Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 11. September 2014
  • Bundesbank

    Automaten auf 10-Euro-Noten umgestellt

    Wenige Tage vor Einführung der neuen 10-Euro-Noten rechnet die Deutsche Bundesbank mit einer weitgehend reibungslosen Umstellung. So habe die Deutsche Bahn schon Ende August alle Fahrkartenautomaten auf den Bahnhöfen vorbereitet, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele in Frankfurt. Der Bundesverband der Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller habe zugesagt, zum Stichtag 23. September würden 95 Prozent aller Maschinen den neuen Zehner akzeptieren. Gleichzeitig betonte Thiele: "Die Anpassung der Automaten liegt in der Verantwortung der Betreiber. Die Bundesbank hat darauf keinen Einfluss. Allerdings hätten die Automatenbetreiber aus den Erfahrungen vom Mai 2013 gelernt. Damals hatten unter anderem die Deutsche Bahn und Parkhausbetreiber ihre Automaten nicht rechtzeitig auf den neuen Fünfer umgestellt, so dass die Geräte die neuen Scheine nicht annahmen.

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  • Donnerstag, 14. Dezember 2017
  • Luftfahrt
    Airbus will weniger A380 bauen

    Airbus erwägt, die Produktion des Großraumflugzeugs A380 zu drosseln. Es werde über eine Verringerung auf sechs bis sieben Maschinen pro Jahr nachgedacht, sagte der Airbus-Manager Fabrice Bregier. Allerdings gebe es noch keine endgültige Entscheidung. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits vor wenigen Tagen unter Berufung auf Insider berichtet, Airbus prüfe derzeit, ob die Produktion bis auf sechs Maschinen pro Jahr gesenkt werden könne. Schon 2018 wolle Airbus nur noch zwölf und 2019 nur noch acht Jets des Typs herstellen, hieß es damals. In der Spitze lag die Jahresproduktion bei der A380 einst bei 30 Maschinen. Aus der Sicht vieler Fluggesellschaften lassen sich jedoch kleinere Flugzeuge flexibler und effizienter einsetzen als die A380. (rts)

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  • Konjunktur
    Chinas Zentralbank geht mit Zinsen hoch

    Nach der US-Notenbank hat auch die Zentralbank in China die Zinsen angehoben. Die kurz- und mittelfristigen Sätze wurden allerdings nur um jeweils fünf Basispunkte angehoben. Analysten hatten nicht mit dem Schritt gerechnet, verwiesen allerdings auf die nur sehr geringe Anhebung. Zuletzt hatte die chinesische Zentralbank im März angehoben. Die US-Notenbank hatte am Mittwoch gegen Ende der Ägide ihrer Chefin Janet Yellen die Zinsen ein drittes Mal in diesem Jahr angehoben und will die Zügel unter ihrem Nachfolger Jerome Powell weiter straffen. Die Fed setzte den Schlüsselsatz um einen Viertelpunkt hoch - auf die neue Spanne von 1,25 bis 1,50 Prozent. 2018 sollen drei weitere Anhebungen folgen. Die mächtigste Notenbank der Welt reagiert damit auf die brummende Wirtschaft in den USA. (rts)

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