Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 21. April 2017
  • unternehmen

    Barbie-Hersteller Mattel weitet Minus aus

    Der US-Spielzeugriese Mattel hat zu Jahresbeginn einen weiteren Geschäftseinbruch erlitten und ist tiefer als erwartet in die roten Zahlen gerutscht. Im ersten Quartal gingen die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um 15 Prozent auf 735,6 Millionen Dollar (686,6 Millionen Euro) zurück, wie der Hasbro-Rivale nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Quartalsverlust wuchs um 55 Prozent auf 113,2 Millionen Dollar. Der Hersteller von Klassikern wie Barbie, Fisher-Price oder Hot Wheels steckt schon seit geraumer Zeit in der Krise. Bei Anlegern kamen die überraschend schwachen Zahlen nicht gut an, die Aktie fiel nachbörslich um über sechs Prozent. Seit Jahresbeginn hat der Kurs um 8,5 Prozent nachgegeben. (dpa)

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  • Freitag, 24. November 2017
  • Arbeitskampf
    Streik bei Amazon am "Black Friday"

    Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter mehrerer Amazon-Standorte in Deutschland zum Streik aufgerufen. Der Ausstand fällt auf den Rabatt-Tag "Black-Friday", an dem Einzelhändler bundesweit mit günstigen Angeboten locken. Verdi fordert den Online-Händler Amazon zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag auf. Der US-Konzern, der bundesweit mehr als 12.000 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, verweigert seit Jahren Gespräche. An den Arbeitsniederlegungen am "Black Friday" beteiligen sich laut Verdi Beschäftigte an den sechs großen Amazon-Standorten Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Rheinberg (NRW), Werne (NRW), Graben (Bayern) und Koblenz (Rheinland-Pfalz). Seit 2013 liefert sich die Gewerkschaft einen Tarifstreit mit dem Internetversandhändler. (dpa)

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