PPC gehört zu 51 Prozent dem Staat. Das Unternehmen soll Anlagen veräußern, die rund 40 Prozent seiner Kapazität entsprechen. Der Versorger kontrolliert in Griechenland 90 Prozent des Privatkundenmarkts und 60 Prozent des Großhandelsmarktes. (rts)

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