Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 16. November 2014
  • Preise

    Argentinien kämpft gegen Mega-Inflation

    Während sich die Eurozone vor einem deflationären Preisverfall fürchtet, kämpft das wirtschaftlich angeschlagene Argentinien gegen eine extrem hohe Teuerungsrate. Die Inflation erreichte in den ersten zehn Monaten dieses Jahres offiziell insgesamt 21,4 Prozent, wie das nationalen Statistikamt INDEC nach Bekanntgabe der Oktoberdaten (plus 1,2 Prozent) mitteilte. Inoffiziellen Angaben zufolge liegt die akkumulierte Rate bereits bei 33,3 Prozent. Besonders stark trifft die Teuerung Ausgaben für medizinische Versorgung und Lebensmittel. Der Internationalen Währungsfonds (IWF) warnte in den vergangenen Monaten vor den negativen Folgen der hohen Inflation in der zweitgrößten Volkswirtschaft Südamerikas. Für 2014 sagte der IWF einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 1,7 Prozent und für 2015 um 1,5 Prozent voraus. Dieser Einschätzung widersprach die Regierung in Buenos Aires. Argentinien wurde von internationalen Ratingagenturen wegen eines erbittert geführten Streits mit US-Hedgefonds als "technisch zahlungsunfähig" eingestuft. (dpa)

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  • Dienstag, 12. Dezember 2017
  • Unternehmen
    Airbus weist Enders-Abschied zurück

    Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach Konzernchef Tom Enders seinen Job 2019 abgeben wolle. "Es ist keine Entscheidung getroffen worden. Was wir heute in der französischen Presse sehen, ist reine Spekulation", teilte ein Unternehmenssprecher mit.

    Enders Vertrag mit Airbus endet 2019. Die Zeitung "Le Figaro" hatte berichtet, der 58-Jährige wolle sich nach Ablauf nicht für eine neue Amtszeit bewerben. Das Blatt berief sich auf eine "gute Quelle", die mit der Aussage zitiert wird, Enders habe kürzlich den Pariser Élyséepalast entsprechend informiert. Enders steht seit 2012 an der Spitze des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns. (dpa)

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  • Unternehmen
    Zetsche soll Chefaufseher von Tui werden

    Daimlerchef Dieter Zetsche soll Aufsichtsratschef bei Tui werden. Nach Angaben des Reisekonzern soll er das Amt am 1. Oktober 2018 antreten. Die Hauptversammlung müsste ihn dafür im Februar in den Aufsichtsrat wählen, danach kann er zum Nachfolger von Klaus Mangold bestimmt werden. Der bisherige Aufsichtsratschef wolle sein Amt dann niederlegen, teilte Tui mit.

    Der 64 Jahre alte Zetsche steht seit mehr als elf Jahren an der Spitze von Daimler und hat den Autobauer nach einer langen Durststrecke zu zuletzt hohen Renditen geführt. Sein Vertrag bei Daimler läuft 2019 aus. Als möglicher Nachfolger wird Entwicklungschef Ola Källenius gehandelt. (dpa)

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  • Übernahmen
    Franzosen schlucken Westfield

    Der französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco übernimmt Westfield, einen australischen Betreiber von US-Einkaufszentren. Der Kaufpreis liegt bei 20,8 Milliarden australische Dollar (umgerechnet 13,3 Milliarden Euro), wie Unibail-Rodamco mitteilte. Westfield betreibt in den USA unter anderem die Ladenpassage im World Trade Center in New York. Die Australier hätten der Übernahme zugestimmt, hieß es. Die Offerte in bar und Aktien von Unibail-Rodamco bewertet die Westfield-Anteile mit 10,01 australischen Dollar je Stück. Das entspricht einem Aufschlag von fast 18 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs in Höhe von 8,50 Dollar. Die Westfield-Aktie war bei Börsenöffnung am Dienstag vor Bekanntgabe des Deals vom Handel ausgesetzt. (DJ)

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  • Luftfahrt
    Flughafen Frankfurt wächst

    Der Flughafen Frankfurt hat im November etwas mehr als fünf Millionen Fluggäste verzeichnet. Das ist ein kräftiges Plus von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Allerdings mussten im November 2016 wegen Streiks zahlreiche Flüge gestrichen werden. Bereinigt um diesen Sondereffekt lag der Zuwachs aber immer noch bei 11,8 Prozent. Bezogen auf das laufende Gesamtjahr liegen die Passagierzahlen mit 59,9 Millionen um 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Frachtaufkommen kletterte im Zeitraum Januar bis November um 4,3 Prozent auf rund 2,05 Millionen Tonnen. (DJ)

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