Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 27. Februar 2015
  • Staatsanleihen

    Argentinien erleidet Rückschlag

    Das klamme Argentinien muss einem Zeitungsbericht zufolge einen milliardenschweren Verkauf von Staatsanleihen wegen des Streits mit New Yorker Hedgefonds auf Eis legen. Die mit der Platzierung beauftragen Geldhäuser Deutsche Bank und JPMorgan hätten die Auktion wegen rechtlicher Bedenken vorerst gestoppt, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf zwei Insider. Grund sei der nach wie vor ungelöste Konflikt mit den Hedgefonds NML Capital und Elliott Management um Anleiheschulden aus der Staatspleite von 2001. Die Fonds hatten sich nach dem Zahlungsausfall geweigert, Forderungen abzuschreiben. Ein Richter urteilte, dass Argentinien die Schulden zum vollen Wert begleichen muss, ansonsten darf das Land etliche andere Gläubiger nicht bedienen. Statt die Hedgefonds zu bezahlen, wollte Argentinien nun aber dem Zeitungsbericht nach neue Schulden über etwa zwei Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) aufnehmen. (rts)

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  • Freitag, 24. November 2017
  • Fusionen
    Linde erreicht Squeeze-Out-Schwelle

    Der Industriegasekonzern Linde kommt bei dem geplanten Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenten Praxair voran. Das Unternehmen kann die noch verbliebenen nicht umtauschwilligen Aktionäre zwangsweise ausschließen. Bis zum Ablauf der Umtauschfrist reichten mehr als 90 Prozent der Aktionäre der Münchner Linde AG ihre Aktien zum Umtausch in Anteile der künftigen Linde plc. ein, wie das Unternehmen am Abend mitteilte. Damit wäre ein sogenannter Squeeze-Out möglich. Eine Entscheidung darüber sei aber noch nicht getroffen. Jetzt steht nur noch die Zustimmung der Kartellbehörden aus, um die Fusion zum größten Industriegasekonzern der Welt abzuschließen. (dpa)

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