Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 17. März 2016
  • Stellenabbau

    Bombardier-Mitarbeiter protestieren

    Aus Protest gegen den angekündigten Stellenabbau beim Zughersteller Bombardier haben sich Tausende Mitarbeiter an einem bundesweiten Aktionstag beteiligt. Allein vor den sächsischen Werken in Görlitz und Bautzen versammelten sich rund 1800 Beschäftigte. "Wir kämpfen um unsere Arbeitsplätze. Bis heute gibt es seitens der Konzernleitung einen nicht nachvollziehbaren Zick-Zack-Kurs, der ideen- und innovationslos erscheint", sagte Jan Otto von der IG Metall Ostsachsen. Bombardier will 1430 seiner 10.500 Arbeitsplätze in Deutschland streichen - davon rund 1200 an seinen drei größten Standorten im Osten. Die IG Metall kündigte an, dem kanadischen Unternehmen ein Gegenkonzept zum angekündigten Stellenabbau vorzulegen. (dpa)

    +
  • Montag, 18. Dezember 2017
  • Unternehmen
    Siemens erhält Kraftwerksvertrag in Russland

    Siemens hat einen Auftrag zur Errichtung eines Gas- und Dampfkraftwerks in Russland erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt einschließlich des Servicevertrags 380 Millionen Euro, wie der Münchener Dax-Konzern mitteilte. Das Kraftwerk mit einer Kapazität von 495 Megawatt soll im Mai 2021 den Betrieb aufnehmen. Auftraggeber sei Nizhnekamskneftekhim, ein Unternehmen der TAIF-Gruppe mit Sitz in Kazan im Osten Russlands. Siemens hatte angekündigt, in der Kraftwerkssparte massiv Stellen abzubauen, auch zwei ostdeutsche Standorte sollen geschlossen werden. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Inflation im Euroraum bleibt unter EZB-Zielmarke

    Der Preisdruck in der Eurozone ist im November leicht gestiegen, aber insgesamt verhalten geblieben. Die jährliche Inflationsrate kletterte auf 1,5 von 1,4 Prozent im Vormonat. Die Statistikbehörde Eurostat bestätigte damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre erste Schätzung vom 30. November. Damit liegt die Inflation immer noch deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp 2 Prozent. Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vor lässt, blieb im November stabil auf einem niedrigen Niveau. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) verharrte bei 0,9 Prozent. Binnen Monatsfrist stiegen die Verbraucherpreise im November in der Gesamtrate um 0,1 Prozent, die Kernrate sank indessen um 0,1 Prozent. Die Daten entsprachen den Prognosen von Volkswirten. Die EZB erreicht ihr Inflationsziel schon seit Jahren nicht mehr; nach den aktuellen EZB-Prognosen dürfte sie ihr Ziel sogar bis zum Jahr 2020 verfehlen. Derzeit kaufen die Zentralbanken des Eurosystems monatlich Anleihen für 60 Milliarden Euro, ab Januar wird es auf 30 Milliarden reduziert. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Gastgewerbe schwächelt im Oktober

    Deutschlands Hoteliers und Gastwirte bleiben trotz etwas schwächerer Geschäfte im Oktober auf Wachstumskurs. Preisbereinigt (real) sanken die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zu unveränderten Preisen (nominal) verzeichnete das Gastgewerbe dagegen einen Anstieg um 1,6 Prozent. Insgesamt war die Entwicklung in den ersten zehn Monaten positiv. Die Branche setzte real 1,0 Prozent und nominal 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen