Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 01. März 2016
  • Verkehr

    Aus "DB Schenker Rail" wird "DB Cargo"

    Der Schienengüterverkehr der Deutschen Bahn heißt seit 1. März wieder "DB Cargo". Das Unternehmen kehrt damit zu dem Markennamen zurück, der 1995 eingeführt wurde und bis 2003 Bestand hatte. Vor rund 13 Jahren wurde dann aus DB Cargo die Bahn-Sparte "Railion". Der Name Railion wiederum verschwand Anfang 2009 mit der Bildung des Geschäftsfeldes "DB Schenker Rail". So hieß die Güterbahn bis zuletzt. Mit dem neuen Markenauftritt sei das Eisenbahn- vom Logistikgeschäft (DB Schenker) auch organisatorisch getrennt worden, teilte die Bahn mit. Wo es sinnvoll sei, werde man "auch weiterhin integrierte Transport- und Logistikleistungen auf der Schiene in ganz Europa anbieten", ergänzte DB-Cargo-Vorstand Andreas Busemann. (dpa)

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  • Mittwoch, 17. Januar 2018
  • Geldpolitik
    Inflation hinkt dem Aufschwung hinterher

    In der Eurozone hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise zum Jahresende 2017 hin leicht abgeschwächt. Im Dezember seien die Preise im Jahresvergleich um 1,4 Prozent gestiegen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat auf Grundlage einer zweiten Schätzung mit. Im November lag die Inflationsrate im gemeinsamen Währungsraum bei 1,5 Prozent und damit etwas höher. Damit entfernte sich die Inflation zum Jahresende hin wieder vom Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB), die mittelfristig eine Teuerung von knapp unter 2,0 Prozent anstrebt. Bei der Preisentwicklung steht die Kernrate der Verbraucherpreise, bei der schwankungsanfällige Preise für Lebensmittel und Energie ausgeblendet werden, besonders im Blickfeld der Währungshüter. In dieser Abgrenzung meldete Eurostat nur eine Teuerung um 0,9 Prozent, nach ebenfalls 0,9 Prozent im November. Obwohl sich die Wirtschaft in der Eurozone in einem robusten Aufschwung befindet, hinkt die Inflation der allgemeinen Entwicklung hinterher. Dies spricht für eine weiter extrem lockeren Geldpolitik und eine Fortsetzung der Nullzinspolitik der EZB. (dpa)

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  • Autoindustrie
    Europas Automarkt legt zu

    Der europäische Automarkt hat im abgelaufenen Jahr trotz eines Rückgangs im Dezember insgesamt weiter zugelegt. Die Zahl der Neuzulassungen in den EU-Ländern sei im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 15,14 Millionen Fahrzeuge gestiegen, teilte der Branchenverband Acea mit.

    Im Dezember rutschten die Verkäufe hingegen um 4,9 Prozent auf 1,09 Millionen Stück ab. Die Acea-Statistiker verwiesen hier allerdings auf einen Kalendereffekt: Der Rückgang zum Jahresende sei vor allem darauf zurückzuführen, dass der Dezember 2017 einen Arbeitstag weniger gehabt habe als im vorangegangenen Jahr, hieß es.

    Insgesamt geht es europaweit mit der anziehenden Konjunkturlage auch im Automarkt aufwärts: Dem Verband zufolge entwickelten sich 2017 fast alle wichtigen Automärkte in der Europäischen Union positiv. Lediglich in Großbritannien und in Irland ging die Zahl der Neuzulassungen zurück. Im britischen Automarkt verzeichnete Acea ein Minus von 5,7 Prozent und damit den ersten Rückgang in sechs Jahren. Im irischen Automarkt

     In Deutschland legte der Absatz mit 2,7 Prozent nur unterdurchschnittlich zu.

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  • Gewerkschaften
    DGB zählt weniger Mitglieder

    Die Mitgliederzahl des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) ist einem Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich unter die Marke von sechs Millionen gerutscht. Dies zeige eine Umfrage unter den Mitgliedsgewerkschaften, berichtete das "Handelsblatt". Zur Jahrtausendwende hatte der DGB noch knapp 7,8 Millionen Mitglieder. Die größten Einzelgewerkschaften IG Metall, Verdi und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) hatten ihre Zahlen bereits veröffentlicht und unter dem Strich Verluste gemeldet, wie die Zeitung weiter berichtete. So hatte Verdi Ende 2017 erstmals weniger als zwei Millionen Mitglieder. (AFP)

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  • Siemens-Rivale
    GE denkt an die Spaltung

    Der US-Industriekonzern General Electric (GE) erwägt offenbar eine Aufspaltung. "Wir suchen aggressiv nach der besten Struktur oder den besten Strukturen (...), um das Potenzial unserer Geschäfte zu maximieren", sagte Vorstandschef John Flannery bei einer Telefonkonferenz mit Investoren. GE sei bereits dabei, eine Zerschlagung in einzelne Geschäftsteile in die Wege zu leiten, berichtete der US-Sender CNBC unter Berufung auf Insider. Eine Aufspaltung könnte schon im Frühjahr verkündet werden. (dpa)

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