Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 30. Dezember 2015
  • Unternehmen

    Bank of America schreibt 600 Millionen Dollar ab

    Die Bank of America rechnet im vierten Quartal mit einer Abschreibung von rund 600 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit der Rücknahme von genussscheinähnlichen Wertpapieren im Volumen von 2 Milliarden Dollar. Die Bank of America hatte die Papiere im Zusammenhang mit der Übernahme von Merrill Lynch mit einem Abschlag auf den Nennwert verbucht. Die Abschreibung erfolgt auf den restlichen Betrag. Die Rücknahme werde zu geringeren Finanzierungskosten führen, teilte die Bank mit, nannte dazu aber keine Einzelheiten. Die genussscheinähnlichen Wertpapiere zählen ab dem kommenden Jahr nicht mehr zur Eigenkapitalausstattung der Bank. (DJ)

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  • Mittwoch, 22. November 2017
  • Banken
    London will RBS-Aktien verkaufen

    Großbritannien will die staatliche Beteiligung an der vom Steuerzahler geretteten Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) zurückfahren. Die öffentliche Hand wolle binnen fünf Jahren Aktien im Wert von insgesamt 15 Milliarden Pfund (16,9 Milliarden Euro) verkaufen, teilte das Office for Budget Responsibility (OBR) mit. Die Großbank gehört seit der Finanzkrise zu 71 Prozent dem britischen Staat. Den ersten Schritt zur Re-Privatisierung der RBS will Großbritannien noch vor dem Ende des Haushaltsjahr 2018/19 machen, indem Aktien im Wert von drei Milliarden Pfund auf den Markt geworfen werden. Derzeit erwartet der Staat aus seiner Beteiligung an der RBS einen Verlust von umgerechnet fast 30 Milliarden Euro. (rts)

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  • Konjunktur
    US-Arbeitsmarkt zieht an

    In den USA sind in der Woche zum 18. November spürbar weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 13.000 auf 239.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Das positive Signal vom Stellenmarkt blieb im Rahmen der Erwartungen: Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang auf 240.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde der Wert leicht nach oben revidiert, auf 252.000 von ursprünglich 249.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt stieg gegenüber der Vorwoche um 1250 auf 239.750 Erstanträge. In der Woche zum 11. November erhielten in den USA 1,904 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 36.000. Die Zahl der Erstanträge hatte sich zuletzt aufgrund der Hurrikan-Serie im Süden der USA erhöht. Der breite Aufschwung am US-Arbeitsmarkt hält jedoch an. (DJ)

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