Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 15. Dezember 2017
  • Autobranche

    BMW errichtet Erprobungsgelände in Tschechien

    BMW investiert einen dreistelligen Millionenbetrag in den Bau eines Erprobungsgeländes in Tschechien. Das rund 500 Hektar große Areal soll in Sokolov, nahe des Grenzübergangs Waldsassen, entstehen, wie der Autobauer mitteilte. Es liegt etwa zweieinhalb Autostunden vom BMW-Hauptentwicklungsstandort in München entfernt. Das neue Erprobungsgelände soll Anfang des nächsten Jahrzehnts in Betrieb gehen. Es sollen mehrere hundert Arbeitsplätze entstehen. Am geplanten Erprobungsstandort sollen zukunftsweisende Themen wie Elektrifizierung, Digitalisierung und automatisiertes Fahren vorangetrieben und beispielsweise Assistenzsysteme unter dem Aspekt der Fahrsicherheit erprobt werden. Die vorhandenen Erprobungsflächen in Aschheim bei München, Miramas (Frankreich) und Arjeplog (Schweden) reichen für die erforderlichen Erprobungsumfänge nicht mehr aus. (DJ)

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  • Dienstag, 23. Oktober 2018
  • Unternehmen
    Wechselkurse drücken Umsatz bei Renault

    Beim französischen Autohersteller Renault haben im dritten Quartal erneut ungünstige Wechselkurse in den Schwellenländern auf den Umsatz gedrückt. Neben einem Nachfrageeinbruch in Indien und in der Türkei hat das Unternehmen zudem seine Geschäfte im Iran nach den US-Sanktionen beendet. Der Umsatz ging im dritten Quartal um 6 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro zurück, wie der VW-Konkurrent am Dienstag in Boulogne-Billancourt bei Paris mitteilte. Die Zahl der verkauften Autos stieg dagegen um knapp 3 Prozent auf rund 892.000.

    Bereinigt um die Folgen des starken Euro und andere Effekte wäre der Umsatz des französischen Autobauers nur um 1,4 Prozent geschrumpft. Für 2018 bestätigte der Konzern seine Prognosen. Demnach soll der um Sondereffekte bereinigte Umsatz zulegen und die Marge dabei mehr als 6 Prozent betragen.

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