Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 14. März 2018
  • Finanzen

    Athen gelingt neuer Probegang an Kapitalmarkt

    Zum dritten Mal seit Juli 2017 ist Griechenlands Regierung ein Testlauf für die angestrebte Rückkehr an den freien Kapitalmarkt gelungen. Diesmal wurden 812,5 Millionen Euro mit einer Laufzeit von 52 Wochen zu einem Zinssatz in Höhe von 1,25 Prozent am Anleihemarkt eingesammelt. Wie das Finanzministerium mitteilte, hatte sich Athen zuletzt vor acht Jahren, als die schwere Finanzkrise begann, Geld für 52 Wochen geliehen; damals mit einer Rendite von 4,85 Prozent. Es war der dritte Probemarktgang innerhalb von acht Monaten. Ziel dieser Testläufe ist, ein Geldpolster für die erhoffte dauerhafte Rückkehr Griechenlands an die Kapitalmärkte zu schaffen, die Athen nach dem Ende des laufenden Hilfsprogramms Ende August 2018 anpeilt. Finanzminister Euklid Tsakalotos hofft, bis dahin ein Polster von bis zu 18 Milliarden Euro in seinen Kassen zu haben. Mit der Rückkehr an die Börsen will Athen wieder selbst seine Schulden finanzieren können und ohne neue Hilfspakete internationaler Gläubiger auskommen. (dpa)

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  • Freitag, 21. September 2018
  • Unternehmen
    Novartis erhält weitere EU-Zulassungen

    Der Pharmakonzern Novartis hat bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) einen Dreifacherfolg erzielt. Zwei Medikamente und ein Biosimilar von Sandoz haben vom Ausschuss für Humanarzneimittel positive Empfehlungen erhalten, wie sowohl das Unternehmen als auch die EMA mitteilten.

    Das Multiple-Sklerose-Mittel Gilenya wurde zur Zulassung für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen empfohlen. Ein weiteres Medikament namens Luxturna bekam für die Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit einer seltenen ererbten Netzhautkrankheit ebenfalls einen positiven Bescheid von dem Ausschuss. Laut Novartis lässt das Fortschreiten dieser Krankheit nahezu alle Betroffenen erblinden. Es wäre die erste und einzige in Europa verfügbare Gentherapie. Positiv beschieden wurde zudem das Biosimilar Pegfilgrastim von Sandoz. Es ist ein Mittel zur Unterstützung von Chemotherapie-Patienten. (DJ)

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  • Konjunktur
    Eurozonen-Wachstum wird langsamer

    Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat sich im September wegen der schwächelnden Industrie etwas abgeschwächt. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel um 0,3 Punkte auf 54,2 Zähler, wie das Institut IHS Markit mitteilte. Das Barometer hält sich aber klar über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

    "Zum Glück blieb die Abschwächung auf die Industrie beschränkt", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "So florierte der Servicesektor dank der boomenden Binnennachfrage infolge des starken Jobaufbaus." Damit zeichne sich für das zu Ende gehende dritte Quartal ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent ab, was einen Tick mehr wäre als im Vorquartal. (rts)

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  • Übernahmen
    Adobe schluckt Cloud-Spezialisten

    Der US-Softwarekonzern Adobe übernimmt den Cloud-Marketing-Spezialisten Marketo vom Finanzinvestor Vista Equity Partners. Der Kaufpreis betrage 4,75 Milliarden Dollar, teilte der Photoshop- und Adobe-Reader-Anbieter mit. Vista hatte Marketo vor zwei Jahren für 1,8 Milliarden Dollar gekauft und von der Börse genommen. Die Übernahme des Marketing-Spezialisten für Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen soll Adobe dabei helfen, das Cloud-Angebot auszubauen. Damit könnte Adobe zu Konkurrenten wie Microsoft oder Oracle aufholen. Bereits jetzt schiebt vor allem das Cloud-Geschäft den Umsatz an. (rts)

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