Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 09. März 2018
  • Geldpolitik

    BoJ hält Leitzins negativ

    Japans Zentralbank setzt ihre ultralockere Geldpolitik unverändert fort. Das entschied die Bank of Japan (BoJ) nach Abschluss zweitägiger Beratungen. In Marktkreisen war dieser Entschluss allgemein erwartet worden. Hintergrund ist die nach wie vor schwache Preisentwicklung. Von ihrem angestrebten Inflationsziel von zwei Prozent ist die Zentralbank noch immer weit entfernt. Seit Februar 2016 gilt in Japan ein negativer Zinssatz von minus 0,1 Prozent. Damit sollen Banken davon abgehalten werden, Geld bei der BoJ zu parken, statt es als Kredite für Investitionen zu vergeben. (dpa)

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  • Freitag, 21. September 2018
  • Unternehmen
    Novartis erhält weitere EU-Zulassungen

    Der Pharmakonzern Novartis hat bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) einen Dreifacherfolg erzielt. Zwei Medikamente und ein Biosimilar von Sandoz haben vom Ausschuss für Humanarzneimittel positive Empfehlungen erhalten, wie sowohl das Unternehmen als auch die EMA mitteilten.

    Das Multiple-Sklerose-Mittel Gilenya wurde zur Zulassung für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen empfohlen. Ein weiteres Medikament namens Luxturna bekam für die Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit einer seltenen ererbten Netzhautkrankheit ebenfalls einen positiven Bescheid von dem Ausschuss. Laut Novartis lässt das Fortschreiten dieser Krankheit nahezu alle Betroffenen erblinden. Es wäre die erste und einzige in Europa verfügbare Gentherapie. Positiv beschieden wurde zudem das Biosimilar Pegfilgrastim von Sandoz. Es ist ein Mittel zur Unterstützung von Chemotherapie-Patienten. (DJ)

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  • Konjunktur
    Eurozonen-Wachstum wird langsamer

    Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat sich im September wegen der schwächelnden Industrie etwas abgeschwächt. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel um 0,3 Punkte auf 54,2 Zähler, wie das Institut IHS Markit mitteilte. Das Barometer hält sich aber klar über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

    "Zum Glück blieb die Abschwächung auf die Industrie beschränkt", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "So florierte der Servicesektor dank der boomenden Binnennachfrage infolge des starken Jobaufbaus." Damit zeichne sich für das zu Ende gehende dritte Quartal ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent ab, was einen Tick mehr wäre als im Vorquartal. (rts)

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  • Übernahmen
    Adobe schluckt Cloud-Spezialisten

    Der US-Softwarekonzern Adobe übernimmt den Cloud-Marketing-Spezialisten Marketo vom Finanzinvestor Vista Equity Partners. Der Kaufpreis betrage 4,75 Milliarden Dollar, teilte der Photoshop- und Adobe-Reader-Anbieter mit. Vista hatte Marketo vor zwei Jahren für 1,8 Milliarden Dollar gekauft und von der Börse genommen. Die Übernahme des Marketing-Spezialisten für Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen soll Adobe dabei helfen, das Cloud-Angebot auszubauen. Damit könnte Adobe zu Konkurrenten wie Microsoft oder Oracle aufholen. Bereits jetzt schiebt vor allem das Cloud-Geschäft den Umsatz an. (rts)

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