Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 27. Dezember 2017
  • Unternehmen

    Billighändler Tedi übernimmt Xenos-Filialen

    Mit der Übernahme von 63 deutschen Filialen der niederländischen Kette Xenos baut der deutsche Billighändler Tedi sein Netz weiter aus. Die Übernahme der Läden sei eine Möglichkeit, verstärkt in Top-Lagen vertreten zu sein, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Dortmund mit. Der so genannte Nonfood-Discounter hat mit einem bunt gemischten Angebot aus Schreibwaren, Bastelbedarf, Dekoartikeln und allerlei Krimskrams bereits in den vergangenen Jahren ein hohes Wachstumstempo vorgelegt. Auch im Ausland expandiert das Unternehmen. Allein in der Bundesrepublik will die Kette in diesem Geschäftsjahr rund 150 neue Läden eröffnen. Durch die Übernahme der Xenos-Fililaen steigt die Zahl der Filialen europaweit auf rund 1800 Geschäfte. In den kommenden Jahren soll die Zahl nach Unternehmensangaben auf mehr als 5000 wachsen. Genau Zahlen zu Umsatz und Gewinn nennt das Unternehmen nicht. (dpa)

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  • Sonntag, 21. Januar 2018
  • Unternehmen
    Verdi kritisiert Aufspaltung von T-Systems

    Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die geplante Aufteilung der Telekom-Sparte T-Systems in zwei Gesellschaften kritisiert. Es sei zu befürchten, dass es nicht dabei bleiben werde und die IT-Abtrennung nahelege, dass ein Verkauf vorbereitet werde, kritisierte Verdi-Vertreter Michael Jäkel in Berlin: "Der Plan könnte sein, dass hier eine Art 'Bad Bank' gegründet werden soll, in der die schlechten Risiken gebündelt werden sollen." Die Gewerkschaft befürchtet zudem Entlassungen und kündigte Proteste an. Kürzlich war bekannt geworden, dass die Deutsche Telekom ihre Großkundensparte T-Systems aufspalten will. Die Bereiche Telekommunikation und IT sollen voneinander getrennt werden und als eigenständige Unternehmen agieren. (dpa)

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  • Unternehmen
    "Lieferando"-Mutter kann sich Fusion mit Delivery Hero vorstellen

    Der niederländische Essenslieferdienst-Konzern Takeaway.com sieht in einer Fusion mit dem deutschen Rivalen Delivery Hero eine Möglichkeit für eine Konsolidierung des Marktes. "In jedem großen Land der Welt kann es nur einen Anbieter geben", sagte Takeaway-Chef Jitse Groen dem "Tagesspiegel". Eine Fusion mit dem globalen Branchenprimus aus Berlin wäre eine Option. Delivery Hero wollte sich nicht dazu äußern. Allerdings hatte ein Insider in der vergangenen Woche gesagt, dass die beiden Marktführer in Deutschland derzeit nicht in Gesprächen über einen Zusammenschluss seien. (rts)

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