Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 27. Dezember 2017
  • Unternehmen

    Billighändler Tedi übernimmt Xenos-Filialen

    Mit der Übernahme von 63 deutschen Filialen der niederländischen Kette Xenos baut der deutsche Billighändler Tedi sein Netz weiter aus. Die Übernahme der Läden sei eine Möglichkeit, verstärkt in Top-Lagen vertreten zu sein, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Dortmund mit. Der so genannte Nonfood-Discounter hat mit einem bunt gemischten Angebot aus Schreibwaren, Bastelbedarf, Dekoartikeln und allerlei Krimskrams bereits in den vergangenen Jahren ein hohes Wachstumstempo vorgelegt. Auch im Ausland expandiert das Unternehmen. Allein in der Bundesrepublik will die Kette in diesem Geschäftsjahr rund 150 neue Läden eröffnen. Durch die Übernahme der Xenos-Fililaen steigt die Zahl der Filialen europaweit auf rund 1800 Geschäfte. In den kommenden Jahren soll die Zahl nach Unternehmensangaben auf mehr als 5000 wachsen. Genau Zahlen zu Umsatz und Gewinn nennt das Unternehmen nicht. (dpa)

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  • Mittwoch, 15. August 2018
  • Unternehmen
    Vestas wird vorsichtiger

    Der anhaltende Preiskampf und der US-Handelskrieg haben den Windanlagenbauer Vestas vorsichtiger gestimmt. Nach einem Gewinnrückgang im zweiten Quartal schränkte Vorstandschef Anders Runevad seine Jahresziele ein. Zugleich kündigte er einen Aktienrückkauf im Volumen von 200 Millionen Euro an. Das sorgte an der Börse für einen deutlichen Kursanstieg.

    Der dänische Windkraftanlagenbauer erwartet 2018 nun einen Umsatz von zehn bis 10,5 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll 9,5 bis 10,5 Prozent erreichen. Im zweiten Quartal sank die Ebit-Marge auf 11,5 (Vorjahr 12,6) Prozent, während die Erlöse um zwei Prozent auf 2,26 Milliarden Euro zulegten. Der Auftragsbestand erreichte 23 Milliarden Euro, ein Anstieg um 2,8 Milliarden zum Vorjahr. (rts)

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  • Unternehmen
    Milliardenübernahme unter US-Ölkonzernen

    Der US-Energiekonzern Diamondback Energy kauft den Konkurrenten Energen Corp für rund 8,4 Milliarden US-Dollar in Aktien. Inklusive Schulden hat die Transaktion einen Wert von 9,2 Milliarden Dollar. Der Deal bewertet Energen mit 84,95 Dollar je Aktie, das entspricht einem Aufschlag von 19 Prozent auf den Schlusskurs vom Montag. Die Energen-Aktionäre erhalten je Anteil 0,6442 Aktien von Diamondback. An dem fusionierten Unternehmen würden die Anteilseigner von Diamondback damit rund 62 Prozent halten, der Rest würde von den Energen-Aktionären kontrolliert.  Diamondback erhofft sich von dem Zusammenschluss Kosteneinsparungen im Laufe der Zeit von mindestens 3 Milliarden Dollar. Davon sollen mindestens 2 Milliarden durch die Verringerung der allgemeinen und der Verwaltungskosten erreicht werden sowie durch eine Erhöhung der Bohrungsproduktivität im Midland-Becken. (DJ)

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  • Unternehmen
    Siemens-Chef hält Konzern für unterbewertet

    Siemens-Chef Joe Kaeser hält den Münchner Industriekonzern für an der Börse unterbewertet. Dort sei Siemens derzeit rund 92 Milliarden Euro wert, sagte Kaeser der "Passauer Neuen Presse". Ziehe man davon die börsennotierte Siemens-Gesundheitstechnik mit knapp 40 Milliarden Euro sowie die Windkraft-Tochter Gamesa mit gut 8 Milliarden Euro ab, läge der Wert des gesamten restlichen Geschäfts bei knapp 45 Milliarden Euro, sagte Kaeser. "Verglichen mit unseren Wettbewerbern tut sich hier eine Lücke von bis zu 20 Milliarden Euro auf", sagte der Siemens-Chef. "Unser Ziel ist es, dieses Potenzial zu heben." (rts)

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