Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 15. März 2016
  • Unternehmen

    Avon verlegt Zentrale und streicht Stellen

    Der US-Kosmetikkonzern Avon zieht um. Wie das zuletzt schwer unter Druck geratene Unternehmen mitteilte, wird die Zentrale nach und nach von New York nach Großbritannien verlegt. Zudem kündigte das Unternehmen an, rund 2500 Stellen zu streichen. Der Umzug erfolge nicht aus steuerlichen Gründen, sagte ein Unternehmenssprecher. Es gehe vielmehr darum, die Verwaltung näher dorthin zu bringen, wo der Großteil der Aktivitäten von Avon beheimatet ist. Die Aktie werde aber nach wie vor an der New Yorker Börse gehandelt. Vor zwei Wochen hatte Avon den Verkauf seines Nordamerika-Geschäfts in einem komplexen Deal an den Finanzinvestor Cerberus Capital Management abgeschlossen. Dadurch erhielt Avon eine Finanzspritze. (DJ)

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  • Freitag, 24. November 2017
  • Unternehmen
    SLM Solutions dampft Jahresausblick ein

    Der 3D-Druckerhersteller SLM Solutions Group hat wegen verschobener Auslieferungen seine Jahresprognose deutlich reduziert. Statt 110 bis 120 Millionen Euro werde der Umsatz 2017 nur 90 Millionen erreichen, teilte das Lübecker Unternehmen mit. Die bereinigte Ebitda-Marge werde einstellig ausfallen, statt 10 bis 13 Prozent zu erreichen. Entsprechend werde auch die Personalaufwandquote steigen statt sinken. Wesentliche Ursache für die Anpassungen sind kundenseitige Verschiebungen der Auslieferungstermine in das nächste Geschäftsjahr, die dem Erreichen der ursprünglichen Prognose für das Geschäftsjahr 2017 entgegenstehen. (DJ)

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  • Arbeitskampf
    Streik bei Amazon am "Black Friday"

    Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter mehrerer Amazon-Standorte in Deutschland zum Streik aufgerufen. Der Ausstand fällt auf den Rabatt-Tag "Black-Friday", an dem Einzelhändler bundesweit mit günstigen Angeboten locken. Verdi fordert den Online-Händler Amazon zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag auf. Der US-Konzern, der bundesweit mehr als 12.000 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, verweigert seit Jahren Gespräche. An den Arbeitsniederlegungen am "Black Friday" beteiligen sich laut Verdi Beschäftigte an den sechs großen Amazon-Standorten Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Rheinberg (NRW), Werne (NRW), Graben (Bayern) und Koblenz (Rheinland-Pfalz). Seit 2013 liefert sich die Gewerkschaft einen Tarifstreit mit dem Internetversandhändler. (dpa)

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