Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 27. Dezember 2017
  • Unternehmen

    Billighändler Tedi übernimmt Xenos-Filialen

    Mit der Übernahme von 63 deutschen Filialen der niederländischen Kette Xenos baut der deutsche Billighändler Tedi sein Netz weiter aus. Die Übernahme der Läden sei eine Möglichkeit, verstärkt in Top-Lagen vertreten zu sein, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Dortmund mit. Der so genannte Nonfood-Discounter hat mit einem bunt gemischten Angebot aus Schreibwaren, Bastelbedarf, Dekoartikeln und allerlei Krimskrams bereits in den vergangenen Jahren ein hohes Wachstumstempo vorgelegt. Auch im Ausland expandiert das Unternehmen. Allein in der Bundesrepublik will die Kette in diesem Geschäftsjahr rund 150 neue Läden eröffnen. Durch die Übernahme der Xenos-Fililaen steigt die Zahl der Filialen europaweit auf rund 1800 Geschäfte. In den kommenden Jahren soll die Zahl nach Unternehmensangaben auf mehr als 5000 wachsen. Genau Zahlen zu Umsatz und Gewinn nennt das Unternehmen nicht. (dpa)

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  • Donnerstag, 21. Juni 2018
  • Unternehmen
    Schröder erneut zum Aufsichtsratschef von Rosneft gewählt

    Altbundeskanzler Gerhard Schröder bleibt Aufsichtsratsvorsitzender des russischen Staatskonzerns Rosneft. Die Aktionäre beriefen den 74-Jährigen in der sibirischen Stadt Krasnojarsk auf ihrem Jahrestreffen wieder in das Kontrollgremium, wie der Energieriese mitteilte. Der elfköpfige Aufsichtsrat wählte den SPD-Politiker anschließend erneut zum Chef des Gremiums, dem er seit Ende September 2017 angehört. Ebenfalls als Aufsichtsratsmitglied bestätigt wurde der Chef der Gazprom-Tochter Nord Stream 2, Matthias Warnig. Schröder ist ein enger Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin und besucht derzeit auch mehrere Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft. (dpa)

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  • Unternehmen
    BMW bestätigt Ausblick

    Nach der Gewinnwarnung von Daimler hält BMW am Ausblick für das laufende Jahr fest. Angesichts der Diskussion um zusätzliche Zölle im Welthandel bewerte BMW weiterhin unterschiedliche Szenarien sowie mögliche strategische Optionen, hieß es. Die Prognosen für 2018 setzten voraus, dass sich die weltweiten wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen "nicht wesentlich verändern werden".

    Der Konzern sieht den Absatz und Umsatz 2018 weiterhin leicht über dem Rekordwert des Vorjahres. Der Gewinn vor Steuern soll ebenfalls leicht zulegen, sofern das geplante Gemeinschaftsunternehmen mit Daimler bei Mobilitätsdiensten von den Wettbewerbsbehörden genehmigt wird. (DJ)

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  • Chip-Hersteller
    Micron verdient gut 3,8 Milliarden

    Der US-Konzern Micron Technology hat dank einer starken Nachfrage nach PC-Speicherchips seinen Gewinn im dritten Quartal gesteigert. Der Nettogewinn sei von 1,65 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf aktuell 3,82 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Der Nettoumsatz schnellte um 40 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar in die Höhe. Das Unternehmen, das Speicherchips für Computer und Mobilgeräte herstellt, profitiert seit längerem von der starken Nachfrage und stetig anziehenden Preisen für seine Hightech-Produkte. Die Firma konkurriert vor allem mit den südkoreanischen Herstellern Samsung Electronics und SK Hynix. Die Micron-Aktie gab im nachbörslichen US-Handel um 1,5 Prozent nach. Im laufenden Jahr ist der Aktienkurs bislang um fast 45 Prozent gestiegen. (rt)

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