Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 14. September 2018
  • Banken

    Britische Finanzbehörde erteilt Ex-Deutsche-Bank-Händler Berufsverbot

    Die britische Finanzaufsicht FCA hat einem früheren Star-Händler der Deutschen Bank wegen Zinsmanipulationen ein Berufsverbot erteilt. Christian Bittar dürfe keine regulierte Tätigkeit in der Finanzbranche mehr ausüben, teilte die Behörde am Freitag mit. Mit der Maßnahme wolle die Aufsicht die Botschaft des Gerichts verstärken. Bittar war im März von einem Londoner Gericht zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Zudem muss er 2,5 Millionen Pfund als Vermögensabschöpfung und 800.000 Pfund an Gerichtskosten zahlen.

    Der Franzose war bekanntgeworden, weil er 2009 mit 80 Millionen Euro den höchsten Bonus in der Geschichte der Deutschen Bank zugesprochen bekommen hatte. Zwei Jahre später wurde er wegen der Manipulationsvorwürfe entlassen. Sein Komplize, der ehemalige Barclays-Händler Philippe Moryoussef, wurde in Abwesenheit zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. (rts)

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  • Montag, 19. November 2018
  • Konjunktur
    Industrie verbucht mehr Aufträge

    Der Auftragsbestand der deutschen Industrie hat sich im September trotz der mauen Weltkonjunktur erhöht. Bereinigt um Kalender- und Saisoneffekte legte er um 0,8 Prozent zum Vormonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dabei erhöhte sich das Volumen der noch nicht erledigten Aufträge aus dem Inland um 1,0 Prozent, die aus dem Ausland um 0,7 Prozent. Besonders bei den Herstellern von Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen gingen demnach besonders viele neue Bestellungen ein. (rts)

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